Am 12. März kam es in der Old Dominion University in Norfolk, Virginia, zu einem tödlichen Schusswechsel.
Am nächsten Tag, 260 Kilometer weit entfernt, gab es an der University of Virginia eine falsche Bombendrohung.
Ein paar Stunden später wurde die Uni wieder geöffnet.
An der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) setzten sich daraufhin die klügsten Köpfe zusammen und diskutierten im War Room oder in der Cafeteria:
In ein paar Tagen startet doch unsere Darden Study Tour 2026.
Fu..! Die coolste Woche of the Year. Inhaltlich lernt man beim Ausflug vielleicht nicht so viel, dafür erhält man einen tollen Einblick in die Welt der bekannten Business University.
Und könnte vielleicht im Park nebenan Doktorhüte in die Luft werfen.

Verdient haben sich die Zürcher Studenten die Klassenfahrt allemal. Für die drei Semester haben sie über 50’000 Franken hingeblättert.
Aber andererseits: Ein Attentat, nur 260 Kilometer vom Hotel entfernt, und dann noch diese falscher Bombenalarm. Scary hoch zwei.
Die HWZ-Chefs verschickten schnell und entschlossen ein Whatsapp:
„Liebe Studierende, leider müssen wir euch mitteilen, dass wir die geplante Study Tour an die Darden Business School offiziell absagen müssen (…) Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen.“
15 Studenten, die sich bereits in den USA aufhalten sollen, sind wahrscheinlich immer noch am Fluchen.
Wie es weitergeht, wissen sie nämlich nicht – ob sie einen Teil ihrer Kosten zurückerhalten, auch nicht.
Wie die amerikanische Universität reagiert, bleibt abzuwarten. Ihre Partnerschaft mit der Zürcher Hochschule hat eine lange Geschichte.
Laut HWZ-Webseite steckt dahinter mehr als Bildung. „Eine Freundschaft zwischen zwei Wissenschaftlern als Basis, wertvolle Inputs für unsere Studierenden die Folge“, so das Versprechen.
Die 50K hätten sich die „Studenten“ sparen können. Mit dem Geld hätten sie sich besser ich im Leben weitergebildet (Reisen). Oder gleich 3 Jahre Villa Germania, Pattaya gebucht. Der Spass wäre garantiert.
Heutzutage braucht es keine viel Verdiener im Büro mehr.
Pflege und Service Personal ist gefragt. Die können mit AI auch nicht ersetzt werden.
Alternativ hätten sie auch arbeiten können.
Wer ist denn die HWZ…sind die relevant?
Hat irgendwas im Landwirtschaft zu tun
Das finde ich überreagiert.
Die grösste Gefahr an US-amerikanischen Schulen und Unis sind nicht Bombendrohungen, sondern Amokläufer. Und diese Gefahr besteht immer und überall.
Die HWZ ist die einzige Fachhochschule, die erlaubt, in einem 100 Prozent Pensum weiterzuarbeiten und gleichzeitig einen Master/Bachelor zu machen. Wenn man die Lohnausfälle auf die anderen Fachhochschulen anrechnet, die einem entstehen, weil man dort das Pensum für die gleichen Ausbildungen meistens auf 50 Prozent reduzieren muss, ist die HWZ sehr billig.
Bist Du es Rüegerli?
Schwachsinn. Das ist ne Weiterbildung und keine Ausbildung. Weiterbildungen kannst an jeder FH und Uni bei 100% Vollzeitpensum belegen. Typischer HWZ Student eben – es fehlt an Weitsicht und vernetztem Denken
Wenn jemand unbedingt diese Business School besuchen will, macht er das wohl am besten auf eigene Faust. Es ist auf jeden Fall günstiger.
Und wenn dieses Reisli der Höhepunkt oder gar der Zweck der drei Semester und CHF 150’000 war, kann man das ganze „Studium“ eh rauchen, weil es nichts taugt.
50’000. Ist aber immer noch zu viel.
Damit ist die Grenze zur Grenzdebilität überschritten.
53000 total für alle semester. Lesen du musst können
Heutzutage ist mit dem ganzen „Hochschulen“ Zeugs der Abstieg in die Sozialhilfe fast vorprogrammiert.
Dummschwätzer werden immer weniger benötigt. Siehe Jobmarkt.
völlige hysterie, a la ami’s.
was für hosen….
Was genau will uns der Artikel sagen?
Ist da evtl noch Restalkohol von gestern im Spiel?
In defense of HWZ
Das war eine situativ kluge Entscheidung, weil plausibel begründet.
Wer nur über einen Funken Realitätsbezug verfügt, weiss auch, wie man die wenigen negativen Folgen bewältigt.
Der Verzicht war vielleicht eine „situativ kluge Entscheidung“, wenn man das Wort „situativ“ streicht (man weiss schon lange, dass die USA schon sein Monaten Einreisende schikaniert). Dies wohlgemerkt nach einer völlig debilen Grundentscheidung überhaupt dorthin zu fliegen.
Schmeisst den Rüeger raus und schickt ihn zum Teufel (resp. in die USA).
Wer einen Funken Realitätsbezug hat plant gar nicht erst eine solche Reise.
Ja, aber das ist doch ein super Verkaufsargument, denn ohne Darden würde doch niemand auf die Idee kommen einen Msc oder EMBA an der HWZ zu belegen. Typischer Form von Etikettenschwindel wenn mans nicht einhalten kann, oder?
Habe andere Sorgen, da Ende Monat ausgesteuert!
Sollen wir hier ein Crowdfunding für sie machen?
Zukünftige Unternehmensführer, Manager welche bei Peanutsmeldungen in Panik verfallen.
Eventuell den falschen Beruf gewählt. Bewirbt Euch irgendwo auf einer Gemeinde. Da passiert garantiert nix bis zur Pension.
Da wäre ich nicht so sicher. Ich weiss von einem Amoklauf im Stadthaus Zürich und einer Schiesserei im Parlament von Zug.
Was ist den dein „Leistungsnachweis“, ausser anders denkende ständig zu belehren?
Absout. Bin voll bei Ihnen. Schweizer geraten ständig wegen irgendwas in Panik
Manager: es ist aber dieses Jahr auch gefährlich bei uns. Little fires everywhere. Auch ich fühle mich nicht mehr ganz sicher.
Eaaasy, die meisten arbeiten eh im öffentlich-rechtlichen Dienst mit mehr oder weniger Monopol. Das reicht sowas locker aus, um ne ruhige Kugel zu schieben.
Wer zahlt diese HWZ-Reise?
Ich hoffe doch nicht, dass dafür ein einziger Rappen Steuergelder eingesetzt wird?
Ein beachtlicher Teil der Studierenden arbeitet im öffentlichen Sektor oder Stiftungen & Genossenschaften. Rega, Spitäler, Kantonalbanken, SBB, Post & Postfinance, Swisscom, Gemeinde & Kanton, Bund, Schweizer Armee, RAV, Ich-AGs in Schieflage, Alterszentren, EWs, Bildungswesen (ETH, Uni, FHs), Migros, Medien (via Teilsubenvtionierung durch Serafe).
Es ist davon auszugehen, dass die meisten die Kosten nicht selbst tragen und von den Arbeitgebern resp. letztendlich vom Steuerzahler finanziert werden.
„Die coolste Woche of the year“
Gehört zu den Top-Ten-Sätzen von Herrn Frenkel.
Ein sehr mutiger Entscheid der HWZ, den ich sehr nachvollziehbar fand und über den ich mich persönlich sehr gefreut habe. Diese Studienreise hätte unter gegebenen Bedingungen von vornherein unter einem schlechten Stern gestanden. Ausserdem sind die USA im Moment nicht das Land, das zuoberst auf meiner Reiseliste steht…
Wer zu den Fettbürgern und dem Orangen reist und dafür auch noch viel bezahlt, gehört ohnehin in die Klapse. Da ist man bei der HWZ ja schon einmal richtig.
Panikschweizer as usual
Ein absolutes Chaos Management. Alle bei der HWZ haben total versagt und nun müssen die Studierenden dafür bluten. Werden stattdessen mit irgendwelchen Pseudo Online Sessions abgewatscht.
Bezahlen tuns die Studierenden mit total überteuerten Studiengängen. Jetzt noch mehr, da anstelle vor Ort online unterrichtet wird. Die HWZ jedoch kann ihre finanziellen Defizite die entstehen maximal minimieren. Alles auf Kosten der Studenten.
Die Folge davon, die Reputation der HWZ wird weiter drunter leiden!
Stress test ganz klar nicht bestanden. Das Lustige dabei: 1.5 Jahre lang haben die Dozenten und Studiengangsleiter davon gesprochen, wie man professionell, besonnen und rational Entscheidungen treffen sollte, vor allem in schwierigen Marktzyklen und jetzt beim kleinsten Windstoss fällt alles zusammen und alle bekommen Panik.
Ich glaub, ich spinne und das in einem EMBA wo Leadership unterrichtet wird. Ganz schlechte Visitenkarte.
Was für eine Reputation?
Rechts haben sie. Die USA sind einer solch rennomierten Schule unwürdig. Sie sollten nach Dubai fliegen.
In Dubai herrscht ja dieser Tage Bombenstimmung. Da sieht die Bedrohungslage bestimmt etwas rosiger aus als im Bergdorf in Virginia.
Habibi come to Dubai
Vor Ort in Charlottesville selbst läuft der Betrieb weiterhin reibungslos vonstatten als wäre nichts passiert gemäss Website der Universität. Dies lässt insofern aufhorchen, da die Amis immer viel sensibler auf Attentats- oder Terrorwarnungen reagieren als alle anderen Staaten auf der Welt.
Offensichtlich leben die HWZ und die University of Virginia in zwei unterschiedlichen Welten punkto Wahrnehmung und korrekter Interpretation von Risiken.
Wenn man so verängstigt durchs Leben geht, dann werden das ja lustige zukünftige Managerlis.
In die USA sind die MSc Studenten gereist und nicht die MBA Studenten.
Ergo 31k Kosten und nicht 50. Am Rande… der MBA kostet 58k.
Aber wieso solltest du schon einen MSc und einen MBA auseinanderhalten können 😉
Es waren mehrere Klassen dabei, 4 an der Stück, von MsC über EMBA usw.
Da es ursp. zum guten Image jeder Schule gehörte, sich global verlinkt zu geben und da heute auch schon ganze Gymi Klassen auf der Welt herumfliegen (damit auch das Lehrpersonal mal günstig aus den langweiligen 4 Klassenräumen rauskommen), ist es ja nicht verwunderlich, dass man in US je nach Tattoo, MobilephoneContent, Family Contacts, Gender, PolitEinstellung etc ad hoc per ICE Regime auf der Strasse verschwindet. U.u. mit direktem Weiterflug nach El Salvdor in den 40’000er HiTec Full Body Tattoo Knast wo die LatAm Gangs veröden. Man weiss es einfach nicht mehr, in US jetzt.
WM Spiele/r ???
Irgendwo im Nirgendwo in Virginien, fernab politsch-wirtschaftlicher Handelszentren ist ein Sack Kartoffeln umgefallen und schon schieben alle in einer kleinen, unbedeutenden FH in der fernen Schweiz, wenn überhaupt FH?, Panik. Schade ist die Fasnacht schon vorbei, wäre ein passendes Thema und für den 1. April ist es noch etwas verfrüht.
HWZ? Hat es für eine richtige UNI nicht gereicht?
Amerikanische Eliteunis sind ungemein teuer. Gut und gerne mal 15K oder gar noch mehr die Woche vor Ort mit allem drum und dran. Bei 50K Gesamtkosten für den Luxusspass, man rechne…Mit den Online Sessions werden die Studis aber sowas von verarscht. Die zahlen alle massivst drauf. Da ist jeder selbst schuld, der da freiwillig teilnimmt. Wenn die eigene Firma zahlt, spielts wenigstens keine grosse Rolle.
Wer in die USA fliegt ist selber schuld. Die wollten alle nicht hören. Selber schlud liebe mouthbreeders mit zuviel vorigem geld für einen tubeli MBA
Seit wann ist eine Risiko-Abschätzung Panik? Die Hochschule hat eine Verantwortung ggü ihren Studierenden. Man stelle sich vor, sie machen die Reise und es gibt einen weiteren Anschlag …
Dann sollte mans aber generell zukünftig sein lassen mit Auslandsreisen. Generell kann immer was passieren, überall auf der Welt. Es sind alles erwachsene Menschen, die für ihr Wohl selbst verantwortlich sind. Eine absolute Sauerei und total unprofessionell so kurzfristig ohne Absprache mit den Studierenden über deren Köpfen hinweg selbst zu entscheiden.
Vermute, da prasselt es demnächst Klagen einiger Studenten und deren Arbeitgebern.
Wenn man die Kommentarspalte hier regelmässig liest, gewinnt man den Eindruck, dass Meinung offenbar keine Voraussetzungen mehr braucht, weder Erfahrung noch Sachkenntnis. Hauptsache laut. Auffällig ist, wie viel Neid, Halbwissen und reflexhafte Empörung hier unterwegs sind. Vielleicht würde es der Debatte guttun, wenn der eine oder andere Kommentator weniger Zeit im Kommentarbereich und mehr Zeit in Weiterbildung investieren würde. Ein Minimum an ökonomischem Grundverständnis würde jedenfalls helfen, bevor man Dinge kommentiert, von denen man offensichtlich wenig versteht. Neider überall.
….und wo bleiben bei so viel Text sachliche Argumente?
Die 50’000.- haben nicht die Studis hingeblättert, sondern ihre Eltern
Es gab 3 Klassen, die dorthin gehen sollten. MSc, EMBA 1 und EMBA 2. Es waren bestimmt schon gegen 20 Leute der insgesamt 67 vor Ort. Vor allem ein lautes Grüppchen einer Klasse, die schon im Vorfeld bedenken geäussert hat, hat hysterisch protestiert. Dies kam auch im Gruppenchat so rüber.
Daraufhin entstanden zwei Gruppen (Pro und Contra). Die Pros mit rationalen Agumenten für Darden und die Contras mit emotionalen Bedenken. Gab von den Contras auch Gehässigkeiten an die Adresse der Pros.
Viele Fragen der Pros blieben bislang von HWZ unbeantwortet. Bleibt eine Black Box, wies weitergeht.