David Makay erlebte am Montagabend seinen öffentlichen Spiessrutenlauf.
An der Gemeindeversammlung wurde plötzlich eine externe Untersuchung gegen den Finanzvorstand von Rüschlikon zum Thema.
Anlass war die Präsentation der Kandidaten für die anstehenden Gemeinderats-Wahlen vom 8. März. Der aus der „Mitte“ ausgetretene Makay tritt wieder an.
Aus dem Nichts wurden an der Veranstaltung Vorwürfe laut. Mehrere Angestellte der Gemeindeverwaltung hätten Makay ungebührliches Verhalten vorgeworfen.

Darauf erfolgte eine offizielle Information durch den Präsidenten von Rüchlikon. Es habe eine externe Untersuchung gegeben wegen Beschwerden bezüglich sexueller Belästigung.
Niemand habe aber eine Strafanzeige eingereicht. Deshalb sei man den Anschuldigungen nicht weiter auf den Grund gegangen.
Zwei Kolleginnen von Makay in der Rüschliker Exekutive sollen nicht länger schweigen wollen. Eine der beiden verwies auf Fragen an den Präsidenten des Gremiums, die andere blieb stumm.
Makay selber hat nach Erhalt eines Emails mit Fragen sofort einen bekannten Medienanwalt eingeschaltet.
Dieser betonte in einer langen Stellungnahme, dass kein Strafverfahren gegen seinen Klienten am Laufen sei.
Zu den Vorwürfen meint der Jurist, sein Mandant würde „ein derartiges Fehverhalten klar von sich“ weisen.
Dann erfolgt eine Abmahnung: „Die Publikation eines derartigen Vorwurfes würde die Persönlichkeitsrechte meines Mandanten massiv und in widerrechtlicher Weise verletzen.“
„Er würde vorverurteilt, was mit der auch für Sie zu berücksichtigenden Unschuldsvermutung nicht zu vereinbaren wäre.“
„Der daraus entstehende Schaden wäre irreversibel und würde in keiner Weise akzeptiert.“

Makay war 2022 in die Gemeindeexekutive gekommen – als Mitte-Mann. Dann trat er aus seiner Partei aus.
Privat gab er durch eine Entsorgungsaktion zu reden. Er brachte Abfall zur Entsorgungsstelle Adliswil, einer Nachbargemeinde von Rüschlikon, die weniger auf Rosen gebettet ist; dort zählt jeder Franken.
Zunächst zahlte er 50 Franken. Offen blieb ein Restbetrag von rund 20 Franken. Als das Geld nicht kam, reklamierte das „arme“ Adliswil beim „reichen“ Rüschlikon.
Zuletzt soll laut einer Quelle die Gemeinde vom linken Zürichseeufer den fehlenden Betrag überwiesen haben. Das stimme nicht, kontert Makays Rechtsanwalt.
„Mein Mandant hat vor längerer Zeit in Adliswil einen Schrank bei der dort zuständigen Stelle entsorgt“, schildet dieser den Vorfall.
„Weil er kein Bargeld mit sich führte, entsorgte er den Schrank auf Rechnung. Diese Rechnung hat mein Mandant selbstverständlich bezahlt.“
Es gilt Unschuldsvermutung.
Ich fasse zusammen. Makay ist parteilos im Gemeinderat. Am 8. März sind Wahlen und aus dem Nichts tauchen Vorwürfe wegen „ungebührlichen Verhaltens“ (sexueller Belästigung?) auf.
Stimmt das so?
Welchen Parteien gehören denn die Erheber dieser Vorwürfe an?
Hat der Mann noch alle Tassen im auswärts entsorgten Schrank?
Wo kein Kläger, da auch kein Beklagter.
Wer Vorwürfe von sexueller Belästigung tätigt und danach keine Strafanzeige einreicht, ist sich wohl selbst nicht so sicher. Rufmord?
Warum hat der Arbeitgeber keine Anzeige erstattet? Er müsste seine Angestellten von Gesetzes wegen schützen?
Externe Untersuchung, bei einem der Gemeinde genehmen „Untersucher“ und schon ist die Pflicht erfüllt?
Manus manum lavat.
Drum richtet nicht. Auf dass nicht über euch gerichtet werde!
Man sucht heute nach dem ‚perfekten Menschen‘. Jeder, der mal danebengelegen hat, sich ungebürlich verhielt, etwas Falsches sagte, eine Rechnung zu spät bezahlte, dessen Hormone mal verrücktspielten usw. wird schon bei geringer Übertretung emotional zerstört und fertiggemacht. Als ob nicht wir alle weit weniger als perfekt seien und ab und zu dumme Dinge getan hätten und tun.
Wenn das Verhalten nicht so gravierend war, dass es zwingend eine Strafanzeige benötigt hätte, kann man das getrost unter ‚hoffentlich gelernte Lektion‘ abbuchen.
Hexenverbrennungen machen wir ja nicht mehr, oder?
Vielleicht Söihäfeli Söideckeli!
Ganz ähnlich krumme Touren werden auch über den Stadtpräsidenten von R., einem am Boden liegenden Städtchen am Bodensee, in den letzten Tagen gehäuft kolportiert.
Ja, dieser Stadtpräsident R. aus R. hat es geschafft, sein Städtchen am Bodensee innert wenigen Jahren in den Ruin zu treifen. Das Städtchen Rorschach strotzt nur so von leeren, vergammelten Lokalen.
Männer kommen per se ungebührlich auf die Welt, so die Botschaft dieser woke und weich Gesinnten Gesellschaft.
Ich würde Kopftücher verteilen in Rüschlikon oder einen Dresscode Merkel einführen, hässliche Hosenanzüge und niemand mehr sieht ob überhaupt Frauen auf Arbeit sind.
Was für eine lächerliche Welt wo sich Frauen die Blumen selber kaufen sollen.
Menschen bedienen sich aus der Staatskasse von fremden Eigentum?
So etwas gibt es wohl auch nur in der Schweiz …
Wirrer Beitrag… Parteilos, Belästigung, Entsorgung…
Wo ist jetzt das Problem?
Nur Vorwürfe? Ist eventuell der sogenannte Täter das Opfer?
Genau das ist in der Politik leider häufig der Fall, insbesondere bei Menschen, die parteiunabhängig :/ sind und nicht nach den Regeln spielen, die andere vorgeben. Sie werden schnell zur Zielscheibe solcher Vorwürfe und nicht selten selbst zu den eigentlichen Opfer dieser Dynamik.
GO MAKAY!
Die Verwaltungen in den Gemeinden und Kantonen sind nur noch ein Tollhaus.
Heutzutage kann jeder Mann ganz einfach abgeschossen werden. Streut ein paar Gerüchte über sexuelle Belästigung und schon ist die Karriere vorbei. Ob wahr oder nicht spielt keine Rolle. Anzeige? Auf keinen Fall, wäre ja blöd wenn herauskommt das alles nur erfunden wurde.
Zudem kann dann der Fall immer wieder aufgewärmt werden wenn nötig.
Das so etwas funktioniert zeigt doch dieser Beitrag. Nachdem der Betroffene so richtig in den Dreck gedrückt wird heisst es ganz am Schluss: Es gilt die Unschuldsvermutung.
Richtig müsste es heissen: Es gilt die Vorverurteilung. Pfui Teufel.
Dieser Bericht lässt jede journalistische Sorgfalt vermissen. Die Entsorgung von Rüschlikon und u.a Kilchberg in Adliswil ist klar geregelt – eine Tatsache, die offenbar nicht einmal oberflächlich überprüft wurde
Da ich selbst Opfer einer falschen Anschuldigung war-nur weil ich einer Frau beim Anziehen ihrer Jacke geholfen habe-habe ich mich in einer sehr ähnlichen Situation wiedergefunden.Deshalb hoffe ich sehr, dass Herr Makay für sein Recht einsteht und sich gegen das unfaire Verhalten der beiden anderen, offensichtlich inkompetenten Gemeinderats-„Kollegen“ wehrt!!!!!Diese falschen Anschuldigungen sind Unsinn und können äusserst schädlich sein- für seine Familie und seine berufliche Laufbahn.Schande über diese Seite, die auf Klicks aus ist und dabei die Würde eines Menschen mit Füssen tritt….
Mal geschaut ob die Geschichte stimmen kann? Mittlerweile kann man doch überall mit Twint zahlen.
Ich war am Montag anwesend und hatte den Eindruck, dass zwischen den beiden Damen, der im Publikum anwesenden Person sowie der fragenden Person eine persönliche Verbindung besteht. Zudem besteht eine berufliche Vernetzung auf LinkedIn mit dem Herrn, der angab, die betreffenden Gerüchte „an der Chilbi“ gehört zu haben…………
Vor diesem Hintergrund erscheint die Gesamtsituation zumindest erklärungsbedürftig. Aus meiner Sicht wäre es wünschenswert, dass zukünftige Diskussionen und Entscheidungsprozesse auf überprüfbaren Fakten und transparenten Abläufen basieren…….