Der nationale Velo-Verband Swiss Cycling erlebt morgen seine grösste Schlacht. Entweder bleibt Geschäftsführer Thomas Peter die überragende Figur, oder es kommt zum Neuanfang.
Unter Peter hat Swiss Cycling mit Pirelli einen Vertrag, der alle Spitzen-Rennfahrer an Verbands-Wettkämpfen zu Pneus des italienischen Herstellers verpflichten.
Muriel Furrer klagte am Vorabend ihres Rennes an der Zürcher Weltmeisterschaft 2024 gegenüber ihrem Vater, sie fühle sich mit diesen Rädern nicht wohl. Das sagt eine Quelle.
Die Techniker von Swiss Cycling überzeugten Furrer dann aber laut dem Insider, dass sie nach Justierungen alles nach den Wünschen der Fahrerin gelöst hätten.

Am nächsten Tag rutschte Furer auf nasser, abschüssiger Strasse unweit ihres Wohnorts im Zürcher Hinterland aus.
Sie prallte kopfvoran in den Wald, blieb reglos stundenlang liegen. Am nächsten Tag erlag sie ihren schweren Kopfverletzungen.
Die Zürcher Staatsanwaltschaft ermittelt seither. Laut dem Insider würde sich die Straf-Untersuchung wegen der Frage der Räder von Muriel Furrer in die Länge ziehen.
Ein Sprecher der Oberstaatsanwaltschaft wollte sich nicht dazu äussern. Er bestätigte, dass die Ermittlungen weiter andauern.
Swiss Cycling reagierte nicht auf Fragen zu den Rädern von Pirelli und wie viel die Italiener pro Jahr dem Verband zahlen.

Muriel Furrer hatte am Ende die Räder von Pirelli akzeptiert. Laut der Quelle hätte sie nicht zum Einsatz der Pirelli-Pneus gezwungen werden können.
Es gilt für alle Unschuldsvermutung.
Thomas Peter dominiert seit Jahren den Verband. Er und seine Unterstützer wollten morgen eine ihnen genehme Präsidentin einsetzen, so mehrere Insider.
Umgekehrt fürchtet Peter die Wahl einer Funktionärin, die im Vorfeld klar gemacht hatte, dass sie einen Neuanfang an der Spitze von Swiss Cycling anstrebe.
Ein Richter, der mit Thomas Peter nahe sein soll, blockierte die Wahl der Herausforderin. Diese erhielt dann vor Rekursgericht recht. Damit ist der Weg zum Highnoon morgen ab 10 Uhr frei.
Wer Spitzensport betreibt geht bewusst ein Risiko ein. Wenn’s daneben geht ist aber immer ein anderer Schuld.
Die Teilnahme wahr freiwillig, damit hat es sich erledigt.
Tip: Bei Nässe fährt man langsamer. Lernt man so in der Fahrschule.
Gut, für Velofahrer gelten in Zürich andere Regeln.
Pietätsloser, billiger Kommentar.
Schon mal auf einem Renn-Velo oder MTB gesessen und dann sogar noch damit gefahren?
@Roland: Nein. Ich sitze im V12. Und dort gelten bei Nässe die gleichen Regeln wie bei Velos. Die Physik macht da keinen Unterschied.
Tip: Bei Nässe fährt man langsamer. Lernt man so in der Fahrschule? Selten „komischer Vergleich“ Palfi!!!
V12, dass ich nicht lache, sehr wahrscheinlich ein verrosteter Drahtesel….🤣
Gilt das auch für einen V36 bei 30 km/h?
Frage für meine Oma.
Es war aber ein Rennen.
Ich glaube, dies ist keine Pirelli Werbung, oder?
Ohh je Luki jetzt wärmen wir wieder eine alte Geschichte auf. OMG!
RIP Muriel.
Klar, ungünstig wenn man vertuschen will, schäm Dich Oskar
Hauptsache, das Sposoring läuft.
Gibt es bereits einen etwas pirelli-resistenteren Ersatz für Muriel?
Mit Pneus fahren zu müssen, die einem nicht passen, ist vollgas un-professionell und gefährlich für den Fahrer.
@Roland
90 Minuten im Wald liegen ohne Hilfe dürfte den Unterschied gemacht haben und nicht der Pneu.
@ Markus
Unfall-Ursache war?
Immer wieder dieser intrigierende und hinterh…e Peter! Eine Tageszeitung schrieb schon im Oktober 2024: „Swiss-Cycling-Boss Peter gibt ein schlechtes Bild ab.“ Und so ist es bis heute. Hoffentlich bekommt dieser unsägliche, kleine Bonsai-Rad-König morgen Samstag in Bern die leidlich verdiente Quittung für sein Verhalten. Peter muss weg!
Ihr Partner für die Fahrt in eine bessere Zukunft: Pirelli. Wie dem auch sei!
Die Untersuchung dauert schon anderthalb Jahre? Was machen eigentlich die hochbezahlten Staatsanwälte beruflich?
Immerhin „untersuchen“ sie, in manchen Fällen trotz klarer Fakten brauchen sie zwei Jahre um überhaupt mit einer Untersuchung zu starten
Wo sie im Kanton Zürich aber immer schnell sind, ist mit der Anordnung von Haft.
Der Unfall ist leider passiert und das Geld war einmal mehr wichtiger als die Sicherheit der Sportler.
Was können wir als Konsumenten und Velofahrer tun?
Keine Pirelli Reifen mehr kaufen. Das tut der Firma am meisten weh.
Ich fahre nur Schwalbe!
Thomas Peter war oder ist mit der grünen Nationalrätin Aline Trede zusammen, ein sportliches Paar
Interessant. Das wusste ich nicht. Danke für den Hinweis.
Der Fehler war, das Rennen bei diesen Bedingungen überhaupt durchzuführen. Nicht vergessen, es waren Juniorinnen, also jung und ohne grosse Erfahrung. Völlig unverantwortlich von den Organisatoren. Man verschiebt Skirennen, Fussballspiele. Warum nicht auch Radrennen?
Und was hat das mit dem Finanzplatz zu tun, ist bereits Sommerloch im März? PS: Wenn der Autor nicht mal den Unterschied kennt zwischen Pneu und Rad, dann versteht man auch wie schlecht der Bericht ist… Please stick to financial news and informations…
Tom das Finsnzgenie, offensichtlich ein kleiner Computer Dödi ohne Blick über den Tellerrand
Manege frei für die Boomer-Radsport-Experten, die in vor 50 Jahren auch mal ein Velo mit Pneus hatten und sich deshalb bestens auskennen.
Weg,ganz schnell weg mit diesem Herrn !!!!!!
in diesem Tempo und bei starkem Regen diese Route bei Küsnacht zum See runter zu brettern ist reiner Selbstmord, Pneus hin oder her. Dä hätte auch ein anderes Profil nichts gebracht. Die Veranstalter hätte das Rennen abbrechen oder verschieben müssen!
Ja, und dann noch ohne Tracking als Tüpfchen auf dem i. Es ist einfach furchtbar.
Ich bin leidenschaftlicher Rennvelofahrer und vor einem Rennen -schon gar nicht vor DEM wichtigen Rennen- wechselt man nicht das Material, wenn es nicht zwingend sein muss. Das gilt insbesondere für Reifen.
Neues Material probiert man im Training aus. Nun wissen wir nicht, ob/wie hier Druck zum Wechsel ausgeübt wurde, aber das sollten erfahrene Kader von SwissCycling wissen.
RIP liebe Muriel.
Ich lebe 500m vom Unfallort. Das Wetter zu diesem Zeitpunkt war einfach furchtbar. Es ist ein Skandal, Junioren mit falschen Pneus bei solchen Verhältnissen eine solche Strecke fahren zu lassen – dazu noch ohne Tracking.