Die Leonteq steht vor ihrem entscheidenden Überlebens-Fight. Heute früh hat das Zürcher Struki-Unternehmen völlig überraschend eine Bombe gezündet.
Man habe entschieden, an der Generalversammlung von heute den Antrag für die Décharge von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung zurückzuziehen.
Eine „Schweizer Stimmrechtsberaterin“ habe entschieden, „gegen den Antrag des Verwaltungsrats zu stimmen, da sie es für verfrüht hielt, zum jetzigen Zeitpunkt die Entlastung zu erteilen“.
Für die Leonteq ist das der absolute Notfall.

Die Firma steht seit Jahren im Visier der Behörden, allen voran der Finma, der deutschen Bafin und der französischen Autoritäten.
Es geht um Vorwürfe von Steuerhinterziehung und Geldwäscherei. Diese brachte die Financial Times im Oktober 2022.
Seither ist kein Stein auf dem anderen geblieben. Zuoberst musste einer nach dem anderen gehen, es kam zu mehreren Strafen durch die Aufseher.
Die Leonteq-Spitze reagierte auf jede neue Wendung immer gleich: Es handle sich um Einzelfälle, man habe die geforderten Massnahmen umgesetzt, jetzt gehe es vorwärts.
Alles Blödsinn. Die heutige Horror-Entscheidung ist ein Schlag in die Magengrube des Unternehmens, dessen Aktie zu den grössten Trauerspielen der Schweiz zählt.
In Frankreich ticken die Uhren immer lauter. Dort sind die scharfen Finanzpolizisten längst aktiv geworden.
Sie gehen Vorwürfen nach, die auf systematische Umgehungskonstrukte hindeuten. Deals zwischen Käufern und Verkäufern von Leonteq-Strukis liefen über karibische Briefkasten-Firmen.
Mit Gutschriften auf US-Trusts.
„Leonteq weist diese Spekulationen entschieden zurück“, sagt ein Sprecher der Finanzfirma mit Sitz an der Zürcher Europaallee.
„Wie schon mehrfach bekannt gegeben, sind die regulatorischen Themen weitestgehend abgeschlossen.“
In ihrem Communiqué von 7 Uhr schreibt Leonteq:
„Die Überprüfung dieser Massnahmen wurde von einem von der FINMA beauftragten Prüfungsbeauftragten im Laufe des zweiten Halbjahres 2025 abgeschlossen, wobei nur noch wenige Punkte bis Ende 2025 geändert oder in die Prozesse des Unternehmens integriert werden mussten.“
„Die abschliessende Kontrolle dieser Punkte begann im ersten Quartal 2026 und wird zu gegebener Zeit abgeschlossen sein.“
Hoffe sie kommen an die Kasse & müssen mindestens den „Bonus“ für „gute Leistung“ zurückgeben.
Dank der Offshore-Strukturen konnte Leonteq enorme Margen erzielen – die Eramet-Transaktion ist nur die Spitze des Eisbergs. Die geschädigten Kleinaktionäre sollten dem Verwaltungsrat und dem Exekutivausschuss die entscheidenden Fragen stellen. Ethos hat dies erkannt.
Vor einer Woche mit 25% Gewinn verkauft. Mal schauen. Fällt sie genügend dann kaufe ich wieder.
Ist das Dein persönlicher 1.-April-Scherz?
Hatte ich bei der CS auch so gemacht 🙁
Wie kann es sein, dass die Helvetia Lebensversicherungen während Jahren Produkte mit Garantien von Leonteq verkauft haben? Jetzt haben viele Kunden bald wertlose Garantien von Leonteq…..
Dank der Offshore-Strukturen konnte Leonteq enorme Margen erzielen – die Eramet-Transaktion ist nur die Spitze des Eisbergs. Die geschädigten Kleinaktionäre sollten dem Verwaltungsrat und dem Exekutivausschuss die entscheidenden Fragen stellen. Ethos hat dies erkannt.
Ganz einfach, die Berater haben schöne Provisionen verdient. Mir wollte ein sogenannter Berater auch eine Lebensversicherung mit Säule 3a und Leonteq-Struki als Anlagevehikel.
Da ich mich mit Anlagen auskenne, wollte ich genau verstehen, wie das Produkt funktioniert, aber das konnte er nicht. Deshalb habe ich eine klassische Lebensversicherung abgeschlossen und zahle separat in die 3. Säule ein.
Die Frage zu den Kosten für dieses Produkt blieb unbeantwortet.
Das gibt eine nächste Mbaer
Eine etwas gar wirre Interpretation eines Communiques der Leonteq. Empfehle dem Autor, sich etwas mehr Zeit zur Lektuere der Fakten zu nehmen.
Dank seiner Offshore-Strukturen hat Leonteq enorme Gewinne erzielt: Die Transaktion mit Eramet ist nur die Spitze des Eisbergs, und die Kleinaktionäre müssen den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung zur Rechenschaft ziehen.
Ethos hat alles durchschaut
Der Swiss Derivative Award für die kreativsten steuerlichen Konstrukte geht nach dem ausscheiden der Credit Suisse auch in diesem Jahr an Leonteq.
Es dauert nicht mehr lange – History is repeating itself – warten wir auf den 19. März 2027.
So long fukkerz… Ich hab mich abgesetzt 🤓🫡😅🤣🙈
Kommt nach Hinten, hier steppt der Bär
https://wohnen.appenzellerhuus.ch/wohnen/?gad_source=1&gad_campaignid=23242744536&gbraid=0AAAABB8tBYqXLAP5NRkOrVXmN_zucxKL8&gclid=Cj0KCQjw4a3OBhCHARIsAChaqJNIEDNWmcLeHy-KPMo3V_vX_eAVjkeCGmlM40xo3rF2WXkI6z5J7V0aAg6WEALw_wcB
Er ist viel klüger als Ruflin, der sich den Fragen stellen muss – ebenso wie die neuen Aktionäre, die sehr wohl wissen, was tatsächlich passiert ist.
… äh, weshalb ‚Bumm‘?
Dank der Offshore-Strukturen konnte Leonteq enorme Margen erzielen – die Eramet-Transaktion ist nur die Spitze des Eisbergs. Die geschädigten Kleinaktionäre sollten dem Verwaltungsrat und dem Exekutivausschuss die entscheidenden Fragen stellen. Ethos hat dies erkannt.
Ich war ja auch an dem Fall dran, aber M, was mein Chef ist, meinte, die FINMA sei noch krasser und brutaler als die Doppel-Null-Abteilung. Darum hatten wir der den Vortritt gelassen.
alles dummes Zeug und reisserisch, die Helvetia hat ca 40’000 Policen mit Garantien bei LTQ (würde ich meinen)…..und die Bude ist gut kapitaisiert, wenn die UBS oder CS einen Fehler macht….ist dies halt politisch portiert, hier wird immer darauf herumgehakt….zu durchsichtig……….???
Dank der Offshore-Strukturen konnte Leonteq enorme Margen erzielen – die Eramet-Transaktion ist nur die Spitze des Eisbergs. Die geschädigten Kleinaktionäre sollten dem Verwaltungsrat und dem Exekutivausschuss die entscheidenden Fragen stellen. Ethos hat dies erkannt.
Aprilscherz?
Endlich wird dieser Saftladen knallhart abgestraft. – Man sollte noch Regress nehmen juristisch auf Schoch und Konsorten, welche das katastrophale Schlamassel anfänglich eingebrockt haben mit Riesenverlusten für Kleinaktionäre !!
Dank seiner Offshore-Strukturen hat Leonteq enorme Gewinne erzielt: Die Transaktion mit Eramet ist nur die Spitze des Eisbergs, und die Kleinaktionäre müssen den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung zur Rechenschaft ziehen.
Ethos hat alles durchschaut !
Die verweigerte Décharge ist nur die Spitze des Eisbergs. Was bei Leonteq sichtbar wird, ist branchenweit verbreitet: eine grosse Dunkelziffer an Struki-Konstrukten mit Schweizer Label, aber ausgelagert nach Liechtenstein, Monaco & Co – sauber ausserhalb FINMA-Radar. Vorne Zürich, hinten Offshore. Risiko raus, Marge rein. Wenn es knallt: Einzelfall. IP sollte nicht nur Leonteq anschauen, sondern dieses ganze Wildwest-Biotop.
Die Story kratzt nur an der Oberfläche. Die eigentlichen Geschäfte laufen über Konstrukte in Liechtenstein oder Monaco – bewusst ausserhalb der FINMA-Reichweite. So bleibt vieles im Dunkeln, während Schweizer Kunden die Risiken tragen. Die Dunkelziffer dürfte enorm sein. IP sollte hier viel genauer hinschauen: Wer verdient wirklich und wer kontrolliert diese Vehikel?
Dank seiner Offshore-Strukturen hat Leonteq enorme Gewinne erzielt: Die Transaktion mit Eramet ist nur die Spitze des Eisbergs, und die Kleinaktionäre müssen den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung zur Rechenschaft ziehen.
Ethos hat alles durchschaut ! The story is just starting…
Hallo? Die Leonteq sind doch die Besten der Branche! Die haben doch letzte Woche mehrere Awards bei der Oskar-Nacht der Derivatebranche – den Swiss Derivative Awards – abgeräumt! Wie komisch…