Bei Bucherer brennt’s. Die von der Genfer Rolex-Gruppe gekaufte Uhren- und Schmuck-Gruppe mit rund 2’000 Mitarbeitern rund um den Globus ist in finanzielle Schieflage geraten.
Diese Woche hat die Spitze 20 Leute am Hauptsitz in Luzern auf die Strasse gestellt, darunter hohe Kader an der Verkaufsfront, im Marketing, in der Design- und Social Media-Abteilung.
Schon zuvor war es im Personalbereich zu zahlreichen Abgängen gekommen.

Der Grund sind die Verkäufe. Diese brechen ein. Insbesondere das Schmuck-Business befindet sich laut einem Insider in freiem Fall.
Die Lage wird verschlimmert durch eine neue Software für die ganze Gruppe. Das System von Microsoft funktioniert auch nach Jahren nicht wie gewünscht.
Das Investment ins System soll 15 Millionen umfassen, ist aus Bucherer-Kreisen zu vernehmen.

Die Stimmung im Personal sinkt in den Keller. Schon letztes Jahr mussten die Angestellten die Kürzung ihrer Boni und Umsatzbeteiligungen schlucken.
Jetzt kommen noch die Mitarbeiter-Rabatte hinzu. Diese sind laut einer Auskunftsperson „drastisch gekürzt“ worden.
Eine Sprecherin sagte, Bucherer würde sich „grundsätzlich nicht zu strategischen oder personellen Themen“ äussern.

Die vor allem im Schmuckverkauf einbrechenden Verkäufe könnten mit der Stimmung bei den Vermögenden und Touristen zusammenhängen.
Das Geld sitzt nicht mehr so locker wie früher in der Tasche.
Die Entlassungen und übrigen Spar-Massnahmen treffen Bucherer zu einem heiklen Zeitpunkt. Die Chefs von Rolex, die das Sagen haben, pochen auf mehr Profit.
Laut einer weiteren Auskunftsperson würde jetzt der Bucherer-Chef vor dem Abgang stehen. Er heisst Guido Zumbühl und ist bei der Bucherer-Gruppe seit 2009 am operativen Ruder.
Nachfolger würde Kilian Müller, der vor 7 Jahren von der französische Edelmarken-Gruppe LVMH Watch & Jewelry an den Vierwaldstättersee gewechselt hatte.
Dort trägt er den Titel eines Chief Sales Officers und Mitglied der Geschäftsleitung.
Mehr zur Bucherer-Krise: „Rolex hat genug von Schlendrian bei Bucherer“ (Premium-Story)

Ich denke, den Kauf von Bucherer tätigte Rolex zu hastig und vor allem deshalb, damit kein Konkurrent zuvor kommen konnte. Rolex ist kein Schmuckstück. Dass das weibliche Verkaufspersonal toll Schmuck verkaufen kann, ist bei diesem Sortiment ein Muss. Da wirken dann (zu) ehrgeizige Ziele lähmend auf die Moral.
Und vor allem sterben Rolex oben die älteren Semester aus und auf die Jüngeren wirkt Rolex antiquiert.
Management First! Cool
Hochmut kommt vor dem Fall.
Mit dem Untergang der Banker gehen auch die Anbieter ihrer Spielzeuge unter.
Die ganzen bluffer Uhren sind auf dem Secondhand Markt einen Bruchteil des Kaufpreises wert. Sie sind so gefragt wie arbeitslose Banker.
Die Patek Philipp Nautilus, Audemars Piguet Royal Oak und Rolex Daytona der Banker, Asset Manager und Crypto Jünger liegen mittlerweile auf Halde, der Markt und das Interesse ist völlig eingebrochen. Tempus fugit, die Party ist vorbei. Dafür liegen die Uhren des einzigen Schweizer Wirtschaftskapitän mit Rückgrat, Nic Haeyk, wieder voll im Trend.
Wer‘s nicht glaubt, selber mal den Preis seiner Bluffer Uhr googeln.
Und der im Internet stehende Preis ist der Wunschpreis🤣👍. Noch immer fern der Realität. Ramschware.
Blödsinn aus Pattaya. Da sind die Kopien billiger…
An alle:
Ich kenne den Junior.
Er wohnt in Schwamendingen.
Mehr braucht es nicht zu sagen.
Schöns Weekend.
Erdbeben ? Sorry, da übertreibst du ein wenig Lukas, das ist keine Berichterstattung wert. Genau wie bei den Medien. Kaum werden beim Radio, Fernsehen oder einer Zeitung 10 Leute entlassen, wird dies im Teletext erwähnt und sogar in den 19.30 Nachrichten. In anderen Industrien werden täglich Leute entlassen, ohne dass ein Schwein darüber berichtet.
Kein Wunder. Wollte eine hochwertige Uhr im fünfstelligen Preisbereich kaufen und war mit meinem Vater vor Ort in Luzern. Zuerst wurden wir gar nicht bedient obwohl zu diesem Zeitpunkt wenig lief. Als ich schlussendlich das begeehrte Objekt endlich ansehen durfe, war die Bedienung dermassen lausig und lies uns praktisch mit der gesuchten Uhr stehen, so dass ich ohne zu Kaufen und frustiert das Geschäft verlies. Also: Einmal und nie nie mehr wieder.
Die Uhr wurde dann ein paar Tage später in Zürich bei einem sehr freundlichen Konzessionär erworben.
Und Chuck Norris ist gestorben.
„Das System von Microsoft funktioniert auch nach Jahren nicht wie gewünscht.“ Nein, echt jetzt? Meine Erfahrung mit MS-Produkten erstreckt sich über fast 40 Jahre, Fazit: Das Zeug hat nie funktioniert, funktioniert auch jetzt nicht und wird aller Voraussicht nach auch nie funktionieren. Wenn man auf MS setzt, hat man ein ewiges und teures Gebastel.
Oh, was ist denn mit der S(oftware)A(us)P(olen)? Da gibt es Firmen, die setzten schon mal 500Mio oder mehr in den Sand. Und die jährlichen Kosten sind mindestens 1/3 des Anschaffungpreis. Neue Versionen gibts auch nicht gratis, da muss man dann ganz schön tief in die Tasche greifen. Und alles nur um alte IBM Software, die ein bisschen geschönt wurde, zu betreiben.
Luxusautos. Luxusuhren. Handtaschen.
Die Leute belügen sich selber, wenn sie glauben, der Krempel sei im Wiederverkauf was wert.
Ich fordere jeden dazu auf: Geh in den Laden. Frag, wieviel Cash dass es gibt. Keine Story-Credits. Sondern Cash.
Dann wird es jeweils ganz düster.
Und der Ober-Witz: „Certified Pre-Owned“. Eine lausige Occasion. Wer das kauft, der sollte sich zum eigenen Schutz bei der KESB melden.
Eines muss man dem alten Bucherer lassen, er hatte im richtigen Moment verkauft. Das Ausbleiben der Chinesen und jetzt auch der Scheichs wird dem Geschäft auch nicht förderlich sein.
Entlassungen da, Entlassungen dort aber der Ruf nach Fachkräften bricht nicht ab. Kaum mehr zu verstehen
Kriege hier, Kriege da, Entlassungen hier, Entlassungen dort – und die Börse bricht trotzdem nicht ein. Kaum noch zu verstehen.
Suche mal einen versierten Uhrmacher für Armband- und Grossuhren. Die sind am aussterben und kaum noch zu finden.
Aber nur billige Fachkräfte. Wir brauchen Spezialisten und nur die besten. Nicht irgendwelche Fachkräfte.
@verstehe die Welt nicht mehr…
Die Börse bzw. die ganze Finanzwelt wird künstlich am Leben gehalten. Kracht es dort auch noch ja dann….können sie sich vorstellen was dann los wäre? Dann ist der Benzinpreis noch noch Peanut
@Tempus fugit: Bis auf Hayek stimmt alles. Wozu eine Plastikuhr, wenn man das Handy hat? Und die Qualität bei Ti… hat schwer nachgelassen. Swatch Group ist schwer in Bedrängnis.
…gemacht!🫨🫨🫢🫢🫢🫢🫣🫣
Das ist ja der reine Wahnsinn‼️
So was gab’s wirklich noch nieee
😲😲😲😲!
Na ja, man will keine Cars mehr in der Stadt aber die Leute sollen Uhren kaufen. Da haben es die Touristen einfacher in Hotel Shop. Da wird ihnen jede Uhr verkauft wenn nicht an Lager innerhalb von 3 Stunden wird geliefert. Notfalls mit dem Heli bei einer Uhr ab 50k kein problem.
dort arbeiten,….für die Hälfte der Löhne von zuvor😃😃😃.
ü50 Thema.Irrelevant.
niemanden vom Hocker!
das fand nur hier statt. Hier „schmeisst“ man auch Leute auf die Strasse, während sie gewöhnlich auf die Strasse gestellt oder dann rausgeschmissen werden.
Hier, im Katastrophen-Universe, da „knallts“ und „brennts“ „lichterloh“ und da ist auch der Fussball „blutig“.
Richterskala für Luzern zeigt keinerlei Ausschlag.
Microsoft …
🇨🇭🕰️🛎️Ich würde mal davon ausgehen, dass sich der Asiatische Tourismus Anteil hier überall drastisch reduziert (Iran, Luftraum, Airfaires etc). Somit auch der „Destinations Umsatz“ bei Uhren & Schmuck.MassenTourimus Hot Spots wie Interlaken, Luzern etc werden es jetzt alle erleben. FYI: Bei 200 Mrd Notkredit Antrag in US für den Krieg wären das bei 1 Mrd/Tag noch sicher (mind.) ca 200 geplante Tage (?)
Dazu noch die internen IT Probleme und stark sinkende Kaufkraft der sich vermehrenden joblosen ZH Bankers (mehr als 20) ohne Boni, vorerst als temporäre RAV-Touristen. Tendenz steigend.
…die Leute noch auf die Strasse gestellt und nicht geschmissen. Oder man hatte sie rausgeschmissen. Blut-Blog IP, und seine lichterloh brennenden Erdbeben.
Trump-Uhren? Muss nicht sein.
Im Oktober 2025 wollten wir unserer Tochter eine Uhr zum erfolgreichen Studienabschluss kaufen; ich war selbst stolz ihr eine tolle Uhr kaufen zu können; CHF 5’000-10’000. Ich schlug Bucherer vor, mitunter weil sie verschiedene Marken führen.
Beim Betreten des Ladens wurden wir ignoriert, dann bemühte sich halbherzig eine Verkäuferin, die keine Ahnung hatte…
nach einigem hin und her, verliessen wir enttäuscht den Laden und kauften an der Bahnhofstrasse in Zürich.
Ich denke, Rolex hat überbezahlt…schade Jörg Bucherer unterstützte 1990 über Jahre grosszügig unsere Studentenorganisation
Lauf der Zeit: Es gibt keine rationale Gründe mehr für den Kauf einer Luxusuhr. Feinmechanik Liebhaber und Angeber sind kein nachhaltiger Markt. Wer Wert auf ein gutes Preis/Leistungs Verhältnis legt, ist mit einer Casio oder einer Schweizer Uhr mit normalem Preis besser bedient.
Ich habe jetzt meine Bucherer Patravi 17 Jahre und bin absolut zufrieden. Die billigen Uhren davor gingen alle relativ schnell kaputt. Sich eine schöne Luxusuhr zu gönnen, sobald man sich diese leisten kann, ist für viele Schweizer eine Ehrensache.
Schämed Sie sich…
Nick Hajek steht zu seinem Personal. Das ist ein Vorbild!
– Bucherer lebte hauptsächlich von den Touristen, diese kommen nicht mehr (Asien, arabische Länder)
– Von denen, die nicht nur einmal im Laden waren, gab es viele Leute, die nicht zufrieden waren, das spricht sich mit der Zeit herum. Siehe Google Bewertungen.
– Der wichtige US Markt wird durch die Zölle belastet.
– Überwiegend auf eine Marke zu setzen hat Nachteile. Der Brand wird im Moment mit einem Politiker verbunden, der nicht überall beliebt ist und dessen Style nicht überall gut ankommt…