Die Krise im Schweizer Journalismus erreicht die Küche der Grossverlage.
Ringier hat intern mitgeteilt, dass der langjährige Chef der Kantine „Inside“ gehen muss.
Unter Mitarbeitern war der Leiter des Personalrestaurants offenbar beliebt. Es gab eine Unterschriftenaktion.
Der Mann war seit 13 Jahren „Inside“-Chef. Zuvor arbeitete er für Starbucks.

„Gewisse unternehmerische Entscheide“ seien „unumgänglich“, sagt eine Ringier-Sprecherin.
„Wir haben intern kommuniziert, dass die Gastrobereiche The Studio, Inside und Lounge organisatorisch enger zusammengelegt werden und die Führungsstruktur vereinfacht wird.“
Es gebe eine neue Gesamtleiterin. „Die Funktion Leitung Inside entfällt.“
Ringier setzt auch im Journalismus den Rotstift an. Blick und SonntagsBlick, die beiden Aushängeschilder, beziehen nichts mehr von der Depeschenagentur.
Immer mehr junge Leute sitzen auf den Redaktionen. Sie „hauen“ eine Story nach der anderen heraus.
KI kommt flächendeckend zum Einsatz. Die Leitung verspricht sich einen Qualitätssprung.
„Durch den Einsatz von KI erreichen wir auch mehr Tiefe im Journalismus“, meinte Ringier-Chef Marc Walder.
Der sorgte in der Schweizer Medienbranche durch seine Aussage für Wirbel, wonach nur noch Blick, 20 Minuten und NZZ im Online-Zeitalter überleben werden.
Bevor das eintritt, kickt der Medien-Boss seinen obersten Koch. Rotstift – von den Redaktions- bis zu den Wirtsstuben an der Dufourstrasse.
Was für ein (Finanz) Skandal. Der Herr ist garantiert unersetzbar. Jetzt müssen die Ringieristen vermutlich verhungern.
Herr Haessig
Ein bisschen Basisarbeit waere evtl. auch bei den Geschichten die Sie raushauen wichtig; zB wie alt ist der Kantinenchef?
Und in Pattaya ist der Loomit in einer GiGo Bar auf einem Barhocker eingeschlafen und darum auf den Thai Bar Boden geklatscht.
Man dachte zuerst ein Erdbeben ist incoming!
IP für Inside Personalrestaurant 😉
KI und Tiefe im Journalismus??? Ne, da habe ich wohl was verpasst.
Man könnte schon heute ein Newsportal zu 100% von KI erstellen lassen und dieses durch KI betreiben. Dafür braucht es keine Journalisten sondern lediglich 2-3 indische IT’ler.
Dieser oberste Ringier-Banause sollte jetzt selber an den Herd mit spritzendem, ranzigen Oel und zum Abwasch degradiert werden !
Der Grund liegt wohl beim misserablen Kaffee den der Typ bei Ringier serviert hat.
war schon immer bekannt für Tiefe im Journalismus. Man nehme zum Beispiel den Blick, die SI und die Glückspost.
Jetzt ist es wirklich nicht mehr gut bei Ringier.
Man kann es kaum glauben.
Das man die Tätigkeit dieser ‚jungen Leute, die eine Story nach der anderen raushauen‘ und die Aktivitäten von KIs die Storys generieren noch als Journalismus durchgehen lässt, zeigt einem schon, wie tief die Krise im Journalismus geht.
„Storys“ ist auch die richtige Bezeichnung. Es handelt sich dabei eben um Geschichten die erzählt werden und nicht um News, die rapportiert und analysiert werden.
ChatGPD, Claude und andere durchsuchen das Web und stellen das Gefundene intelligent zusammen. Aber Unbekanntes und Unveröffentliches finden sie nicht, daher können sie keine News bringen.
Ja, KIs sind glorifizierte Suchmaschinen und Zusammenfasser. Oft sehr hilfreich, aber man sollte immer selbst verifizieren!
Und der Hauswart? Darf der noch bleiben?
Das ist ein ganz schlechtes Zeichen. Der Küchenchef ist die wichtigste Person in jeder Firma.
Merkt doch Waldi nicht, der frisst lieber unter dem Hag durch!😂
Ha Ha Ja
„Die Leute vertreiben nicht die Zeit;
sondern die Zeit vertreibt die Leute“. Sprichwort
Dazu kommt, momentan ist es die Uhr der die Stunde schlägt.
Im Schuurnalismus findet der Kampf im Bereich der Mägen ihren biologischen Halt.
Än Guete!
Mit Junk Food und Teilschliessung hatte damals die Krise bei der CS begonnen. Wann wird Ringier von Axel Springer übernommen?
Ein Freund meines Sohnes arbeitet nach dem Gymi ohne Lehre und Studium bei Blick als Newsredaktor. Ok, nett, nicht dumm, aber ein 20- jähriger Frischling… man merkt es beim Blick.ch.
hat wohl zu selten curry wurst für all die deutschen ringier-journis auf die speisekarte gesetzt.
Wahrheit: Gastrokonzept total gescheitert. Studio, Inside und Lounge… oft leer.
Was hat die Entlassung des Küchenchefs mit KI zu tun? Sieht eher so aus, dass der getrennt von seiner Frau lebende Marc Walder einer anderen Frau einen neuen Führungsposten zugeschanzt hat.
Nur eine Frage der Zeit, bis Blick weiter spart und den Print einstellt. Kommt auf jeden Fall und DAS WEGEN KI.
KüChe durch KI ersetzt. En guete.
Da hat doch die Schlitten Flavia wieder eine Story.
Was heisst BLICK setzt den Rotstift an? Ringier baut aus! Mit KI,PraktikantenInnen, LeserreporterInnen, JournalistenInnen wie Rauch, Luft, Berger, Geiger oder der Quendresa die sonst nirgends unterkommen und das will etwas heissen!