Der Schweizer Bankenplatz hofft auf einen neuen Frühling. Der Krieg im Iran führt verängstige Milliardäre von Dubai zurück ins heilige Alpenland.
Heute früh ein nächster Knall. Dabei gehts um den ersten Swiss Stablecoin auf breitem Fundament.
Die grössten Geldhäuser sind mit von der Partie.
UBS, Raiffeisen, ZKB, Postfinance: Die Nummer 1 bis 4 des Finanzplatzes spannen fürs Vorhaben zusammen.
Gemeinsam mit der Kryptobank Sygnum und der Waadtländer KB wollen sie „Anwendungsfälle für einen CHF‑Stablecoin in der Schweiz“ testen.
Die Platzhirsche setzen dafür auf eine bisher nur Insidern vertraute Expertin: Die Swiss Stablecoin AG.
Das Unternehmen gilt als Pionierin bei den Stablecoins.
Aushängeschild ist eine der bekanntesten Politikerinnen Helvetiens. Die Aargauerin Pascale Bruderer.
Bruderer stammt aus den Reihen der Sozialdemokraten, sass für die Linken lange im Nationalrat.

2010 war die Frau aus Baden Präsidentin der grossen Kammer und damit höchste Schweizerin.
Bruderer hätte das Zeug zur Bundesrätin gehabt. Eine Kennedy für die Vorzeige-Republik.
Statt dessen machte sie sich auf den Weg Richtung Big Business. Und zwar mitten hinein in die schöne, neue Finanzwelt.
Bei der TX Group, der Verlegerin des Tages-Anzeigers, sass sie nebenbei im Verwaltungsrat. Soeben hat sie dort ihren Rücktritt bekannt gegeben.
Jetzt weiss man, warum. Bruderer will mit ihrer Swiss Stablecoin durchstarten.
„Die technische Infrastruktur für die Herausgabe des Stablecoins stellt die Swiss Stablecoin AG zur Verfügung“, schreiben UBS und Co. heute früh.
Man baue eine „Sandbox“, eine „geschützte digitale Live-Umgebung“, um die „Entwicklung eines CHF-Stablecoins“ voranzutreiben.
Die führenden Banken setzen damit erstmals im grossen Stil auf Kryptos. „Stablecoins gewinnen international an Bedeutung und spielen eine relevante Rolle bei der Transformation des Finanzsystems“, schreiben sie in ihrer Mitteilung.
Stablecoins statt Bitcoin sind für die Geldhäuser der Goldstandard. Sie würden sich „meist am Wert einer nationalen Währung orientieren und über Blockchain-Netzwerke genutzt“.
Ziel sei der „Aufbau eines Schweizer Ökosystems für digitales Geld“.
Es gehe darum, „neue Fähigkeiten und Erfahrungen im Umgang mit digitalen Zahlungsmitteln“aufzubauen und „praxisrelevante Erkenntnisse“ zu gewinnen.
„Dabei stehen effizientere Prozesse und ein echter Nutzen für Kundinnen und Kunden im Fokus.“
Der Vorstoss der mächtigen Allianz erinnert an Twint. Vor 10 schlossen sich Twint und Paymit zusammen. Es war der Schulterschluss der Postfinance und der UBS.
Mit vereinten Kräften schafften es die Platzhirsche, Twint zum Erfolg zu führen. Heute nutzt fast jeder Schweizer die Digital-App zum Zahlen und um Mikro-Beträge hin und her zu schieben.
Mit Hunderten von Millionen Franken konnte der Finanzplatz Apple die Stirn bieten. Gewonnen ist der Krieg noch nicht, auch Revolut macht den hiesigen Geldhäusern das Leben schwer.

Doch dank Twint hielt die Wagenburg. Mit ihrer „CHF-Stablecoin-Sandbox“ versuchen die Brachen-Primi das gleiche Kunststück in der Welt der Kryptos.
„Mit dem Rücktritt (bei TX, Anm.d.Red.) mache ich mehr Kapazitäten frei für meine unternehmerischen Projekte“, meinte Bruderer auf eine Anfrage von Mitte März, die „Mr. Twint“ Thierry Kneissler in ihren VR holte.
„Insbesondere mit Swiss Stablecoin gelangen wir in eine intensive Phase: Der Bundesrat schlägt bekanntlich mit der FINIG Revision eine neue Lizenz vor für wertstabil hinterlegte Stablecoins.“
„Mit der vorgesehenen Regulation wird die Ausrichtung unseres Unternehmens rundum bestätigt und die Herausgabe digitaler Franken die nötige Rechtssicherheit erhalten.“
Heute wird klar, was Bruderer vor 3 Wochen sagen wollte: Wir sind die neuen Stars im Schweizer Kryptobusiness.
Autoren der EZB und der Banque de France haben bereits 2021 in einem Paper Stablecoins als „a new connection between crypto-assets and conventional markets“ erkannt.
Thomas Jordan meinte sogar schon 2019, dass die Zukunft Stablecoins gehören könnte. „Crypto tokens do not possess the characteristics of ‚good‘ money, which is typically stable over time, is broadly accepted, and enables efficient payments“, meinte er zu Bitcoin als Ersatz für den Franken.
„The picture may be different for stable coins“, fuhr der damalige SNB-Chef fort.
„These are also privately issued digital tokens, however they are pegged to official currencies or backed by stable assets in an effort to minimise fluctuations in value. Thus, in principle, this form of money has the potential to achieve broader acceptance than crypto tokens.“



SP im Finanzbereich???
SP = Swiss Patriciate
Linke sind die besseren Kapitalisten.
In den letzten drei Wochen, ca 15 Artikeln über Trump. Heute?? Nichts… Lukas Wermuth!
Man sollte dem Trump aber auch nicht immer eine allzu grosse Plattform geben.
Stahel und Zeyer sind in Schockstarre wegen der Waffenruhe.
Wusste gar nicht, dass Pascale Bruderer Bankerin ist?
Vielleicht ist Frau Bruderer in der falschen Partei. Bei Galenica / Bichsel verantwortet sie im VR eine grössere Entlassungswelle.
Frau Bruderer war doch mit diesem Sportsfreund zusammen, Urs Wyss?
Dachte immer, es sei dieser Thömu Binggeli…
Welche Milliardäre kommen ins Alpenland zurück?
Die kommen allenfalls als Urlaubsgast zurück, jedoch nicht mehr als Steuerzahler.
Und einen schweizer Stablecoin braucht auch kein Mensch, der über ein CHF-Bankkonto verfügt.
In dem Artikel wird wohl zu viel geträumt?
Warum ein CHF-Stablecoin attraktiv sein könnte? Die Schweiz hat ein paar echte Vorteile: Starker Franken als “Safe Haven”. Ziemlich hohe regulatorische Glaubwürdigkeit (FINMA etc.), Positionierung als Crypto-/Fintech-Hub.
Ein gut regulierter CHF-Stablecoin könnte daher als Alternative zur USD-Dominanz dienen und institutionelle Nutzer anziehen. Hohes Vertrauen als Differenzierungsmerkmal wäre ein entscheidender Punkt-auch international.
Das eigentliche Markt-Paradox wäre allerdings bei einem erfolgreichen CHF-Stablecom: Die Schweizer Banken werden sich selber Kannibalisieren.
Bruderer mag eine Politikerin sein, was versteht sie aber von Kryptowährungen, IT-Technologie, etc. Wozu brauche ich überhaupt Stablecoins, die in diesem Fall also 1:1 dem Basiswert von CHF entsprechen. Da kann ich ja gleich CHF handeln. Wieder eine neue Serverplattform, die Unmengen an Strom verbraucht. Als Beispiel Bitcoin verbraucht soviel Strom wie ganz Kroatien und Slowenien zusammen. Und das ist ja nur eine Kryptowährung.
Kannst du CHF 24H ueberweisen unabhaengig von Oeffnungszeiten der Banken oder im Interbanken Geschaeft ?
Wohl kaum….
Ex-SP Bruderer mutiert zur Geldmaschine. Krypto, FIAT gebunden, ist so ziemlich die schlimmste Finanzaktion! Überwindung des Kapitalismus sieht anders aus. Lockt das Geld, sind Prinzipien schnell über Bord geworfen.
Es geht ja bei Stable Coins nicht um die Überwindung des Finanzsystems, im Gegenteil es geht darum, die Kontrolle über Finanztransaktionen zu haben und um gegebenenfalls einzugreifen und die Coins nur für einen Zweck freizuschalten oder zu sperren. Ganz nach dem Gusto der Sozialisten!!!
Logisch.
SP = StablePain
Dadurch wird präventiv der kontingente Schaden sozialistisch abgefedert.
Braucht kein Mensch.
Für alle, die am Nutzen von Stable Coins zweifeln: Smart Contracts nutzen diese und AI-Bots zahlen mit Stable Coins. Wir können das Feld den Amis überlassen mit USDT (Tether) oder USDC (Cyrcle) oder wir mischen mit. Ein grosser CHF Stable Coin ist überfällig. Wünsche den Initianten viel Erfolg!
Titel gelesen, danach lachend gekugelt und folgende frage gestellt… hä???
Lasst die Finger davon.
Fantasy Land! Wozu soll der Swiss Stable Coin gut sein wenn er nur ein Abbild des CHF ist. Da ist mir doch der richtige CHF lieber. Peinlich, dass bei diesem Fantasie-Projekt diese Banken mitmachen.
Denn sie wissen nicht, was sie tun.
Die Totalüberwachung der Bürger rückt Schritt für Schritt näher…
Eine der bekanntesten Schweizerinnen, Bruderer???
Echt jetzt?
Was genau hat die zum Wohle der Schweiz getan?
Yippie-yippie-yeah – and for the paar Switzer-Dubeli who tüend da mit-reade, ohne alles zu verstehen, wärs doch na e gueti Idea, in one simple sentence uf Tütsch z’erchläre, what the devil so en „Schtall-Koyn“ isch, nicht wahr, Mann?
Aber klar, these are doch privately issued digital tokens und somit, logo, pegged to official currencies (also mit Chlüppli usem Chlämmerlisack befeschtiged?). Wow, stelle mir gerade die Wöschleine mit den riissentli emördschd Coins vor…
Lieber Token-Luki, sonst bist du doch sehr volksnah, also schreib doch bitte so, dass dich auch Normalfritzen verstehen!
Ziel sei der „Aufbau eines Schweizer Ökosystems für digitales Geld“.
Nein Ziel ist es ein kontrollierbares digitales Finanzsystem aufzusetzen damit Ihnen BTC nicht um die Ohren fliegt. Wenn links und Finanzen in einem Satz stehen dann ist Vorsicht geboten.
Der einzigartige Vorteil von Bitcoin ist die Dezentralität und die Begrenzung des Supplys. Alles andere sind zum scheitern verurteilte Adaptionen eines kranken Finanzsystems, welche privat gesteuerte Firmeninteressen im hingergrund haben. Solange nicht Gold- oder Bitcoinabgedeckt, bringt das Projekt kein Mehrwert zum Franken, aber es reicht ja wenn paar Dumme aufstehen bevor die Bude kläglich scheitert.
Bruderer: „Was Trump macht kann ich auch“
Wenn die SP am Hebel sein will braucht es ein bischen mehr Banking – Erfahrung im Kryptobiz. Wenn das nur git geht ??!!
Bald taucht die Badran an der Seite von Blackrock auf, der Weihermut geht zur UBS und den Molina sehen wir bei AWD-Swiss-Life als ‚Beirat‘.
Wohl zuviel Cafe Grössenwahn getrunken.
Die Reichen sind weg und bleiben es.
Schaut den Flugplatz Samedan an: Leer, ganzjährig.
Die Bus-Jets fliegen direkt am „Heiligen Alpenland“ vorbei.
Weiterträumen…
Ich bin auch für wenig Staat – aber im Bereich Währung wäre eine Lösung der Nationalbank für mich die bevorzugte Lösung.
Wie war das schon wieder?
CBDC in StableCoin clothing?
klar doch:
Die Cüpli-Sozialisten verteufeln die Banken.
Aber wenn es um ihr Einkommen geht,
dann ist der Sozialismus eben nur ein Hobby…