Die Migros verramscht die Biokette Tegut zum Schleuderpreis.
Das Abenteuer geht als Loch des Jahrzehnts in die Geschichte des Dutti-Konzerns ein.
Die Spitze unter CEO Mario Irminger und Zürich-Chef Patrik Pörtig schaute lange zu. Bis nur noch der Notverkauf blieb.
Dabei war nach immer weiteren, horrenden Verlusten längst klar, dass der Tegut-Kauf ein historischer Fehltritt war.
Getätigt von Pörtigs Vorgänger Jörg Blunschi, der dann noch befördert wurde.
Die total 600 Millionen Tegut-Verluste bringen die Migros ins Schwitzen. Wie konnte das passieren?
Die Manager des Orangen Riesen agierten überheblich. Wir schaffen das.
Dabei verlieren sie gegen Lidl und Aldi selbst im Heimmarkt Schweiz.
Wie wollten sie da in Deutschland gegen die Superdiscounter bestehen?
Hybris, Migros Style.
Mit Galaxus nehmen die Dutti-Nachfolger den nächsten Anlauf. Bisherige Bilanz:
Dreistellige Millionenverluste. Nächstes Tegut?
Das Migros‑Fiasko in Deutschland?
Das schlägt nicht nur alles – das unterbietet sogar alles.
Über 500 Millionen versenkt, jahrelang tatenlos zugeschaut, und jetzt verkauft man Tegut wie ein abgelaufenes Aktionsjoghurt.
Zürich‑Boss Pörtig, ein Traumtänzer, der offenbar dachte, der deutsche Detailhandel sei ein Streichelzoo..
Am Ende bleibt vom grossen Deutschland‑Abenteuer nur ein Loch – und zwar eines, das selbst Dutti nicht mehr mit Orangen füllen könnte.
Da bald ausgesteuert, suche ich noch eine sehr gut dotierte Praktikumsstelle!
Wer kann helfen?
Nicht einmal dort bist du zu gebrauchen.
Warum kommt eigentlich der Migros Verwaltungsrat und v.a. die unabhängigen Mitglieder bisher gar nicht an den Pranger? Das ist eine Verantwortungslosigkeit sondergleichen.
Frau Nold hat versagt, tritt aber überall mit ihrem Lächeln auf, als sei nichts passiert.
und das bezahlen wir alle mit CHF 3.79 fuer eine Liter Alpro der im grossen Kanton EUR 1.69. Ich habe S.V. von Kommentaren zu Schweizer Gehaeltern – dies ist einfach Abzocke damit alle dise Genossenschaftsgrosskopferten ihre Gehaelter bekommen. Aus Prinzip gehe ich nur noch zu Spar… ja…nicht lachen. Hat Sinn !
Völlig egal. Im schlimmsten Fall wechselt man den Manager aus und gut ists.
Nichts passiert. Migros hat einen Abschreiber und mehr nicht.
Total egal.
Diese Genossen haben doch schon bei Depot über 400 Mio ans Bein streichen müssen. Die Hütte brennt lichterloh. Als hätte René Benko himself den woken Laden geführt. Bei der Migrosbank die wohl all diesen Humbug finanzierte, würde ich als Kunde dringend Reissaus machen. Dort sind ja die anderen Abwraker am fuhrwerken, McKinsey die den Migros Genöss*Innen wohl zum hundertsten mal ihre Hunter-Strategie verkauft hatten. Schön alles herunter gehuntert wo immer die auftauchen.
Halbe Milliarde in den Sand gesetzt. Who cares? Hauptsache, man ist politisch auf der richtigen Seite und hat die Produkte des Influcencers Joung Gustav rausgeschmissen.
Das Deutschland Abenteuer von Jörg Blunschi wird am Schluss gegen
8OO Millionen kosten. Die Genossenschaftbosse hatten keine Ahnung
vom Discount-Geschäft in Deutschland. Die Galaxus Expansion nach
Germany wird genauso im Chaos enden. Galaxux ist zu klein für Deutsch-
land.
Spannend auch zu sehen, dass der ehemalige „Leiter Corporate Finance“ vom Migros-Genossenschafts-Bund sich nun selbständig gemacht hat mit der „Beat Arbenz Corporate Finance Consulting“.
Bei vielen Zukäufen, die nun wieder alle mit unglaublichen Abschreibern verkauft wurden, war er in seiner Funktion involviert. Aber klar, er hat keine Entscheidungen getroffen, es sind immer die anderen. Und alle Berater schweigen natürlich, weil auch alle von seinen Aufträgen profitiert haben.
Mich nimmt echt wunder, wer sich von ihm beraten lässt.
War kürzlich in Stuttgart Degerloch, viele Grüne wohnen dort. Tegut unmittelbar neben Alnatura neben Edeka neben Naturgut Degerloch (unabhängiger Biomarkt, aber in einem Verbund) – Tegut abgewirtschaftet, leer, null Chance gegen die Konkurrenz. Traurig.
Die benötigen wenigstens keine Grünabfuhr..😂
Man kann es drehen, wie man will. Die Migros war – trotz gegenteiliger Meinung der Verwaltung – ein Sanierungsfall. Abenteuerliche Investitionen nach Deutschland und in branchenfremde Geschäfte brachten nur einigen wenigen Genossenschaftsleitern einen anfänglichen „Gewinn“ an Ansehen, dem Unternehmen hingegen Mega-Verluste. Zum Glück war und ist die Migros-Bank ein hoch erfolgreiches Bankinstitut, eine Cash-Cow.
Galaxus Deutschland – wir alle wissen: Deutschland, super harter Markt. Mobilezone musste sich ja auch zurückziehen.
Deutschland ist zwar ein harter Markt, aber die Schweiz ist vor allem ein besonders einfacher Markt. Hier kann man nur die schlechte Qualität zu hohen Preisen bei zwei Ketten kaufen. Sonst gibt es nichts. Wie soll so ein Duopol im Ausland Erfolg haben. Die haben keine Ahnung wie Handel geht.
Wäre eine Warnung genug gewesen:
Selbst der potente US-Player Walmart beendete das Deutschland-Abenteuer nach wenigen Jahren.
1997 Markteintritt von Walmart. Rückzug aus dem deutschen Markt im Jahre 2006.
1997 übernahm Walmart zunächst die Supermarktketten Wertkauf (21 Filialen) und später Interspar (74 Filialen).
Damit hatte Walmart am Ende 85 Filialen in Deutschland.
Das Geschäft lief wegen starker Konkurrenz schlecht. Dazu kulturelle Unterschiede im Einzelhandel mit hohen Verlusten.
2006 verkaufte Walmart schliesslich alles an die Metro-Gruppe, die sie in Real-Märkte umwandelte.
Migros wird leider zusehends immer mehr woke. Auch füllen sich ihre Regale immer mehr mit Produkten der Rainforest Alliance (Bill Gates steht dahinter.) Der Giftfrosch ist deren Symbol. Noch Fragen?
Der immer noch nicht im Gefängnis ist, wissen wir leider auch unterdessen.
und bald übernimmt denner die migros…
Mein Auslandsabenteuer ist jeweils der Wocheneinkauf im Süddeutschen. Für mich geht die Rechnung auf.
Galaxus nächstes Millionengrab = An TEMU verkaufen
Die beiden genannten und viele ungenannte Amateure in der GL, sollten die Chance kriegen, in einer Filiale neu Durchstarten zu dürfen.
Ausland und Migros – No match!
Zuerst Österreich, dann Migros Deutschland und Frankreich und jetzt Tegut.
Unverständlich, dass nach so schmerzlichen Erfahrungen in AT, DE, FR dann noch Tegut gekauft wurde.
Die Migros konnte noch NIE Auslandgeschäfte erfolgreich betreiben und auch Markenartikel wurden immer wieder den Bach runter gelassen.Im ganzen CH-Kader hatten sie nur einen Fachmann (Urs Riedener) und den liessen sie nicht an die Spitze kommen ! Dafür wurde er CEO bei Emmi und jetzt wurde er zum LIDL Besitzer Schwarz als sein Berater berufen ! Bravo Urs Riedener !
Als FDP Kantonsrat und Wirtschaftskenner weiss und und wusste ich schon lange, dass die Strategie der Migros nicht aufgehen kann.
mit ihrer infantilen Kommunikation schafft es ja nicht mal, dass in der Filiale Zollikon regionale Eier lieferbar sind oder dass in den Gemüsewaagen regelmässif Etiketten nachgefüllt werden… ein Trauerspiel mit absehbarem Ausgang.
Bei Migros geht wohl alles Bachab! In unserer Filiale Ascona ist es fast ausgestorben, das Sortiment ist so ausgedünnt das die verbleibenden Produkte in die Breite gereiht werden um die Lücken zu kaschieren, ein Trauerspiel. Bei der Frischware ist die Qualität katastrophal und andauernd Schimmel und Fäulnis angesagt.
Coop Vorort profitiert immer mehr, und passt sich an.
Da wird wohl das ganze Schiff versenkt?
ich finde es absolut sozial, hat die schweiz meinen lebensmittel-erstversorger tegut jahrelang für mich subventioniert. da hat es sich gelohnt, dass ich wöchentlich einmal mit meinem lastenvelo 🚴♀️🇨🇭 nach d 🇩🇪 zum einkaufen gekurbelt bin. danke schwijz 🚴♀️🇨🇭🇩🇪, echt chrass, ey!
Jetzt wissen wir, warum der Schweizer Konsument dermassen von der Migros mit weit überrissenen Preis abgezockt wird: Mit jedem Migros-Einkauf in der Schweiz müssen die grössenwahnsinnigen Auslandabenteuer der unfähigen Migros-Manager mitfinanziert werden. Ab jetzt gehen wir nur noch zu Aldi, Lidl & Co.
Es lässt sich einfach Unternehmerlis spielen, mit dem Geld anderer, kann einem mit dem persönlichen Vermögen – nichts passieren.
Grosse Löhne, noch grössere Boni – aber keine persönliche Verantwortung übernehmen.
Kann man Worte dafür finden ?
haben im grossen Kanton einen schweren Stand, umso erfolgreicher sind die Zuzüger hierzulande.
Gingen wir Kollegen immer Mittags in die Migros Herdern essen.
Sensationeller Französischer Chefkoch, ein humorvoller Typ mit fantastischen Menues.
Eines Tages sagt er uns Mc. Kinsey sei im Haus, Zeit für ihn zu gehen.
Stimmung bei Personal und Kunden dann im Keller.
Fehlte nur noch Dobler Mohrenköpfe raus aus dem Regal, dann war auch ich raus aus der Migros.
Aldi um Welten besser und viel günstiger. Coop auch gut aber teuer.
Raus mit all den Pfeifen in diesem Laden und auf keinen Fall eine dritte Amtszeit für die oberste Chefin!
Es benötigt dringend jemand mit der Härte und strategischen Einsicht eines Hansueli Loosli,der Coop auf Erfolg getrimmt hat!
Raus mit dem Exvutkve-Fallobst,das sich in diesem Vetterliwirtschaftsladen über Jahrzehnte durch Beziehungen und nicht durch Leistung an die Spitze gedrückt hat und raus mit all den geerbten McK- Beratern, die sich gut dotierte Jobs bei der Migros verschafft haben und ihre falsche Strategie niemals von selbst ändern werden!
bis dann; nicht bei Migros einkaufen!
Die Verantwortlichen – ausser Pörtig – sind alles langjährige Migros Gewächse. In der Regel über interne Seilschaften nach oben gespült. In der Regel also gute Detailhändler, aber meilenweit entfernt von qualifizierten Führungspersonen mit internationaler Erfahrung. Entsprechend bei jedem Auslandgeschäft von Anfang an unerfahren und blauäugig. Das Resultat : alles endet als Flop und Millionen Summen werden unnötig verbrannt. Leider besteht auch keine griffige Governance, die Einfluss nimmt und solche Chaos Projekte verhindert.
te nicht so gut.
Hässig versteht soooo viel! Kann man Tegut mit Aldi, Lidl, oder auch Denner in der Schweiz vergleichen?
Ein Kurz-Artikeli, zusammengeschustert durch einen, der nicht vom Fach ist. Wahrscheinlich hat er nicht mal KI dazu verwendet …
Wichtig zu wissen: Der heutige Chef der Migros Zürich, Patrik Pörtig, kam erst im Jahre 2020 zur Migros und war am Kauf von Tegut nicht beteiligt. Anfänglich war er Chef der Migros-Fachmärkte. Erst seit Juli 2024 ist Pörtig Geschäftsleiter (Chef) der Migros Zürich.
Die Strategie hinter der Tegut-Übernahme wurde damals unter dem damaligen Migros-Zürich-Chef Jörg Blunschi vorangetrieben, der auf Wachstum – auch im Ausland – setzte.
Die operative Führung der Expansion lag somit hauptsächlich bei Blunschi in Zürich, weil Migros Zürich die Käuferin war, nicht der gesamte Migros-Konzern.
Trotzdem musste der damalige CEO des Migros-Genossenschafts-Bundes Herbert Bolliger ganz bestimmt auch seinen Segen geben.
Blunschi und Bolliger haben somit den unheilvollen Tegut-Deal zu verantworten.
Und an dieser Stelle einen herzlichen Applaus für Blunschi, Jörg.
Der besten Mann von Coop.
Alle für Einen.
Was kommt als nächstes?
Tatortreiniger stehen öfters mehr im Fokus als die Täter selbst.