Der Omega-Zeitmesser ist bei den Olympischen Spielen 2026 in Milano, Cortina d’Ampezzo und Bivio überall in den globalen TV-Stationen zu sehen.
Ganz so, als sei es wie immer.
Doch die vor zehn Jahren noch zweitwichtigste Uhren-Luxusmarke der Schweiz ist aus dem Spitzentrio der erfolgreichsten helvetischen Luxusuhren herausgefallen.
Im neuen, weltweit beachteten Report von Morgan Stanley und Luxusconsult hat Rolex die Spitzenposition uneinholbar ausgebaut. Rolex weist für das vergangene Jahr einen Umsatz von über 11 Milliarden Franken aus.
Ihr Marktanteil ist auf sagenhafte 32,9 Prozent gestiegen.
Damit bestätigt Rolex die These „The winner takes it all“. In der freiesten Marktwirtschaft aller Zeiten geht es in allen Spitzenmarken um die Spitzenposition, denn die Menschen rund um den Globus wollen die Siegerprodukte kaufen und tragen.
Jedermann will eine eigene Goldmedaille am Handgelenk zeigen.
Die Uhren von Cartier haben die 2019 erkämpfte Silbermedaille, den Platz Nr. 2 auf der Weltrangliste der Luxusuhren, souverän verteidigt.
Omega aber, bisher noch Träger der Bronzemedaille, hat jetzt auch den dritten Platz verloren. Der Platz auf dem Podest ging für die einstige Siegermarke verloren.
Mit einem Umsatz von 2,2 Milliarden Franken und einem Minus von 8 Prozent ist Omega gleich auf Platz 5 zurückgefallen.
Das ist eine bittere Nachricht für den Bieler Swatch-Konzern, dessen ertragreichste Uhrenmarke den Anschluss an die Spitze verloren hat.
Audemars Piguet und Patek Philippe haben die Plätze drei und vier erobert. Das ist keineswegs erstaunlich, ist es ihnen doch gelungen, sich als Schweizer Edelmarken global zu positionieren.
Es sind Uhren der Elite, die von Staatspräsidenten, Nobelpreisträgern und sehr erfolgreichen Individualisten geschätzt werden.
Aus der Omega ist hingegen eine Uhr für den oberen Mittelstand geworden, die im Wettbewerb der Schönsten, Besten und Begehrtesten langsam abrutscht.
Der Zeitmesser löst keine Überraschungen mehr aus; es gibt keine neuen Geschichten zu erzählen, die den Träger einer solchen Uhr auszeichnen.
Damit geht die Marktführung verloren.
Wie sehr im Swatch-Konzern die Kunst der Markenführung abhanden gekommen ist, zeigt auch die Breguet, die unter ferner liefen aufgezeichnet ist.
Breguet war noch ein Produkt von Nicolas G. („Vater“) Hayek, der es in seinen späten Jahren an der Spitze des Konzerns erfolgreich einführte.
Mehr denn je muss man sich Sorgen um die Zukunft des Swatch-Konzerns machen. Die Familie Hayek ist reich genug, um über Generationen hinweg ein Leben nach eigenem Gusto führen zu können.
Das langsame Absterben ihrer Hausmarken aber ist ein starkes Indiz dafür, dass dieser unternehmerische Riese an Kraft verliert.
Freude herrscht dagegen bei Rolex, Cartier, Audemars Piguet und Patek Philippe. Das sind jetzt die neuen Sterne am Himmel der Schweizer Uhrenindustrie.
Haben wir gerade keine anderen Probleme als Uhren?
Wer braucht heutzutage noch eine teure Protzuhr am Handgelenk? Nur Neureiche, Drogenhändler und kleine Männer. Ein Auslaufmodell!
ich bitte um eine Definition von „Protzuhr“ .
Stöhlker hat recht. Hayek Junior hat von Uhren Business keine Ahnung und weiss nicht was er macht. So wie sein Vater damals 🤣👍
Und James Bond, mittlerweile ein woker Bubby, wird lieber Gucci tragen. Omega Sea Master war in der Zeit, als Männer noch Männer waren.
Die Schweiz hat viele Mänätscher. Aber nur wenige Macher eines Formates von Hayek.
Auf die Mänätscher kann die Schweiz. verzichten. Aber nicht auf die Macher.
Auch auf Teutonen, wie der Kreml-Klaus, die mir mein Land erklären, könnte ich gut verzichten.
„In der freiesten Marktwirtschaft aller Zeiten?“ Ist Stöhlker dement oder hat er das mit den Zöllen nicht mitgekriegt? Und von der Swatch Group hat er offensichtlich auch keine Aufträge.
Standardproblem von Familienfirmen: früher oder später kommt ein „Idiot Son“, der alles kaputt macht. Bei den Hayeks ist es leider schon in der zweiten Generation passiert.
Bei mir hatte es ungläubiges Kopfschütteln ausgelöst, als sich Swatch mit Omega „verbrüderte“ und der wohl prominentesten Omega, der heissbegehrten Handaufzug-Moonwatch, eine Billigversion mit viel Plastic und einem schnöden Quarzwerk zur Seite stellte. Design wie das Original, der Name – bis auf das verschämt eingeschobene „S“ auch derselbe. Und das ganze heillos überteuert (einen schönen, zuverlässigen Quarz-Chronografen gibt’s, mit einem hochwertigen japanischen Quarz-Mechanik-Modul, für weniger als 100 Franken). Das nenne ich einen selbstzerstörerischen Marketing-Flop
Die MoonSwatch ist ein riesiger, historischer Erfolg für die Swatch Group. Mit schätzungsweise über einer Million verkauften Einheiten im ersten Jahr und einer Verdopplung der Zahlen im Folgejahr hat die Kooperation zwischen Swatch und Omega den Uhrenmarkt stark beeinflusst. Sie hat nicht nur hohe Umsätze generiert, sondern auch das Interesse an der teureren Omega Speedmaster deutlich gesteigert.
Dies nennt man double branding , hätte er früher nicht akzeptiert . Habe Ihm diese Frage an der Uhrenmesse in Basel gestellt , damals .
Welche und wieviele Uhren tragen denn Sie Herr St. ?
Keine, er kennt die Zeit nicht. Beweis? Wenn er sie kennte, wäre er schon längst von der Medienbühne abgetreten. Denn seine Zeit ist diesbezüglich schon längst abgelaufen.
Wie ordinär und plump, sich über Bling Bling an „elitären“ Handgelenken zu definieren.
Sind doch überall nur noch die Macher’s Kinder Nachfolger.
Will Smith’s Sohnemann, Klums Töchterli….
Genau das gleiche Problem wie man denkt, das nur Studierte intelligent sind, nur noch GenZ und Y Arbeitsstellen besetzen dürfen oder best Friends nachzieht.
Schlussendlich liegts aber an den Entscheidungsträger die das Mitspielen.
Herr Stöhlker, schreiben Sie doch bitte über Themen, von denen Sie was verstehen – als irgendwas interpretieren zu wollen, bei dem Sie die grossen Zusammenhänge wirklich nicht verstehen! Fremdschämen pur!
Stöhlker ist und bleibt ein Dampfplauderi. Er hat wenig bis keinen Sachverstand bei den meisten Themen. Wichtig ist ihm, dass er diffamieren und miesmachen kann. Hier will er eigentlich sagen, dass Hayek Junior nicht erfolgreich ist.
Erstaunlich wieviele Fossilien solche Uhren benötigen
hochinteressanterbeitrag! vorschlag: vielleicht einmal ein beitrag über die verkäufe von kaugummi oder bauernschüblig!
Wusste gar nicht, dass die olympischen Spiele in Bivio am Julierpass stattfinden…
Hahaha
Omega war meine absolute Lieblingsmarke. Aber seit ca 2015 sind die Preise jedes Jahr gestiegen, und nur begrenzt begründbar, meist hat sich kaum was verändert, besonders nach dem Umstieg auf die eigenen Werke. Der Service ist auch nicht günstig und kann nur noch bei Omega gemacht werden weil es keine ETA Werke mehr sind. Inzwischen trage ich eine Smartwatch welche die Hälfte eines Service bei Omega kostet. Ich schätze die Funktionen (Sport-/Schlaftracking, Bezahlen, etc). Habe fast alle meine mechanischen Uhren inzwischen verkauft, das ist nur noch etwas für sehr Reiche.
Hat der Stöhlker auch das Mandat vom Kt. GR, wie ich aus Zeile 2 entnehme?
Patek Philippe ein neuer Stern ? Der Stöhlker ist schon ein ausser-
irdischer Ignorant.
Politiker schreiben Plagiate.
Werden dafür blossgestellt.
Wenn der Herr Stöhlker einfach einen Bericht
der Schweiz. Handelszeitung mehr oder weniger wiedergibt,
dann ist das was?
Peinlich!
Peinlicher geht wohl nicht,
ausser beim „Oeffentlichkeitsbildner“ 🙂
Hayek ist selber schuld. Mit der Plastik“Omega“Swatch wurde die Marke definitiv versenkt. Wer will schon eine Omega wenn sogar Spreitenbachs Elektroscooter- und M3-Bubis Plastik“Omegas“ tragen.