Jetzt kommts knüppeldick für Sergio Ermotti und seinen UBS-Präsidenten Colm Kelleher. Die beiden Kapitäne der Schweizer „Monster“-Bank sind mit ihrem Lobbying aufgelaufen.
Das brachte der SonntagsBlick. Laut dem Blatt aus dem Hause Riniger, wo Noch-UBS-Vize Lukas Gähwiler im VR sitzt, muss die letzte Grossbank Helvetiens ein lieb gewonnenes Bilanz-Trickli hergeben.
Finanzministerin Karin Keller-Sutter bereitet nämlich eine Verordnung vor, die ab Januar 2027 aktivierte Software und latente Steuern aus dem harten Kernkapital streicht.
Auf dem Papier sah das immer solide aus, in der CS-Krise taugte es aber gar nichts. Zehn Milliarden Franken zusätzliches Eigenkapital muss die Bank jetzt auftreiben, sonst wird es eng.
Wie dünnes Kapital CS in UBS-Arme trieb: IP-Kurzbuch „Der Milliarden-Coup“
Die Lehre aus der Credit-Suisse-Krise sitzt tief. Buchhalterische Tricks schützen nicht vor Bank-Runs. Nur wer realistisch bilanziert, überlebt.
Bern orientiert sich an internationalen Regeln. Zählt nur, was Verluste wirklich schluckt, nicht, was in der Bilanz gut aussieht.
Die UBS kämpft noch mit der Integration der Credit Suisse und muss jetzt handeln:
Frisches Kapital aufnehmen und Aktionäre verwässern, Teile der Bilanz verkleinern oder Renditen opfern.
Gratis gibt es nichts.
Politisch sitzt Keller-Sutter fest im Sattel. SP, FDP, Mitte und selbst SVP-Bundesrat Albert Rösti ziehen mit.
Bundespräsident Guy Parmelin wird nicken, wie der SonntagsBlick vermutet – nie wieder Steuerzahler-Rettung gilt parteiübergreifend.
Für die UBS ist die Hochzeitsphase mit der CS vorbei. Bern macht klar: Wer zu gross ist, um zu fallen, muss trotzdem zahlen.

richtig so.
die ubs zocker mussten schon mal gerettet werden
und ich habe keine lust, auf deja vu.
diesen bankriese braucht die schweiz nicht.
wir haben genug andere banken, hier.
UBS, rette sich wer kann!
Der Service scheitert bereits an den Grundlagen: Kommunikation mangelhaft, Fachwissen nicht erkennbar, Professionalität gleich null.
Keller-Sutter❤️. Gute Entscheidung. Die einzige richtige Lösung wäre aber die Abwanderung der UBS ins Ausland. Das Risiko ist einfach noch immer zu gross.
Im Kiosk Freibad Meilen suchen sie noch eine Verkäuf*eri. Hopp dä Bäse liebe UBS Sesselkleber!
Der Herr Motti sucht aber so etwas im Tessin, zusammen mit Bundesrat Cassis.
Amüsant, wie schnell ein „unverrückbares Argument“ der Finanzbranche verdampft, sobald in Bern jemand den Taschenrechner richtig herum hält. Da wird jahrelang mit Pathos von „Systemrelevanz“ gesprochen – und kaum kratzt jemand an einem lieb gewonnenen Bilanzzaubertrick, fällt das ganze Kartenhaus zusammen wie ein schlecht geführtes PowerPoint‑Deck.
Kaum kratzt jemand am liebsten Bilanzzauber, fällt das grosse Bankengehabe in sich zusammen wie ein Kartenhaus, das erst beim ersten Windstoss merkt, dass es gar kein Fundament hatte.
Kaum rührt jemand am Lieblingszauber der Finanzwelt, merkt man: Hinter all dem Getöse steckt oft nur heisse Luft in Designeranzügen.
Lustig, wie schnell das grosse Selbstbewusstsein verdampft, sobald jemand nicht mehr nach der Pfeife der Finanzbranche tanzt.
Sobald das Bilanz‑Hokuspokus wegfällt, wirkt das ganze Machtgehabe plötzlich wie ein aufgeblasener Ballon, der schon beim ersten Pieks quietschend davonfliegt.
Egal was sie machen. UBS = Hochrisiko für die Schweiz. Weg muss sie!
Habe andere Sorgen, da Ende Monat ausgesteuert!
Welcome to Village Germania, Pattaya, Thailand.
Bist du das wieder „Panama Papers“ ?!
Das tut mir leid für Dich. Ab jetzt bist Du auf Dich selber gestellt. Hoffentlich hast Du den „Pfupf“ neue Wege zu gehen.
Ich war vor rund 20 Jahren auch in Deiner Situation. Allerdings war ich da erst knapp über 40 und hatte den „Pfupf“ mich Selbstständig zu machen. Es waren finanziell gesehen sehr, sehr knappe Jahre. Diverse Umstände haben mir geholfen. (Dank PK keine Hypo mehr, ohne Hypo praktisch keine Wohnkosten.) Ich lebte von 25’000 Einkommen / Jahr. Keine Ferien, kein Luxus. Es ging. Wünsche Dir viel Glück.
Danke für deine Lebensgeschichte. Beeindruckend, wie selbständig du angeblich warst und trotzdem verbringst du heute gefühlt jeden Tag auf Inside Paradeplatz. Vielleicht ist der „Pfupf“ ja doch nicht ganz so nachhaltig gewesen. Ich finde meinen Weg schon, keine Sorge.
Bravo KKS!
Pfui Beat Walti NR FDP und andere gesponserte UBS Adlaten!
Was hier als Fachpersonal verkauft wird, ist in Wahrheit eine Ansammlung von Leuten, die weder sprachlich noch fachlich ansatzweise qualifiziert wirken.
Man hat das Gefühl, dass hier jede Person eingestellt wird, die gerade zufällig vorbeiläuft – Qualifikation scheint keine Rolle zu spielen.
Auf der Minus Skala wieder ein Punkt näher an Null heran gekommen.
Auf der Minus‑Skala näher an Null? Beruhigend zu wissen, dass du deinem Namen Minimi wenigstens inhaltlich treu bleibst.
„Interessant, Minimi: Je kleiner der Name, desto kleiner der Beitrag. Fast schon poetisch.“
Bei dir wirkt das eher wie Heimkommen, Minimi…
Die Inkompetenz ist so konstant, dass man fast meinen könnte, sie sei Teil des Geschäftsmodells.
Das ist keine harte Kapitalanforderung. Das ist lediglich eine einigermassen vernunftbasierte Bewertung.
Banken verlangen bei KMU Projekten 40% hartes Eigenkapital. Mindestens. Welche Bank hat das?
Die Behauptung hat ungefähr den gleichen Wahrheitsgehalt wie „Alle Kantonalbanken finanzieren nur mit Grundpfand“ – klingt streng, stimmt aber nicht und verrät vor allem eines: Der Sprecher hat mehr Meinung als Einblick.
@ eine Bilanz und deren Aufgabe können sie nicht mit einer KMU vergleichen, da hinken sie schwer hinterher.
Ihre Aussage ist nur reisserisch…
Dann können Sie die Bank gerade auch auflösen.
ex CS, alte UBS, neue UBS?
Stefan Murer (zuerst in der CS, danach in der UBS).
Das wird zum bösen Erwachen. Widmer-Schlumpf hat viel zerstört, KKS wird es auch wieder machen. Bei der CS gab es nur einen Schnellschuss, Resultat sehen wir ja. KKS trieb die CS mit in den Abgrund. Wenn der BR u. Parlament, die UBS so an die Leine nehmen will, dann fällt die einzige wirklich internationale Bank. Die Exportindustrie, respektive diese Unternehmungen werden leiden. Bei den Privaten, werden die Hypotheken deutlich teurer. (Spreaderhöhung) Und dann fängt das Jammern an. Kommentare hier sind nicht fundiert, sondern nur schadenfreudiger Natur.
Aha, der wundersame Murer’sche Kapitalvermehrungsprozess mutiert zum Griff ins Klo.
Leider ist es so sicher wie das Amen in der Kirche: Es ist nicht die Frage „ob“, sondern nur „wann“ UBS scheitern wird. Und damit die globalen Finanzmärkte arg destabilisieren wird. Kein Finanzrisiko ist wirklich im Griff. Also: Hartes Eigenkapital, kein Firlefanz mit Aktivierungen von Luftwerten, kein Firlefanz mit risikogewichtetem Kapital, kein Firlefanz mit AT1 oder anderem komplexen Zeugs (das nicht mal deren Erfinder verstehen)… ausländische Tochtergesellschaften sind zu 100% mit hartem Eigenkapital zu unterlegen. Punkt.
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