Nichts könnte die dramatischen Veränderungen in der Schweizer Wirtschaft seit 50 Jahren genauer aufzeigen als der Niedergang, den die Economiesuisse seither erlitten hat.
Mit dem im Herbst bevorstehenden Amtsantritt von Silvan Wildhaber als neuem Präsidenten wird der Abstieg deutlich, den dieser einst bedeutendste nationale Verband in nur zwei Generationen genommen hat.
Dies ist besonders unglücklich in einer Zeit, wo die Schweizer Wirtschaft keineswegs unangefochten ist.
Die Zukunft des Bankplatzes Schweiz ist unsicher, weil sich ausgerechnet eine FDP-Bundesrätin, Karin Keller-Sutter, gegen den UBS-Konzern und andere grosse Banken stellt.
Die Pharmaindustrie verlagert zunehmend Arbeitsplätze ins Ausland.
Der Schweizer Maschinenbau ist von US-Zöllen und starker chinesischer Konkurrenz bedroht.
Die Uhrenbranche zittert.
Die Schweizer Wirtschaft braucht daher mehr als einen Wirtschaftsminister, der stets gute Miene zu bösem Spiel macht. Sie braucht Parteien, die fest hinter ihr stehen.
Sogar die FDP wackelt; viele Forderungen der SVP sind schlecht für die Wirtschaft.
War mit Gerhard Winterberger im Jahr 1970 noch ein international anerkannter Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler erst zum Direktor, dann zum geschäftsführenden Mitglied des Vorstands des seinerzeitigen „Vororts der Schweizer Wirtschaft“ ernannt worden, ist es nun ein St. Galler Textilindustrieller, der mit 100 Mitarbeitern, das ist ein KMU, heute davon lebt, den Völkern Afrikas bunte afrikanische Tuche zu liefern.
Diese Funktion hatte die St. Galler Textilwirtschaft schon vor 150 Jahren, als die Europäer den Afrikanern gleichzeitig bunte Glasperlen anboten, um dafür Gold und Elefantenzähne zu erhalten.
Wildhaber ist damit keine Symbolfigur für die Zukunft der Schweiz. Im Gegenteil: So jugendlich sich der 48-jährige geben mag, ist er ein Symbol der alten, ja der uralten Schweiz des 19. Jahrhunderts.
Er, der künftig die Schweizer Wirtschaft intellektuell und als Cheflobbyist vertreten soll, verfügt mit einem zweiten Unternehmen aus dem Erbe seiner Vorfahren über bedeutende Immobilieninteressen, die nur darunter leiden, dass die Stadt St. Gallen kein eigentlicher Wachstumsmotor der Schweiz geworden ist.
Wenn Gerhard Winterberger aus seinem Büro im Zürcher Stadtzentrum über die Quaibrücke zur Schweizerischen Nationalbank schritt, war er der „Achte Bundesrat“, von dem man seit Jahrzehnten spricht, aber seither nicht mehr gesehen hat.
Eigentlich ist der neue Präsident der Economiesuisse zu bedauern. Die grossen Industriekonzerne, Versicherungen und Banken konnten keinen qualifizierten Mitarbeiter mehr freistellen, welcher dem Wirtschafts-Dachverband neues Gewicht hätte verleihen können.
Ob ABB, UBS, Roche oder Nestlé, sie sind auf die Economiesuisse, die gerade für Konzerne hohe Eintrittsgebühren verlangt, nicht mehr angewiesen.
Die Konzerne sind es gewohnt, sich selbst zu vertreten. Gut vierzig dieser Weltfirmen haben sich, die Schwäche der Economiesuisse frühzeitig erkennend, in einer eigenen Gruppe, der Swissholdings, zusammengeschlossen.
In den Vorstand der Economiesuisse haben nur noch zwei von ihnen einen Mitarbeiter delegiert. Der Zigarettenkonzern BAT (British American Tobacco) mit einer Frau, der Leiterin Public Affairs.
Roche hat Annette Luther delegiert, den Head External Affairs. Das bedeutet nicht mehr als zwei Antennen, um in die „Headquarters“ zu berichten.
Im viel zu grossem Vorstand mit 75 Mitgliedern findet sich ein Kunterbunt prominenter oberster Führungskräfte, darunter Thomas Wellauer, der als VRP der Six gegen 2 Milliarden Franken in Spanien und Frankreich verspielt und jetzt den Hut genommen hat.
Dort sieht man Manager wie Thierry Kenel aus dem VR der Swatch Group. Er ist Quästor der Economiesuisse, was man mit Kassenwart übersetzt – der niedrigste Dienstgrad in der altrömischen Staatsführung.
Der amtierende Präsident der Economiesuisse, Christoph Mäder, der keine Stricke zerrissen hat, will nach kurzer Amtszeit zurücktreten.
Schon seine Vorgänger vermochten nicht zu überzeugen: Heinz Karrer, ein Handballer aus Winterthur, ein Sonnyboy, den alle liebten, gab bald auf, nachdem er auch den Ur-Schweizer Kuoni-Konzern nicht mehr in Schwung bringen konnte, sondern nach Deutschland verkaufen musste.
Karrer löste Rudolf Wehrli ab, einen Zürcher Theologen und Philosophen, der ausser einer alten Mühle und Immobilien auch nicht viel an Kunstfertigkeit aufzeigen konnte.
Einzig der Schaffhauser Ständerat Gerold Bührer, der noch im letzten Jahrhundert als Präsident wirkte, wies ernsthaftes politisches Wissen wie unternehmerische Erfahrung auf.
Verzeiht, liebe Leserinnen und Leser, wenn ich Euch mit derlei alten Geschichten langweile. Sie sind aber notwendig, um den Niedergang einer grossartigen Institution zu verdeutlichen, die am Aufstieg der reichen Schweiz grossen Anteil hatte.
Der Wechsel im Präsidialamt der Economiesuisse wäre eher nebensächlich, hätte diese Vereinigung einen starken geschäftsführenden Direktor.
Mit Monika Rühl, die das Amt seit bald 14 Jahren innehat, kann auch das nicht bestätigt werden.
Es ist ohnehin verdächtig, dass der Name der langjährigen Angehörigen der Bundesverwaltung, welche die Diplomatenschule in Genf besuchte und zuletzt als Generalsekretärin im Wirtschaftsdepartement arbeitete, nicht genannt wird.
Ihre Performance, besonders bei Abstimmungen, ist höchst umstritten. Wenn der neue Präsident im Sattel sitzt, wird Rühl wohl ihren Nachfolger einarbeiten müssen.
Man fragt sich, warum die Selektion des Spitzenpersonals in den grossen Institutionen des Landes und vieler Kantone nicht besser ist.
In den meisten Kantonen ist es einfach: Man nimmt einen Verwandten, einen sonst Nahestehenden. Schulfreunde und Vereinsfreunde stehen immer zur Verfügung, denn die staatlichen Verwaltungen zahlen gut.
Ansonsten muss man bei der Selektion sehr vorsichtig sein, kann man sich doch nie darauf verlassen, einen wenig disziplinierten Störenfried anzustellen, der die Abläufe nicht respektiert.
Leistung ja, aber Loyalität wird höher bewertet.
Silvan Wildhaber, der einmal Zürcher FDP-Nationalrat werden wollte, gibt sich jetzt mit einer Kandidatur für den Zürcher Gemeinderat, das Stadtparlament, zufrieden.
Was wir jetzt schon wissen: Trotz langjähriger Zugehörigkeit zur Zürcher FDP ist es auch ihm nicht gelungen, dieser Ortspartei Profil zu verleihen.
Am 8. März werden wir wissen, ob die FDP ihre Secondo-Kandidaten für das Stadtpräsidium und den Stadtrat durchgebracht hat. Die Wenigsten sind davon überzeugt.
Sieht Wildhaber nicht ein wenig aus wie Thierry Burkart, der in die politische Halbfreiheit geflüchtete ehemalige Präsident der FDP Schweiz? Burkart konnte seine Partei nicht zusammenhalten und gab auf.
Was Silvan Wildhaber leisten muss, geht viel weiter. Er braucht, mehr denn je, eine geschlossen und tatkräftig auftretende Economiesuisse.
Von der ersten Stunde an muss er die gefährlichen Initiativen und Abstimmungen der SVP bekämpfen und siegen.
Dazu muss er seinen eigenen Machtapparat in Zürich, aber auch an den anderen Standorten der Economiesuisse, in kürzester Zeit unter Kontrolle und in Aktion bringen.
Dort läuft eine gewaltige Maschine mit Ausschüssen, Arbeitsgruppen und Expertengremien, die nachweisen müssen, dass sie gebraucht werden.
Bundesrat, Parteien, Parlamentarier und Gewerkschaften warten darauf, dass er sich überzeugend vorstellt.
Die Medien werden sich auf ihn stürzen und ihm keine 100 Tage Zeit lassen, um sich darauf vorzubereiten.
Nun ist verständlich, weshalb ein Peter Spuhler diesen Job nicht wollte. Jetzt ist er auch wegen Steuerhinterziehung verurteilt.
Bleibt die Stadtler Rail, die in diesem Jahr auf Touren kommen soll.
Die Schindler, Bonnard, Roche-Erben, die Ringiers und Gantners, Migros, Coop und Fenaco haben einfach niemand in der Familie oder im Top-Management, dem eine solche Aufgabe zuzumuten wäre.
Die Schmidheinys, die viel für das Land getan haben, wirken ausgebrannt, nicht anders als die Blochers, die mehr um ihr Erbe kämpfen müssen, als sie Zeit für den Staat haben.
Die reichen Söhne und Töchter des Bürgertums haben andere Sorgen, als sich für die eigene Wirtschaft einzusetzen.
Sie wollen die Welt retten, eine neue Armee aufbauen, grün und nicht gierig sein. André Hofmann, Roche-Erbe, gab vor Monaten als Motto aus: „Wir haben genug Geld.“
Wer sonst? Leer gebrannt ist die Stätte.
Economosuisse, das einstige Flaggschiff der Schweizer Wirtschaft, erlebt einen, wie es angemessen ist, ganz langsamen Untergang.
Es wird Zeit, dass unsere Wirtschaft, unsere Unternehmer, verstehen, dass in ihrem Zürcher „Vatikan“ kein Papst mehr sitzt.
Das sind schlechte Aussichten in einer Zeit, wo der Boden unter allen schwankt. Und im kommenden Jahr Wahlen anstehen, bei denen die beiden Pol-Parteien SVP und SP die besten Aussichten haben.
Wildhaber will. Das ist der beste Teil der traurigen Botschaft.
Economiesuisse? Wer?
Der 8. Bundesrat und seine Economiesuisse gesellt sich mit dem Untergang zu seinen Gspänli wie KKS & Co. und ihrem Bern dies leider seit längerem deutlich machen…
Diese Organisation braucht niemand mehr. Sie ist wie die FdP zu einem linken Anti SVP Grüppchen verkommen.
kann man zu machen!
Economiesuisse war und ist voll damit beschäftigt der EU und den USA zu gefallen und bewegt sich schon lange in einem politischen Umfeld mit Floskeln wie ,,hat das zur Kenntniss genommen“ und ,,lieber nichts wagen und keine Risiken nehmen“ da man ja irgendwem auf die Füsse treten könnte was für die eigene Karriere und den gut bezahlten Job nicht förderlich wäre. Der CH und der CH Wirtsachaft nicht würdig dieser ganze Zirkus. Zelt kann ruhig abgebrochen werden.
Ach die FDP… links, profitgeil, egomanisch, snobistisch und neureich, sonst nix. Mäder, der sich gerne schnörren hört, ohne Inhalt zu liefern, ist kein Verlust. Stromlinienförmiger Karrierist, den man wie Rühl gar nie hätte wählen dürfen…
Die Zeiten der grossen Verbände ist vorbei. Unternehmen können individuell bessere Deals verhandeln und ihre Interessen vertreten.
Dafür gibts professionelle Lobbyisten. Die bezahlt man nach Aufwand.
Alles andere ist vollgefressene Bürokratie mit Mitgliederbeiträgen und Funktionären aus der Dritten Reihe.
Ja, die gehen mit der Zeit.
Economie Suisse ist aus dem Vorort entstanden.
Vor- Ort heisst, am Puls der Aktualität und Realität dabei und involviert sein.
Das trifft seit der Fusion von 2000 nicht mehr zu.
Weltfremd und ideologisch sozialistisch infiziert, taumelt diese Titanic nur noch als Zombie durch die Schweiz.
Die aktuelle Ernennung ist konsequent. Ein Irgendjemand muss dieses Schiffchen endgültig versenken. RIP
Eine Einschätzung bitte:
Wie lange noch lebt die Schweiz in diesem Wohlstand?
Bis vor etwa 2 Monaten.
Der Plünderungskapitalismus mit Expat-CEO’s lässt sich halt dem gemeinen Volk immer schlechter verkaufen… (und nein, ganz sicher bin ich nicht links-sozialistisch).
Die hatten Unterstützung von Bührer. Den Stöhlker als gut beurteilt.
Nehm mal an du bist Investor.
Es hat knapp 200 Länder auf der Erde.
Wo wird investiert?
In einem Hochlohnland das nie für seine Interessen einsteht, das in den letzten 10 Jahren Milliarden enteignet hat?
Deren Währung an einer einzigen Bank mit gruseliger Geschichte hängt die nicht nur aktuell sehr am wanken ist?
Deren Nationalbank massive Mengen Gold für wenig Geld verkauft hat um wertlose Euroschulden zu kaufen?
Oder in Ländern die nicht ganz klar absteigen und ihre Kernkompetenzen vernichten?
Für das, was die Economiesuisse heute ist und tut, reicht die GLP.
Wegen Ameti auch nicht mehr wählbar.
Der Niedergang des ehemaligen Vororts ist so überaus sinnbildlich für die Schweiz und ihre selbstgefälligen Cervalat-Kapitäne, die das Schiff in den Abgrund steuern. Man kann sich ein schmunzeln nicht verkneifen.
Die Economiesuisse braucht es heute nicht weniger, denn mehr! Oder wollen wir, dass Männer-Clübli übernehmen? So, wie bei Epstein?
Nein, nicht wie bei Epstein! Die FDP kann mit Frauen nichts anfangen.
Die Economiesuisse hat ausgedient. Zusammen mit der FDP kann sie zum Teufel gehen.
Geführt von Politiker und Politikerinnen, sowie z.t. sog. “Wirtschaftsführer”, die sich v.a. durch intellektuelles Vakuum empfehlen, schafft sich die Schweiz seit Jahrzehnten nach und nach selber ab. Die Schweizerische Gesellschaft bzw. Wirtschaft hat heutzutage zu wenig Tiefe um Qualitätskader zu produzieren. Addiert man noch die systemische Korruption dazu dann ist das fatale Cocktail perfekt. Kein Wunder dass z.b. grosse Militär- und IT- Projekte regelmässig krachend scheitern. Die Gründe für diese Misere hat KJS treffend dargelegt.
Eventuell Fusion mit der Operation Libero ?
Für die Suche des neuen Präsidenten hat Economiesuisse den renommierten Headhunter Egon Zehnder beauftragt. Und was liefert der? Ein Leichtgewicht namens Silvan Wildhaber. Da kann ich nur sagen, der Berg hat eine Maus geboren.
Auch die Zeiten von „Egon“ (Zehnder), früher mal ein Paradebeispiel für Top-Dienstleistungsqualität à la Suisse, sind halt leider vorbei, wie man so hört. Willkommen im Mittelmaß…
…“Egon Zehnder“. Tempi passati – liegt sehr weit zurück. Peinlich, wenn für diesen Job überhaupt ein sog. Headhunter bemüht werden muss. Offenbar will diesen Job niemand.
(Auch bei der vor der Pleite stehenden Olma-Messe in St. Gallen, kann das Präsidium nur noch via Headhunter gefunden werden…ganz üble Voraussetzungen! – d.h. doch, dass keine wirklich ernsthafte Person sich verfeuern lassen will für ein Himmelfahrtskommando.)
Ein normaler Mensch hätte diesen Aufsatz mit einem Bruchteil Absätzen geschrieben.
Jeder Satz ein Abschnitt ist ein guter Kompromiss.
Wenn man für jedes Wort einen eigenen Absatz nimmt, dann wirkt das etwas „too much“.
Economiesuisse ist lediglich ein unseeliger Verein, welches höchste Ziel es ist, die Schweiz in die EU zu bringen. Wenn man jeweils dieser unsäglichen Frau Rühl zuhört, kriegt man das Ko..
Fazit, subito weg mit diesem Verein. Die Schweiz den Schweizern.
Ein Vorstand mit 75 Mitgliedern – eine tolle Kaffee-Runde.
Man trifft sich einmal jährlich in Züri.
Und bitte keinen 8.ten BR – wir haben schon 7 Deppen in Bern.
Es fällt auf, dass Stöhlker, der alles kann nur nicht schneien, über Organisationen und Personen schlecht schreibt, die ihn nicht bzw. nie als Berater engagiert haben. Eine Abrechnung im Alter oder einfach Frustbearbeitung für die zunehmende Bedeutungslosigkeit seiner Person. Vermutlich beides. Weniger wäre mehr, Klaus J. Stöhlker.
Ich bin der Meinung, dass Lukas Hässig diesen KJS nicht mehr auftreten lässt auf IP.
Seit Jahren kritisiert dieser eingebildete, kranke, ehemalige Teutone unser Land und die Eidgenossen als unfähig, dumm und faul.
Diesen Typ haben wir nicht nötig und die Einbürgerung war ein schlimmer Entscheid.
Der Vorort damals mit den Lenkern der Wirtschaft besetzt und diese mit den Bundesräten im Bellevue oder Schweizerhof zum Mittagstisch direkt im Dialog.
EcoSuisse heute ein papierproduzierender Heinzlmännchen und -Frauchen-Verein wo die Affair Lady S.O. mit der PR Schussi D.A. im Beisein der unvorteilhaften Dir. Rühl Schlagwörter schlagen, um damit den Lobby- / PR Jungs im Bundesbern den Ton anzudeuten … NB: ein Seminar zu real LEADERSHIP wäre für die ganze Schweiz was!
Als 8. Bundesrats wird bei uns in der Schweiz der Präsident des Schweizer Bauernverbands bezeichnet, i.e. Markus Ritter und seine unschlagbare Bauernlobby. Das ist schon seit Zeiten von Ernst Laur so, aber davon scheinen Sie keine Kenntnis zu haben, lieber Herr Stöhlker.
Wenn sie wissen wollen, was gut ist für die Schweizer Wirtschaft und unser Land, dann fragen sie Frau Martullo-Blocher.
Das Bürokratiemonster Economiesuisse will uns in die EU führen weil sie denken, ein paar Grossfirmen machen dann mehr Gewinn.
Die Bevölkerung will weniger Zuwanderung in unsere Sozialsysteme, weniger Asyl, maximal 10 Millionen Einwohner, weniger Zwangsabgaben, Einhalt der Schuldenbremse für gesunde Finanzen, sichere und vernünftige Energiepolitik. Keine Milliarden ins Ausland verschleudern. Das Einzige was uns vor der EU schützt ist über 50% SVP.
Wissen Sie immer zum voraus wer was will?
Sie sind ein Prachtskerl.
Was das Volk will sehen wir erst am Abstimmungstag.
Nicht verzagen, Frau Martullo fragen.
Sie weiss alles – auch zum voraus.
Sind wir in einem Kindergarten?
Die Kante zwischen hörigen Parteisoldaten und Sektierertum ist fliessend bei diesem Kommentator.
ü50 Arbeitshöseler
Wann schreibt die Klatschbase über Crans und die verbrannte Loge?
Geben Sie doch diesem scheusslichen Typen nicht noch Ideen.
Hr.Stöhlker, es stimmt was sie schreiben. Aber es ist einfach zu allgemein über die ganze Wirtschaft. Nehmen wir die Bemerkung über den Maschinenbau,nicht zu verwechseln mit der ganzen Maschinenindustrie.
Analysieren sie den Maschinenbau über die letzten Jahrzehnte. Die Fehler der Führungen der Unternehmen, grosse Unternehmen und KMU haben sehr grosse Fehler gemacht, die nicht mehr zu verbessern sind. Von der Politik und den Verbänden ganz zu schweigen.Das Gleiche gilt heute für die Pharma, von den Banken und andere Bereiche.Ich empfehle wieder einmal die Schrift “ Kilometer Null “ von 2004.
Der Schwätzer Stöhlker – wie immer.
Dass die grossen Unternehmen ca. 2% der Schweizer Unternehmen ausmachen, ist ihm halt entgangen.
Die restlichen 98 % sind vielleicht doch froh, wenn sie mit einer Stimme sprechen können.
Man muss halt mal die Mitgliederliste anschauen.
…Economiesuisse schon seit Jahren ein echter, freudloser Saftladen geworden ist. Irgendwelche Lohnbezüger-„Mänätscherlis“ (von Unternehmer weit und breit keine Spur!) haben diesen Laden in Grund und Boden geritten. Economiesuisse ist von linken EU-Turbos durchsetzt, denen es nur um das kurzfristige persönliche Wohl geht. Der Rest ist denen schnurzegal!
Der Begriff „Economiesuisse“ hat weder etwas mit Wirtschaft noch mit Schweiz zu tun. Es werden die linksgrünen Interessen der EU vertreten.
Herr Wermelinger, Sie laden Ihren Frust dauernd am Wort „linksgrün“ ab.
Haben Sie sich auch schon Gedanken darüber gemacht, was Ihre Hellebardenfraktion in der Schweiz erreicht hat, ausser NEIN?
Und vor allem, ob diese Fraktion jemals konstruktive Lösungen aufgezeigt hat?
@ Verantwortung übernehmen ist nicht die Stärke…. Da muss ich widersprechen. Frust entsteht aus enttäuschten Hoffnungen und die habe ich längst aufgegeben. Ich denke nicht, dass es Hoffnung gibt, dass die Linksgrünen uns vor dem wirtschaftlichen Abgrund bewahren, eher im Gegenteil, den Trend beschleunigen. Und „meine Fraktion“ gibt es nicht, denn ich bin parteilos. Es gibt auch keine Lösung, denn es bestehen Zyklen, die stärker sind als jedes Parteiprogramm. Die Spirale wird sich nach unten drehen, bis der Boden erreicht ist unter Führung der Wassermelonen (aussen grün, innen rot).
Das ist doch der von verdeckten Linken (abgehalfterte FDP-ler & Co.) gesteuerte, wichtigtuerische Pseudo-Wirtschaftsverband, dem seit Jahren jeglicher Einfluss abhanden gekommen ist.
…aus St. Gallen, einem echten Dünnbrettbohrer, ist die Economiesuisse in den Niedergangsmodus gekommen. Ueli Forster, linker FDP-ler und Erbe einer arg geschrumpften St. Galler Textilbude (ein halber Erblinker), war mit viel zu wenig Charisma ausgestattet und hat viele faule Touren abgesegnet.
musste bald einmal einsehen, dass mit der schon damals kranken Economiesuisse keine Blumen zu holen sind. Darum hat er Economiesuisse relativ bald und ziemlich unauffällig verlassen. „Sag‘ mal leise Servus…“
dem Umtergang?
Scheinwohlstand durch Kredit, wie überall global!
😁😁😁😁😁💥😁😁😁😁😁
Economiesuisse ist ein arg schwächelnder Pseudo-Wirtschaftsverband, der völlig nutzlos und einflusslos geworden ist. Hinter einer brüchigen, windschiefen, sog. „wirtschatsfreundlichen Fassade“ verstecken sich irgendwelche schwachbrüstigen Pseudo-Unternehmer, die selbst keine echte Verantwortung tragen und irgendwo auf der Lohnliste stehen.
Das ökonomische Modell dieser Leute ist ein Wort: Wachstum
Sie sagen das sei notwendig um nicht zu verarmen. Das Unglück von Westeuropa ist, dass die Mehrheit diese „mehr Wachstum Strategie“ unterstützt. Darum sehe ich Rabenschwarz für Westeuropa. Sind sie Jung, verlassen sie diesen Ort, wenn sie können.
Stöhlker sollte doch wissen, dass aus der hochkorrupten Filzpartei kein guter Kandidat kommen kann!
da soll noch einer sagen, Klausi ist in den 70ern stecken geblieben….
Schon erstaunlich, wie die genau gleichen Leute, die sonst das Loblied des unabhängigen Kleinstaats singen und vor der „grossmächtigen“ EU warnen, es total okay finden, wenn ihr Spezi in Washington Kanonenbootpolitik macht wie zu Kaiser Willhelms Zeiten.
Ein schwacher BR, eine kranke Economiesuisse, eine stark gestiegene Staatsverwaltung, ein schlechtes Wirtschaften mit zu grosszügigem Geldausgeben, eine desolate Landes-Verteidigung mit sicherheitspolitischen Fehlgriffen und Leerläufen, eine überforderte Justiz mit überfüllten Gefängnissen trotz mehrheitlich bedingten Urteilen, sehr viele Selbstdarsteller, kaum mehr Verlässlichkeit, grosser Vertrauensschwund, etc., etc.
Früher waren Wirtschaftskapitäne in der Schweiz auch Offiziere der Schweizer Armee und Mitglied des Parlamentes zu Bern. Damals als „Filz“ verunglimpft. Heute existieren „salonfähige“ Netzwerke, die geldgierig nur noch auf Profit und persönlichem Nutzen aus sind (Sozialverantwortung = Null; siehe Sklavenhandel im Bankenwesen). Ausländer im Management und HSG-Absolventen vermögen die Führungsfähigkeiten früherer Wirtschaftsspitzen nicht zu kompensieren, geben sich dafür als vermeintliche „Elite“. Der Untergang, dank Blender, ist Programm.
KJS geht schneller unter und von Flaggschiff keine Rede.
Ein trauriges Kapitel Schweizer Geschichte.
Economiesuisse hat null Einfluss mehr. Die wollen in die EU. Da will niemand mit Rang und Namen mitmachen. Der Niedergang der Economiesuisse ist noch viel krasser als der der FDP.
Der Herr Stöhlker bewirtschaftet wieder mal die Frustration fauler, unkritischer und frustrierter Bürger.
Sein Schwanengesang auf den Niedergang der abendländischen Kultur ist die alte Platte.