Thomas Bossart stieg bei McKinsey auf wie eine Rakete. Vor 4 Jahren wechselte er die Seiten, seither führt er den Bereich Vorsorge beim Berner Versicherer Mobiliar.
Diesen nennen alle nur „Mobi“. Der Diminutiv suggeriert: Wir sind die Guten. Dem hilft zusätzlich die Rechtsform als Genossenschaft.
Keine schnöden Gewinn-Maximierer wie die Zurich, die Axa und die Allianz, sondern da für Dich und mich, für die Menschen.

Davon profitierten zwei Turteltauben. Lucas Müller, unter Bossart zuständiger Leiter für die berufliche Vorsorge, verliebte sich in eine Frau namens Aline Brügger.
Die wiederum steht der privaten Vorsorge vor. Zwei zentrale Kaderleute, eine herzliche Seele: Alle wussten davon, keiner tat etwas.
Vor allem Boss Bossart nicht. Der liess die Liaison lange zu. Bis es von ganz oben ein Donnerwetter gab.
CEO Michèle Rodoni forderte ihren Direktunterstellten auf, seinen „Stall“ auszumisten. Die Folge: Mann weg, Frau lacht.
Lucas Müller, nota bene der Sohn eines einstigen Spitzenmanns der Swiss Life, hat die Mobiliar kürzlich verlassen. Jetzt backt er kleinere Brötchen bei einer Minibude.
Keinen Karriereknick erfährt hingegen Aline Brügger. Sie bleibt am Ruder, als wäre nichts geschehen.
Frauen unter Mobi-Artenschutz? Die Nachfolgerin von Lucas Müller auf dem Stuhl des Chefs berufliche Vorsorge heisst Tatjana Merkli.

Intern sorgte sie für Furore nach einem prominenten Auftritt in der Handelszeitung. Sie gab sich dort zu erkennen als Frau, die gerne für Secondhand-Cartier-Colliers ein paar Tausender bietet.
Merkli gilt als Ziehtochter von CEO Rodoni, diese wiederum schaffte es aufs Podest dank Präsident Urs Berger.
Der habe sich zum Ziel gesetzt, bei der Mobi die Frauen-Kader-Quote hochzubringen, so eine Auskunftsperson.
Die Folgen seien einschneidend. Zwei Mobi-„Schlachrösser“ hätten soeben das Feld räumen müssen – getroffen vom Bannstrahl von Rodoni-Schützling Aline Brügger.
No Men’s Land? Je nachdem.

Ein junger Kadermann namens Dino Herzog ergatterte sich in diesen Wochen einen tollen Job in Nyon am Genfersee, von wo aus die Mobiliar ihre berufliche Vorsorge betreibt.
Dort, wo Cartier-Merkli das Zepter schwingt.
Zum Handkuss gekommen sei der Manager weniger durch überdurchschnittlichen Einsatz und herausstechende Begabung, sondern durch seine Abstammung.
Bei seinem Vater handelt es sich um Beat Herzog, als langjähriger Mobi-Generalagent in Basel ein König im Reich. „Wir äussern uns grundsätzlich nicht zu aktuellen oder ehemaligen Mitarbeitenden“, meinte ein Mobi-Sprecher zu Fragen.
Der Mann ist schuld. Ein Klassiker.
Ein Blick auf die Headline reicht und ich weiss:
Das will ich gar nicht wissen
Und ich will Ihren Löli-Kommentar nicht lesen.
Love is in the air❤️. Wie schön. Gratuliere von Herzen.
Was für ein Skandal. Zwei Menschen verlieben sich ineinander, und der Arbeitgeber greift nicht knallhart durch. Dranbleiben, am besten mit einem Observationsteam im Kastenwagen.
Bitte bei Neuanstellungen Liebesverbot in die Verträge schreiben. Das ist ja ein absoluter Skandal.
Aber gut zu wissen.
Warum? wenn es nicht gleich der CEO ist…über 50% aller Beziehungen fangen am AP an…
Never FCK in Factory.
Das sollte wohl jedem und jeder klar sein, oder?
Wie immer! McKinsey plaziert durch ein „Projekt“ welches sie selber leiten einen Kadermann/Frau in einer Firma ganz oben und danach geht es runter mit dieser. Keine Regel gelten mehr, nur noch abfracken! Siehe Swissair, CS, ClaridenLeu, Winterthur Versicherung usw, die Liste könnte noch unendlich lang sein.
Der Lover war ja nicht der Boss der Loverin, oder?
What’s the deal? Warum muss überhaupt jemand gehen?
genau!
Der Liebe leichte Schwingen trugen mich; kein steinern Bollwerk kann der Liebe wehren; und Liebe wagt, was irgend Liebe kann.
Was ist jetzt daran schlimm? Je nach Studie lernen sich 30 % bis 40 % aller Paare im Job kennen und lieben. @Lukas Hässig: der Artikel ist ein Lückenfüller.
Ging mir genauso. Und wir sind 42 Jahre später immer noch verheiratet.
Bitte dranbleiben!
Da haben sich zwei illegalerweise ineinander verguckt. Sodom & Gomorra! Und das in der sauberen Schweiz!
Zustände wie bei Gotthelf.
Die Mobi versinkt leider im Morast.
Was wohl Hans Gerhard dazu meint ?
Am besten gar nichts.
Da haben sich offenbar auch in Bern gewisse Netzwerk-Bruderschaften und Schwesternschaften zeitlich schön etabliert? Diesmal geht’s mehr um „Sein“ als um „Wein“? Diese CH ist einfach viel zu klein, um sich nicht zu kennen !
Ein wahrhaft dicker Fisch, dort unten im runden Bärengraben !
Man sollte die Liebe generell verbieten….
„Wo Liebe ist,
wird das Unmögliche möglich.“
Rumi (Persien)
Kann aber auch blind machen. 🙂
Danke tausendmal, Herr Hässig, jetzt ist der Tag gerettet für mich. Wäre schlimm genug, wenn Sie das uns nicht mitgeteilt hätten!