Heute vor 3 Jahren erklärte Thomas Jordan einer verdutzten Schweiz, dass die CS-Ausradierung innerhalb der UBS die beste Lösung sei.
Ermöglicht mit 250 Milliarden vom Bürger.
Jordan hatte als Nationalbank-Boss davor monatelang geschlafen. Er hätte die CS retten können – 50 Milliarden hätten genügt.
Etwa so viel, wie sein Vorgänger Philipp Hildebrand 15 Jahre davor für die UBS-Rettung aufgeworfen hatte.
Doch Jordan ist nicht Hildebrand – kein Risktaker, sondern ein Angsthase. Er wollte die CS-Last nicht tragen.
Umgekehrt nimmt Jordan das Geld für sich, ohne mit der Wimper zu zucken. Nach seinem letzten Arbeitstag im Herbst 2024 kassierte der Hochgelobte, als ob es kein Morgen gäbe.
163’000 gabs für ihn allein an „Repräsentationspauschalen, Generalabonnement, Dienstaltersgeschenk“, so der Vergütungsbericht der SNB.
Vor allem Geschenk fürs lange Dabeisein schlug bei Jordan wohl zu Buche.
Es ist nur der Anfang.
Für seinen vorzeitigen Ruhestand gabs obendrauf 1’021’840 Franken. „Einkauf der SNB in die PK infolge vorzeitiger Pensionierung“, lautet hier die Erklärung.
Weil Jordan nach seinem Ausscheiden Ende September 2024 noch ein halbes Jahr auf neue Mandate verzichten musste, erhielt er für diese Zeit über seinen letzten Arbeitstag hinaus seinen alten Lohn:
Weitere 400’000.
Geschenk, Cooling-off und PK-Einkauf zusammen summieren sich auf rund 1,5 Millionen.
So viel kassierte der SNB-Boss, ohne einen Finger zu rühren – alles nach dem Hinauslaufen unter Pauken und Trophäen aus dem stolzen Sitz am Zürcher Bürkliplatz.
„Big Thomas“ erhält damit eine neue Bedeutung. „Big Casher“ ist passender.
Kaum war dann Jordan frei, schlüpfte er bei der Zurich ins Bett: VR-Sitz – bei einer Firma, die so nah am Geld ist wie die Banken.
Interessenkonflikt? Ach was.
Bald darauf folgte die Nestlé, auch dort wird der Star der Notenbank-Welt Mitglied des obersten Boards.
Mit seinen Mandaten komme Jordan auf 1 Million an „Gagen“ im Jahr, schrieb Agefi, eine Westschweizer Nachrichtenagentur.
Vom Geld-Ökonom zum Geld-Krösi – im Schnellzugs-Rausch.
Das Einkommen von Christine Lagarde als EZB-Chefin von rund 700’000 Franken, 50 Prozent höher als ausgewiesen, sorgte nach der Enthüllung der Financial Times für einen Sturm.
Thomas Jordan kann über diese Entschädigung nur schmunzeln. Bei ihm geht das Zählen erst los, wenn’s siebenstellig wird; darunter tut er’s nicht.
Passend dazu sein Wohnsitzwechsel wenige Jahre vor der Frührente – nach Zug. Dort ist’s noch etwas günstiger als an der Zürcher Goldküste, wo Steueroptimierer auch nicht wirklich darben.
Als Nestlé Verwaltungsrat wird zusätzlich mächtig abkassiert.
Purer Neid oder
Das war nicht die Angangsentschädigung. Das war das Schweigegeld.
Ich sage da immer: man muss doch auch mal gönnen können.
Glück? Nein. Er hat sich nur von Anfang an sehr gut positioniert.
Man sollte dort arbeiten wo es viel Geld für wenig Arbeit gibt, und wo Verantwortung tragen eher was platonisches ist.
Ich empfehle Gemeinde, Kanton, Bund und von denen abhängige Institutionen. Alles andere ist Aufopferung ohne Anerkennung.
Beeindruckend, wie jemand, der selbst nie über „gut positioniert“ hinausgekommen ist, plötzlich Karriere‑Ratschläge verteilt.
Theorie hast du ja genug – schade, dass Praxis nicht dazugehört.
Leider hat „MarcelPalfner“ hier recht.
Als Handwerker muss man sich entweder bei den Superreichen anbiedern, oder mit polnischen Firmen in den Preiskampf steigen.
Alternativ kann man noch in weniger regulierte Regionen auswandern und selber wieder etwas aufbauen.
Fair enough.
Luki muss ein persönliches Problem mit Jordan haben (vielleicht auch sonst). Was soll dieser mit Häme, Beleidigungen und Herabsetzungen gespickte „Artikel“? Das ist nicht Information und Recherche, sondern reflexhaftes Toben. Lass Dich behandeln
Was waren denn die Verdienste des Hochgelobten? CHF/EUR-Mindestkurs: kläglich gescheitert. Negativ-/Nullzinsen: Enteignung der Sparer. USD/EUR-Anleihen und -Aktien: Hochrisiko. CS-Rettung: verschlafen. Luki hat in allem recht. Jordan wird als einer der schwächsten SNB-Chefs in die Geschichte eingehen.
In den VR einer Grossfirma kommt man nur wenn a) man eine Frau ist oder b) man ein Mann mit dicken Kontakten ist bzw. eine bekannte Birne hat. Qualifakation ist bei genauerem hinsehen unterrangig. Deswegen vermeide ich Produkte von Grossfirmen, man bezahlt da ja nicht das Produkt sondern VR- Darsteller.
Im Nachhinein Wundenlecken bringt nichts. Der Untergang der CS war handgemacht. Wer auch immer Verantwortung trägt für diesen Untergang wurde nie geklärt. Manager mit Millionensaläre haben sich aus der Verantwortung gestohlen. Es ist wie immer Verluste nach Unten; Gewinne nach Oben. Der nächste Skandal steht bereits vor der Tür. Wacht endlich auf.
Wo ist das Problem? Die SNB kann ja das Geld drucken….
unglaublich, was überall verteilt wird. Nicht mehr normal diese Zeit.
Wurde so in seinem Arbeitsvertrag vereinbart. Wer hat das zu verantworten?
Schuld ist nicht der, der das Geld nimmt sondern der, der es gibt.
Ich hätte das CASH auch genommen.
Die bessere Frage wäre, wer für die Gewinne der Nationalbank aufkommt, denn die Nationalbank produziert genau Null Wertschöpfung.
Rein lohnmässig müsste er als Profi Fussballer bei diesem Salär Level eher dauern die Reserve-Bank hüten. Seien wir mal froh, macht jemand noch so einen Job für einen Lehrlingslohn (beim Profi Fussball). Aber ist halt schon verdammt viel Geld/Lohn für Beamte allg. Da kann man dazu stehen.
Lästermaul Lukas.
Zitat „Thomas Jordan kann über diese Entschädigung nur schmunzeln. Bei ihm beginnt die Rechnung siebenstellig, darunter macht er’s nicht.“
Populismus der schlechtesten Sorte. Der Dummkopf verwechselt auch die einmaligen Zahlungen am Ende dieses Jobs mit dem regulären jährlichen Salär. Im Uebrigen machte er einen sehr guten Job, besser als der Neo-Weinbauer.
Da ist „unser Tobi Langenegger“ das üblere Problem.
An alle Heuler:
Wählt SVP, ihr seid alle nur deshalb so arm, weil es zu viele Menschen auf dem Arbeitsmarkt gibt. Euer Problem ist Open Boarders, die dummen Linken, die hinterlistige FDP, die euer Wohl nicht am Herzen hat und der gbze Rest ausser SVP…
Grenzen zu und ihr findet wieder einen Job und die Saläre gehen hoch.
Drecksmigration hat Wohlstand zerstört.
Das ist was Donald Trump seinen MAGA-Wählern weis machen will. Wenn man lauter und vulgärer schreit, wirds trotzdem nicht wahrer. Die Schweiz profitiert mehrheitlich von der Migration, ja es gibt Verlierer, um welche an sich kümmern muss. Und wir haben nicht ein Wohlstandsproblem, sondern ein Verteilungsproblem.
Was mich am meisten nervt- es sind unsere Steuergelder!
Ich meine der Bundesplatz wäre gross genug für wieder einmal eine Demo zum Thema „Abzocker“.
Einfach eine Sauerei!
Ermöglicht mit 250 Milliarden vom Bürger? – das war ohne Gegenwerte „geschaffenes“ Geld aus dem Nichts.
Dahinter steht keine Leistung.
Steuern zahlt der Bürger jeweils im Nachhinein.
Vom reputierten Staatsmann zum ordinären Normalo.
So schnell geht das heute.
SchweizerInnen, es gilt für uns Alle: „Take the money and run“.
Das ist aber extrem oberflächlich: Versagt in der CS-Krise? Das Gegenteil stimmt. Welche den Steuerzahler 250 Milliarden kostete? Sie hat ihn bis jetzt gar nichts gekostet. Und, lieber Herr Hässig, Hildebrand, den Sie nun so loben, haben Die damals genau so unverfroren in die Pfanne gehauen.
Was tut Herr Hässig?
Er versucht Dummköpfen ein Abo für 99 Franken anzudrehen.
Frage: Warum 99 Franken und nicht 100 Franken?
Hässig gewährt den Dummköpfen einen Franken Vergünstigung, damit er ihnen 99 Franken ABLUCHSEN kann.