Ernst Tanner ist der Grösste und Beste – ein Tell der Business-Welt. Also wollte er ewig bleiben.
Jetzt hat’s den Über-Manager erwischt. Ad-hoc-Warnung seiner Lindt&Sprüngli (L&S) heute früh.
Das Geschäft mit den verlockenden Süssigkeiten ist eingebrochen. Umsatz-Plus Zero, Krise total.
Erwartet waren 6 Prozent Plus. Die Differenz ist eine Weltreise.

Grund sei die „Hitze“, schreibt das Unternehmen. Wie bitte? Mehr Glacé statt Schoggi: Warum boomt Nestlé nicht?
Auch würden die Kakaopreise durch die Decke gehen.
Man habe die Preise für die Lindor-Kugeln und die Sprüngli-Tafeln erhöhen müssen.
Dann: Bumm. Käuferstreik.
Tanner und seine Schoggi-Topshots sind voll Richtung Wand geflogen. Sie haben die Entwicklung komplett verschlafen.
Nicht so die Investoren. Das L&S-Papier sackte von 13’000 auf 8’500 Franken zusammen.

Auch das historisch. Damit „schlägt“ Tanner fast die Cracks von Partners Group – und dies in einem historische Börsen-Boom.
Wie weiter? Tanner hat beim Personal den Rotstift angesetzt. Keine Weihnachtsfeier, kein Ski-Weekend, Einstellungen nur wenn absolut nötig.
Kommts als nächstes zum grossen Job-Cut? Man habe jetzt die Preise wieder „angepasst“ – will heissen: reduziert. Bald soll’s wieder aufwärts gehen.
Ob’s gelingt? Im Communique ist auch von „konsequentem Kostenmanagement“ die Rede. Das deutet dann eben doch auf Abbau hin.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
„Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie habe man sich zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil auf höheren Stufen (Senior Leadership Level) auf 40 Prozent zu erhöhen, sagt die Lindt-Sprecherin. Heute betrage der Wert über 30 Prozent.
Zudem arbeite man daran, die Diversität in Bezug auf Geschlechter und kulturelle Vielfalt weiter zu verbessern“
Go woke, go broke
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Schöne Idee aber was hat Nachhaltigkeit mit Frauenquote zu tun? Offensichtlich kosten die Initiativen so viel Geld, dass die Preise laufend erhöht werden und der Kunde nicht mehr bereit ist, für diesen Schwachsinn zu zahlen.
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Stadt Zürich wird das gleiche Schicksal wie Lindt erleiden. Woke, Velo und schon im Minus. Aber nein man kehrt nicht um sondern fährt nun den Wagen direkt an die Wand
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die alten zeiten sind einfach vorbei und die ständige preis
erhöhung wegen irgendwas, tragen die aktuellen kunden nicht
mehr mit.
wo der aktienkurs über 100000 stieg, war der moment, aus zu
steigen. jetzt geht es nur noch nach unten.
die alten schoggisüchtigen damen sterben langsam aus und die
jungen kaufen solches zeug nicht mehr, selber.
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Bei Swatch macht er auch einen Superjob….mit Jean-Pierre Roth….
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Lindt/Tanner sind wegen den überhöhten Preisen auf die Schnauze gefallen, vor allem in Deutschland!
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Wieder ein 80 jähriger, der seinen würdigen Abgang verpasst hat. Ich persönlich meide L&S, wo es geht. Das Zeugs ist für Boomer und Touris und fällt in die gleiche Kategorie wie ON Schuhe.
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Irgendwann ist der maximaler Preis eines Produktes erreicht. Entweder hat man ein Monopol oder die Qualität ist paradiesisch. Bei Lindt war beides nicht wahr. Dann wird dies als egoistisch, arrogant empfunden und die Leuten lassen es im Regal liegen. Wer nun leided sind die Arbeiter. Der arrogante Boss ist immer fein raus und hat immer recht. Die woke Welle bei Lindt zeigt nur das sie den Punkt erreicht haben wo sie sich nicht mehr ums Kerngeschaeft kümmern sondern im idealistische Details und fallen. Siehe auch Stadt Zürich mit den Ausgaben
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Sie haben es genau getroffen. Irgendwann ist einfach die Grenze erreicht und man zahlt den Preis nicht mehr. Alternativen gibts genug.
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Nur aus Selbstverliebtheit handeln, verleitet zum Größenwahn und eingebildeter Weisheit.
Pricing kann vieles. Auch ein Unternehmen ruinieren.
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Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht.
(Irgend einmal zahlt der Kunde nicht mehr jeden Preis)
Ja Herr Tanner ich denke jetzt ist genau dies passiert.
Schade, aber war absehbar. ☹️
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Sein Sohn konnte ja nicht übernehmen, weil er nicht geeignet ist und sich in der Seefeldvilla mit einem Startup eingenistet hat.
Tja, Schoggi ist zwar gut aber heute eher ein Luxusgut, auf das man verzichten kann, zumal man mit diesem Verzicht auch noch gut abnehmen kann, was einige doch dringend nötig hätten.
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Der Supermanager Ernstli Tanner soll langsam in Rente . Er wird mit bald 80 nicht mehr besser. Den markenbotschafter Federer soll er gleich mitnehmen .
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Und wieder eine Firma die wohl wegen gierigem Shareholder Value auf die Schnauze zu fallen droht.
Die Qualität von Produkten auf Teufel komm raus, durch billigere Zutaten wie mehr Zucker, und Zusatzstoffe zu ersetzen, damit die Marge stimmt.
Gute und hochwertige Lebens-/Genussmittel zu Produzieren ist Handwerk und nicht gleich Skalierbar wie Software, Bekleidung oder andere Produkte.
Und weil Menschen irgendwann Merken, dass getrickst wird … kaufen Sie nicht mehr.