Die HSG hat einen Ruf weit in die Welt hinaus. Sie gilt neben der ETH als erste Adresse im Schweizer Bildungsland.
Jetzt sorgt die Wirtschafts- und Juristen-Schmiede für böses Blut. Sie will ihre eigenen Bachelor-Abgänger zu Zweitklass-Master-Kandidaten machen.
In Zukunft sollen diese keine Priorität mehr haben, wenn es um die Zulassung zum Master-Lehrgang im Vorzeigefach Betriebswirtschaft geht.

„Die Zulassung erfolgt künftig über ein Auswahlverfahren, das für alle Bewerberinnen und Bewerber gleichermassen gilt – unabhängig davon, ob sie ihren Bachelor an der HSG oder an einer anderen Hochschule erworben haben“, so die Leitung.
Hintergrund ist das Sparprogramm des Standortkantons St.Gallen. Dieser will nur noch für maximal 9’500 Studierende aufkommen.
Die Zahl wird zur neuen Obergrenze auf dem St.Galler Rosenberg, wo die HSG ihren Campus hat.
„In dem Bestreben, die Anzahl der Studierenden bei einem Wert von 9’500 zu stabilisieren, sind unterschiedliche Massnahmen in Vorbereitung“, schreibt die Leitung der Hochschule.
Man werde nach Abschluss der „Arbeiten der Gremien“ darüber informieren.
Die bereits jetzt angekündigte De-Priorisierung der hauseigenen Wirtschafts-Bachelors sorgt für Aufregung.
„Während über grosse Investitionen und hohe Personalkosten gesprochen wird, werden Einschnitte auf dem Rücken jener vorgenommen, die das studentische Leben der HSG überhaupt tragen“, sagt ein Kritiker.
„Wenn ein grosser Teil der Bachelor-Studierenden nicht mehr realistisch damit rechnen kann, den Master an der eigenen Alma Mater zu absolvieren, wird sich das studentische Engagement zwangsläufig verändern.“


naja, das ist wohl eher ein Sturm im Wasserglas.
Schickt die Typen auf den Bau. 🤭😂
nennt es einfach wieder HH.
Die HSG ist überbewertet und die wirklichen Gewinner des AI Zeitalters werden Handwerker sein.
hsg züchtet die arbeitslosen von morgen,
bzw. schon heute…
BWL-Justusse gibt es schon viel zu viele. Wird Zeit, dass die Unis sich auf vernünftige Studiengänge konzentrieren.
HSG im Lebenslauf = toxisch
Selber wahrscheinlich noch nie eine Universität von innen gesehen.
…und das ist eigentlich nicht gerechtfertigt. Die Huschu-Selfmade Chefs mit Lehrabschluss sind unprofessionell (das ganze Chaos und Mismanagement in Firmen kommt nie von HSG Absolventen, habe ich in bald 20 Jahren nie gesehen – kommt immer nur von den Huschu-Böbeli-Selfmade Stories, die hierzulande so zelebriert werden)… und der Hybris verfallen, weil sie mit ihrem eigenen Erfolg so überwältigt sind.
HSG war zumindest einmal sehr gut. Spricht ja nichts dagegen, wenn man eine weltklasse Ausbildung in Bezriebswirtschaft hat, oder?
Also, Herr Hässig, in den Hochschul-Rankings schneidet die HSG nicht mehr sehr gut ab und ist in vielen dieser Rankings hinter die UZH zurückgefallen. Auf „Augenhöhe“ mit der ETH spielt sie keinesfalls mit.
Ist ja klar, denn die HSG ist noch nicht lange eine „Universität“ wie es die UZH ist.
In vielen Rankings wirken sich die Anzahl Studiengänge, die Forschung in den jeweiligen Instituten usw. zusammengerechnet.
Die HSG hat – egal welchen Studiengang man absolviert – einen starken Wirtschafts-Fokus. Da gibt es keine Studiengänge wie Geschichte, Philosophie usw.
-> Das wirkt sich auch auf Rankings aus; bei den für die Wirtschafts-Unis relevanten Rankings ist die HSG nach wie vor weltweit sehr anerkannt!
„Bachelor“! Was soll das schon sein? Nichts als die Bescheinigung, dass das Studium unfertig abgebrochen wurde.
Die Hochschulen in der Schweiz werden jährlich mit 20 Milliarden subventioniert. Gut wenn mal eine Limite gesetzt wird. Warum sollen alle gratis studieren 50% davon Ausländer.
50% der Studenten sind nicht aus der Schweiz. Warum können die hier gratis studieren. Es reicht.
Gibt es nur in der Schweiz,
sonst nirgends noch nicht
gemerkt wo du lebst ?!!
Die HSG ist auf Rang 9 in der Schweiz und auf Rang 667 weltweit. Sie mit der ETH zu vergleichen scheint etwas an den Haaren herbeigezogen.
Zudem: ein Bachelor ist immer ein abgebrochener (Zweitklass-) Master. Ein Bachelor ist eigentlich gar nichts wert.
Frage: Was genau sind Studierende?
Das gleiche wie boomende
Eine einfache Lösung: Alle nicht-schweizerischen Studenten sollen 3–4x höhere Gebühren bezahlen als Schweizer Studenten.
Seien wir ehrlich: Oft sind es wohlhabende deutsche Familien, die ihre Kinder an die HSG schicken. Damit Franz oder Maximilian seinen prestigeträchtigen HSG-Abschluss erhält, werden sie sicher auch CHF 4’000–5’000 pro Semester bezahlen. Wenn sie in UK oder den USA studieren, kostet es deutlich mehr.
Quelle: https://www.unisg.ch/en/studying/programmes/master/faq-master
„For Swiss nationals, tuition fees are CHF 1,429 per semester; this is CHF 3,329 per semester for foreign
HSG Studium kann man durch KI ersetzen- Ich habe letzte Woche selber ein HSG Studium gemacht- an einem Tag Bachelor und Master- an der Anthropic Claude Uni. Mein Prompt war:
„Ich möchte einen strukturierten Schnellkurs auf HSG-Niveau (Universität St. Gallen) absolvieren.
Ziel:
Ich will in kurzer Zeit die Denkweise, Modelle und Entscheidungslogik eines HSG-Absolventen beherrschen – insbesondere für Unternehmensführung, Investitionen und strategische Entscheidungen. Bitte lehre mich in klar strukturierten Modulen wie in einem Executive-MBA. Anforderungen:
1) Fokus auf die wichtigsten 20 % der..
Ein sinnvoller Schritt. Die Masterstudierenden an der HSG lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen: diejenigen mit ausgeprägtem Fachwissen (häufig mit einem Bachelor von anderen Universitäten) und jene, die zuvor bereits einen HSG‑Bachelor genossen haben. Letztere konnten teilweise von dem Ruf der Universität profitieren, ohne dieselbe Leistung erbringen zu müssen, die diesen Ruf weltweit begründet. Die Studierenden von Drittuniversitäten haben hingegen aktiv zur Reputation beigetragen.
geht doch in die richtige Richtung!
Die HSG ist in den letzten 20 Jahren zu einer BWL- und Juristenfabrik geworden. Das einzige Studium – sage ich als alter HSGler – das sich gegenüber anderen Uni’s differenzieren lässt, ist ein HSG-Doppelstudium BWL/Recht. Damit kann man punkten: Wirtschaftsrecht studieren und in der Praxis umsetzen erfordert mehr als Kenntnis einer einfachen Buchhaltung! Und vielen Wirtschaftsjuristen mangelt es an elementaren Finanz- und BWL-Kenntnissen.
Seien wir nun mal ehrlich: Die Spatzen pfeifen es in St. Gallen von allen Dächern, dass der hochtrabende, viel zu teure Campus in der Stadt unten Geschichte geworden ist. Seit dem Helvetia-Crash (Helvetia-Hauptsitz gleich neben der HSG) ist sonnenklar, dass diese Räumlichkeiten verhältnismässig sehr kostengünstig durch die HSG übernommen werden. Somit ist für die nächsten 30 Jahre genug Platz vorhanden.
Die HSG ist schon lange keine Top-Uni mehr. Ihr Ruf kommt noch aus den 80er Jahren, als die Schweizer Wirtschaft ihre Kader mehrheitlich von dort rekrutierten. Die heutigen Topmanager kommen aus dem Ausland, da kennt niemand die HSG.
Nach dem Desaster mit dem unnötigen und hässlichen Markplatz-Projekt, der völlig überflüssigen neuen Bibliothek, der überschuldeten Olma ohne echte Zukunft und der linksgrün langfristig gescheiterten Parkplatz- und Geschwindigkeitspolitk einer notorisch intellektuell überforderten, ungeeigneten Stadtpräsidentin (ist Stadtgespräch) droht mit dem überflüssig gewordenen HSG-Campus für die Stadt St. Gallen der nächste Tiefschlag. Grund: Der bürgerliche Kanton St. Gallen wird bei dieser linksgrünen Politik der Stadt den Geldhahn bald völlig zudrehen.
Die erfolgreiche HBS (Harvard Business School) benötigt keine Staatsgelder, weil sie grosszügige Spenden von erfolgreichen Alumni erhält.
Warum klappt das nicht bei der HSG?
Deshalb: Sofort Studiengelder massiv erhöhen und Staatsbeiträge absenken.
Das gilt auch für die ETH.