Die Graubündner Kantonalbank (GKB) ist das Tagesgespräch an der Börse: Die sonst kaum gehandelten Partizipationsscheine mit einer Dividendenrendite von rund 2 Prozent sackten um über 7 Prozent ab.
Vergleichbar mit einem Felssturz in der sonst farbenfrohen Landschaft im Oberengadin, die Giovanni Segantini in zahllosen Gemäldern verewigt hat.
Hintergrund seien Forderungen im „mittleren dreistelligen Millionenbereich“.
Dies im Zusammenhang mit dem Eingang einer Klage gegen die BZ Bank AG, deren ehemalige und aktuelle Organe und die GKB selbst, wie das Bankeninstitut schreibt. Man sei unbesorgt.
Die BZ Bank gehört seit 2022 in den Konsolidierungskreis der GKB. Aus einer anfänglichen 70 Prozent-Beteiligung wurde 2025 die volle Übernahme von Martin Ebners Bank.
Der Schweizer Finanzlegende.
Was die Staatsbank aus den Bergen Ebner für dessen Institut hingeblättert hat, ist geheim.
Aus den Geldflussrechnungen der GKB und Fussnoten zur 30-prozentigen Call-Option geht eine Summe zwischen 50 und 60 Millionen hervor.
Die Transaktion fällt in die Zeit des elfjährigen Bankratspräsidiums von Peter Fanconi. Eine Zeitspanne und eine Personalie, die aufhorchen lassen.
Fanconi wollte einst CEO der Zürcher Vontobel werden, machte im internen Wettstreit gegen Zeno Staub dann aber Zweiter.
Mit BlueOrchard sprang der Bündner auf den Nachhaltigkeits-Zug auf – die englische Schroders kaufte 2019 die Investmentfirma.
Patrizia Laeri und ihren Mitstreiterinnen zahlte Fanconi eine Viertelmillion für eine kleine Beteiligung an deren Zürich Ellexx.
Richtig Gas gab Fanconi mit René Benko. Er führte das Immo-“Genie“ bei der Bündner KB ein; die operativen Zuständigen gewährten Benko 60 Millionen Kredit für dessen Globus-Warenhäuser.
Obendrauf erhielt der Innsbrucker von der GKB 3 Millionen Euro unbesichert. Fanconi investierte in der Zeit, als seine Bank die Benko-Kredite sprach, in eine von Benkos vielen Signa-Firmen.
Auch andere Kantonalbanken unternahmen Versuche, ausserhalb ihrer Kernmärkte zu wachsen und zu investieren.
Die Expansion der Zürcher Kantonalbank (ZKB) nach Salzburg endete 2025 mit dem Verkauf an die Liechtensteinische Landesbank (LLB).
Das Engagement im östlichen Nachbarland war nie richtig auf Touren gekommen und wurde mutmasslich mit einem Verlust abgestossen.
Ein regelrechtes Fiasko erlebte letztes Jahr die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB).
Verluste der Neo-Banktochter Radicant und der undurchsichtige Kauf der Numarics sorgten für ein regelrechtes Köpferrollen in Liestal und einen Totalverlust von mindestens 200 Millionen.
Eine parlamentarische Untersuchung ist noch im Gange. Strafrechtliche Verfahren könnten folgen.
Die finanziellen Dimensionen der Klage gegen die GKB-Gruppe sind mutmasslich gigantisch: Mehr als zwei volle Jahresgewinne stehen zur Disposition, gemessen am 2025er Gewinn von 225 Millionen.
Auch das Eigenkapital von gegenwärtig 3 Milliarden wird zum Thema.
Ende 2025 betrugen die Rückstellungen für mögliche Forderungen aus Prozessrisiken etwas mehr als eine Million.
„Not amused“ über die Neuigkeiten dürfte die hohe Politik im Bündnerland sein. Im Fokus steht der Regierungsrat als primäre Aufsichtsbehörde und als formelles Wahlorgan für die Mitglieder des Bankrats.
Für die umfassende Staatsgarantie gemäss Kantonalbankgesetz wird Graubünden jährlich mit rund 3,5 Millionen entschädigt.
Eine Rundungsdifferenz im Vergleich zur mutmasslichen Forderung.
Auch der Grosse Rat (das kantonale Parlament) als Oberaufsicht und die Finma dürften rasch mehr Informationen einfordern.
Wie wohl auch die Teilnehmenden der bevorstehenden und im Bergkanton allseits beliebten jährlichen Versammlung der Inhaberinnen und Inhabern von Partizipationsscheinen vom kommenden Samstag in der Churer Stadthalle.
Diese ist derzeit ausgebucht. Es besteht aber eine Warteliste.



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Der Tiroler Hauptschüler Benko und der Visionen Verkäufer Martin Ebner
Waren für den Peter Fanconi wohl eine Schuhnummer zu gross. Es wird
bestimmt spannend am Samstag an der GV in Chur.
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Da wird nichts passieren! – Alle werden vorher weichgeklopft und manipuliert von den Fanconi Supportern und den naiven willfähigen GKB-Oberen, welche selbst Dreck am Stecken haben (könnten)…!
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Die passen gut zusammen. Schliesslich ist Fanconi auch zweimal durch die Matura gerasselt!
Internat war dann die letzte Rettung
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Dieser Pleitier hinterlässt mit seinen windigen Investments (BZ, Signa etc.) überall Riesenverluste zu Lasten der naiven gutgläubigen Kantonalbank und der blutenden Steuerzahler.
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Mir gefällt der Vergleich zu den schönen Gemälden Giovanni Segantinis sehr.
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ist im Oberengadin gang und gäbe.
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Die Steinbocktschingge sind meistens total korrupt und ein verfilzter Haufen😅😅
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Eigentlich sind mir (fast) alle Bündner sehr sympathisch.
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Zuerst die Basler KB. Jetzt die Bündner KB.
Die KB‘s werden immer mehr zu Ramschbanken.
Gier frisst Hirn.
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Falls Du vom ASE-Skandal sprichst, das war die Basler KB. Ansonsten: Radicant gehört der Baselbieter KB, bitte in Zukunft Rücksicht auf regionale Besonderheiten nehmen.
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Nicht zu vergessen die „Investments“ in ElleNixNix und in den feschen René Benko aus Tirol, den Absolventen der AWD-Uni. Heute der Wurmfortsatz von Swiss Life.
Recht haben sie die Kläger, sollen sie einmal schwitzen in Chur.
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Sämtliche Kantonalbanken sollten die Staatsgarantie verlieren. Unsäglich, was die im Markt verunstalten.
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Test
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Gewerkschafts-Kredit-Bank !
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Um was gehts hier betreffend „Mögliche Manipulation“…?
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Auch bei RUVERCAP war die GKB mit einem Abschreiber in Millionen Höhe vorne dabei!