Natürlich ist es noch lange nicht so weit, das der Fall Herzchirurgie Unispital Zürich (USZ) juristisch aufgearbeitet werden kann.
Spezialisten warnen bereits vor schwierigen Beweisführungen, wenn es darum gehen wird, chirurgische Fehler nachzuweisen.
Doch auch wenn es hier um einen komplett anderen Fall handelt wie bei Crans-Montana, er sollte ebenso schnell juristisch angegangen werden.
Und die Staatsanwaltschaft sollte sich überlegen, in Italien vorstellig zu werden – wegen Francesco Maisano.
Der Mann hat keine Habilitation, nicht einmal einen richtigen Doktortitel, doch das Zürcher Unispital machte ihn 2014 trotzdem zum Klinikdirektor der Herzchirurgie und gab ihm eine Professur an der mit dem Spital verhängten Universität.
Was ein zweiter Skandal ist.
Die Verantwortlichen liessen ihn gewähren, trotz Warnungen, Hinweisen. Zurecht spricht man vom grössten Gesundheitsskandal der Schweiz.
Es gilt für alle die Unschuldsvermutung.
Maisano arbeitet seit seiner Entlassung in der Limmatstadt im 2020 wieder dort, von wo er gekommen war: am IRCCS Ospedale San Raffaele in Mailand.
Als Herzchirurg, jetzt einfach ohne dieses ominöse Cardioband. Das ist seine Erfindung, eine der Ursachen der Todesfälle.
Und das Implantat, mit dem Maisano vielfacher Millionär geworden war: Vor 10 Jahren verkauften er und seine Geschäftspartner der Firma Valtech dieses in die USA für fast 700 Millionen Dollar.
Vernehmen lässt sich Dottore Maisano nicht zum Bericht von dieser Woche, wonach 70 Menschen zu seiner Zürcher Zeit das Leben verloren haben und heute, wären sie woanders unters Messer gekommen, ziemlich sicher noch munter wären.
Interessant an dem Fall: Wie stellt sich Italien zum Fall Maisano, nach all den diplomatischen Verstimmungen im Falle Crans-Montana?
Würde die Schweiz, je nach Verhalten, ihren eigenen Botschafter in Rom abziehen, so wie das die Italienier mit ihrem in Bern getan hatten?
Kindereien, aber irgendwie muss man ja seinem Frust, dass sich Mitverantwortliche an Unglücken und verursachten Unfällen ungeschoren aus der Affäre ziehen könnten, Luft verschaffen.
Aktuell sitzt der Schock noch zu tief, denn das beste Gesundheitssystem der Welt hat einen empfindlichen Dämpfer erlitten, aus dem es sich nicht so schnell erholen wird.
Ein neuer Fall, der auch juristisch gesprochen eine „Operation am offenen Herzen“ werden wird.
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Der Herr wird sich hüten in die CH zu kommen. Diesen Herrschaften geht alles am A…. vorbei! Ein Menschenleben zählt nichts, nur Geld. Es wird nichts passieren.
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Bitte bitte Palfner und Loomit. Schreibt endlich, ich halte es fast nicht mehr aus ohne euere stets äusserst hochintelligenten Kommentare.
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Danke
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Wann Maisano in die Schweiz kommt?
Vermutlich genau dann, wenn Verantwortung plötzlich ansteckend wird also nie.
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Hier wurde ein unsägliches Leid verursacht. Das ist erst die Spitze des Eisberges.
Es ist noch alles viel schlimmer. Siehe aktuelle NZZ.
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Der Mann wird garantiert nie in die Schweiz kommen, bzw. zur Rechenschaft gezogen werden. Unsere Politiker haben zuviel Angst, es könnte Italien oder gar die EU verstimmen.
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Maisano in der Schweiz,
erst wenn er merkt, dass Mailand keine extraterritoriale Zone für ungeklärte Todesfälle ist.
Also wohl frühestens nach dem nächsten Papstwechsel.
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Rücktritt Rickli
Man darf nie vergessen, dass es sich um Menschenleben handelt.
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Gefangenenaustausch Ehepaar Moretti für Maisano
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Er kommt sicher zurück, sobald die Schweizer Justiz aufhört, im Schneckentempo zu joggen und endlich anfängt zu rennen.
Bis dahin bleibt er dort, wo man unbequeme Fragen offenbar leichter ignorieren kann.
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„dass“ schreibt man noch immer mit zwei s.
Mehr bleibt bei mir nicht hängen aus diesem Artikel.
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Maisano, der kommt erst wieder, wenn er sicher ist, dass man ihn hier nicht mit Fragen, sondern mit roten Teppichen empfängt.
Und aktuell sieht’s eher nach Stolperdraht als nach Teppich aus.
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Ein tragischer Fall, den es gilt aufzuarbeiten. Geschädigte sind die Toten und ihre Familien.
Und wie immer versuchen sofort gewisse Leute Profit für sich aus der Affäre zu schlagen.
Nicht Maisano wollen sie am Pranger sehen sondern Rickli. Die soll nun bezahlen für das offenbar skrupellose Verhalten des Arztes.
Welch durchsichtiges, heuchlerisches Manöver.
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Ich will keinen frischen Weltkrieg auslösen. Aber:
Heute ess ich keine Spaghetti.
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seid doch froh, dass er in Italien ist!
Dann kann er keinen Unfug mehr in Helvetien machen.
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Wieso die ganze Empörung? Er wurde reich. Und am Ende wissen wir ja alle: Ein Menschenleben hat keinen Wert. Passt eigentlich ziemlich gut in unsere Zeit.
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liegt nicht unwesentlich auch beim USZ, das offenbar einen Arzt ohne Doktortitel angestellt und auch befördert hat.
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Es geht nicht um Titel wie den geschenkten USZ/UZH-Professor. Er hat die wissenschaftlichen Dissertationsarbeit und Habilitationsschrift nie geliefert oder auf sich genommen oder bestanden.Hätte sich ja auch von seinen vielen Untergebenen helfen lassen können. Meines Wissens war das Cardioband nie bei uns zugelassen!
Ein Skandal und sicher strafbar.
Der einzige öffentlich bekannte Kritiker und Mitarbeiter am Universitätsspital USZ wurde entlassen, so gehen interne Aufsicht und obrigkeitliche Politik.
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Traurig, meinen Ausbildungsort, Promotionsklinik und mehrjährige Ausbildungs- und Arbeitsstelle immer auf den Fotos betr.Skandal zu sehen. Hatte bisher sehr gute Erinnerungen ans USZ.
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Und Klinikdirektor wird! Mit Lob nach Italien wegbefördert. Ein Skandal.
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@Der Fehler: „ohne Doktortitel“ …… in der Vergangenheit auch in der Genfer Kardiologie ….. kenne den Fall auswendig.
Kann auf Anfrage die Nationalität des falschen Arztes angeben.
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Jetzt könnte Italien zeigen, was sie machen, nach der Crans Montana Kritik, offensichtlich läuft es auch in Mailand nicht rund mit Maisano.
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@Italien ist am Zug: …… wenn dieser Arzt es vorzieht, mit anderen medizinischen Zentren und Nationalitäten zu veröffentlichen …. Man muss herausfinden, warum, aber in der Medizin ist es immer derselbe Prozess !
Meinerseits denke ich, dass man die ZH-Nominierungskommission von FM analysieren sollte. Wer hat für FM gestimmt und warum ? Diese Menschen tragen auch eine enorme Verantwortung, zusammen mit der Politik… In ZH gibt es eine Gruppe von Schuldigen, bis zum Gipfel des Staates.
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Er veröffentlicht weiterhin zu seinem (umstrittenen) Thema. Jetzt mit polnischen Ärzte (? weniger aufmerksam ?)… Habe einen wiss. Artikel von ganz Anfang Mai 2026 gefunden.
Es muss klar sein, dass es immer das gleiche Verfahren ist: Wenn es in einem Land nicht funktioniert, wechselt ein Arzt das Land.
Die Opfer sind überall nur Peanuts.
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Vorwürfe gegen „Italien“, also die Regierung, sind ungerechtfertigt. Das Land hat nichts mit der Angelegenheit zu tun, die sich in Zürich abgespielt hat. Es ist nicht verantwortlich für das Tun und Lassen eines seiner Staatsbürger im Ausland. Erst wenn ein Auslieferungsbegehren der Schweiz vorliegen sollte, ist Italien zur Stellungnahme verpflichtet.
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@Bel Paese: Richtig.
Übrigens sollte die Schweiz streng in den Spiegel schauen. Anderes medizinisches Beispiel: die Nephrologie. In der Schweiz wurden zu viele minderjährige Patienten lebenslang verstümmelt. Absolut für nichts.
In Italien sind sie entsetzt-schockiert über die (rückständigen) Schweizer nephrologischen Methoden. Die beste (zelluläre) Nephrologie befindet sich absolut nicht in der Schweiz, sondern in Italien … und zwar in Bergamo.
Habe sehr viele konkrete Beispiele im Vorrat über diese unerträgliche (und unzureichende) medizinische Arroganz der Schweiz.
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Wer hat Alphonso „Al“ Capone, italienischer Abstammung, zu Fall gebracht ? Die Steuerbehörde. Nachdem die Staatsanwaltschaft noch im Schönheits-Schlaf ist, könnte ein Steuerkommissar nachforschen und abklären, wie die Einkünfte vom Verkauf versteuert wurden.
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Zitat: Aktuell sitzt der Schock noch zu tief, denn das beste Gesundheitssystem der Welt hat einen empfindlichen Dämpfer erlitten, aus dem es sich nicht so schnell erholen wird.
Frage: Was meint der Autor mit ,,das beste Gesundheitssystem der Welt“ ???
1. Italien oder Schweiz ?
2. das beste für wen ?
A) Den Patienten ?
B) Die Krankenhäuser & Ärzte ?
C) Die Vericherungen ?
D) Die Pharma-Industire
E) den Politikern die Aktien in den o.g. haben ?
Falls sich das auf CH oder ITA bezieht, da kenne ich bessere Systeme.
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es wäre an bern, vielleicht langsam (!) etwas in die wege zu leiten. maisano könnte ja inzwischen untertauchen…
aber der link zu crans-montana ist nicht schlecht, auch wenn italien nicht für die dumm- und trägheit zürichs verantwortlich gemacht werden kann.