UBS-Spitzenmann Sergio Ermotti steht möglicherweise vor seinem grössten Sieg. Laut der Financial Times (FT) hat der CEO der Grossbank den Bundesrat niedergerungen.
Es geht um die Frage, wie viel mehr Eigenkapital die UBS aufbringen muss, um ein nächstes Credit Suisse-Debakel zu vermeiden oder im Fall einer Krise besser gerüstet zu sein.
Jetzt meldet die FT, dass gewichtige Berner Politiker der UBS-Spitze grosse Erleichterung versprochen hätten. Sie würden „the problem by agreeing on a compromise” für die Grossbank lösen, so das einflussreiche Finanzblatt.

Für Ermotti wäre das ein Triumph. Der Tessiner hat Finanzministerin Karin Keller-Sutter frontal angegriffen.
Deren Plan, wie die Schweiz die riesige UBS tragen kann, kommt in wenigen Tagen an die Öffentlichkeit.
Bei Software-Abschreibern und latenten Steuer-Gutschriften dürfte Keller-Sutter vordergründig Härte zeigen. Doch auch bei diesem „Luft“-Goodwill könnte Bern der UBS-Teppichetage leicht entgegenkommen.
Entscheidend ist die Unterlegung der beiden Töchter in London und New York. Sie betreiben stark das Investment Banking, das in Krisenzeiten Banken ruinieren kann.

Keller-Sutter, die Finma und die Nationalbank forderten eine 100-Prozent-Unterlegeung der zwei Tochterbanken durch das UBS-Mutterhaus in Zürich.
Und zwar mit hartem Eigenkapital. Das wären 22 Milliarden US-Dollar, welche die UBS bei Investoren beschaffen müsste.
Bei den wegfallendern Software- und Steuer-Gutschriften geht es um 11 Millarden. Diese kann der Bundesrat via Verordnung der UBS direkt aufs Auge drücken.
Die 22 Milliarden-Verschärfung hingegen kommt ins Parlament.
Wenn dort, wie die FT jetzt schreibt, die UBS-„Freunde“ obsiegen, dann haben Ermotti und Co. ihre Widersacherin im Finanzministerium in einem epischen Fight niedergerungen.
Die Zeitung schränkt ein, es könne im Parlament immer noch Opposition geben gegen eine Abschwächung „from other parties, including those on the left“.
Die Informationen für die Story dürften aus dem Innersten der UBS stammen. Dort steuert Ermotti eine Kampagne gegen Karin Keller-Sutter.

Die beiden reden nicht mehr miteinander. Die FDP-Bundesrätin will die UBS sicherer machen für den nächsten Grosssturm, der Big-Banker will seinen nächsten Bonus auf sicher haben.
Mehr Kapital macht das schwieriger. Bei gleich bleibendem Gesamtgewinn sinkt die Profitmarge, wenn sich das Kapital vergrössert.
Gleicher Zähler, höherer Nenner, tieferer Quotient. Mathe.
Ermotti argmuentiert öffentlich selbstverständlich anders. Er warnt vor globalen Aktionären, welche die UBS meiden, wenn die Grossbank wegen übertrieben hohen Kapital-Vorschriften aus Bern im Wettbewerb benachteiligt würde.
Dass ein Swiss Finish beim Kapital ein Vorteil im Kampf gegen US- und EU-Giganten sein könnte, verschweigt Ermotti.
Dafür liess der Spitzenbanker einen möglichen Wegzug des UBS-Headquarters nach Übersee zunächst im Raum stehen.
Wie die USA den CS-Untergang dirigierten: IP-Kurzbuch für CHF 19.90

Als das Thema letzten Herbst gross in den Medien kam, schwieg der UBS-Chef zuerst, danach machte er ein Halb- und schliesslich ein Ganz-Dementi.
Das eigenartige Zögern erreichte seinen Zweck.
Gewichtige Parlamentarier konnten hinter den Kulissen für weniger Kapital werben, indem sie den Auszug der letzten Grossbank des Finanzplatzes in die USA an die Wand malten.
Dass die UBS-Führung der Schweiz tatsächlich den Rücken kehren würde, ist wenig wahrscheinlich. Sie profitiert von weiterhin riesigem Support in Bern.
Zudem steht der Schweizer Bürger gerade, wenn sie wie die CS in einigen Jahren an den Abgrund geriete. Es käme zu einem Bailout, wie immer dieser aussehen würde.
Laut Finma und weiteren Behörden im In- und Ausland hätte man die CS ohne Mehrkosten für den Steuerzahler im Frühling vor 3 Jahren abwickeln können.
Ob die UBS bei einer Unterstellung unter US-Aufsicht weiterhin derart vorteilhafte Bedingungen genösse, ist ungewiss.
Die mächtigen Parlamentarier, die Ermotti die Story abkauften, stellten sich diese Frage offensichtlich nicht. Sie wollten der UBS-Spitze maximal helfen. Bailout by Lobbying: Yes, We Can.

Da hat wohl jemand das grosse Portemonnaie gezückt.
Wie wärs wieder mal mit arbeiten statt bei jedem Artikel Ihren Senf abzusondern?
Der CH-Bürger würde es bestimmt schon nochmals stemmen müssen können dürfen. 🤷♂️😉🤭
Dies würde aber sehr schmerzhaft für alle Bürger, nicht mehr wie früher wo der Bürger letztlich noch verdient hatt
.
diesmal nicht, diesmal knallt’s.
Können wir machen, unter der Bedingung dass diese „einflussreichen“ Politiker oder ihre Nachkommen bzw. deren Nachkommen etc. bei einer nächsten UBS-Krise die Schatulle öffnen, um die UBS zu retten.
Die UBS soll ins Ausland abwandern. Jetzt erst recht. Das Risiko für die Schweiz ist einfach zu gross.
Und somit auch die Steuereinnahmen …
Gute Idee … Schalt doch einfach mal dein Hirn (sofern vorhanden) ein
Zu Schufli: Due Steuereinnahmen nützen wenig, wenn sas Riesending ins Scleudern gerät!
@Steuereinnahmen
Mehr Kapitial hilft auch wenig wenn das riesending ins schlingern geraet … Siehe CS
Mit mehr Kapital stellen wir nur sicher, dass die Firma im Vergleich mit anderen Firmen nicht mehr konkurrenzfaehig ist und somit weniger profitabel dafuer mit hoeherem Risiko
Leider haengt das zusammen
Wenn das stimmt, dann wäre es doch höchste Zeit das Schweizer Volk zu fragen ob es das latent drohende Risiko einer Insolvenz einer so grossen Bank tragen will!! Gleiches gilt für die Kantonalbanken die sich, wie zuletzt die Luzerner KB bekannt gab, geografisch immer mehr ausdehnen wollen und somit auch zu einem sog. „systemischen“ Risiko werden. Wie soll, nur zum Beispiel, das Schaffhauser Volk von rund 80’000 Einwohnern ihre Kantonalbank retten falls diese auch einmal auf diesen Expansionszug aufspringen sollte?
Weiss auch nicht – vielleicht aufsplitten und die Bandbank dann ins Busdepot in Herblingen auslagern. 🤷♂️🤭😂
Diese KKS mit ihren Schnapsideen und Utopieforderungen der UBS gegenüber ist kaltzustellen, da sonst unermesslicher Schaden angerichtet wird!
Volksvertreter halt, oder? „What’s in for me“ werden sich hier diese gewichtigen Politiker bei der UBS angefragt haben.
Da haben scheinbar wieder ein paar SVP/FDP PolitikerInnen mit Ermotti gefrühstückt, wir werden sehen welche. Und die Parteikässeli freuen sich auch!
Jetzt hatte ich doch tatsächlich gelesen, dass die Politiker den Ermotti gefrühstückt hätten. Mist! Wäre auch zu schön gewesen.
Ich glaube kaum das das Geld 💰 in die Parteikassen fliesst!😉😉
Die UBS ist ein zu grosses Risiko für die Schweiz. Sollte sie Konkurs gehen ( was schon bei der UBS und der CS passiert ist ) wird es die Schweiz Hunderte von Milliarden kosten. Da nützt auch ein grösseres Eigenkapital nicht mehr viel. Im schlimmsten Fall gibt es einen Staatskonkurs.
Blocher hat genau aus diesem Grund schon 1992 verlangt, dass die UBS in einen Inland und einen Ausland Teil geteilt wird. Danach wurde er aus dem Verwaltungsrat der UBS geworfen.
Schon erstaunlich, dass man solche CH Infos immer zuerst in den ausländischen Zeitungen liest! 🙁 🙁
Wann sind die UBS und die CS in Konkurs gegangen?
Dies is 100% korrekt. Es wäre sogar eine plausieble Lösung, wenn doe UBS den Haupsitz ins Ausland verlegte!
R.Kern, dank der Rettung durch den Bund passierte es nicht.
Blocher hat recht. Aufteilung ist der einzige Weg.
Blocher wurde aus so ziemlich alle Funktionen rausgeworfen. Das hat schon seine Gründe.
Im Moment ist die Situation offenbar so, dass die Schweiz für die UBS Staatshaftung leisten müsste.
Blocher brauchte die falschen Worte: Die UBS muss man nicht „in zwei Firmen aufteilen“, man kann sie als Verbund belassen. Der Schweizer Teil (Retail, sowie Corporate & Institutional) sollte jedoch vom Einlegerschutz profitieren, muss aber mit zusätzlichem Kapital hinterlegt werden. Der Rest braucht kein weiteres Kapital, ist jedoch aus dem Einlegerschutz zu entlassen.
Sie schreiben, ein Konkurs würde die Schweiz 100 Milliarden kosten. Dies sei schon zweimal (UBS und CS) passiert. Ihnen ist schon klar, dass Ihre Aussage im Widerspruch zu allem steht, was bisher passiert ist. Weder ist eine der Banken Konkurs gegangen. Noch hat es die Schweiz etwas gekostet. Im Gegenteil.
Das heisst nicht, dass ich nicht Ihrer Meinung bin, was die aktuelle Situation angeht. Aber bleiben wir doch bei den Fakten.
An den Privatdetektiv,
ich sage nicht 100 Milliarden sondern Hunderte von Milliarden. Konkurs sind beide Banken nicht gegangen, aber nur weil man sie gerettet hat. Der Gewinn aus den Anleihen der UBS war nur möglich, weil eben die UBS vom Staat gerettet wurde.
Es geht hier nicht nur um den Konkurs der UBS, sondern auch um die Erpressbarkeit der Schweiz.
@ Spick
Natürlich hatte es seinen Grund, dass Blocher „überall“ rausgeflogen ist: Er wusste und konnte es besser.
In der Schweiz wird jeder verheizt, der es besser weiss und/oder kann.
90 Grad Winkel wiedermal….
Nächste (und hoffentlich) finale Breitseite für ChaosK(Katastrophen)KKS. Subito abtreten. Was soll das, dass eine Dolmetscherin das EFDP leitet und die Federführung bei dieser Entscheidung trägt? Sie wird von der UBS nur belächelt…. Bananenland Schweiz, dem Untergang geweiht.
und Keller-Sutter erst noch behauptet hat, die Ukrainer würden nach Beendigung des Krieges alle zurückkehren. Eine fertige Lüge. Heute will nach Umfragen etwa 50% im Paradies verbleiben und nicht in ein zerbombtes Land zurückkehren. Einen Mann hier finden und ihn heiraten- dann ist alles geregelt. Wie blöd muss ein Land sein, das so schwach regiert wird?
UBS Freund NR Beat Walti FDP ZH
Versteht ihn doch. Er will in den VR der UBS; hat ja sonst fast keine Mandate😇
Sind wir mal ehrlich. Die CS ist nicht wegen zu wenig EK untergegangen, sondern wegen fehlender Liquidität. Und wenn die UBS wegen zu wenig EK in Schwierigkeiten käme, dann würden 20 Milliarden mehr oder weniger keinen Unterschied mehr machen. Viel wichtiger ist, dass die FINMA besser Bescheid weiss und frühzeitig intervenieren und warnen kann.
Genau deshalb will donnie das ubootubs. Uboote grounden löst flächendeckende Bürgerkriege aus oder WWIIII! YUKUZENZELE
Eine FINMA von UBS-„Freunden“ überwacht??
Interessant wie wenig Politik und Finanz von Finance verstehen…
Mehr Eigenkapital macht das Kapital nicht teurer, da die FK Kosten abnehmen.
Mehr Fremdkapital ist per se kein Problem auch für die Aktionäre, sie können selber Leverage einsetzen… es ist ein Problem für den Banker, sein Bonus wird kleiner.
Ein kluger Kommentar. Eine Buchhaltung besteht aus Bilanz- und Erfolgsrechnungen und weiteren Elementen. Sergio Ermotti hat als eidg. dipl. Bankfachmann 6 Jahre Buchhaltungsunterricht bei meinen Kollegen genossen. Vermutlich schaffte er das Diplom mit der Fallnote in Buchhaltung. Englisch war damals nur am KV Prüfungsfach; wohl auch eine Fallnote. Bei Ernst Mühkemann, selig musste er auch nie antraben; ansonsten wäre er nie Vizedirektor geworden – ergo auch nicht Generaldirektor.
Fake it but make it !
Ein guter Kommentar gegen die weit verbreitete Vergesslichkeit. Viele haben vergessen, warum der Wolfsberg damals entstanden ist.
Banker sollte man wirklich per Volksinitiative verbieten. Echt widerlich.
Wer kennt ihn nicht, den Emotti 😉
Die Wähler werden bei den nächsten Nationalratswahlen in 2027 genau hinsehen, welche Bundesparlamentarier aus welchen Parteien sich von der UBS „kaufen“ liessen. Kurzes Gedächtnis: wohl kaum die richtige Annahme!
Namen der wahnsinnigen betreffenden Politiker bitte. Und die Parteizugehörigkeit.
Ich finde die Bilder mit der KKS immer so süss.
Auf diesem Bild scheint sie zu sagen: „Tiihittitiititii!“
vertrockneter Nasenbär
An alle Top Kommentatoren: Es geht doch einzig darum, dass die Haftpflichtsumme dieser Gigantenbank für die Grösse der Schweiz zu gross ist und daher zwingend verkleinert werden muss. Es handelt sich ja vor allem um ursprünglich ausländisches Geld das diese Bank verwaltet auch wenn es in schweizer Franken umgewandelt wurde was ein zusätzliches Risiko darstellt. Die UBS muss daher zwingend in mindestens zwei, besser drei rechtlich völlig getrennte Einheiten aufgeteilt werden, jede für sich einzeln konkursfähig. Also fertig lustig mit Hauptsitzverschiebung oder anderen dümmlichen Vorschlägen.
das sind keine Volksvertreter, das sind reine Interessenvertreter, vor allem die Eigenen. Die Namen dieser Figuren müssen öffentlich
gemacht werden.
Der Bundesrat hätte in dieser Frage selbst entscheiden können. War ein geschickter Schachzug, den Ball dem Parlament zuzuspielen. Es wäre hilfreich, wenn Lukas Hässig mal seriös recherchieren und die Zitate der Politiker, die vor kurzem noch publikumswirksam markige Sprüche in Richtung „mehr Eigenkapital“ und „sollen doch gehen“ herausposaunt haben, sammeln würde; insb. aus bürgerlichen Kreisen. Viele dieser Leute vertreten heute -welch ein Wunder- die konträre Linie der UBS. Matter & Co dürften keinesfalls wieder gewählt werden.
Einige Rolex und Goldbarren haben möglicherweise das Schliessfach gewechselt.
Ich hoffe, dass dieser Kommentar nicht wieder der Zensur zum Opfer fällt. Zwischen der Mafia und den Politikern gibt es nur einen Unterschied. Die Mafia wird mit Steuergeldern gejagt und Politiker mit Steuergeldern geschützt. Da ist es kein Wunder, dass wir eine sinkende Geburtenrate haben.
Einflussreiche Parlamentarier versprechen UBS massive Hilfe in deren Fight gegen Finanzministerin Keller-Sutter. Lobbying, yeahhh. Wieso nicht, dürfen aber dann auch gefälligst die Bank retten, sollte sie absaufen, ganz einfach!
Beim absaufen wird wie üblich nie jemand verantwortlich sein.
Nirgends wird so viel manipuliert, wie beim Eigenkapital. Und jeder versteht etwas anderes darunter. Ganz einfach die Aktiven überbewerten und schon stimmt das EK. Fragen sie bitte den Österreicher Benko oder den Werner K. Rey wie man so was macht und alle fallen rein!
Dass korrupte Millzsystem .
Für Geld machen unsere „Interessenvertreter“ im Bundeshaus vieles.
Leider wenig für‘s Volk.
Weshalb wird eine konsequente Abspaltung des Investmentbankings nicht stärker in Betracht gezogen?
Die derzeitige Struktur zwingt das stabile Schweizer Geschäft dazu, Risiken und Kapitalanforderungen eines globalen Investmentbankings mitzutragen – was ökonomisch fragwürdig erscheint.
Das Problem löst man nicht mit mehr Eigenkapital. Man löst es über die Haftung der Geschäftsführung.
Wenn die FINMA von einer CS Dokumente einfordert und diese monatelang nicht eintreffen, dann muss man die Möglichkeit haben, dem CEO die Geschäftsführung zu untersagen. Allein die Androhung hätte folgen für den Aktienkurs. Das riskiert niemand.
Solange die FINMA nicht uneingeschränkt handeln kann, wird auch mit mehr Eigenkapital keine Sicherheit erreicht. Schliesslich trägt die FINMA die Verantwortung, dazu braucht sie auch die nötigen Mittel.
„Lobbying, yeahhh.“ Soll dieser Missbrauch von Sprache irgendwie cool wirken? Willsr du damit 17 jährige beeindrucken? Wirklich schlimm, dass du dich Journalist nennen darfst.
Wenn die UBS-„Freunde“ im Parlament obsiegen, dann hat die Schweiz definitiv ein politisches Problem.
Nachdem die UBS die BerIchtswährung bereits schon vor einiger Zeit auf US-Dollar änderte (weil auch die Grossaktionäre in US-Dollar rechnen?) und sie neu auch eine US-Vollbanklizenz erhalten hat, ist die Schweiz endgültig das falsche Domizil geworden – ausser natürlich einen Ausfall mit Steuergeldern zu bezahlen nachdem Gewinne vorher von anderen abgeschöpft wurden.
unterstützen diese “Amici sportivi” den Zengamann als Parlamentarier/Innen oder als Privatleute?
Wenn die Sperrung der Strasse von Hormuz noch 8 Wochen dauert kommt eine schwere Rezession – global. Dann werden die Kreditbuecher bald übel aussehen.
Einführung und Ausbreitung des Investmenbankings als Casinobetrieb im Schweizerischen Bankgeschäft hat schon zu viele Turbulenzen und Kosten verursacht. Aber die Gnomen der Bahnhofstrasse durften weltweit und besonders in den USA endlich bei den „Grossen“ mitspielen.
Interessant wäre mal eine Investitionskostenrechnung der seinerzeitigen milliardenschweren Investitionen und Zukäufen der Bankgesellschaft und dem Bankverein in den USA sowie die bisher insgessmt in milliardenhöhen bezahlten Bussen.
Zahlen und Buchführung sind immer sehr situationselastisch und erlauben Bonuszahlungen auch ohne erwirtschaftete Gewinne.
Nächstes Vollversagen vin KKS
Wetten, „müsste Signore Ermotti mit seinem ganzen Vermögen haften“ würde er wieder kläglich sein ……….. einziehen!
Nun denn, die defacto Staatsgarantie ist dann zwingend zu löschen! Der Steuerzahler darf nicht haften! Hier wäre im Interesse des Bürgers notfalls eine Initiative notwendig.
Was soll das blöde Geschnorr Herr Hässig! Nennen Sie doch die mächtigen Politiker beim Namen (Aeschi und Co.!). Nur Staub aufwirbeln bringt uns weiter!
höhere eigenkapitalvorgaben bringen auch keine garantie, wenngleich die durchaus streng sein sollten.
was es braucht ist eine bessere kontrolle der grossbank, und zwar ausdrücklich nicht mit noch mehr vorschriften sondern mit den bestqualifizierten leuten welche man dafür kriegen kann.
UBS: Nur noch Risiko, kein Nutzen für die Schweiz
Die Jobs? Bewusst ins Ausland verlagert. Die Steuern? Durch konzerninterne Strukturen optimiert bis zur Unkenntlichkeit. Die „Swissness”? Eine Marke, keine Substanz — Strategie und Gewinn/Verlust entstehen meistens im Ausland
Was bleibt: Ein systemisches Risiko von 2× BIP, das der Schweizer Steuerzahler trägt. Dafür hat die Schweiz der UBS bereits CS geschenkt — ein Konkurrenzgeschenk, das seinesgleichen sucht. Die Kapitalvorschriften sind deshalb keine Strafe. Sie sind die einzig logische Antwort auf asymmetrische Risiko – Chance Situation
Wer hofft und spekuliert alles auf einen UBS-VR-Sitz?
Wie war das 2008 mit Lehman Brothers?
Der Schaden, der durch die Insolvenz hervorgerufen wurde, wird auf 50 bis 75 Milliarden US-Dollar geschätzt.