Michelle Bereaux hat für ihren Boss Sergio Ermotti die CS in die UBS integriert. So wie gefordert.
Das gibt viel Bonus – und einen neuen Job.
Seit Januar leitet Bereaux die weltweite Compliance der letzten Schweizer Grossbank.
Wieso ausgerechnet Bereaux, weiss keiner. Sie bringt null Erfahrung zu Regulatorischem und Kontrolle mit. Sie ist mehr eine HR-Frau.

Die Folgen sind dramatisch. Die Compliance, die unter Vorgänger Markus Ronner Weltklasse-Level erreichte, droht zu zerfallen.
Die besten Leute, aufgebaut von Ronner – der „steigt“ in den VR der UBS auf – suchen sich eine Alternative.
Intern oder auch ausserhalb der UBS. Hauptsache weg.
Weg von Bereaux. Die Managerin aus dem fernen Trinidad, die seit einem Viertel Jahrhundert bei der Schweizer Bank ist, nahm einen engen Trupp aus ihrer Integrations-Crew mit in die Compliance.
Das löste bei den „alten“ Chefs und Spezialisten Stirnrunzeln aus. Was qualifiziert diese?
Als dann die neue Vorgesetzte am ersten Townhall ihren Plan präsentierte, trauten die besten Compliance-Leute und die höchsten Verantwortlichen des Bereichs ihren Ohren nicht.
Bereaux hatte keine Ahnung, um was es in dem Bereich geht. Sie kannte die einschlägigen Begriffe nicht.
Doch das kümmerte Ermottis Top-„Agentin“ nicht. Im Gegenteil: Sie zerschlug das Bestehende so, wie das nur einer macht, dem potentielle Schäden egal sind.
„Das Ausmass und das Tempo des Abbruchs schlagen alles“, sagt eine Auskunftsperson. „Eine Organisation, die sich durch Stabilität, Motivation und Effizienz einen Namen gemacht hat, wird zerlegt.“
Vor allen Augen. In Echtzeit.

Wer aufmuckt, landet draussen. Auch wer schweigt, findet sich oft auf dem Abstellgleis. „Bereaux mischt sich in kleinste Entscheide ein und zeigt sich unbarmherzig, was die Ziele angeht.“
Gleichzeitig sei sie oft weg, heisst es. Selbst ihre Direktunterstellten hätten Mühe, einen Termin bei ihr zu bekommen.
„Sie wollte den Job vermutlich gar nicht“, werweisst eine andere Quelle.
Michelle Bereaux, eine Fehlbesetzung als Leiterin der für die Bank bedeutungsvollen UBS-Compliance: So das Urteil mehrerer Insider. Dies wüssten alle an der Spitze der Bank und im oberen Management darunter.
„Die Situation ist intern weithin bekannt“, sagt ein Gesprächspartner, „nur wird sie gegen aussen geschönt dargestellt.“
Bereaux habe „bemerkenswerte Fortschritte bei der Integration der Credit Suisse erzielt“, hatte die Bank die Managerin bei der Bekanntgabe ihrer Beförderung zur neuen Compliance-Chefin in einem Ad-hoc-Communiqué vor 3 Monaten gelobt.
Als Compliance-Chefin würde Bereaux sich „darauf fokussieren, UBS durch ein anspruchsvolles Umfeld nicht-finanzieller Risiken zu steuern“.
Die CS war an verheerenden Mängeln ihrer Compliance zugrunde gegangen. Sie verlor Milliarden durch Compliance-Versagen mit vermögenden Russen, dem Skandal in Mosambique, dem Mafia-Fall in Bulgarien, der Archegos-Pleite.
Lasst sie doch machen. Wenn sie die Bank nicht ruiniert, wirds halt ein anderer tun. Die Amis arbeiten ja auch wieder dran.
Und wenn die Compliance in der UBS so gut wäre, dann wäre sie in der Vergangenheit nicht in jede Schei… getreten.
…wie immer, ein „beschränkter“ Kommentar!
Ich war nicht an diesem Townhall dabei, genau wie LH auch nicht. Von daher kann ich nicht beurteilen, was Bereaux gesagt hat. „Michelle Bereaux hat für ihren Boss Sergio Ermotti die CS in die UBS integriert.“ – Also wenn sie eine HR-Tante ist, hat sie wohl kaum die CS in die UBS integriert, dass dürfte wohl eher ein Heerschar von IT Fachleuten gewesen sein. Aber irgendjemand muss ja die Lorbeeren in Empfang nehmen und den Kranz aufs Haupt setzen. Die anderen entlässt man dann. Zur Compliance und Kontrolle. Genau dort war die Schwachstelle bei der CS, mit entsprechenden Folgen.
Ganz genau
Die CS hatte gar kein Compliance. Hätte sie eines gehabt, würde es die Bank noch geben.
„Die besten sind auf dem Absprung“
Und wohin wollen „die Besten“ springen? Alle anderen Gewässer sind weniger fischreich…
Was ich beobachte: jede/jeder bleibt solange sie/er nicht rausgeschmissen wird. Mehr Kohle und bessere PK kriegen sie nirgendwo. Und für die meisten bei UBS zählt in erster Linie dies. Darüber hat man sich die letzten Jahrzehnte definiert und gemessen, und ist mittlerweile in der DNA verankert.
Hauptsache sie springen ins Wasser (an einer möglichst tiefen Stelle und weit weg vom Ufer).
Leute bleiben in Absenz besser Chancen, sei es das es die per Se gibt und dass sie diese auch kriegen. Beides spricht leider nicht für die Qualität der UBS Leute
Wo war denn die Compliance der UBS im Jahr 2007/2008 als die UBS in den Bankrott schlitterte?
Sie hatten wohl nichts zu melden, als das Subrime Derivate Fieber ausbrach!
Die Investmentbanker der UBS drehten das grosse Rad nach dem Motto: the Sky ist the Limit!
Die PK der Swisscom ist unschlagbar.
Hervorragend!
Man stelle sich vor, die UBS hätte eine funkionierende Compliance: dann würde das nie was mit der nächsten Pleite.
Die UBS-Lemminge können sich aber nicht schnell genug von der Klippe stürzen
JB braucht dringend gute Compliance Fachleute.
Bei Markets Compliance?
Nicht bei WTP, die sind super aufgestellt.
seit x jahren berichtet herr hässig, dass die besten die ubs verlassen.
und jedes jahr bringt die ubs bessere zahlen!
aber, aber herr hässig!
Ein weiterer Beweis, dass Ermotti eine Fehlbesetzung ist. Ausser im Investmentbanking hat er wenig Erfahrung, sein Schulsack ist zu dünn für die Position und von Compliance versteht er nichts.
Es wird Zeit, dass die FINMA interveniert.
Und was kann bitte die FINMA selber?
Die Geschichte wiederholt sich.
Bei der damaligen CS war es Lara Warner. Sie kam aus dem Investmentbanking und hatte keine Ahnung von Compliance. Hauptsache, sie ist später noch weiter ins Risk hoch gestiegen. Den „Kopf geschüttelt“, hat man schon damals im Compliance.
Ermotti der Super Boss der UBS glänzt durch Fehlbesetzungen. Falsche Leute am falschen Ort.
Für ein 18 Millionen Jahressalär könnte man mehr erwarten!
Quer durch, ob group functions wie compliance oder divisions heads in Swiss WM oder AM, es kommt auf die Connection drauf an, nicht auf die Leistung. Im speziellen AM wäre schon lange zerschlagen/verkauft worden.
@Geronimo: In der Mathematik habe ich gelernt, dass Minus mal Minus Plus gibt, heisst Falsch mal Falsch gibt Richtig. Oder liege ich da falsch? Jedenfalls möchte ich nicht in dieser Bank arbeiten, erst recht nicht seit die Amis wieder Morgenluft (CS-Leichen) gewittert haben.
Hauptsache eine Frau. Wenn sie aber wegen Unfähigkeit die geschäftsschädigende Compliance zerschlägt, ist das für die Kunden ein Gewinn.
Unglaublich, wer in in dieser Integration alles eine Rolle gehabt haben soll! Kein Wunder dauerte sie so lange!
Michelle Bereaux hat aber gar nichts integriert. Compliance-Leute integrieren nichts sie motzen höchstens ab und zu etwas (wobei das selten geschieht, da sie auch nur selten begreifen was gerade abgeht).
Immerhin kann bei (fast) jeder DEI Box ein Häkchen gemacht werden? Lesbisch ist sie nicht noch zufällig?
Tja, von Grund auf unfähige Leute gibt es leider überall und nicht mehr Leistung wird anerkannt, sondern die Schleimspur, die man legt! Anscheinend ist dies der Dame bei Ermotti gelungen. Aber Karma wird’s irgendwann richten. Und den Compliance-Leuten kann ich den Julius Bär wärmstens empfehlen, die brauchen GANZ DRINGEND gutes Compliance-Personal. Es ist erschreckend, dass es in der heutigen Zeit immer noch Firmen gibt, die nicht realisieren, WIE WICHTIG eine gute Compliance-Abteilung ist!
Ich bin auch Spezial-Agent (Doppel-Null-Agent), aber wenn ich so stümpern würde wie die Lady, dann würde M, was mein Chef ist, mich im hohen Bogen rauswerfen.
So schnell, dass ich mich nicht mal von Moneypenny verabschieden könnte.
Was ist da mit deren Augenbrauen passiert? Hat sie etwa den gleichen Coiffeur wie Walker-Späh? (Was macht der eigentlich beruflich so?)
Also die Idee, dass die UBS in der Compliance Weltklasse wäre, ist surreal. Die Compliance Organisation der UBS ist eine Katastrophe. Meilenweit hinter der globalen Konkurrenz, technologisch in der Steinzeit und vom Führungstil her geführt wie eine Kompanie der Schweizer Armee in den 60er Jahren.
Woke und Diversity zeigen Folgen. Wenn alles wichtiger ist als Qualifikation, dann sind dies die Resultate.
Es hat viel zu viele Leute im Risk Management (99%+ im Direktionsrang). Diese Leute kann man alle (!) entlassen und die Bank wäre sicherer (und billiger). Jeder einzelne Mitarbeiter muss sein eigener Risk Manager sein!
Mit den Compliance-Leuten ist das etwas trickreicher. Eigentlich würde es diese brauchen. Aber leider verstehen diese nie, was gerade geschieht und zudem sind des Juristen (Rechtsverdreher im Auftrag der Geschäftsleitung). Also, summa summarum auch nur Kostenblöcke.
Quoten-POC
Hauptsache ist, dass man Seinesgleiche besetzt. So ist der Applaus zu Hofe immer sicher.
Wenn die Dame eine gute HR-Frau ist, dann identifiziert sie die Richtigen, die sich in der „Compliance“ & IT-Security ein bequemes Leben eingerichtet haben.
Dazu braucht es kaum Compliance-Kenntnisse, sie braucht nur die Rollen in der aktualisierten Arbeitsbeschreibung anschauen und mit „Ergebnissen“ vergleichen, sofern etwas geliefert wurde.
Hatte vor 10 Jahren eine ähnliche Mini-Bereaux um die Ohren:
Konsequenz: Flugzeit, habe es bis heute nicht bereut.
Der CV der Dame war lächerlich. Jeder Prokurist in der Schweiz hatte mehr auf dem Kasten.
Wenn es sich in den „richtigen“ Kreisen rumspricht, dass man es bei Compliance nicht mehr so genau nimmt, wird es bestimmt wieder etwas „Net New Money“ geben, getreu dem Motto „Unseren Bonus Sichern“.
Compliance-Leute machen keine kontruktiven Tätigkeiten und etwas integrieren tun sie schon gar nicht. Somit ist der erste Satz bereits ‚Fake‘.
Compliance-Leute sind Polizisten, welche versuchen böse Dinge zu stoppen. Wenn sie keine bösen Dinge finden (typischerweise weil sie diese nicht sehen) stoppen sie eben auch anderes.
„Spezial-Agentin“ iast daher eine unzutreffender Vergleich. „Politesse“ im Parkdienst wäre da schon treffender. Sie ist eine, welche auch kontrolliert, ob der Reifen sie weisse Linie bereits berührt.
wie sich Alles immer wieder zum Anfang ändert. Vor ca 15 Jahren musste jeder Mitarbeiter einen Compliance-Test machen, damit man gegen Aussen sagen kann wir sind sauber. Nun alles für die Katz. Guter Ruf ist nicht mehr gefragt. Schade
Könnte man diese Frau Büro nicht auch mal ins Risk Management stecken? Wenn sie dieses zerschlägt wäre es zumindest ein Nutzen für die bank.
… and here we go again….
da schmeiss ich 99 Stutz pro Monat zum Fenster raus, und dann sind am Dienstagmorgen nur lächerliche ZWEI -in Worten 2- lumpige Artikel über die insolvente Staatsbank zu lesen. Da kann ich ja gleich wieder zur SRG oder NZZ wechseln!
ach, was reg‘ ich mich über Proleten auf …
Also ich kann die Fähigkeiten dieser Dame nicht beurteilen.
Aber eines könnte ich mir vorstellen:
Es gibt Intressierte Stellen die jede Schwachstelle der Bank mit freudigem Gesicht zur Kenntnis nehmen werden.
Ich hoffe, dass diese Firma und sämtliche höheren Kader für immer in den Fluten des Oceans versinken. Das ist auch keine Gefahr für die Umwelt. Kein Meeresgetier frisst solchen Dreck.
Die Compliance funktioniert heute vollelektronisch mit SafeWatch und anderen „US-CDs“ Da brauchts keine Cracks und Topshots mehr. Auch die ZKB Compliance mit null Mehrwert sollte mal abgebaut werden.
Ein Economic Hitman aus Trinidad, das hatte ich nicht auf meiner Bingokarte für Februar.
Doppelte Quote erfüllt.
Schrecklich. Kein Job ist mehr sicher. Ich leide mit den armen UBS-Managern!
der neue compliance mitarbeiter heisst claude, und ist eine ki von anthropic.
Bingo
Gleicher Ansatz wie bei Bea Martin. Keine Ahnung vom Business, Hauptsache Kosten runter. Brachial reinschlagen für kurzfristige Erfolge. Soll das ein Erfolgsrezept sein ….?
What a fake!
We will once again prepare direct access to our branches for the Internal Revenue Service (IRS).
Bei der UBS haben sie eben von der übernommenen CS gelernt, wie man Compliance macht… nicht.
wie wenn Gordon Ramsey neuer CEO von Oracle wird, weil er ein gutes Beef Wellington kochen kann!
„Die Compliance….hat Weltklasse Niveau erreicht“ soso hat die Compliance….auf jeden Fall massiv höher als der Standard auf dem Loser IP Blog
sorry – die UBS-Compliance war doch die letzten 25 Jahre der Rede nicht wert. Ein Skandal folgte auf den anderen.
UBS- Compliance: die Klassenschlechteste unter allen internationalen Banken
War doch bei Trump genau dasselbe. Musk, ohne Ahnung von Regierung wurde ohne je gewählt zu werden mit heiklen Aufgaben betreut. Er wollte Billionen einsparen. Am Ende schaut ein mikriges Ergebnis heraus aber noch schlimmer: Die Beschädigung der US Institutionen. Genau dasselbe passiert nun eben bei der UBS.
wenn VR und GL zusammen mehr als 1% des Gewinns für sich einsacken, ist das eben kein gutes Beispiel fūr alle anderen Angestellten.
…die CS in die UBS integriert…
Naja, ich habe 2 Angestellte, die Kundinnen der CS Zofingen waren.
Mit neuer IBAN, dachten beide sie sind jetzt Kunden bei UBS Zofingen.
Bei Eingabe der neuen IBAN für die Lohnzahlungen stellte sich jedoch heraus, dass eine neu im Tessin Kundin ist, die andere in der Ostschweiz. Beide waren erstaunt bezw. (sehr) verärgert (was? ich spreche kein Italienisch!).
Gute Integration sieht anders aus.
Wie es scheint, hat S. Ermotti mit dieser Ernennung krass daneben gegriffen. Hoffentlich rächt sich das nicht für die UBS so wie es sich bei der CS gerächt hat, dass die Compliance dort wie inexistent war. Da können schnell Milliardenschäden entstehen, die UBS sollte das wissen. Bei der CS wurde es demonstriert.
Man guckt die Dame an und weiß Bescheid. – Als Diva grossartig viel Staub aufwirbeln, Helikopter-Management, während die braven Schweizer ihren Job trotz Ablenkung durch die Tante unter dem Leitstern des gesetzten Ziels weitestgehend selbständig, selbstorganisiert und so kompetent wie moglich erledigen, so dass die Diva von allen auch noch mitgetragen wird. …
Oha,, da hat sich Luki wieder mal ganz gross hinausgelehnt. Hoffentlich kann er das Gleichgewicht halten.
Na ja, blanker Neid.
Immerhin kann niemand jemandem unterstellen, dass hier das aussehen entscheidend war. Obwohl, man weiss ja nie, Geschmäcker sind verschieden.
Eine schwache Compliance hat viele Vorteile für eine GL.