„Was Edelweiss aktuell praktiziert“, schreibt der Chef eines Reisebüros, „ist Abschöpfung“.
Ein Flug von Zürich nach Malé, der Hauptinsel der Malediven, kostet aktuell in der Business-Class einen fünfstelligen Betrag.
Auf Facebook wendet sich der Kritiker direkt an die Edelweiss, die „Reisen für alle-Airline“.
„Sie verlangen mehr als das Doppelte dessen, was vor dem Konflikt im Nahen Osten üblich war.“

Mit der „kurzfristigen Gewinnmaximierung“ der Schweizer Airline, die wie die Swiss zum Lufthansa-Konzern gehört, geht der Reiseprofi hart ins Gericht.
„Die Branche ist nicht blind. Wir sehen die Auslastungen. Wir kennen die Yield-Strategien.“
„Wir wissen, dass Krisen gerne als Vorwand genutzt werden, um Preisniveaus dauerhaft nach oben zu verschieben.“
Edelweiss schreibt diesem Medium:
„Es handelt sich dabei nicht um eine strukturelle Preiserhöhung durch Edelweiss, sondern um eine marktgetriebene Entwicklung bei gleichzeitig stark eingeschränktem Angebot.“
Etwas vereinfacht ausgedrückt: Nicht wir haben die Preise erhöht, der „Markt“ hat sie uns erhöht.
„Mit der International Surcharge kompensieren wir einen Teil der nicht beeinflussbaren Gebühren und Kosten.“
Internationale Surcharge bedeutet Zuschlag, hört sich aber vornehmer an.
Beim ausgewählten Luxusflug nach Malé wurde auf kostenpflichtige Extras verzichtet: Kein Zusatzgepäck, Standard-Menu.
Trotzdem kostet er über 12’000 Franken. Ein Preis, so der Leiter des Reisebüros, „der in Regionen vordringt, die selbst Premium-Langstreckenanbieter selten erreichen.“
Immerhin: Auf Langstrecken lassen sich die teuren Sitze in Zwei-Meter-Flachbetten verwandeln.
Zu den weiteren Goodies zählen eine persönliche Begrüssung und eine Massagefunktion (im Sitz).

Selber Schuld wer so etwas bezahlt. Für 1/10 des Preises fliege ich nach Thailand und habe 10 x Spass.
Vor allem ist die Massagefunktion in Thailand nicht im Flugzeugsitz. 😉😂
Momentan ist aber auch Thailand um ein vielfaches teurer. Man sollte nach Westen und nicht nach Osten. Die Karibik ist auch schön.
@Loomit: Bei mir im Chreis Cheib brauchst du nicht einmal ein Trambillet und schnorcheln kann ich auch im Hallenbad City.
Es bleibt jedem frei gestellt, den Preis zu zahlen. Es besteht kein „Malediven-Zwang“.
Nun, Nathalie Rickli sieht das anders …. 😉😉
Und außerdem: Edelweiß hat schon vor 3 Jahren für Malediven / Seychellen oder MRU Business Returns um die 6k aufgerufen. Wo ist das Problem ? Den Reisebüromann nervt es einfach, dass er keine Provision mehr erhält und die Leute dann weniger Geld für die Hotels haben…aber die Airline macht alles richtig.
Die Stadtzürcher werden schon buchen. 😉😂
Vor allem die rot-grünen Systemplünderer und andere linke „Gutmenschen“ sieht man häufig auf den Fernflügen der Edelweiss in der Business-Class…
Was soll daran schlecht sein? Probieren kann man es ja und wenn man Leute findet die das bezahlen scheint der Preis zu stimmen.
Genau…und es wird kaum jemand so kurzfristig in die Malediven fliegen wie im Beispiel. Die Mehrheit fliegt immer noch Eco und bucht solche Ferien Monate im Voraus – da dürfte der Preis deutlich tiefer sein.
Vorschlag: Kaufe ein Armee-Feldbett, lege dich in die Badi, lass dich vom Kassenpersonal begrüssen, nimm Essen in der Gamelle und Feldflasche mit und verbrenne die verbleibenden 11’870 Franken.
Das Resultat vieler schlechter Entscheidungen der letzten 20 Jahre. Bitte jetzt nicht rumheulen, das ist ja was die Mehrheit gewählt hat. Dass ihr nicht in die Ferien fliegen könnt, wird bald euer kleinstes Problem sein.
Das nennt sich Angebot und Nachfrage. Edelweiss ist sowieso immer extra teuer und alle Golf-Airlines, die sonst zu den Hauptzubringern auf die Malediven gehören, fallen momentan weg.
Sind dort auch Externe Kosten wie CO2 und Umweltschäden eingerechnet? Oder werden nur das Management und die Grossinvestoren reich?
CHF 12’000.– für Malediven ist für mich kein Problem.
Wie vor paar Jahren, der Masken-Pöbel bleibt zu Hause, und ich kann entspannen beim Schnorcheln mit Maske (aber nicht die, die ihr zu Hause tragen müsst. Immer schön über die Nase. Sonst mach ich nochmals Euren Laden dicht).
Wo ist das Problem?
Das ist nicht repräsentativ und reißerisch. Kein vernünftiger Mensch bucht eine solche Reise über Ostern, für 2 Nächte vor Ort. Und das, weniger als eine Woche im Vorraus….kein gutes Beispiel. Aber ja, Fliegen wird nicht billiger werden in nächster Zeit und das ist gut so. Die Ryanair Flüge etc für CHF 3.50 sind wirklich nicht gut fürs Klima.
Es gibt in der Schweiz durchaus viele Leute, die hohe Preise für ein Weekend zahlen können. In Deutschland mag das weniger verbreitet sein, in der Schweiz ist es realistisch. Ich kenne persönlich einige, die das machen. Und ehrlich gesagt: von einem Flug für 3.50 CHF habe ich noch nie gehört.
Tja Beni, da musst halt mit dem Flixbus auf die Malediven fahren.😭
Es gibt übrigens auch eine Flixbus Linie von München nach Dubai
bei Rolex sind es genau die hohen Preise welche den Wert der Marke definieren. Da versuchen nun halt die Luftis in Frankfurt mit der Marke Edelweiss auch ein wenig die Rolex-Strategie. Das juckt doch niemand in der Welt der Normalos. Hoffentlich verteilen die aber im Flieger so Edelweiss Sticker damit die Gutverdiener bei ihrer Rückkehr ein Kleberli an ihre Teutonenkarre pampen können um nach aussen zu demonstrieren, was für ein bedeutender Zeitgenosse man doch ist. Aus Tsüri womöglich.
Bei den Schweizern kann man solche Preise verlangen: die Stimm Viecher zahlen ja und wehren sich nicht.
Whow, billiger als eine Wohnung in Zürich!
Ich buche das sofort und mache dort Home Office!
Angebot und Nachfrage: Malediven kann man, muss man aber nicht.
Heizung aufdrehen, Badewanne füllen, Voila.
Kaum fallen die Golf-Airlines aus, explodieren die Preise.
Früher musste ich oft nach Hamburg. Im Wettbewerb mit Air Berlin waren die Preise vernünftig. Kaum gab es nur noch Lufthansa, waren die Preise doppelt so hoch.
Ganz brutal ist die Abschöpfung nach Luxemburg.
Einfach boykottieren, so stark wie es geht. Da bleibt man entweder zu Hause oder fliegt halt gegen Westen (wo die Preise gerade gut sind, weil der Wettbewerb spielt).
…nur Banker fliegen nach Luxemburg…dort gibt es nichts…
Boomerprobleme. Irrelevant
Die Alternaive ist Fluggesellschaft Beond!
Sehr modernes Flugzeug mit super Business Class. Also nicht wie bei Edelweiss in schon fast verschrotteten Flugzeugen mit durchgesessenen Sitzen.
Beond mit Zwischenlandung in Dubai? Ja klar, genau mein Humor 😉 Und wenn ich einen Direktflug wünsche, dann sicher keinen mit zusätzlichem Tankstop, weil sie einen kleinen Flieger einsetzen.
@Anian
Die sind flexibel und tanken momentan in Usbekistan
@Urs vom Albis: Danke für den Hinweis, das ändert natürlich einiges. Mich würde der Tankstopp dennoch stören. Nichts für ungut und Gruss
Die Preispolitik ist grundsätzlich zu begrüssen. Der Flug dürfte allerdings noch teurer sein. Exklusiv statt inklusiv.
Sorry, bei dem Risiko ist das Pricing extrem kundengerecht. Nur Vermögende sollten die Chance bekommen, vergeblich ein Retourticket gekauft zu haben.
Wer jetzt unbedingt auf die Malediven muss, zahlt hat entspechend. Angebot und Nachfrage. Wo liegt das Problem?
Nicht ich habe diesen Kommentar geschrieben, der „Markt“ tat dies. Diese Begründung seitens Edelweiss zeigt doch, als wie blöd wir Konsumenten betrachtet werden. Aber offensichtlich gibt es Marktteilnehmer, die solche Preise bezahlen. Na dann, guten Flug.
Reklamiert über teure Preise, lädt jedoch ein Bild der Business Class Preise hoch. Herr Frenkel, auf den Malediven gibt es kein Business, dass so viel wert ist. Fliegen Sie lieber Economy wie ein normaler Mensch. Bodenloser Artikel.
„JOURNalist“ Frenkle (früher Angestellte von René Zeyer Betreiber von http://www.zackbum.ch eine Seite (Jeden Jeden Tag über Kuba, Liechtensteiner auch Blick 20Millisekunden 🙂 herrlichbgeschtrieben (Humor UND Wissen (gibt’s dad bei Sfdrs?? 😉 ) Nein, immer nur Tagesschau und Meteo (ich gucke fast nie TV (cnn) aber englisch, (behersschebnach 40 Jahren Adien (ein K8ntinent liebe 20Millisekunden;-) 😉
Frenkle NOT for President of the USA und Malediven 😀😃
Edelweiss ist via Swiss auch Lufthansa. Alles klar? Seitdem die Lufthansa die Swiss quasi völlig geschenkt bekam, werden die Schweizer von den Teutonen ausgenommen wie 5 Weihnachtsgänse…
Edelweiss war schon immer unterirdisch beim Preis-/Leistungsverhaeltniss. Gute Leistung, aber preislich total überteuert. In den ‘neuen’ 350ern fliegt man übrigens aktuell immer noch in den alten Sitzen des Vorbesitzers. Mogelpackung!
Muss ja nicht Business nehmen
Super! Jetzt müssen die economy-Flüge so teuer werden, dann bewegen wir uns in realistischen Gefilden.
Fliegen ist viel zu billig.
Diese kosten jetzt auch bereits 7’000.
Welcome to Edelweiss(we use a dinamic pricing system!)
Dann nehmen sie doch Emirates, Qatar oder Etihad?
Oh, wow! Wer hätte das gedacht. Wegfliegen über Ostern hat seinen Preis.
Wir wissen doch schon lange dass bei Swiss und Edelweiss nur eins Premium ist, der Preis! Und abschöpfen kennt man bei den Fluggesellschaften bestens…. Besser über Frankfurt mit der Ferienflieger Konkurrenz… halber Preis und doppelt so nett und gut. Das Drehkreuz Dubai geht bald wieder auf, haltet durch Leute!
Edelweiss ist Schrott. Profitiert von Monopolstellung
Edelweiss = Abzocker… Es lohnt sich z.B. mit Turkish zu fliegen. Edelweiss, Swiss et al alles verlumpt langsam auf das Niveau von Lufthansa.
Mal wieder: Viel Lärm um nichts! Es ist ja logisch, dass die Preise höher sind, wenn man einen Flug über Ostern bucht. Also handelt es sich hier um Hochsaison-Preise. Das handhabt auch Jedes Hotel so.
Beni, eines der ersten Kapitel: Angebot führt zu Nachfrage führt zu Angebot.
Schein auch hier eine Nachfrage zu haben.
Lustige wird es wieder, wenn die Malediven Regierung irgendwo klagt weil der Meeresspiegel wegen dem vielen Co2 steigt, um dann in Kürze zu Klagen, dass es zuwenig Touristen hat weil die Flüge so teuer sind.
Völkerrechtliche Klagen: Die Malediven sind Teil von Inselstaaten-Allianzen, die international auf Entschädigungen für Klimaschäden (Loss and Damage) drängen und vor UN-Gerichten (wie dem Internationalen Seegerichtshof) klagen, um Staaten für klimabedingte Schäden haftbar zu machen.
Nichts widerlegt das Klimamärchen besser als die Malediven. Der Tourismus wird auf Teufel kommraus ausgebaut, dann wird auf Schadenersatz wegen Klimaschäden geklagt.
Es gibt kein Menschrecht auf Malediven Urlaub. Einfach nicht mehr buchen und der Markt fängt die Edelweiss wieder ein.
Einfach nicht buchen. Der hochgelobte „Markt“ regelt es dann schon.
wenn keiner mehr bucht hören diese Spielchen sehr schnell auf.
Business Class kauft dir Verfügbarkeit, Raum, Service und etwas Abstand vom Chaos. Finde ich gut so … „sozialer Filter“ sollte wieder eingeführt werden.
Was für ein schwachsinniger Beitrag. Zum einen: Das nennt sich einfach mal Markt. Und wer wie in dem – an den Haaren herbeigezogenen Beispiel – halt in ein paar Tagen wegfliegen möchte, das auch noch über Ostern und dann nur für drei Tage), musste schon immer tief in die Tasche greifen. Edelweiss wäre ja auch schön blöd, wenn sie jemandem, der offensichtlich so verzweifelt (und doof) ist, für einen der wohl nur noch wenigen Plätze das FEll über die Ohren zu ziehen. Zwei Wochen später gibt‘s dasselbe übrigens für die eher üblichen 5k.
Mit massiertem Hintern ankommen, hat halt schon sein Preis.
Ich denke, dass Bänker mit dem Gesetz von Angebot und Nachfrage umgehen können…?
Mit BEOND (reine Business Klasse) kann man schon für CHF 2876.00 in die Malediven fliegen. Dauert ca. 2h länger, da Zwischenstopp notwendig, aber klappte wunderbar. Und die Business Klasse ist sogar besser, wie die von Edelweiss. Ich habs ausprobiert. War wunderbar und in unserem Fall sogar pünktlich. Einziges Problem: Es kann manchmal länger dauern, da sie nur 2 Flieger haben. Aber für CHF 2876.00 und alles Business nahm ich das gerne in Kauf.
Beim ausgewählten Luxusflug nach Malé wurde auf kostenpflichtige Extras verzichtet: Kein Zusatzgepäck, Standard-Menu.
So ein Blödsinn kann auch nur einer schreiben der noch gar nie Business gefolgen ist….es fragt sich wo das Interesse dieses Beitrages ist. Ist dir das so beim surfen im Internet aufgefallen und du dachtest oh da schreibe ich drüber
endlich werden wieder vernünftige Preise verlangt. Muss ja nicht kreti und pleti auf die Malediven. Abgesehen davon wird keiner gezwungen dorthin in die Ferien zu gehen. Wer es sich leisten kann solls, die anderen sollen die Ferien im Sommer nehmen. Und ganz abgesehen davon: wenn man rotgrün weiterhin wählt wird das sowieso zum Standard! Nur noch staatsbesoldete Dauerirgendeine-Pause-Erfinder (bei voller Lohnzahlung) werden sich das leisten können. …dann muss man auch nicht mehr dorthin wenn lauter rotgrüne Bünzlis die ihre Namen in den Sand tanzen dort sind.
Die meinen, zur Begrüssung eine persönliche Massage auf dem 2 m Sitz.
emirates.com hilft weiter
Inkl. eventuellem zweiwöchigem Aufenthalt im Transitbereich in DXB.
Es gibt trotz schlechter Presse weiterhin die Golf Airlines mit viel Platz und normalem Preis. Das Angstgespenst muss man dann halt mal anderweitig füttern.
Reisen die zu teuer sind nicht buchen !
In der Schweiz gibt es viele schöne Orte !
Die Banker haben doch jetzt den Bonus bekommen, da spielen doch solche Trinkgeldpreiserhöhungen keine Rolle. Da kann man sich dann in Tzüri bei den Kollegen brüsten, dass man diese Kriegskosten gerne bezahlt um damit auch der schwer geschädigten Luftfahrtbranche etwas hilft.
Naja, da alle Stop-Over-Angebote über Dubai und Co. ausfallen, würd ich als Direktanbieter auch schauen, ob ich mehr herausholen kann. Wer’s hat, der hat’s.
Ich finde das eine gute Sache, wenn fliegen teurer wird. Das löst viele Probleme
✈️💺🛬🛫🛩️🚁🛳️⛴️🚢Die gesamte Fliegerei & der Tourismus resp. Tourist wird sich an ganz neue, massive ad-hoc Notfall Situationen gewöhnen dürfen/muessen. Streiks, Extrem Wetter, Krieg/e, Data Hacking/Security, Boarder AI Controls, biolog. Health/Controll Risks, etc etc
Parallele Synchron-Entwicklungen der aktuellen Lage. Tendenz: schnell steigend. Das heisst: Urlaub & Erholung wird neu bewertet/definiert.
Jede/r definiert selbst.
endlich kosten die Tickets mal soviel wie sie eigentlich kosten sollten!
Diese enorme vielfliegerei hätte schon lange unterbunden werden sollen. Vor 40 Jahren kostete ein Tripp nach Peking auch 12’000.-
bei einem sehr viel kleineren meridianLohn als heute.