Die UBS-Spitze hat die Dollar-Derivate, die sich im Zuge der Trump-Zölle zu regelrechten Bomben entwickelten, noch viel stärker gepusht als bisher vermutet.
Weil sie mit FX-Produkten, wie Devisen-Angebote heissen, ungleich mehr verdienen konnte als mit anderen Angeboten.
Vor allem in der Region Zürich, wo Patrick Müller das Zepter schwingt, hiess es bezüglich dieser heiklen Produkte: „Sales, Sales, Sales“.
An „Monday Morning Calls“ trieben Müller und seine Leute die Kundenberater und die ihnen zur Seite stehenden Investment Advisors zu immer noch mehr Verkäufen an die Kunden an.
Der Name Müller ist für die UBS tabu. Immer, wenn er bisher im Zusammenhang mit dem Skandal fiel, intervenierte die Pressestelle.
Hintergrund ist dessen Aufstieg. Müller hat das Präsidium des Zürcher Bankenverbands übernommen, er ist somit das höchste Banking-Aushängeschild der Wirtschaftsregion.
Bei der Aufarbeitung sorgt Müller nicht nur mit den Medien-Interventionen dafür, dass er unangetastet bleibt. Ein von ihm mit der internen Untersuchung beauftragter Kadermann zeigte laut Kritikern grosse Wissenslücken.
Trotzdem hat ihn Müller inzwiscnen zum MD, zum Managing Director, befördert.
Die Dollar-Derivate-Aufarbeitung erinnert an jene im sogenannten Libor-Skandal vor bald 20 Jahren. Damals gehörte die UBS zu jenen Banken, die beim Zins-Betrug an vorderster Front mitgemacht hatte.
Entsprechend büssten die Behörden die Schweizer Grossbank stark. Die Schuld schob die UBS dann vor allem einem Mann in die Schuhe: Tom Hayes.
Der landete sogar im Gefängnis. Seit Hayes aber vorzeitig aus dem Knast kam, schlägt er zurück.
Von seiner Ex-Firma fordert er über 400 Millionen Dollar Schadenersatz – in den USA, wo’s für die UBS besonders brenzlig werden kann, wie die Geschichte zeigt.
Hayes sieht sich als Sündenbock und Opfer. Er führt den Namen der Untersuchung gegen sich ins Feld. „Project Chocolate“ habe die UBS dieses genannt – in Anlehnung an seine Vorliebe für den süssen Genuss.
Dass sie den Kopf fürs oberste Management hinhalten müssten, zu diesem Schluss kommt auch jenes gute halbe Dutzend Subalterner, das im FX-Debakel die Zeche zahlen musste.
Diese Kunden-Berater und Investment-Advisor hat die UBS entlassen, einige von ihnen wollen jetzt – geich wie Hayes – gegen die Bank klagen.
Über Patrick Müller führte August Hatecke, der Private Banking Schweiz-Chef des Finanzmultis und enge Vertraute von Co-Wealth Mangement-CEO Iqbal Khan, das Kommando.
Hatecke wusste, wie sehr die FX-Produkte den Gewinn seines Bereichs nach oben drücken konnten. Diese stachen nämlich durch eine viel grössere Marge aus dem Meer an Angeboten der Bank heraus.
„Every client is an FX client“ wurde zum geflügelten Wort im Reich von Hatecke. Sein Unterstellter Müller setzte das mehr als viele andere folgsam um.
Mit den montäglichen „Sales“-Shows, mit dem Druck auf die Kundenberater, die auf den Umsatz-Listen nicht weit hinten als schlechte Verkäufer dastehen wollten.
Vor allem mit einer „Double Up“ genannten Strategie, die neben Dollar-Franken-Derivaten zusätzlich solche in Euro-Franken umfasste.
Hatecke trieb es auch mit den sogenannten „Fixings“ auf die Spitze.
An diesen im Voraus fixierten Daten bestimmte die UBS den Dollar-Franken- respektive Euro-Franken-Kurs. Lag er innerhalb der abgemachten Breite, erhielt der Kunde eine Cash-Ausschüttung.
Sonst musste er mehr Sicherheiten liefern.
Neu erhöhte Hatecke diese Fixings. Statt 12, nämlich einem pro Monat, gab es neu 27. Für die Anleger schoss das Risiko durch die Decke.
12 mal 50’000 Franken nominal als Beispiel bedeutete zunächst ein Gesamtrisiko von 600’000 Franken. Bei 27 Fixings stieg dieses dann auf 1’350’000 an.
Für Hatecke, Müller und Co. war anderes entscheidend: die „Abschlussmarge“. Diese erhöhte sich im obigen Beispiel von rund 3’600 auf rund 8’100 Franken.
Die Summe bezog sich auf einen Kontrakt. Unzählige Kunden hatten mehrere, entsprechend klingelte es in Hateckes Fee-Kasse.

Patrick Müller trieb seine Berater-Mannschaft zu immer mehr Verkäufen. „Die Region Zürich erreichte schliesslich schweizweit Platz vier im internen Ranking“, sagt ein Insider.
„Dieses Resultat war nahezu ausschliesslich auf die aussergewöhnlich hohen FX-Umsätze zurückzuführen.“
Umso lauter war der Knall, als Donald Trump Anfang April 2025 aus dem Nichts brutale Zölle ankündigte.
Der US-Dollar stürzte gegenüber dem Schweizer Franken innert kurzer Zeit ab, viele Dollar-Derivate gerieten weit ausserhalb die vereinbarten Bandbreiten.
„Ausgerechnet in dieser Phase wurde der erfahrenste Investment Advisor der Region Zürich mit sofortiger Wirkung freigestellt“, sagt die Auskunftsperson.
„Zum damaligen Zeitpunkt wurde den Mitarbeitenden kein nachvollziehbarer Grund kommuniziert. Heute ist der Hintergrund bekannt.“
Die UBS-Spitze habe jemandem „die Verantwortung für die entstandene Situation“ in die Schuhe schieben wollen.
Die Kündigung habe die Lage zusätzlich verschärft. „Die betroffenen Kunden mussten kurzfristig auf andere Investment Advisors verteilt werden“, berichtet der Insider.
„Gleichzeitig fiel auch der zuständige Team Head aufgrund eines vermuteten Burn-outs aus.“
„Damit standen praktisch nur noch zwei Investment Advisors zur Verfügung, um sämtliche Kundenanfragen, Telefonate und Meetings zu übernehmen.“
„Die Arbeitsbelastung erreichte dadurch ein aussergewöhnliches Ausmass. Fehler, die unter normalen Umständen vermeidbar gewesen wären, liessen sich kaum noch ausschliessen.“

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Wenn es so weitergeht wird die UBS zur Credit Suisse.
RIP
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Willst Du nicht warten bis der ganze Artikel aufgeschaltet ist, diesen vollständig lesen und verstehen und dann etwas anständiges schreiben?
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Täglich dieselbe Platte von einer äusserst primi…… Person.
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@ Doofit
Das Problem ist nicht allein Loomit, sondern auch all die Personen, die ihm die Likes geben. Selbes Niveau.
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Hausi Leutenegger aus dem Thurgau sucht noch ein paar Sanitäre (im Stundenlohn).
In der heutigen Zeit sollte UBS Sesselkleber sich für nichts zu schaden sein.
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Wer da noch Kunde ist, ist selber schuld.
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Maximales Unverständnis bei denen, die von aussen zuschauen. Aber Hand aufs Herz bei allen aus der Branche: das war nur eine Frage der Zeit. Hochrisiko beim Kunden, maximale Rendite bei der Bank. So funktioniert das System. Die Mitarbeiter profitieren und schweigen.
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Patrick Müller führte nur aus, was ihm von August Hatecke befohlen
wurde. Den Hatecke lässt man weitermachen und seine Gehilfen hat man
teilweise gefeuert. So läuft das System UBS.
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so läuft das System Iqbal Khan. Präzise sein. Präzise bleiben.
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Patrick Müller hat die Produkte gepusht und seine Kundenberater haben diese verkauft ohne zu denken. Wenn Khan, Hatecke und Müller sagen es ist gut, dann ist es gut, so denken die Bonus affinen Banker. Natürlich erhalten sie jetzt keinen Schutz vom Arbeitgeber. Gut ist es nur, wenn die Risikoaufklärung gemäss Fidleg auch erfolgte. Einen Top Shot zu entlassen, käme einem Schuldeingeständnus gleich und es gilt alte Spruch „ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“!
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Es ist jeder Person in der Schweiz völlig frei, die Dienste der UBS zu nutzen.
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Wo dūmmlich laut geschrien wird, laufen ja idR nur Menschen hin, welche Solches offensichtlich hören woll(t)en. Rétrospective: „Je lauter, desto dümmer“?
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Müller, Hatecke, Khan, Ermotti gehören alle entlassen ohne wenn und aber. Sie haben den Ruf des Bankenplatzes Schweiz nachhaltig ruiniert. Sie sind ihren Fach- und Führungsaufgaben nicht gewachsen.
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Wie war die Aufklärung? War klar und fett erwähnt im Auftrag:“wenn Sie 50’000 investieren, so können Sie bis zu 600’000 verlieren (nicht nur 50’000), Sie setzen also eigentlich 600’000 ein“? Wir kennen die Antwort.
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Das berühmte Zitat lautet:
„Wenn Sie einen Schweizer Bankier aus dem Fenster springen sehen, springen Sie hinterher. Es gibt bestimmt etwas zu verdienen.“
Es stammt dem Zitat nach vom französischen Aufklärer Voltaire, wird jedoch in der modernen Forschung meist als zugeschriebener Aphorismus oder Zitatfehler gewertet, da es historisch nicht in seinen Schriften nachgewiesen ist.
Hintergrund und Kontext
Das Zitat: Auf Französisch lautet der Ausspruch
„Si vous voyez un banquier suisse sauter d’une fenêtre, sautez derrière lui. Il y a sûrement de l’argent à gagner“.
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Verbreitung: Bekannt wurde das Zitat im 20. Jahrhundert unter anderem durch das Buch „Eine Schweiz – über jeden Verdacht erhaben“ des Autors Jean Ziegler aus dem Jahr 1976.
Bedeutung: Es spielt auf die angebliche finanzielle Gerissenheit und den unbedingten Gewinnwillen von Bankern in der Schweiz an, die selbst in extremen Krisenlagen kalkulieren.
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Nenn Dich anders und lass die Beatles in Ruhe. Merci.
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Es braucht immer einen dummen Kunden, der mitmacht.
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Ich würde „dummen“ durch „unwissenden“ … Kunden ersetzen. Denn er ist Opfer eines „wissenden“ UBS Beraters geworden
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Der Film Margin Call gab meiner Meinung einen guten ,,kleinen“ Blick in das Geschäftsgebahren von grossen Banken. Ich halte die Manager von Banken für skrupellos, die gehen sprichwörtlich über leichen. Und es muss viele Leichen im Keller geben, sonst wären sie nicht da wo sie sind.
Und die KLagen gegen die UBS in den USA nehmen die Amis mit Freuden auf, die UBS ein paar Milliarden zu büssen, und wenns klappt diese auch zu zerschlagen, um Konkurenten zu beseitigen.
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Bei fehlendem Instinkt?
Bist du falsch verlinkt!
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Und wo ist hier die Story sprich der Skandal?
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Ein weiterer Sagnagel für das bestehende Bankensystem. Bald wird uns eine KI von Robinhood und Co. beim investieren beraten und keine Bankster, die nur ihren Profit im Sinn haben.
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Die KI folgt auch einem Algorithmus und der macht das, was die Bankster wollen🤞
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Das ist eben die schöne neue Zeit. Der Kunde trägt das volle Risiko. Wenn er Geld verdient, kassiere ich ab, wenn er Verluste macht, bin ich fein raus. Und wenn mir mal einer blöd kommt, dann lass ich die ganze PR-Maschinerie auf ihn los. Konsequenten ziehen? Das ist oldscool. Das ist nicht nur bei den Banken so. Seco-Arbeitslosenkasse-Skandal? Missratene KV-Reform (statt Konsequenzen zu ziehen, wird die Reform auf alle Lehrberufe ausgedehnt), Zürcher IT-Debakel? Die Liste ist endlos. Man findet, kann passieren und wurstelt weiter.
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Was hier beschrieben wird läuft alles so ab wie man es von einer UBS erwarten darf. Es gibt eigentlich nur ein Grundproblem; Warum bin ich als Schweizer Steuerzahler dazu verurteilt für dieses Bankmonster zu haften?
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man sollte dringend unicredit fragen, ob sie die ubs
zum schnäpchenpreis übernehmen möchte…
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Wie man heute in der Zürichsee Zeitung lesen kann. sistiert Kilchberg ihren Wärmeverbund.
Gut so. Es ist doch überhaupt nicht nachhaltig, dem See wird unnatürlich viel Wärme entzogen.
Zudem braucht es einen aufwendigen fossilen Backup und lange, teure Leitungsnetze.
Fällt die Heizung aus, frieren alle Angeschlossenen.
Auch Rüschlikon und Stäfa sind ausgestiegen