Ein ziemlich peinlicher Moment in der Geschichte des Weltfussballs war die Vergabe des FIFA-Friedenspreises an den von Narzissmus und Egomanie durchtränkten US-Präsidenten Donald J. Trump.
Dieser Preis wurde wohl eigens für ihn kreiert, denn niemand kannte ihn vorher.
Der anbiederungswillige FIFA-Präsident und Secondo Gianni Infantino liess es jedoch an Peinlichkeit nicht bewenden und steigerte den Fremdschämreflex ins Unermessliche:
Als er sein glühbirnenähnliches Haupt mit einer roten US-Mütze schmückte und grinsend am von Trump geschaffenen „Board of Peace“ als Vollmitglied teilnahm.

Die von Infantino geführte FIFA lancierte auch ein Fussballförderungs-Programm im Rahmen der höchst umstrittenen und undurchsichtigen Gaza-Bestrebungen des amerikanischen Präsidenten innerhalb dieses Gremiums.
Als ob die zerbombte, palästinensische Zivilbevölkerung momentan nicht andere Sorgen hätte als ein Fussballstadion für 20’000 Zuschauer.
Und nun herrscht Krieg, und zwar ein bitterböser Krieg. Auftakt war die Zerstörung einer Teheraner Primarschule mit dem Tod von 178 jungen Mädchen.
Im Zeitalter lasergesteuerter Bomben und Zielvorgaben mittels künstlicher Intelligenz sicher kein Zufall, sondern eiskalte Logik. Die meisten Mädchen waren Töchter von iranischen Militäroffizieren.
Der iranische Fussballverband hat bei der FIFA angefragt, an der nächsten Weltmeisterschaft in den USA die Spiele beim Co-Gastgeber Mexiko austragen zu dürfen. Mexikos Präsidentin Sheinbaum hat ihre Einwilligung gegeben, nur Infantino sperrt sich dagegen.
Man fragt sich, ob solche Entscheidungen dienen, die Stimmung noch mehr anzuheizen?
Überhaupt fragt man sich, zu wessen Vorteil das Verhalten des Gianni Infantino dienen soll?
Auf jeden Fall dient es nicht dem völkerverbindenden, schönsten Sport der Welt.
Ich wünschte mir einen Spitzendiplomaten zurück an der Spitze des Weltfussballverbands, jemanden wie den grossen Sepp Blatter, unseren Sepp.
Er führte den Weltfussball zu den Sternen und liess den kleinsten und unbedeutendsten Jungen eines Armenviertels vom Weltfussball träumen. Wir vermissen Dich, Sepp.
Es wird endlich Zeit das wir die USA nicht mehr finanzieren. Die Nationalbank hat Milliarden in US Aktien / Firmen investiert. Aktien verkaufen und Gold kaufen und Aktien von SPI/SMI kaufen. Schweizer Firmen stark machen und nicht Aktionäre sein von USA Konzernen weil die ganze USA lebt auf Pump
Ach Reto, von Timing keine Ahnung!
„Als er sein glühbirnenähnliches Haupt mit einer roten US-Mütze schmückte“….sehr schön😂😂
Wenn man es nötig hat, den Gegner anhand seiner Äusserlichkeiten lächerlich zu machen, dann sind die Argumente wohl etwas brüchig. Blatter dealte mit üblen Potentaten, das gehörte zu seinem Job, den Einfluss des Verbandes zu mehren. Macht Infantino nicht anders, macht das IOC ganz ähnlich.
Infantino macht aus der FIFA eine Bühne für Machtspiele – und nennt es Frieden. Wer einem umstrittenen Präsidenten wie Donny T. einen eigens geschaffenen Preis überreicht, verspielt jede Glaubwürdigkeit.
Fussball sollte verbinden, nicht hofieren. Dass dabei sogar ein Kriegskontext und menschliches Leid für PR-Projekte instrumentalisiert werden, ist zynisch. Nostalgie für Sepp Blatter mag übertrieben sein – aber wenigstens wusste man damals noch, wie man Skandale kaschiert, statt sie stolz zu inszenieren.
Kommt lieber mal nach Thailand – da ist die Welt noch in Ordnung.
und keiner geht hin. Lichterlöschen, alle Glühbirnen aus😖
Je älter, desto besser.
Sepp Blatter wird vermisst.
Sepp hat halt nicht gut genug aufgepasst. Andere Dinge waren wichtiger als den GI frühzeitig zurechtzustutzen. Nanu
Träf !
Ich freue mich schon so auf die Fussball-WM in USA und Mexico!
Schätze, dass Trump bald weg ist. Die Maga Meute wird spätestens nach den Midterms ein böses Erwachen haben.
Nach den Midterms gibt es keine Wahlen mehr.
mit Ihrem Kollegen Vadim Loskutov gehören Sie, geschätzte Frau Villalom zu den absoluten Perlen dieses Blogs. Sie heben sich beide wohltuend ab vom fahrigen, unsorgfältigen und oft schlecht recherchierenden LH und seinen Billig-Schreibkräften mit gleich gelagerten Talenten…
Perle Isabel Villalón!
Klasse und Stil kann man nicht kaufen.
Das Neureiche kommt aus jeder Pore dieses Parvenue Infantino gnadenlos raus.
Dieser Artikel freut mich. Ich habe nie verstanden, dass man den Sepp so eiskalt abservierte und dafür den aalglatten Infantino einsetzte. Sepp hat die FIFA in einem erbärmlichen Zustand übernommen. Er hat aus der FIFA etwas ganz grosses gemacht. Dafür sind ihm auch rund um den Globus viele dankbar. Leider wurde er vor allem in der Schweiz schlecht geredet.
Er hat den falschen Zögling gefördert.
Dieser Walliser Fussball-„Oberguru“ mit dürftigem Leistungsausweis ist eine Schande für die Schweiz und den Fussfall! – Der sollte Nachhilfestunden in Sachen Korruptionsbekämpfung nehmen, statt dem dubiosen unberechenbaren Yankee-Chief nachzueifern !!!
ch habe das Gefühl, dass alles was aus diesem verrückten und heruntergekommenen Kanton kommt einfach nur noch Scheisse ist. Was können wir unternehmen, ums dieses Geschwür von Walliser loszuwerden?
Trump gerät von allen Seiten mächtig unter Druck. Das Publikum wird ihm die Rote Karte in Form eines Pfeifkonzerts zeigen, vorausgesetzt er taucht überhaupt auf.
Er wird sich von Anlässen ohne handverelesenes Publikum fernhalten. Wie jeder ordentliche Autokrat. Wobei ihm zuzutrauen ist, dass er tatsächlich glaubt, dass man ihn mag.
Die Schweiz und Italien dürfen sich aufrichtig schämen, für so einen Passportparasiten.
Unfassbar, was hier auf IP immer „knallt“, „explodiert“ und „lichterloh in Flammen“ steht. Jetzt ist der Fussball gar noch „blutig“.
Kommt bitte mal runter. Man kann es nicht mehr ernst nehmen.