Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) ist die beste Bank der Schweiz. Zumindest heute. Sie hat einen sagenhaften Reingewinn erzielt im 2025, ihre drei Geschäftsbereiche boomen.
1,4 Milliarden beträgt der Profit, das ist gigantisch für eine Bank, die noch vor 25 Jahren einer Schlaftablette mit Hypotheken und Sparbüchlein glich.
Jetzt hat die Nummer 1 der Schweizer Kantonalbanken drei Divisionen, die alle eindrücklich wachsen und Geld scheffeln.
Das klassische Zinsgeschäft, das Anlagebusiness mit dem Private- und dem Personal-Banking, und das Trading.
Überall ist die Bank der Platzhirsch auf dem Finanzplatz Zürich. Ausser beim Private Banking, dort hat die ZKB erst vor ein paar Jahren und dann vor allem beim CS-Crash Gas gegeben.
Die ihr im letzten Jahr zugeflossenen 14 Milliarden Kundenvermögen sind wenig angesichts der Dominanz in allen anderen Bereichen.
Die Kosten hat die ZKB-Spitze im Griff. Cost-Income von 55 Prozent ist top. Die UBS wies am Mittwoch fast 85 Prozent aus.
Deren Aktie crasht gerade. Wäre die ZKB an der Börse, ihr Titel ginge durch die Decke.
Weil das Unternehmen dem Bürger gehört, profitiert dieser. Sagenhafte 581 Millionen, also deutlich mehr als eine halbe Milliarde, landen im Beutel des Steuerzahlers.
Respektive bei dessen Chefs, den Gemeinde- und Kantons-Vertretern. Was diese mit dem Geldsegen anstellen, ist mal gescheiter, mal dümmer.
So eindrücklich die 581 Millionen sind, so fragwürdig stehen sie im Raum. Denn das Geld und den Gewinn hat die ZKB mit jenen erzielt, die sie jetzt beglückt:
Mit den Menschen und Firmen im 1,5 Millionen-Zürich, das bald auf 2 Millionen zulegt.
Linke Tasche, rechte Tasche?
Nicht ganz. Auf die Rechnung kommen die Angestellten der Bank. Sie verdienen Löhne wie von einer goldenen Galaxie.
Legt man die 5’809 Vollzeitjobs um auf die 1’250 Millionen Löhne, Boni und Sozialbeiträge um, so erhielt 2025 jeder ZKBler 215’000 Franken.
Im Schnitt. Also wenn man alle Löhne und übrigen Leistungen, jene vom Schalter-Mann über die Personal-Frau bis hoch zum General-Direktor, berücksichtigt.
Ein Zürcher Stadtrat kriegte nur unwesentlich mehr: 250’000 Franken.
Eine Stelle bei der ZKB wird so zum grossen Los. Praktisch 100-prozentige Sicherheit bei einer fantastischen Entschädigung. Traumhaft, wer will da noch zur Konkurrenz?



Profitieren geschickt von den Fehlern der UBS / CS / Bär etc. Warum nicht?
Doch mal was Positives zum Tagesstart. Oder muss man das jetzt schlecht reden?
„Geschickt“?
Sitzen nur noch in den Büros und wählen nur noch von den Ex-CS-Kunden aus.
Schön für die Mitarbeiter, gibts wieder ordentlch Bonus! Für eine 9-5 Kultur einen durchschnittlichen Lohn von CHF 200k+ kassieren ist schon sehr gut. Wo gibts das überhaupt noch? Hoch lebe die ZKB
Bei der Stadt Zürich.
Wobei das dort eher eine 9-3 Kultur ist, keine 9-5
Malus: Man muss die Beamtenmentalität ertragen können.
Die ZKB hat eben jetzt die Gräfin und Staatsgarantie hat sie sowieso
Kling fast wie Schneeflitchen und die 7 Bundeszwerge
ausnahmsweise ist das ein falsche bashing gegen die bank. cost-income ratio ist tief, da haben die Angestellten auch mal einen gute Bonus verdient….
NEIN !
geschützte werkstatt halt
fetten gewinn dank wettbewerbsverzerrung
wäre im ausland verboten
Es verdient nicht jeder durchschnittlich 215000 Franken, sondern soviel kostet eine angeatellte Person die Bank durchschnittlich. Das ist ein grosser Unterschied. Stichwort Lohnnebenkosten
Die Lohnnebenkosten zahlen Arbeitgeber ja nicht für den Mitarbeiter er gehört daher nicht zum Verdienst, die Arbeitgeber zahlen Lohnnebenkosten:
A) einfach weil Sie es geil finden
B) wegen Ihrer Sozialen Veranwortung
C) weil es Ihren Gewinn mindert
E) damit oberschlaue, halbschlaue Kommentare für minder bemittelte verfassen dürfen
Der CEO der Zürcher Kantonalbank (ZKB), Urs Baumann (seit 1.September 2022) erhielt laut dem Geschäftsbericht und Medienangaben für das Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtvergütung von rund CHF 2,82 Millionen. Diese Summe umfasst sein Fixgehalt (ca. eine Million CHF), variable Vergütungen (Bonus) und teilweise aufgeschobene Bonusanteile, sowie weitere Leistungen wie Pensionsbeiträge.
Bilanztrickser ist in der Schweiz eben halt doch ein ehrenwerter Beruf.
Ich gratuliere der ZKB zum tollen Ergebnis und wünsche weiterhin viel Erfolg.
Kundenzufriedenheit = katastrophal!
Schlechter als die CS, ich verstehe immernoch nicht wie die CS das geschafft hat, sich zu eliminieren!?
Ich glaube, du verstehst einiges nicht….
Das ist eben nicht „verdienen“, sie bekommen es einfach.
Wie der Inder von der Höchsten Kaste, in Basel, der mit den 25 Mio. Der „verdient“ es auch nicht, er bekommt es halt. Wegen der Aktionäre, die sind einverstanden. Ist bei der ZKB auch so, deren Aktionäre sind auch einverstanden.
Für mich ist das in beiden Fällen eine Gewinn-Vorwegnahme und hat nichts mit Entlöhnung zu tun. Reiner Aufwandsposten weil es eben geht.
Jesus sagt auch halt die andere Wange (aka Hand) hin
Ja gäll man, ich bin forher Regaluffüller bim Lidl gsi, und jetzt Bankster man! Na geiler als dä Gritti Benz man
Das wird der linken Regierung in Zürich aber Kopfschmerzen einbringen. Wo schmeissen wir nun dieses Extra-Geld raus ohne die Unternehmen in Zürich zu entlasten, welche die Zeche bezahlen für diese irrwitzige Politik!
Vertrauen wir doch unseren in der Geschichte unseres Landes gut verankerten und kontrollierbaren Banken! Bei diesen tauchen nicht ständig Altlasten auf von denen man nicht weiss, welche Folgen diese wieder haben. Damit, dass ihre Verantwortlichen gut verdienen, kann man gut leben.
Die ZKB ist schon eine gute Bank. Unsere Dienst-Kreditkarten (ohne Limit, falls man mal ein Boot oder einen Hubschrauber mieten muss, um Schurken zu jagen) kommen von da. Funktioniert alles allerbestens.
M, was mein Chef ist, ist auch sehr zufrieden.
007, hier ist Moneypenny. Bitte kommen Sie so schnell wie möglich in Ms Büro. Er hat ein paar Rückfragen zu Ihrer Kreditkartenabrechnung.
Lieber Herr Hässig
Eine einfache Rechnung, die hohen Löhne haben nur Angestellte in gewissen Bereichen oder Positionen. 75% der Angestellten verdienen normal, tendenz immer weniger
Macht etwa 380.– Stutz pro Kopf. Was wollen wir mehr? Super! Daneben kriegt der Kanton ja noch die Abgeltung der Staatsgarantie und den Zins fürs Dotationskapital.
Ach ja, bitte weniger Wokeness und weniger Frauenbevorzugung. Es gibt da Tendenzen, welche ich nicht gut finde. Darüber berichtet IP regelmässig.
Leider geht mit dem hohen Gewinn auch eine gewisse Arroganz einher.
Als Kundenberater so etwas zu lesen und dann die Kundenkommere…ich und die meisten Berater verdienen zu wenig. Enormer Druck und geringer Verdienst!
Vergleich mit Stadtratsgehalt abwegig …. zuvor in Olten die Kasse des Velovereins verwaltet …. danach Stadtrat. Ein Politiker braucht keinerlei geregelte Ausbildung … entsprechend sehen die Resultate aus. Für gewisse Stadträten wäre ein Jahresgehalt von CHF 60’000 schon zu hoch, weil nicht leistungsgerecht, die müssten für die Kosten, die sie verursachen jährlich Millionen bringen.
Die ZKB verlangt zu viel für ihre Dienstleistungen, verlangt zu viel für Kredite und Hypotheken, gibt keinen oder kaum Zins. So macht sie grosse Gewinne, einfach Abzocke der Kunden.
Dafür sind die Hypothekarzinsen bei der ZKB so hoch, das ist die Ursache. Sie ist in der Regel nicht mehr wettbewerbsfähig, insbesondre auch nicht gegenüber der UBS, was viele verwundert. Denn die ZKB will nicht mehr via Volumen, sondern via Marge wachsen.
Aktueller, unbegründeter Aufpreis: + 0.3 % (!) bei den Hypotheken
In fünf Jahren wechseln diese Kunden wieder.
AAA
Unglaublich: auf den fulminanten Zahlenkranz der ZKB hin steigt über Nacht sogar Gold um $ 200!
Ein besseres Ereignis kann man sich nicht wünschen!
ZKB. Zum Komparativen Befund 😳
Die ZKB muss auch kein überteuertes US Business durchfüttern und der Einfluss von der anderen Seite des Teiches hält sich in Grenzen. Da geschäftet sich deutlich besser.
200K ist auch das Mindeste, was man verdienen muss, wenn man in der Stadt Züri eine Wohnung mieten möchte und nicht zum linken Sozi-Milieu gehört
Wo bleibt der obligate Löli mit dem „go woke, go broke“ Sprüchli?
Hoffe sehr, die juristische Abteilung der ZKB hat an diesem (huldigenden) Bericht nichts zu mäkeln hat.
Offenbar sind die Margen im Banking immer noch viel zu hoch. Vielleicht spielt der Wettbewerb auch nicht wirklich?
Anmerkung: War irritiert, dass der Artikel von Inside Paradeplatz über Frau Veronika Müller-Wilmes, Kaderfrau im Business Development der ZKB vom Netz genommen werden musste. Artikel schien mir überhaupt nicht ehrverletzend zu sein.
Eine Gegendarstellung von Seite der ZKB wäre angebrachter und souverän gewesen sein. Diese Dünnhäutigkeit ist verblüffend und störend.
Korrektur:
Hoffe sehr, die juristische Abteilung der ZKB hat an diesem (huldigenden) Bericht nichts zu mäkeln.
Der zweite Abschnitt stimmt so nicht! Vor 25 Jahren arbeitete ich bei der ZKB! Bereits zu diesem Zeitpunkt war die ZKB eine Nummer in allen, weiter unten erwähnten Geschäftsbereichen! Herr Hässig, Sie sollten besser recherchieren!
Mit hohen Gebühren und churning , im Prinzip eine Schande .