UBS-Chef Sergio Ermotti liebt Fussball. Das zeigt er im heutigen Communiqué zum Zweitquartals-Gewinn von 2,8 Milliarden Dollar.
„Von Anfang an habe ich deutlich gemacht, dass die Übernahme der Credit Suisse nicht ein Geschenk an uns war, sondern eher ein Pokal, den wir uns erst verdienen mussten.“
„Harte Arbeit“ und „schwierige Entscheidungen“ wären nötig gewesen.
„Nun zahlen sich diese Anstrengungen aus, und die ausserordentliche Geduld und Unterstützung unserer Aktionärinnen und Aktionäre tragen Früchte.“
Jubel auf der Brücke des letzten Schweizer Finanz-Tankers. Die Zahlen leuchten hell: Seit Januar zog die Bank 73 Milliarden Dollar Neugeld an.
Eine gigantische Maschine. Doch das Geld verdient die Bank vor allem in ihrem Wheeling&Dealing-Departement:
Dem Investment Banking. Dessen Anteil am Gesamtgewinn schoss im Jahresvergleich von rund einem Fünftel auf einen Drittel hoch.
Ein Gewaltssprung, weit vor das Schweizer Retailgeschäft, auf Platz 2 in der internen Hackordnung – dort führt allein auf weiter Flur das Globale Wealth Management.
Die entscheidende Grösse ist aber eine andere. Der grosse Kostenabbau im Zuge der CS-Integration.
Dieser verläuft genau nach Plan, was zu einem massiven Stellenabbau führt, der sich in der Zeit von April bis Ende Juni beschleunigt hat.
Waren es in der vorherigen Quartale zwischen 600 und 1’900 Job-Streichungen, schoss diese Zahl im heute präsentierten 2. Quartal des laufenden Jahrs auf 2’500 hoch.
Die Dynamik ist eindrücklich. Sie führte dazu, dass die UBS erstmals seit der Übernahme der CS vor 3 Jahren, als sie auf gegen 120’000 Angestellte kam, jetzt unter die Marke von 100’000 fiel.
Genau 99’085 Vollzeitstellen wies sie per 30. Juni aus. Inzwischen sind es noch weniger: Die UBS baut Woche für Woche Jobs ab.
Das geht weiter in diesem Tempo. Jeden Monat zwischen 700 und 1’000 Jobs weg, bis die Bank wohl auf 90’000 Total-Stellen kommen wird.
Der Treiber ist neben der geglückten CS-Intergration die KI. Auf sie setzt die UBS im grossen Stil.
„Um die Grundkenntnisse und die praktische Anwendung von KI weiter zu fördern, haben wir kürzlich die Initiative AI Power Hour ins Leben gerufen“, so die Bank heute früh.
„Sie räumt den Mitarbeitenden jede Woche eine Stunde Zeit ein, um ihre KI-Kompetenzen auszubauen.“
Insgesamt stiegen die Kosten im Vorjahresvergleich viel schwächer als die Einnahmen. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis. Das Cost-Income landete im 2. Quartal bei 72.9 Prozent.
Es soll weiter sinken, deutlich unter 70.
Ermotti hat geliefert. In den ersten sechs Monaten realisierte die UBS einen Nettogewinn von stolzen 5,8 Milliarden Dollar.
Die Aktie der UBS schoss entsprechend in den letzten Wochen hoch. Die Anleger setzen darauf, dass der Tanker weiter an Fahrt zulegen wird.
Time To Say Good-bye, heisst es für Ermotti, der nach seiner CEO-Zeit auf dem Präsidentenstuhl Platz nehmen will.
Sein Problem ist: Wer wird mein Nachfolger?
Sein Kronprinz Alexsandar Ivanovic als Chef des Asset Managements scheint an Terrain zu verlieren. Die Sparte kommt nicht auf Touren.
Die Schweiz-Chef Sabine Keller-Busse ist zu alt und wird es nicht.

US-Boss Rob Karofksy nähert sich auch dem Vorruhestands-Alter – und die Kosten im US-Business sind mit einem Cost-Income von 84 weiterhin viel zu hoch.
Co-Private Banking-Chef Iqbal Khan leuchtet immer wieder negativ in den Headlines auf, er soll nicht in Frage kommen, heisst es – auch wenn seine Resultate gut sind.
Damit richtet sich das Augenmerk auf die boomende Investmentbank. Dort gibt es einen Marco Valla, Ex CS First Boston, Ex Lehman Brothers – zwei umstrittene Adressen.
Dann stieg er bei der englischen Barclays Bank auf, seit 2024 treibt er die UBS Investmentbank zu neuen Rekorden. Nicht das, was die Schweizer Steuerzahler sich von ihrer Grossbank erhofften.
Aber gut für Ermotti und Co.: Sie verdienen mehr denn je.




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Die Jobs sind weg. Und noch viele mehr fallen weg.
Hoffe die Entlassenen haben sich extern weitergebildet und sind unter 45 Jahre alt.
Es suchen nicht nur die tausende wegradierten eine neue Stelle sondern auch die welche noch versuchen rechtzeitig wegzukommen.
Auf dem Stellenmarkt hat es soviele Stellen wie Haifische im Zoo Zürich 😉
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Peinlicher Typ.
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Die Schreibe eines Arbeitslosen.
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Geht dir einer ab, wenn du hier Panik machen kannst? Würdest du stattdessen nicht besser Bewerbungen schreiben?
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Auf den Alpen suchen sie noch Sennen, Käser und Hüttenwarte.
„Alpstellen“ googeln.
Der Porsche kann im Kuhstall versorgt werden.
Man sollte seine Ansprüche der Realität anpassen.
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Warum wird dieser Typ von niemandem gestoppt?
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Für ein Aktienrückkaufprogramm ist Geld da, das hilft dann auch den Optionen und Aktien von Ermotti, wir wollen ja nicht dass der noch armengenössig wird.
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Das UBS Resultat hat alle Erwartungen übertroffen. Sergio Ermotti
bleibt noch ein Jahr CEO und wird anschliessend Oberaufseher. Für
die smarte Deutsche Keller-Busse vom Schweiz Geschäft, wären Sergios
Schuhe definitiv 2 Nummer zu gross.
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Mein Mitleid mit diesen Herrschaften hält sich in Grenzen…!
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Die UBS KI muss weltverändernd sein, schliesslich postet jeder Eunuch sein internes Zertifikätchen als Meilenstein der Weiterbildung auf dem narzisten Portal LinkedIn.
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73 Milliarden Neugeld im Konzern sind lächerliche 1.4 % von den gesammelten Assets, vom ursprünglich 36000 Mitarbeiter der Einheit Schweiz sind es heute noch ca 27000/28000, Ende 2027 verbleiben noch max 23000-24000.
Wenn ich die ganzen von IP vermeldeten Jobcuts zusammenzähle, dann müsste die UBS aktuell mit einem Minusbestand an Personal arbeiten.
Das würde dann den Service erklären.
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Bis jetzt wurde ich bei der UBS so verwöhnt, dass ich fast vergesse, wie der Alltag aussieht!😉
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Wer macht die Resultate auf einer Bank, Ermotti. Ivanovic, Khan, Keller- Busse? Nein, sie sind nur die Taktgeber wie auf einer römischen Galeere. Die Leute an vorderster Front oder Ruder mit Kundenkontakt und ihre direkt zu dienenden fleissigen Hände im Mid- und Backoffice bringen die Erträge.
Der Rest ab Marktgebiets-Regionenleiter aufwärts sind nur teurer unnötiger Ballast
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KI in der Compliance? Ein 3a-Konto aus SBV-Zeiten ohne jegliche Bewegungen muss 25 Jahre später erneut der Wirtschaftsbevollmächtigten geprüft werden.
Aber von der Kommandobrücke wird der ganzen Truppe befohlen, auf LinkedIn stolz das AI-Citizen-Achievement zu präsentieren. Ehrlich: Who cares?
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In defense of CEO Ermotti
Das war doch absehbar.
In solch schwierigen Situationen, wo 10 Millionen ExpertInnen ums Haus streichen, macht nur eine Filettierungs-Strategie Sinn.
Das von hysterischen PolitikerInnen aufgebaute Regulierungsumfeld in der CH, wird noch viele Opfer fordern. Wetten, dass…?
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In der BWL ist die richtige Lösung zur Frage 1+1=?
nicht 2
sondern 1.2
Ich suche noch einen Gärtner. Überqualifiziert? Wohl kaum.
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was macht eigentlich so ein Manager? Kosten senken ohne jede Idee kann doch selbst ein Obdachloser?
Will man nicht lieber eine halbwegs gute KI nehmen die den Chefposten übernimmt?
Kostet auch weniger (Anthropic in max Ausbau ca. 200/Monat) so dass Cost/Income ratio noch deutlich besser sind und der Aktionär sich freuen kann. Und als Bonus oben drauf dann noch die ganze Chefetage mit anderen Agenten ersetzen und der Laden läuft.
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Tolle Aussichten!
Wir haben CS und UBS zu einem Banking Super-Tanker zusammengeführt. Wer die IB-Mentalität kennt braucht weder hellseherischen noch prophetische Fähigkeiten um wissen, dass dies in einem Crash enden dürfte.
Angelsächsisches und amerikanisches IB und AM sind kein europäisches PB/WM, AM oder PB.
Mehr hartes Kapital nutzt da nichts mehr. In diesem Szenario muss ein Trennbanken-System mit harten Firewalls her, was international im Krisenszenario auch durchsetzbar ist.
The last resort of lender sind SNB und Steuerzahler CH. In beiden Fällen ist es das Volk resp. Volkvermögen.
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Lukas lass es doch endlich mit diesen unsäglichen Zahlenspielreien, nur um den Leuten angst zu machen. Die jetzt realisierten Abbauergebnisse stammen von den Kommunikationen im letzten Jahr, die Leute waren also schon lange informiert. Es war und ist seit Tag 1 klar, dass es zu diesem Abbau kommen wird und kommen muss. Auf dem Rücken der Mitarbeitenden Klicks um jeden Preis zu generieren ist wirklich erbärmlich
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… macht den grössten Gewinnanteil im Investmentbanking. Kommt das gut oder muss dann doch wieder der Steuerzahler einspringen?
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Warum so ein Drama, das wusste jeder dass die UBS viele Mitarbeiter entlassen wird. Alle welche entlassen werden waren unnötig.
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Sergio Nachfolge? Alle ausser Bea. Die macht alles falsch was man falsch machen kann. Und ihre Auftritte sind sowas von schwach. Überforderung pur und ihre Ja-Sager Truppe ist ohne jeglichen Impact.
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Die CS-Migration ist fast abgeschlossen, die Integrationsteams haben ihren Job erledigt. Jetzt werden die CS Systeme nach und nach abgeschaltet, und damit auch das Tätigkeitsfeld von vielen in der IT. Jedem mit ein bisschen Ahnung war schon am 19.03.23 klar, dass es damit zu Stellenabbau kommt. Aber der Schreiber hier bringt das Woche für Woche als DIE unerwartete Schlagzeile…