Der Pöstler in Thalwil kennt die Adresse inzwischen auswendig. Hier wohnt Julien Jarjoura. „Président“, wie er auf LinkedIn schreibt.
Jarjoura besitzt die Firma June CH.
Seit letztem Oktober hat der Bote oft geklingelt. 5 Konkursandrohungen und 16 Rechtsvorschläge.
Und dann nochmals 16 mal wegen eingeleiteter Betreibung. Bei letzterem prüft das Betreibungsamt das Begehren und erlässt einen Zahlungsbefehl.
Der Franzose hat letztes Jahr unter anderem die 15 Schweizer Filialen der Schmuck-Kette Claire’s gekauft.
Ihm gehören ausserdem die Filialen in Portugal, Frankreich, Spanien und Österreich. Der Unternehmer ist der König von Bling-Bling und Ohrenstechen.
Aber wie lange noch? Im Januar berichtete dieses Medium über mangelnde Hygiene in den Schweizer Filialen.
Jetzt geht es um mehr. Von überall aus der Schweiz flattern die Mahnschreiben nach Thalwil. Privatpersonen, Ausgleichskassen, Gemeinden, Rechtsanwälte und auch das Tivoli Shoppingcenter.
Die Forderungen belaufen sich auf über eine halbe Million Franken. Der Auszug aus dem Betreibungsregister ist fünf Seiten lang.
„Das Dokument, auf das Sie sich beziehen“, schreibt Jarjoura, „ist ein aus dem Kontext gerissenes Dokument, das umstrittene oder noch in Bearbeitung befindliche Informationen enthalten kann.“
„Seine Auslegung kann daher zu falschen Schlussfolgerungen führen.“
Ein Insider schlägt sich seit Monaten mit Jarjoura auseinander. Seine Schlussfolgerung: „June CH GmbH zieht den Konkurs hinaus, die Gläubiger kommen nicht zu ihrem Geld.“
Er warte seit einem halben Jahr auf den Mietzins von Jarjoura, sagt der Vermieter eines Claire’s-Shops.
Konkrete Fragen wollte Jarjoura nicht beantworten. Sollte man einen „fundierten Artikel“ planen, wäre er bereit, „ein Interview zu organisieren“.
Zwischen dem 20. und 22. April wurden sieben Betreibungen eingeleitet. Die Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber stellt mit 67’000 Franken die höchste Forderung.
Im Falle einer Liquidation käme sie in der Rangordnung vor allen anderen. So weit könnte es kommen, wenn der Präsident kein neues Kapital findet.


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Zu Temu Bestellzeiten sind solche China Ramschläden überflüssig wie Winterkleider in Pattaya Thailand.
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Bro, was stimmt mit dir nicht?
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Geistiger Bodenturner!
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Beni und sein Lieblingsthema: Modeschmuck. Aber keine Angst, auch wenn dein Lieblingladen bald die Türen schliessen sollte, findest du Ähnliches sicher auch auf Amazon.
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*Lieblingsladen
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Der Banker Buffer kauft Modeschmuck und Fake Uhren weil er sonst seinen Protz Lebensstil nicht nach außen tragen kann.
Alles Schein. Kein Sein.
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Der Vermieter sitzt wohl auch in den Jauche. Bei Zahlungsverzug kann man ja sofort kündigen, das scheint er nicht zu tun. Bei einer Geschäftsmiete hätte er noch die Möglichkeit der Retention, also die Geschäftseinrichtung durch einen Beamten blockieren zu lassen. Dann ist Schicht im Schacht. Nichts tun ist aber trotzdem falsch, am Ende hockt der Vermieter so oder so auf dem BlingBling-Kack und muss auf eigene Kosten räumen. Es liegt am Vermieter diesem Trauerspiel jetzt ein Ende zu bereiten, der hat die wirkvollsten Hebel in der Hand. Sein Geld sieht er ohnehin nicht wieder, bitter aber wahr.
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Naja, viel kann da nicht „… aus dem Kontext gerissen werden“.
Bei einer solchen Betreibungs-Breitseite von Finanzverwaltungen, AHV, u.ä. müsste wohl eher von Schlendrian, Unfähigkeit oder schlimmstenfalls betrügerischem Konkurs ausgegangen werden.
„Einzelfälle“ oder „Versehen“ sehen anders aus. Aber he, Hauptsache: „Président“!
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Alle Eltern von Teenager Mädchen würden sich freuen.
Bekommt man alles auf Temu günstiger.
Seit die Bezugsqzellen einzelner „Fashion“ Läden öffentlich zugängig sind, kommen einige ins Schwitzen.
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Môssieur le Prédident hat sich überlupft.
Kein Problem. Er kann den Konkurs ja noch etwas hinausstüdelen und die Firma vollends aushöhlen. Ganz nach dem agilen Maifesto „scheitere schnell aber spektakulär“ kann er sich danach ins nächste finanzielle Abenteuer stürzen. Irgend eine Modekette? Arbeitstitel: ‚Votre Divinité‘?
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Er braucht wohl das Geld um in England wieder zu eröffnen:
Erst hier, alle zu:
https://www.theguardian.com/business/2026/apr/27/claires-to-close-remaining-uk-stores-on-tuesday-more-than-1000-job-losses
Dann hier, siehe 2. Para.:
https://www.theguardian.com/business/2026/may/01/claires-expected-to-return-to-uk-high-streets-with-about-50-stores-from-june
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Wieder ein Grosskotz der auf Kosten anderer profitieren will. Und dann noch ein Franzose? Jetzt noch schnell abräumen und dann tschüss. Die Anderen sollen den Schaden bezahlen!
Außen fix und innen nix, diese Franzosen… Aber unser sogenanntes Recht lässt das ja zu! Toll! Bis zum nächsten 💥 Crash.
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überall bald: Wegen ZU geschlossen! Die Krise darf langsam ihren lauf nehmen.
Rettet euer Geld kauft Gold und Silber.
Schöns Tägli
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Autoliebhaber, Bar-Betreiber, Bling-Bling und Ohrenstecher, you name it.