Die Nachricht schlug ein: 500 Millionen-Klage gegen die BZ Bank, deren Besitzerin Graubündner Kantonalbank und einzelne Exponenten.
Seit gestern ist klar, wer klagt: Remo Stoffel, Turmbauer von Vals, ausgewandert nach Middle East, verurteilt wegen Urkundenfälschung.
Stoffel wollte mehr verdienen bei einem Deal, wo Ebner Regie führte. Es ging um den Kauf einer Georg Fischer-Sparte, was einen neuen Industrieriesen schuf:
Die United Machining Solutions.
Ebner hat sich bisher nicht geäussert. Stoffels Klage soll sich gegen andere richten, nicht gegen den Geldmann aus Zürich, der längst im Schwyzer Steuerparadies lebt.

Der Grund: Die Graubündner Kantonalbank (GKB) hatte Ebners BZ Bank übernommen. Deshalb stehe sie jetzt im Visier des Klägers, ist zu vernehmen.
Der Kauf erfolgte vor 4 Jahren. Vor einem Jahr erhöhte die Staatsbank dann ihre BZ-Beteiligung von 70 auf 100 Prozent.
Ebner war damit komplett draussen.
Wirklich? Ein Insider behauptet, der einstige Grossmeister des helvetischen Finanz-Monopolys würde weiterhin regelmässig bei der BZ Bank auftauchen.
Er fände dort offene Türen.
Ein Sprecher der Bündner KB wollte sich nicht dazu äussern. Auch nicht zur Frage, wer auf Seiten der GKB entscheidend gewesen sei für die Übernahme der BZ Bank.
Diese machte Ebner reich. Noch reicher.
Genannt wird Peter Fanconi. Auch er ist ein Banker mit bekanntem Namen, allerdings nicht ganz in der Gewichtsklasse Ebners.
Fanconi hatte in Zürich Grosses vor. Er aspirierte auf den CEO-Job bei der Zürcher Vontobel. Doch deren Familien-Aktionäre gaben Fanconis intermen Widersacher Zeno Staub den Vorrang.
Für Fanconi ein herber Rückschlag, den er mit der Rückkehr in seine Bündner Heimat zu kompensieren versuchte. Die Regierung in Chur kürte den heimgekehrten „Sohn“ zum Präsidenten der GKB.
Das war 2014. Dann gings los: Fanconi hatte nicht die Absicht, die GKB einfach weiter zu verwalten, wie das seine Vorgänger getan hatten.
Ihm schwebte Big Banking vor. So tätigte er Übernahmen und legte sich mit René Benko ins Bett. Über den Turmbauer von Innsbruck stolperte der Schweizer dann schliesslich.
Doch die vielleicht spannendere Geschichte beginnt sich jetzt rund um Ebner und dessen BZ Bank zu entwickeln. Wie kam diese 2022 zur GKB?

Ebner hatte da seinen Rückzug aus dem operativen Geschäft längst vollzogen. In einem NZZ-Interview meinte der Mann, der lange die Kurse an der Schweizer Börse bewegte wie kein Zweiter, er wolle kürzertreten.
Wie diese Woche die CH Media berichtete, lief damals im Hintergrund bereits ein Verfahren gegen Ebners BZ Bank rund um Insider-Vorwürfe.
Die Bundesverwaltungs-Richter hätten 2020 das zuvor erfolgte Verdikt der Finma gestützt, wonach „eine klare Trennung zwischen Geschäften von Ebners privater Beteiligungsgesellschaft Patinex und seiner Bank“ gefehlt hätte.
Die Sache wurde später in der Handelszeitung publik. Sie hielt GKB-Präsident Fanconi nicht davon ab, mit Ebner ins Geschäft zu kommen.
Der Präsident der GKB soll es nämlich gewesen sein, der Ebner dessen Privatinstitut abgekauft habe – fast im Alleingang.
Auch dazu schweigt die GKB-Medienstelle. „Wir verzichten in diesem Fall auf eine Stellungnahme“, so deren Sprecher.
Dass sich Fanconi und Ebner prächtig verstehen könnten, würde niemanden überraschen. Ebner war ein Meister im Schnüren von Finanzierungs-Paketen mit dem Geld seiner BZ-Kunden.
Die trauten ihr Erspartes dem Geldmagier an in der Überzeugung, dass sie durch ihn noch reicher würden.
Auch Fanconi kennt das Metier. Zusammen mit anderen Vermögenden stemmte er mehrere sogenannte Club-Deals – Private-Equity-Investments mit gepooltem Kapital.
Wenn also Fanconi für Ebner das Schloss der GKB-Pforte öffnete, damit dieser rechtzeitig seine BZ Bank zu Geld machen konnte, dann hätten sich Zwei gefunden, die sich selbst als grosse Dealmaker sahen.
Einer, der dies tatsächlich sein Leben lang gemacht hat, der Andere, der sich viel darauf einbildete. Der Schlauere machte auch rund um die BZ das Rennen – der Verkäufer.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ebner und seine „Visionen“ 🤣. Hat das Geld der Anleger in EINE Firma „diversifiziert“.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Und dafür haben die Verwaltungsräte der Visionen massiv Geld einkassiert. War (damals) zwar alles legal, aber aus heutiger Perspektive mehr als verwerflich (Geld der Kleinsparer sammeln, kollektivieren, damit die VR-Sitze bei den Visions-Firmen mitbestimmen, stille Reserven ausschütten lassen und als Dividende an Visionen ausschütten, hohe Gebühren kassieren und dann die VR-Honorare bezahlen)….
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich habe gehört, die GKB möchte zusätzlich ElleXXX übernehmen, um ihre Gender und Woke Aussendarstellung etwas zu pushen. Ist da was dran? Bitte recherchieren und dranbleiben.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Der Bündner Stimmbürger müsste solche Frivolitäten vorsorglich superprovisorisch verbieten.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
2 gierige Hochstapler welche sich vor Gerichten bekriegen.
Ich hoffe kein Rappen an Gerichtskosten wird die Allgemeinheit in diesem Fall tragen müssen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
@Freigeist
Absolut. Und ergänzend:
Dieses Schauspiel ist im Schweizer System längst eingepreist.
Niemand soll mir erzählen, die Schweiz sei eine „Hochpreisinsel“, weil hier alles angeblich von weltklasse Qualität wäre.
Die Wahrheit ist viel banaler: Ein dichtes Netz aus Kartellen, Protektionismus, politisch gepflegten Oligopolen und einer Justizfinanzierung, die am Ende oft die Allgemeinheit trägt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ebner wohnt im Garten der BZ Bank. Ist ja klar, dass er dort täglich einen Kaffee trinkt. Pete geniesst die Aussicht am Suvretta-Hang und lacht über die naiven Bergbauern der GBK.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wer noch an dieses unseriöses Wirschtafts – Karussell glaubt ist Selberschuld.
Gold und Silber in physisch… -> Beruhigend!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Sind wir doch ehrlich. Ebner hat vieles geschafft wovon andere nur träumen können. Dies hat ihm damals in den 90er Jahren schon genügend Neider eingebracht. In der Schweiz nichts Neues. Als er dann anfangs 2000er Jahre ins Loch viel (Blocher half ihm da wieder heraus – BRAVO- da wurde er mit Schadenfreude überhäuft. Wie er nun einmal ist, gab nicht auf sondern nutzte sein Brain und startete wieder voll durch. Erfolg über Erfolg und natürlich wiederum begleitet von Neidern. Ob Ebner nun – wie hier geschrieben- bei der BZ ein und aus geht wäre nicht mehr als logisch. Wissen ist gefragt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Von wegen eine Kraehe hackt der anderen kein Auge aus!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
M, was mein Chef ist, sagte, die Doppelnull-Abteilung wäre mit der Aufklärung des Mysteriums beauftragt worden.
Ich bin gespannt, ob er mir den Fall überträgt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Hypothese lautet, dass die BZ Bank für ihren früheren Eigentümer zunehmend ein komplexes Konstrukt wurde und deshalb im Rahmen des Verkaufs an die GKB abgestossen wurde, während im Umfeld der späteren United-/GF-Machining-Übernahme neue finanzielle Interessen zusammenliefen. In dieser Konstellation könnten BZ-Kunden indirekt Teil eines grösseren Struktur- und Eigentümerwechsels geworden sein, und mussten möglicherweise Verluste ausbaden. Die Klage von Remo Stoffel wird so zum nachgelagerten Konflikt in diesem Geflecht und wirft die Frage auf: wer hat wen über den Tisch gezogen?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ist wohl ein Witz🤭. Ein verurteilter Urkundenfälscher klagt gegen die BZ-Bank bzw. GKB muss sich wohl keine Sorgen machen. Bestenfalls eine Posse.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Hypothese lautet, dass die BZ Bank für ihren früheren Eigentümer zunehmend ein komplexes Konstrukt wurde und deshalb im Rahmen des Verkaufs an die GKB abgestossen wurde, während im Umfeld der späteren United-/GF-Machining-Übernahme neue finanzielle Interessen zusammenliefen. In dieser Konstellation könnten BZ-Kunden indirekt Teil eines grösseren Struktur- und Eigentümerwechsels geworden sein, und mussten Verluste absorbieren. Die Klage von Remo Stoffel wird so zum nachgelagerten Konflikt in diesem Geflecht und wirft die Frage auf: wer hat wen über den Tisch gezogen?
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Tja, vorbei die Zeiten, in denen man sich untereinander noch etwas gönnte. Unvergessen, wie reibungslos Ebner und Blocher damals im Gleichschritt marschierten.
Zur Erinnerung: Die Aktionäre verpassten der frisch rückbenannten Alusuisse Group fette Sonderdividenden – eine elegante Form der Selbstbedienung. Am meisten strichen natürlich Ebner und Blocher ein, nachdem sie den Konzern in nur 18 Monaten zerlegt und ausgeschlachtet hatten.
Im Oktober 2000 schluckte Alcan den weiterhin starken Betrieb und kassierte ebenfalls prächtig. Die Verlierer? Die Hoop Schwiiz Ahnungslosen….
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Mysterium? Der Visionär hat dank engen Beziehungen zu Henri, Fritz, Rolf, Marcel, Sergio, Rainer, usw. bzw. guten Informationen ein Riesenvermögen verdient. Sonst hat er im Leben nichts erreicht. Auch keine Macht.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
System Ebner (damals in den Neunzigern):
Beispiel Stillhalteroptionen:
Freitag: Vorab-Platzierung bei handverlesenen Privatbanken/Händler zu einem bestimmten Preis.
Samstag:Information in der Wirtschaftspresse mit Ausgabepreis für Montag.
Montag: Platzierung aus dem eigenen Buch oder allenfalls sonst… im Publikum.
Dazwischen haben sich einige Händler dann jeweils einen satten Weekend-Bonus „verdient.Dies wiederholt natürlich.Der Meccano wurde so am Laufen gehalten.
Das war damals alles legal, weil nicht reguliert.
Es war allerdings verpönt. Aber das hat wohl Ebner nicht interessiert.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Aus welchem Grund, besser noch mit welchem Plazet kauft eine Bank mit Staatsgarantie ein Investmentbank??
Fragen über Fragen…
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ebner, Stoffel und Fanconi in einem Satz – das klingt ja wie ein illegaler Witz.