Die Alpamare-Betreiber frohlocken heute früh. We’re open.
Dies nach Meetings mit den Gemeinde-Leuten, die grünes Licht gäben. „Damit können die 10 von 12 Rutschbahnen heute wieder eröffnet werden.“
Der Entscheid ist hoch riskant. Die Armierungseisen sind verrostet, Beton fiel zu Boden.
In Uster führte der Decken-Sturz vor 40 Jahren zum Tod mehrerer Schwimmer.

In Zollikon an der Goldküste verzögert sich die Sanierung des Schwimmbads Fohrbach just wegen Rosts.
Wie stark sich dieser in die Eisenstücke, welche die Konstruktion zusammenhält, gefressen hat, kam erst beim Umbau zutage.
„Wir waren erschrocken, als wie das Ausmass erkannten“, so ein Insider. Nur mit Glück habe man jetzt das ganze Risiko auf dem Tisch.
Im Alpamare stützt man sich auf Gutachten. Doch diese werden nicht offengelegt.
„Die von Alpamare erwähnten Sanierungsarbeiten können nicht als solche bezeichnet werden“, sagt eine Quelle.
„Eher als Flickarbeiten. Der Schluss aufgrund einer örtlichen Abplatzung und Korrosion, dass die Tragfähigkeit der Decke nur um ein Prozent verringert sei, ist grob fahrlässig.“
Eine echte Sanierung würde wohl Monate dauern, so der Insider. Dabei müsste „die tragende Armierung auf der ganzen Fläche freilegt, behandelt und allenfalls sogar ersetzt werden“.
Das wollen die Betreiber nicht.
„Das positive Inspektionsergebnis bestätigt die Wirksamkeit (unserer) Massnahmen und das kontinuierliche Engagement für höchste Standards“, schreiben sie heute. „Die Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter hat für uns weiterhin höchste Priorität.“

Ustet 2.0
Uster im Fall🤣
hat die Schweiz eigentlich ihre hochgelobte Baukunst gar nicht im Griff?
Selbst in Crans Montana sind die Betonträger stabiler als ne Wunderkerze!
Inspektionen kann man kaufen. Gibt genug Ingenieur Buden die dir alles was du möchtest gegen cash bestätigen.
Eventuell war der Statiker von der Firma …itsch Gmbh mit CHF 20.000 Kapital welches als Anzahlung für die G Klasse diente.
Herzlichen Glückwunsch, sage ich nur. Aber jetzt kann man immerhin sagen, es wurde „gewarnt“. Wer jetzt noch hingeht macht das unter eigener Verantwortung.
Leider lesen nicht alle IP! Rutschen etc. müssten behördlich geschlossen werden, bis alles „geflickt“ ist.
Würde dort die FINMA hinschicken…
Für was genau – zum baden? Für alles andere sind die nicht zum gebrauchen
Uster vor Augen und spätestens nach Crans-Montana sollten Betreiber wie Alpamare / Aspro nur eines im Kopf haben – Sicherheit gegenüber den Gästen. Hier gilt nun vollste Transparenz zu verlangen. Dranbleiben Herr Hässig.
Wenn etwas passiert, wer übernimmt die Verantwortung? Niemand? Ah ja stimmt…Crans-Montana lässt grüssen!
Die Schweiz wäre nicht die Schweiz wenn sie aus Fehlern lernen würde.
Die nicht Wiedereröffnung wäre nicht Schweizerisch.
Schade hat es überhaupt Kontrollen gegeben, normalerweise geben die Behörden doch nach 3 fehlerhaften Kontrollen auf und ignorieren das problem zumindest bis zum ersten Januar.
Ich kann ihnen sagen, dass bei der Gemeinde und beim Kanton mind. 1 Meldung im Monat wegen der Hygiene oder Verletzungsrisiken eingegangen sind. Diese wurden gekonnt und bewusst ignoriert. Nach Crans-Montana hatte man dann aber doch den Schiss in der Hose und hat eine ausserordenltiche Prüfung vor Ort durchgeführt. Es wurden Fluchtwege, die Wasseraufbereitung, die Hygiene und die Baustruktur angeschaut. Das Resultat führte zur Schliessung.
Bitte kein zweites Crans-Montana…
Man sollte den Hauptsitz der Migros ins Wallis verlegen. Ganz nach dem Motto „Gleich und Gleich gesellt sich gern“