Am Montag schockte die Spitze des neuen Assekuranz-Giganten Helvetia Baloise die Belegschaft.
In der Informatik würden in einzelnen Bereichen bis 2028 rund 50 Prozent der heutigen Stellen verschwinden.
Betroffen sind die IT-Angestellten in der Schweiz. Sie werden zu den grossen Verlierern des Schulterschlusses der St.Galler Helvetia mit der Basler Baloise.

Ein Teil der gestrichenen Arbeitsplätze wandert nach Warschau. Dort hat die Baloise bereits bisher einen „Solution Hub“ betrieben.
Verantwortlich für die grosse Job-Verlagerung ist Alexander Bockelmann. Der Deutsche sitzt als oberster Tech-Chef in der Helvetia-Baloise-Konzernleitung.
Bockelmann war schon zu Baloise-Zeiten die treibende Kraft hinter dem Warschau-Ableger. Bei diesem sitzt er im VR.
Jetzt hat Bockelmann eine Hierarchiestufe in seinem Tech-Bereich gestrichen. Laut einem Insider drohen teils gar 70 Prozent der Jobs verloren zu gehen.
Betroffen vom Massenabbau seien insbesondere Applikations-Programmierer. Diese müssten in den kommenden Monaten ihre Nachfolger aus Warschau schulen.
Ein Sprecher der Helvetia-Baloise reagierte nicht auf Fragen.
Gibt ja schon wieder massiven zusätzlichen Druck auf all die bei der UBS Entlassen😃👍
Warschau ist eine schöne Stadt. Im Sommer durchaus mal zu empfehlen.
IT ist in der CH massiv überbezahlt.
Hab einen Kollegen der programmiert für CH Firmen, aber aus Thailand und zu einem akzeptablen Stundensatz. Ist voll ausgebucht.
Hat tolle Villa, tolle Frauen und gerade einen GLE gekauft (was in Thailand sauteuer ist). Geht im gut, da kreativ.
0815 IT geht in Warschau billiger.
Für das Geld und die Leistung definitiv überbezahlte Profile hier in der Schweiz.
Wahrheit tut weh, trotz HSG und ETH. Ausbildung ist nicht gleich realisierte Produktivität. Die Besten sind bereits im BigTech in ZH.
„IT ist in der CH massiv überbezahlt.“
Troll.
So wie damals bei der Baloise die Inder geschult werden mussten, soll es jetzt den Polen erklärt werden. Die Motivation der geschassten wird gigantisch sein.
Die Inder erklären es den Polen.
Wer konnte ist eh schon anderswo.
Die ITler aus Polen sind sicher billiger, vor allem aber habe sie eine gespannte Triebfeder.
Die Volkswirtschaft von Polen entwickelt sich rasant, wenn es so weiter geht wird ein Zeitpunkt kommen wo die Lohnkosten ansteigen – was passiert dann mit den Stellen? Holt man die Zurück in die Schweiz?
Gefährliche Schritte werden hier vollzogen, viel Wissen und gute Leute werden abfliessen.
Hauptsache CEO Fabian Rupprecht holt seinen Bonus und kann in ein Paar Jahren in die Rente.
Aber Schweizer Preise für ihre Dienstleistungen verlangen…unverschämt.
kenne solche Aktionen die vor Jahren stattgefunden haben im Finanzbereich,,,,,heute ist alles wieder in CH !Kurze zum Teil teure Aktionen die dann der Kunde bezahlt.
Welche Dienstleistungen und Produktionen bleiben noch in der CH?? Die neuen EU-Länder profitieren, da viel tiefere Saläre, bald ist es vorbei mit der schönen Schweiz! Zeit zum auswandern…
Eigentlich gibt es ein ,zu teurer‘ in einer funktionierenden Wirtschaft gar nicht: wer puncto Preis nicht mithalten kann fliegt raus, wer nicht raus fliegen will, passt sich an. Also liebe Schweiz, wo sind deine Studierten die wissen wie so etwas aufgegleist werden kann: international konkurrenzfähiges Preis/Leistungsverhältnis in einem Hochpreisland?
Ist dieser Bockelmann ein Verwandter von Udo Jürgens ?
Fabian Rupprecht und sein Knecht Bockelmann zerlegen die Helvetia.
Es sind wiedermal 2 Deutsche, welchen man freien Lauf lässt…….
Warschau ist mittelerweile schon zu teuer. Belgrad ist billiger.
„Diese müssten in den kommenden Monaten ihre Nachfolger aus Warschau schulen.“
Da würde ich mich weigern!!
Nach Helvetia die Sinnflut?
Fahnenflucht und Landesverrat vom Feinsten.
Helvetia?
Ha Ha Ha!
ü50?
Wir in der Schweiz werden gemolken bis es nicht mehr geht aber kosten sollen wir wegen der Gewinnmaximierung nichts. Das geht nicht auf¨.
Als pensioniertem Helvetia-Mitarbeiter in St. Gallen tut es einem sehr weh, eine solche Meldung lesen zu müssen. Schon den Zusammenschluss mit der Baloise verstanden viele hier in St. Gallen nicht. Und nun in ein kommunistisches Land zu gehen, ist schon höchst unverständlich. Aber wenn ein Deutscher soviel Macht hat, kann man nichts Anderes erwarten.
In Polen sind Arbeitskräfte zwar nicht mehr viel billiger als bei uns (dafür mit viel Arbeitnehmer freundlicheren Gesetzen) – aber in Polen lebt man mittlerweile sicherer als in vielen Ländern Europas.
Wie? Du wirst entlassen musst aber den nachfolger schulen.
Das wird so nicht klappen. Viel Spass wer dort versichert ist.
Helvetia – lieber Skimillionäre sponsern als CH-Arbeitsplätze erhalten. Eine neuerliche Prämienerhöhung wird von mir mit Policenkündigungen beantwortet.
Hat auch eine positive Seite: weniger 0815 IT Jobs in der Schweiz = weniger Expats
Trotz wiederholter Hinweise trägt die IT weiterhin die Folgen fragwürdiger Entscheidungen. Erst bei Systemausfällen oder regulatorischem Druck wird das Thema ernst genommen. Noch immer verkennen manche Führungskräfte die IT als kritisches Überlebensinstrument. Kurzlebige Managemententscheide führen zu technischen Problemen und steigenden Kosten. Verträge werden oft unterschrieben, ohne sie wirklich zu verstehen – mit absehbaren Konsequenzen.
Der Schweizer Arbeitnehmer meint immer, dass die Personenfreizügigkeit nur in eine Richtung gilt.
Dabei ist es dem Schweizer Arbeitnehmer nicht verboten wie in diesem Fall nach Warschau arbeiten zu gehen.
Jetzt heisst es eben für die Helvetia Angestellten:
Frau und Manne id Hose!