In der Tageskolumne auf seinem Radio 1 zeigt sich Roger Schawinski entsetzt über den Stadtratsbeschluss: Der Kinobetrieb beim Corso soll nur noch bis 2029 möglich sein.
Schawinski: „Ein ganz, ganz bitteres Abschiedsgeschenk von Stadtpräsidentin Corine Mauch!“ Das Corso erinnere an die grossartigen Kinopaläste von früher.
Nach der nötigen Sanierung wird das Corso – vis-à-vis des Sechseläutenplatzes – als Eventhaus genutzt.
Umfrage
Kino Corso ist
Schawinski: „Eventhaus, was soll das überhaupt? Was isch das?“ Er wolle dagegen ankämpfen, kündigte er an. Moderator Marc Jäggi unterbricht ihn ungläubig: „Meinsch das ernst?“ „Aber sicher!“
In Zürich braut sich etwas zusammen, die FDP dröhnt auf und hat Rekurs beim Bezirksrat eingereicht.
Christian Jungen, Chef des Zürcher Film Festival (ZFF), ist ebenfalls entsetzt und sieht sein Unternehmen existenziell bedroht.
Vielleicht ist es aber auch Zeit, das Corso abzuwracken. Und mit einem Irrtum gleich zu Beginn aufzuräumen:
Das Corso ein Kinopalast? Der Vergleich mit dem Schloss Versailles könnte zutreffen, zumindest hinsichtlich der Toiletten.
Beim Schloss gab es keine, beim Corso sind sie eklig.
Wer nicht online Tickets kauft, muss beim Popcorn-Schalter welche erwerben. Die Szenerie erinnert an die Zuckerwattefrau vom Zirkus Brompoballi.
Die mollige Frau im Lied von Dieter Wiesmann streicht auch noch die Tickets glatt; dann kann man sie nochmals verkaufen.
Softdrinks gibts im Corso auch, aber keinen Getränkehalter im Kino. Und die Sitze erst: unbequem, eng, hässlich.
Immerhin: Es finden keine Ticketkontrollen statt. Man kann einfach reingehen und sich in den Saal setzen.
„Vereinzelt kann es vorkommen“, schreibt die Betreiberin Blue Entertainment AG (Swisscom-Tochter), „dass die Personalplanung angepasst wird, wodurch die Besetzung der Einsatzstellen variieren kann.“
„Der Zutritt ins Kino ist grundsätzlich nur mit einem gültigen Ticket gestattet; zur Gewährleistung dessen finden regelmässig Stichprobenkontrollen vor und nach der Vorstellung statt.“
Ich schickte meine Kinder los. Auftrag: Geht gratis ins Kino. Ziel erfüllt. Es gab weder vorher noch nachher eine Kontrolle.
Insgesamt guckten sie sich zwei Filme nacheinander an. Ihre einzige Enttäuschung: Es gab nur salzige Popcorn.



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Die ganen Streaming Dienste haben das Kino überflüssig gemacht.
Ruhe in Frieden Corso.
Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
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Vor lauter Werbung kann man nicht mehr direkt kommentieren. Hässigs Geldgier ist grenzenlos.
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Du scheinst auch überflüssig zu sein.
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War vor etwa 20 Jahren.
War früher ein grosser Kino Fan. Ging regelmässig und arbeitete ein paar Jahren auch in einem Filmverleih.
Bei den letzten Besuchen jeweils das Rascheln von Silberpapier während des Films, super Idee Mandeln zu verkaufen in Silberpapier in Kinos!
Mehr als ein Mal die Füsse der Jugendlichen hinter mir über dem Nebensitz. Zu spät Kommende, die einem den Filmbeginn versauen.
Schaue Regelmässig Netflix zu Hause auf grossem Bildschirm.
Keine stinkenden Socken, keine Papierraschler, keine Schnorrer, keine zu spät Kommenden. Einfach super zu Hause.
Kino ist leider vorbei.
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Ist gut wenn die Netflix Coach-Potatoes zu Hause bleiben. Weniger stinkende, mürrische in den Kinos und auf der Gasse!
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Ich, mittlerweile 60 – bin, vor allem war, ein grosser Kinofan. Streaming kann nicht alles ersetzen. Einen Film im IMAX-Kino zu sehen kann auch ein noch so grosser TV nicht ersetzen, nie. Habe zu Hause auch einen 83“ OLED TV der neuesten Generation, hatte Beamer etc.
Ab und zu noch gehe ich ins IMAX aber nur ins IMAX – sonst lohnt sich ein Kinobesuch wirklich nicht mehr.
Und ja, eine Ära geht zu Ende. Als geborener Stadtzürcher habe ich natürlich sehr viele schöne Erinnerungen ans Corso. Da ich vor 10 Jahren weggezogen bin, vermisse ich auch das Corso nicht mehr. Nichts ist für ewig.
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Wir waren nach langer Zeit wieder einmal in einem Kino, dem Corso. Für uns das erste und letzte Mal. Trotz bald 80 sind wir nicht schwerhörig, aber diese Lautstärke ist kaum auszuhalten und die Lautsprecher sind überfordert. Eine Ticket-Kontrolle gab es nicht und die Bar war unbesucht. Da geht man gerne wieder nach draussen und nie mehr hinein. Die Tickets kauften wir, wie auch für Konzerte üblich, Online, was problemlos klappte, weil man da bequem die gewünschten Plätze buchen kann. Der Roger soll sich um seine Gesundheit kümmern und auf Unnötiges verzichten.
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Nicht schwerhörig, 🧏 aber praktisch blind…😂
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Bei uns in Basel war das Corso mal ein Pornokino.
Da wackelten die Bänke, und Getränkehalter brauchte es nicht, weil die Verweildauer war viel zu kurz.
Und Schawinski war auch nie da.
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In einem solchen Fall gibt man es an eine Konzession. Vielleicht ein Musiktheater oder sonst etwas. Die Konzessionärin soll es sanieren und modernisieren. Ich war noch nie dort, aber die Lage ist excellent. Sicher kann man dort etwas Gescheites machen.
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Nach aktueller Nachrichtenlage auf IP zu urteilen, gehört darin ein Güggeligrill verbaut, der auch hochqualitative Chicken Nuggets im Angebot hat.
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Güggeli im Kino wären wirklich eine Verbesserung. Jetzt gibt es dort nur PET-Coca-Cola, traurig für den Preis.
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Kino hat eine strahlende Zukunft
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Mit öffentlich rumjammern findet man weder Arbeitsstelle noch Freundin. Jammern macht unattraktiv.
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Ich war Sonntag da, dieses Jahr schon zum zweiten Mal. Es gab sogar süsses Popcorn. Die Sitze sind das grösste Problem.
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Ich gehe gerne ins Kino, bei einem guten Film.
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Im Kino macht Pornos schauen macht mehr Spass.
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Dort heissen sie Studiofilme.
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Substanzlosigkeit, Du hast Deine endgültige Verkörperung in diesem Frenkelschen Artikel gefunden.
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Für das Kino Roland hat sich auch niemand stark gemacht !
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Zurück bleibt das Gefühl von „isch mir komplett egal“ gepaart mit „wott nöd sis Chind sih“
Interessant.
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Genau. Kinder zum Betrügen anstiften. Klasse!!!
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Was Beni nicht weiss, Toiletten und Sitze kann man ersetzen!
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Diese Kinoikone MUSS gerettet werden auch mit Gelder des Stadt-Zürcher Steuerzahlers, das mit dem linken Gesocks an der Spitze sowieso lapidarisch verbrannt wird 😀😅!
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Als einer der Rekurrenten gegen den Stadratsbeschluss bin ich wohl angesprochen.
Was verschwiegen wird hier im Artikel ist, dass das Kino Corso profitabel ist und nun durch die Stadt rausgeekelt wird / werden sollte. Die „im gegenseitigen Einvernehmen“ verkündigte Beendigung des Mietvertrags ist ein verkappter Rausschmiss.
Und das ist die entscheidende Frage: wieso ekelt man einen profitablen Kinobetrieb raus, während man defizitäre mit Betriebsubventionen stützen will (diverse Arthouse Betreiber).
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weil wir hier im kommunistischen Zürich mit grünem Himmel sind. Es ergeht nicht nur den Kinobetreibern so, auch Gastronomen, Floristen, anderen Kleingewerblern, Bauunternehmer…
Profitabilität war noch nie ein Grund etwas zu tun oder zu lassen. Profitabilität ist grundsätzlich Gift da kapitalistisch.
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Sehe geehrter Herr Frenkle ich war 40 (eigentlich mehr, vorher such schon) in Asien (ein KONTINENT 20Millisekunden;-)) auch Kultur ist der Kontinent soNnend. (Nicht nur subventioniert SFdrs …Wann bringr Sfdrs über Asien..?) Auch früher schon. Kino UND Theater (weil höchstlristibgen) bitte such über Igr Land (mefoen…)
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Frenkle NOT for President of the USA:-)
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Schawinski, offenbar der einzige Promi, den Zürich noch hat.
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Das Kino Corso mag zentral sein für Zürich, warum?
Nur für ein Filmfestival zu teuer, denn das Kino ist leider in der heutigen Zeit vorbei.
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Popcorn sind/waren in der Schweiz im Normalfall immer salzig.
Wer von früher her süsse Popcorn kennt, kommt wohl aus D-Land oder F-Reich.
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Das der BF schreiben kann, zeigte er im Altstadtkurier.
Im IP hat er aber so seine Mühe.
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Dieses traurige Kapitel mit BF sollte LH beenden. IP wird jeden Tag schlimmer und ich hoffe, dass die restlichen Leser nicht mehr viel schreiben, dann wäre dieses Problem gelöst.
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Bitte DOCH ! Ich gehe sehr gerne ins Kino, um die grossen Filme auf grosser Leinwand anzuschauen. Dieses Erlebnis kann nur das Kino geben. Zu 90 % gehe ich dann auch wirklich ins Corso 1. Bitte erhalten ! Wo kann ich eine Pedition unterschreiben ?
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Art. 150 i.V.m. Art. 24 Abs. 1 StGB? (!)
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Wenn im geplanten „Eventhaus“ auch hochwertige Kinoprojektionen möglich sind, kann das Zürcher Filmfestival das Corso weiter nutzen. Dies wird in andern Großstädten für Filmfestivals, mit vergleichbaren Spielstätten, auch so gehandhabt. Das eine ausschließliche Nutzung als Kino keine Zukunft hat, erscheint mir plausibel.
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Thomas Wagner: Das Corso gehört zu Zürich und muss in Zürich bleiben!
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Mir tut der Frenkli leid. Er findet nicht den richtigen Bus, nicht das richtige Kino und mag kein Güggeli. Den Unterschied zwischen einer städtischen und einer genossenschaftlichen Wohung kennt er auch nicht.
Schlage eine längere Kur vor…
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BF könnte KJS auch mitnehmen, der hat es noch nötiger.
Das wäre ein Segen für IP.
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Der schamlose Entscheid der Stadt muss rückgängig gemacht werden. Was erlauben sich die noch alles! Wer diese Banausen wählt ist allerdings mitschuldig. Da hat sich eine linke Clique gebildet die schamlos in das Leben der BürgerInnen und der UnternehmerInnen eingreift.
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Sie senden ihre Kinder ins Kino ohne zu zahlen. Belägen sie sich dann nicht wenn mal bei ihnen eingebrochen wird mit dem Argument, war ja niemand Zuhause.
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Ist diese Immo unter Heimat&Schutz? Dann soll dort renovieren wer will & daraus machen, was auch immer. Die vielen mittelalterlichen Heimat&Schutz Zunft-Restaurants & Altstaft-Immos werden uns in vielerlei Hinsicht zukünftig ev. sicher noch etwas mehr & etwas länger beschäftigen. (Hypothese)
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In Einsiedeln brechen sie auch grad ein Dorfkino ab. Die lokale Presse feiert den Fortschritt. Entstehen tut vorläufig ein Bauplatz für umliegende Grossabrisse um sauteure Wohnungen zu erstellen.
Schöne neue Welt. Hoffe es bleibt Wohnraum für nette Ukros und Ankommende.
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Herrn Frenkels Text im „Altstadt Kurier“ habe ich mit Genuss gelesen. Dieser hier stösst mir hingegen sauer auf. Schade.
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„Das Corso erinnere an die grossartigen Kinopaläste von früher.“
Wie bitte? Bis auf die Fassade und die Eingangstür sieht alles gleich aus wie in jedem anderen modernen Kino. Nicht einmal die Treppen sind noch original.
Macht den Laden dicht.