Seit drei Jahrzehnten gehört das sogenannte Cambridge-Institut in Zürich zum festen Inventar der lokalen Bildungslandschaft.
Wer früher regelmässig mit den Trams der VBZ unterwegs war, kennt sie: die Werbung mit dem geschniegelt-britischen Auftritt, das edle Logo, den Hauch von Tradition mitten in der Limmatstadt.
Doch hinter der Fassade bröckelt es.
Nach Hinweisen, wonach beim Cambridge-Institut längst nicht alles so glänzend laufe, wie es die Hochglanzbroschüren versprechen, zeigte ein Blick ins Handelsregister:
Es gibt Fragen, und zwar unangenehme.
Immer wieder tauchen Konkursverfahren auf. Und kurz darauf: eine neue Firma, ein neuer Anlauf, derselbe Auftritt. Ein Muster, das selbst Beobachtern auffällt.
Nun ist es erneut so weit. Seit rund zwei Wochen befindet sich die aktuellste Gesellschaft im Konkurs.
Brisant dabei: Die Website blieb zunächst online, Kurse konnten weiterhin gebucht werden, ohne jeden Hinweis auf die finanzielle Schieflage.
Erst nachdem die Redaktion ihre Fragen per E-Mail eingereicht hatte, ging die Homepage plötzlich offline.

Ein Zufall ist das nicht, vielmehr entsteht der Eindruck, dass konkrete Auskünfte unangenehm sind.
Die Redaktion konfrontierte das Institut mit konkreten Fragen.
Darunter, wie sich die wiederholte Abfolge von Konkursen und Neugründungen erklären lasse, weshalb die Website weiterhin aktiv sei, obwohl laut Handelsregister der Konkurs bereits eröffnet wäre.
Ob für Studierende ein finanzielles Risiko bestehe, insbesondere bei Vorauszahlungen, und warum im Impressum keine klar identifizierbare juristische Person aufgeführt ist.
Antworten darauf gab es keine.
Was bleibt, ist ein ungutes Gefühl. Offene Fragen für jene, die bereits Kurse gebucht oder bezahlt haben. Ihre Situation ist unklar.
Das britische Understatement, mit dem sich das Institut gerne präsentiert, bekommt einen anderen Beigeschmack.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Vielleicht sollten sie Chinesisch anstatt Englisch anbieten. Englisch ist auch nicht mehr so attraktiv wie noch vor zwanzig Jahren.
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Zu Zeiten von Google Translator ist Fremdsprachen lernen überflüssig wie Winterkleider in Pattaya Thailand.
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Richtig. Es fördert die weltweite Verblödung. Wie man sieht erfolgreich.
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„(…) ein Hauch von Tradition in der Limmatstadt.“
Englischkurse in Zürich verkaufen zu wollen ist wie einem Waldbesitzer Holz anzubieten.
Konkurse dienen dem Abschütteln von Ballast. Wirken befreiend. Danach geht es wie gewohnt weiter.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das ist normal für die Schweiz. Zombies leben so lange bis sie tot sind.
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Das ist normal für die Schweiz.
Zombies leben so lange bis sie tot sind.
Sieht man ja ganz gut auch an IP!