Bei der PwC geht die Angst um: vor der Job-Säge.
Zum Quartalsende am Dienstag traf es eine ganze Abteilung. Customer Experience & Insights.
Laut mehreren Quellen wurde den Leuten gekündigt. Getroffen habe es auch die Höchsten.
Vier Partner, darunter eine Frau, mussten von Bord.

Weitere Mitarbeiter sollen von der abrupten Auflösung betroffen sein.
Einige hätten sich durch vorgängige Wechsel in anderen Abteilungen vor dem persönlichen Aus retten können, so ein Insider.
Unter den Entlassenen befänden sich teils bekannte Köpfe, jedenfalls PwC-intern.
Customer Experience gehört zum Advisory. Gemeint ist der Beratungsteil der PwC; daneben gibt es Steuern und Revision.
Im Advisory herrscht Branchen-Krise. Alle grossen Beraterinnen sind auf die Kostenbremse getreten.

Die Aufträge der Grossfirmen als wichtigste Kundengruppe bleiben aus. Die Unternehmen müssen selber sparen.
KI verschärft die Lage. Keiner zahlt mehr für teure Powerpoints, wenn Claude und ChatGPT das Gleiche zum Nulltarif liefert.
Die jüngste Job-Runde passt zu früheren Nachrichten eines kontinuierlichen Stellen-Cuts. Es dürfte in diesem Takt weitergehen.
Vier Leute entlassen. Fast 200% der Rest-Belegung. Ein rabenschwarzer Tag!
Können die nicht das Tram nehmen?
Müssen die direkt vor der Türe landen?
Köstömer was?
Fertig mit Schall und Rauch?
Umtaufen kann Seelen retten!
Die Customer Experience bei PWC war ja nie das besondere Erlebnis.
4 weniger, was soll’s.
Habe gehört die UBS kündigt nächste Woche auch nochmal 4.
Wer so „gut“ ist Partner zu werden, findet einfach eine neue Stelle.
Hamsterradblockade? Zeit etwas für sich zu tun.
Diesmal landen auch die Partner vor der Türe und nicht nur die ein-
fachen Angestellten. Das macht die PWC schon fast sympathisch …
Naja passt ins Bild der PwC Schweiz. Inkompetente Mitarbeiter die devot alles abnicken, was von oben kommt und dafür nach unten treten, werden befördert. Kritische Mitarbeiter werden rausgeschmissen. So hat PwC Schweiz eine Reihe von inkompetenten Jasagern herangezüchtet. Die Folge: schlechte Qualität der Lieferung und sehr hoher Turnover bei der Belegschaft. Ein Risiko für alle die PwC Schweiz mandatieren. Logisch sinken die Einnahmen. Meine Empfehlung: Finger weg von PwC sowohl als Kunde als auch Mitarbeiter….
Habe gehört ein Partner in LU muss bald gehen auf Grund „Gspusi“ aufgeflogen
Da das Skiweekend ausgefallen ist wurde weniger gespusied als sonst…
Big 4 ja auch nur eine geschützte Werkstatt für ein paar BWL-Frisösen, welche ohne gesetzlichen Zwangskonsum am freien Markt keine Nachfrage erzielen würden.
Leute kommen, und Leute gehen. Das ist doch ganz normal.
Hat PwC keinen Heli-Landeplatz auf dem Dach?
Warum mussten die Partner vor der Türe landen?
Big 4 und co und allere Andersen PowerPoint bastler sind in Zeiten Von KI komplett überflüssig.
Hauptsache bei Swiss Life Wealth Managers wird niemand entlassen!
Die Strategie von PwC war in den letzten Jahren viel zu vage, und es wurden viel zu viele Leute eingestellt. Diese Firma geht den Bach runter, wenn du auch nur in der Nähe bist, lauf weg!
😆😁😄😆😃😀😆😄😅🤣
fünf Partner!
Kommentar nur kurz!
„Bumm bei PwC! 4 Partner an das Kreuz der Gier genagelt? Das ist keine Umstrukturierung, das ist ein rituelles Bauernopfer am Gründonnerstag. Wer jahrelang Dünnschiss als Strategie kotiert hat, landet eben im Dreck, wenn die Torte abgeräumt wird. Karl der Grosse schüttelt den Kopf, und Jacques de Molay lacht aus der Asche. 4 Beine hat der Stuhl, auf dem ihr nicht mehr sitzt! Zensi spielt dazu den Blues vom kotierten Rausschmiss. Prost auf den Großen Kater – heute trifft er die, die ihn am meisten verdient haben!“
Somit ist es völlig gerechtfertigt, dass sie vor der Türe landen. Jetzt muss nur noch der Rest hinter der Türe vor die Türe gesetzt werden.
Kann nur von Vorteil sein.
Haben sie McKinsey engagiert um diesen „cut“ zu machen? Oder alles selber gemerkt. Externe Berater beraten externe Berater- das ist wie Gladiatorenkämpfe im alten Rom – machen sich gegenseitig fertig während das Publikum johlt und applaudiert?
Das Grundproblem ist, dass die Wirtschaftsprüfung nicht mehr der Erkenntnis einer korrekten Rechnungslegung, sondern der regulatorischen Selbstrechtfertigung dient. Standards wie ISA 600 markieren keinen Fortschritt. Unter dem Deckmantel von Qualitätssicherung wird ein System zementiert, das nur noch für globalisierte Grossstrukturen funktioniert – und selbst dort kaum Mehrwert stiftet. Die Behauptung, diese Entwicklung diene dem öffentlichen Interesse, wirkt zunehmend lächerlich. Der Prüfkundenmarkt will das jedenfalls nicht und versucht überall die Kosten für Unnützes zu senken.
Mein persönliches Highlight: useless HR ist endlich betroffen. Die HR-Dame, die im Juni noch den Grossteil der Cloud, Data & AI Platform entlassen hat, hat es nun selber getroffen.
Einst erbrachte die Schweiz Pionierleistungen, Produkte und Dienstleistungen waren gefragt, es lief sehr gut. Ohne externe Berater, ohne Wirtschaftsprüfer (WP)-Wahn. Pragmatische Rechnungslegung nach Schweizer Art. Dann wurden internationale Rechnungslegungen wie IFRS übernommen und betriebliche Verantwortung an externe Berater delegiert, diese Branchen boomten. Der Gaul aber ist lahm geworden, wenig Pioniergeist, weniger Nachfrage nach unseren Leistungen. Soviel Brain-Power ist in WP und Beratung versandet, anstatt in digital und analog Technik unser Land vorwärts zu bringen. Tragisch.
Berater sind doch die Sagen- und Märchenerzähler, die nie verantwortlich sind, wenn bild- und sprachgewaltig fantastisch gepriesene blühende Landschaften unterentwickelte Steppen bleiben.
Bei Gusti und Dominik dürfen nur die dümmsten bleiben. Alle Anderen sind zu gefährlich.