Die Freisinnige strahlt wie ein Maienkäfer. Kein Wunder, sie sitzt auch auf dem Thron von Grenchen.
Die Uhrenstadt im Jura hat Gewicht. Wer sie regiert, ist jemand.
Seit Januar tut das Susanne Sahli. Sie hatte im Herbst die Kür mit rekorddünnem Vorsprung von 25 Stimmen. Es gab eine Beschwerde am Bundesgericht.

Sahli scheint das nicht weiter zu kümmern. Einmal ausgestattet mit dem Zepter in der Hand, fackelt die Freisinnige jedenfalls nicht lange.
Das Geld soll fliessen – auch für einen selbst.
Gestern checkten sie und ihre obersten Beamten im Thuner Deltapark ein. Die Crew aus Grenchen verbringt im Wellness-Tempel direkt am tiefblauen See gemeinsam einen „Arbeits“-Tag und eine Nacht.
Workshop.
Warum so mondän? Warum nicht im nahe gelegenen Jura, sondern am schönen See mit Fernsicht auf die verzuckerten Berner Alpen?
Auf Fragen reagiert Sahli nicht. Vielleicht hatte sie keine Zeit dafür – der Ausflug mit den Spitzen der Grencher Verwaltung wollte gemanagt sein.

Die Kosten für den Deltapark? 9’999.95. Damit fielen die Ausgaben genau noch in die „Finanzkompetenz“ der Grenchner Prinzessin.
Die hatte im Wahlkampf einen grossen Verbündeten mit klangvollem Namen: Ernst Thomke, seines Zeichens Erfinder der legendären Swatch.
Um diesen Titel ringen mehrere, doch Thomke schaffte es mit seiner gmögigen Art, bei den meisten als „Mr. Swatch“ zu gelten.

Thomke finanzierte Sahlis Wahlkampf. Nach der Wahl wollte er gerne etwas zurück.
Für sein 40 Millionen-Ausbildungszentrum beim Grencher Bahnhof. Das oberste Stockwerk bereitete Thomke Sorgen – die Stadt sollte mit 250’000 Franken unterstützen.
Der Antrag schaffte es ins Parlament, gelabelt als „geheimes Liegenschaftengeschäft“. Die Volksvertreter winkten das viele Geld darauf durch.
Verbucht unter „Jugendförderung“. Auch dazu wollte Stadtpräsidentin Sahli kein Wort sagen. Gibt wohl schlicht nicht für alles Zeit – bei Wellness-Weekend in Edelloge.

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Macht Sinn, das Catering und die Lüftung der Schulungsräume im Deltapark sind top.
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Liebe Fans; verrate euch ein Geheimes, verstecke mich auch hinter den Pseudonymen Papers und Palfner!
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Passt.
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Überrascht? Ein FDP Klassiker!
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Wie sieht sie denn aus diese Prinzessin? Wie eine Prinzessin oder wie eine FDPlerin?
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Dad würde ich auch gerne wissen😉
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…Liebe Redaktion….wenn die Themen fehlen dann bastelt man sich einen zusammen….schätze Inside Paradeplatz eigentlich…diese Story war aber schwach…
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Inside Paradeplatz? Gibt es einen solchen jetzt auch in Grenchen?
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Thomke ist 87 Jahre alt, der findet die ehemalige Reisebüroleiterin und in Hong Kong Expat Betreuerin (wie einfallsreich) Sahli halt toll als junge dynamische Politikerin und unterstützt sie, und sie lebt sich nun aus.
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Bei LINKEN Parteien ist das normal, Geld anderen auszugeben.
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Kommt jetzt die neue Rocky Horror Picture Show direkt aus Grenchen?!
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Mabuhaye & Konishiwa
Nödemol woke müest die si. Traumlage Grenchen.
Oder in💰💰💰💰💰💰💰schieflage wie viel 👽👽👽👽🎁🎁🎁🎁🎁
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Typisch FDP. Klotzen, aber nie was hinkriegen.
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Und immer wieder ist es die FDP!
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Fieser geht’s nimmer, Herr Hässig! Wir in Grenchen sind stolz, eine so fähige Stadtpräsidentin und Ernst Thomke als grosser Förderer unseres Industrie- und Ausbildungsstandortes in unseren Reihen zu wissen. Eine Story, so aus den Zusammenhang gerissen, verdient das Prädikat „unter der Gürtellinie“. Bleiben Sie in Ihrem Zürich!
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Die Parteizugehörigkeit spielt kaum eine Rolle.
Es sind die Persönlichkeiten resp. Charaktereigenschaften welche durchschlagen, ein Mangel an Demut gepaart mit Rücksichtlosigkeit, Ignoranz und Awareness für das gesunde und akzeptable Augenmass bei der Bekleidung von öffentlichen Ämtern.
Sollte das Vorgehen und die Finanzierung selbst den Tatsachen entsprechen, dann wäre bereits genügend Hebel gegeben um die Dame in die Schranken zu weisen – so man denn will …
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First Lady von Grenchen, natürlich bei der FDP.
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Erfinder der Swatch waren der Ingenieur Elmar Mock und der Uhrmacher Jacques Müller. Die anderen haben sich den Ruhm geholt.
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Die gleichen Versager wie die FDP in D! Unbedeutend abgestürzt. Aber es wird weiter geklotzt. Mit dem Steuergeld der dummen Bürger kann man das ja machen. Die Quittung wird folgen…
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Die Verpackung sagt, wir arbeiten fürs und wegen dem Volk. In Wahrheit aber arbeitet das Volk für die. Je höher man geht in die Politik, umso weiter ist diese Person von der Realität des normalen Volkes entfernt, ja sogar abgeschirmt in ihrem Elfenbeinturm. Es bildet sich das Verständnis, ja das und so etwas steht mir zu. Korruption wird Lobbyismus genannt, die Geschäfte dahinter sind damit legal. Wird man erwischt, passiert nix, keine Konsequenzen. Das verführt zu mehr. In China wird man dafür hingerichtet, in Russland lebenslang ins Gefängnis mit Arbeit.
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Ich bin etwas verwirrt. Ein Artikel wegen eines Kadermeetings für weniger als 10000 Stutz? Kräht da wirklich ein Hahn danach? Als ob es am Paradeplatz nicht genügend Mist gäbe für ein paar Hähne.
Oder anders gesagt: Where’s the beef?
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Ich wette:
Lange wird die Dame Grenchen nicht schröpfen. Aber sie wird weich fallen, der Arbeitsvertrag regelt auch dies.