Vor einem Jahr entschloss sich der Bundesrat zu einer Hauruck-Übung.
1,5 Milliarden Franken sollen zwischen 2025 und 2028 in den Wiederaufbau in der Ukraine fliessen.
Aufträge für 500 Millionen sollen dabei für Schweizer Firmen reserviert werden.
„Schweizer Unternehmen bringen Fachwissen und hochwertige Produkte mit, von denen die Ukraine profitieren kann“, schrieb das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco).
Die Ankurbelung der Schweizer Wirtschaft wäre dringend. Vor der Tür steht eine Entlassungswelle der historischen Dimension.
Die Aufträge landen jetzt aber gerade nicht bei hiesigen Unternehmen. Sondern im Ausland.
Zum Zuge kommt die Panas Transport aus Polen. Die Firma darf im Auftrag des Seco für 560’000 Franken von Sitaniec nach Luzern fahren (Reisezeit: 17 Stunden) und dort ausgemusterte Busse in die Ukraine transportieren.
Das Seco hat den Polen die maximale Punktzahl in der Kategorie Ökologie verteilt. Trotz Hin- und Rückfahrt.
Warum? Die Trucks erfüllen die Euro-VI-Norm, so die Antwort.
Gegen die billigen Fahrer aus Polen hat kein Schweizer Unternehmen eine Chance.
Wie schon im November 2024. Auch damals hat das polnische Unternehmen Trams aus Basel in die Ukraine transportieren dürfen. Für 1,4 Millionen Franken.
Bei anderen Ukraine-Aufträge schauen Schweizer Bewerber ebenso in die Röhre.
Ein 16,6 Millionen-Beratungsauftrag ging nach Kanada. Ein Entwicklungsprogramm für 17,2 Millionen Franken sicherte sich eine Firma aus Dänemark.
Für einen unbekannten Betrag tüfteln Esten an einer Software. Immerhin ist der Auftrag Schweizer Herkunft.
Bei dem Milliarden-Versprechen, so das Seco auf Anfrage, handle es sich um spezielle Projektaufrufe, so das Seco, nämlich „nicht um Vergaben im Sinne des öffentlichen Beschaffungswesens“.
Keine öffentlichen Aufträge? Das macht die Sache eigentlich noch schlimmer.


Wen überrascht das? Es ist mittlerweile die Kernkompetenz der meisten schweizerischen Politiker und Beamten, Geld ins Ausland zu verschenken. Der eigene Lohn ist ja sicher. Wäre ja noch schöner, wenn Schweizer Unternehmer mehr als Beamte oder Politiker verdienen würden.
@Klartexter
Die Schweiz sonnt sich im Glanz ihrer Globalisierung – und merkt nicht, wie ihr die Substanz wegbricht. Industrie vernachlässigt, Familienpolitik veraltet, Binnenmarkt erstarrt. Hauptsache, der Freizeitpark läuft. Doch ein Land, das sich nur noch verkauft, statt sich zu erneuern, lebt gefährlich bequem.
Das stört mich nicht mal so sehr. Jeder darf sein Geld vernichten, wenn er will.
Was mich stört ist, dass wir selbst nichts mehr können und immer mehr von Ausland abhängig sind.
So traurig es ist, es brauch wieder mal einen Krieg, damit die Schweizer wieder lernen Dinge selbst zu tun.
Überrascht?
Das sind die Kohäsionsmilliarden die schon vor dem EU-Knebelvertrag fliessen.
Die Schweiz verarscht sich doch selber. Und abgesehen davon, jegliche Hilfe für den Wiederaufbau in der Ukraine wird früher oder später in Autos investiert, welche wir hier auf schweizer Strassen dann bewundern dürfen. So ist es!
Das ist nichts im Vergleich zu den Abertausenden Stellen welche die UBS und Ex-Credit Suisse in Polen haben, oder die bald 1600 welche die Swisscom in Lettland haben wird, weil sie dorthin noch mehr auslagert.
Die Post verschiebt 400 IT-Jobs nach Portugal.
👉Wir machen uns vom Ausland abhängig während es in der Schweiz immer mehr arbeitslose IT-Leute, und auch sonstige Leute, gibt!
Wer soll die Massen aus der UBS-CS-Fusion abfangen?
Aus meiner Erfahrung (ex UBS-IT’ler): die Polen sind nur gut in administrativen Belangen (Bedienung voin Excels). Sogenannte Spezialisten beschränken ihre Arbeits aufs ‚Googeln‘ (und sind dabei schlechter als die schlechteste KI).
Das Geld, das nach Polen (resp. nach Indien) fliesst ist zum Fenster hinausgeschmissenes Geld. Zusätzlich sind die Prozesse mühsam (resp. werden zerstört). Ganze Teams sterben dort ab, weil man parallel dazu neue in der Schweiz aufbaut.
Nun Managers freut’s, weil sie ab und zu dorthin reisen und sich dort aufplustern können.
Die sind nicht arbeitslos, die haben nur keinen Job. „Habek Wirtschaftsminister a.D.“
Bei diesen Flaschen in Bern ist das kein Wunder. – Die zocken nur unverschämt ab und haben keine Ahnung von Wirtschaftslobbying,
um Aufträge zu sichern !!
Die Schweizer sind schlicht zu blöd und lassen sich gerne verarschen bzw. sie machen das noch selbst. Die „Rahmenverträge“ und das Infragestellen des Ständemehrs in diesem Zusammenhang stellen einen weiteren Beleg für diesen Sachverhalt dar.
Zu blöd? Stimmt.
Lassen sich gerne verarschen? Stimmt.
Machen sie sogar noch selber? Falsch. Dafür haben wir importierte Fachkräfte.
Diese Sche…beamte sitzen im warmen Körbli, schröpfen die Schweizer Steuerzahler und schmeissen das Geld ins Ausland. Vielleicht gibt es ja noch irgenwo in Polen ein schönes Bankkonto! Wir sollten eigentlich keine Steuern abliefern. Wenn alle zusammenhielten, hätte diese Bande keine Chance. Aber träumen darf man ja.
Gefällt mir gut!
Solche Mauscheleien sind in Bern leider an der Tagesordnung. Auch wurde der F35 ausschliesslich wegen der Gegengeschäfte von der Lobby gepushed.
Es freut mich, wenn die Mauschler nun leer ausgehen.
Nachdem die Schweiz den ganzen Krieg über Russland unterstützt hat, nichts zur europäischen Sicherheit beiträgt, bin ich überrasch, dass man jetzt auch noch in grossem Stil von der Ukraine profitieren will.
Mich stört nicht nur die Gewissenlosigkeit und die aktive Unterstützung von Demokratie-Gegnern, sondern dass die Schweiz ja selbst ein sicherheitspolitischer Freerider ist. Irgendwann wird das in Europa bekannt und dann wird man uns sanktionieren.
Polen ist der grösste Netto-Euro Empfänger der EU, Polen muss den EURO nicht einführen, (vertraglich abgesichert vor über 20 Jahren. Polen nahm und nimmt auch keine Flüchtlinge auf, die nicht christlichem Glauben sind. Der Apparatschik Bern belügt seit Jahren bewusst ihre dummen Bürger. F35 wird nur gekauft, um Zugang zum NATO-Satelliten System zu haben. Das Gleiche gilt für den Kauf von Patriotraketen. Lächerlich die Aussage im Parlament, wir brauchen die, falls sich eine Rakete aus Asien verirrt. Etwas schon von Erdkrümmung gehört. Ausser die Verirrte hat Stuttgart als Ziel. Alles KLAR?
Die Aufträge bekommt der günstigste Anbieter. Da sind keine Schweizer mit dabei.
Die Rechnung zahlt der, der am meisten Kohle hat. Da sind die Schweizer mit dabei.
Der Bund vergibt wenn immer möglich Aufträge im Ausland. Den Schweizer Bürger zwingt der Bund jedoch mit dem Heruntersetzen der Verzollungslimite zum Einkaufen in der Schweiz. Was für eine verkehrte Welt und der Bund hat immer eine passende Ausrede.
Kurze Info:
UA Flüchtling 1: Kam in der Schweiz nach 20 Jahre in Moskau. Hat mir gesagt wir haben super Neujahr in Moskau mit der Familie verbracht. Sie hat die 2 Pässe
UA Flüchtling 2: Familie mit Kindern, sofort eine Wohnung bekommen, aber nicht zum erwarteten Standard. Deshalb mietet sie Privat ein Haus parallel.
UA Flüchtling 3: lebt an der Grenze in Frankreich, registriert in Frankreich als Flüchtling, ex Frau als Flüchtling in Genf. Konto in einer PB mit 10m EUR.
Hey, warum sollten man nicht nehmen was man dir um sonst gibt.
Fazit wir sind die naivsten der Naiven
Unökologischer Tramtrasport da die Polen hin- und zurückfahren. Aha, schöne Logik.
Hauptsache, die „bünzligen Schweizer“ müssen im Inland überteuert Einkaufen. Unsere Politiker und Beamte wissen, wie sie mit Ihren Bankkonti umzugehen haben. Schweizer, wacht endlich auf.