Nur wenige Monate nach der Ernennung zum CEO des Universitätsspitals Zürich (USZ) gründete Gregor Zünd Ende 2016 eine Stiftung:
Die USZ Foundation mit 100’000 Franken Gründungskapital. Das Spital als Stifterin brachte zudem eine Einmaleinlage von 1 Million ein.
Präsidiert wird diese seit Tag 1 von Thomas Wellauer, ein Urgestein der Zürcher Finanzwelt mit Stationen unter anderem bei McKinsey, Winterthur, Credit Suisse, Swiss Re und SIX.
Dort musste Wellauer vor kurzem nach horrenden Verlusten vom Thron steigen.
Mitgründerin und amtierende Stiftungsrätin ist Sabine Keller-Busse, Chefin der UBS Schweiz und Mitglied des Verwaltungsrates der Zurich Insurance Group.
Gregor Zünd zog sich 2023 zurück. Jetzt sitzt seine Nachfolgerin, Monika Jänicke, im strategischen Gremium.
Gemäss Eintrag bezweckt die Stiftung die Förderung von Lehre, Forschung und Versorgung des USZ und unterstützt die Weiterentwicklung von Technologien und Innovationen mit dem Ziel, den Patienten neue und verbesserte Behandlungsmethoden anbieten zu können.
Gehörte das von Herzchirurg Francesco Maisano mitentwickelte und eingesetzte Cardioband dazu?
Vieles deutet darauf hin.
Auf einem Einladungs-Flyer für den ersten Anlass des „Zurich Heart Club“ wurde Christiaan Barnard (neben Sophia Loren) abgebildet. Der Südafrikaner war Herzchirurg und Pionier auf dem Gebiet der Herztransplantationen.
Die Messlatte für Zürich war gesetzt. Hoch, beziehungsweise sehr hoch. Und mit viel „italianità“.
Die Gründung der USZ Foundation, so der offizielle Name, fand im USZ Geschäftsberichts 2016 bereits eine erste, bemerkenswerte Erwähnung.
Damaliger CEO Gregor Zünd (GZ) und Spitalratspräsident Martin Waser (SP) erklärten klipp und klar den Sinn und die Berechtigung für das neue Finanzgefäss.
Im Geschäftsbericht 2017 wurde von beiden nachgedoppelt.
„Die Universität unterstützt uns gut, dennoch benötigen wir zusätzliche Mittel, um weitergehende Forschung und Entwicklung betreiben zu können“, so das Statement vom CEO.
Und auch Martin Waser ging es „um einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Entwicklung“.
Im USZ Magazin zum Geschäftsbericht 2017 gab es sogar einen vierseitigen Bericht über die „Spezialisten für das ganze Herz“.
Gemeint waren das Duo Francesco Maisano und Frank Ruschitzka mit ihren Teams.
Die Herzchirurgie und deren Weiterentwicklung stand mutmasslich hoch im Kurs im USZ. Und in der Stiftung.
Dies bestätigte CEO Gregor Zünd gleich selbst in einem Artikel des Tages-Anzeigers mit dem Titel „Topmanager sammeln fürs Zürcher-Unispital“:
Es gehe nicht um Grundlagenforschung, sondern um die Umsetzung von patientennahen Projekten, führt der Spitaldirektor weiter aus.
Eine Karikatur mit dem Geld-sammelnden Thomas Wellauer rundete die Berichterstattung damals ab.
Hat die Gründung der Stiftung den Einsatz der „Maisano-Produkte“ am USZ mit entsprechenden Geldbeträgen ermöglicht oder zumindest beschleunigt?
Auf der Zeitachse passt Vieles zusammen.
Die Verantwortlichen der Stiftung von damals und heute, die gemäss Homepage ehrenamtlich tätig sind, werden sich viele Fragen gefallen lassen müssen, vor allem zu den Anfängen.

Die heutigen Projekte fokussieren unter anderem auf die Diagnostik, Darmbakterien, Magersucht und Immuntherapien.
Cash ist genügend vorhanden: Das Fondskapital betrug Ende 2025 knapp 39 Millionen. Zusammen mit dem Organisationskapital sind über 43 Millionen verfügbar.
Gönner und Gönnerinnen überwiesen allein letztes Jahr über 17 Millionen an die Stiftung, in Projekte floss aber wesentlich weniger: Gut 8 Millionen.
Die Geschäftsstelle wird mit einer Co-Leitung von insgesamt 6 Personen bestritten, dies bei einem Personalaufwand (inklusive Sozialleistungen) von gut 1,2 Millionen.
Förderpartner seien 1’550 Privatpersonen, eine knappe Handvoll Family Offices, rund 90 Stiftungen und 30 Unternehmen, vor allem aus Pharma, Medtech, Finanzbranche, aber auch die Krankenkasse Swica.
Wie auf Anfrage bestätigt, wird die USZ Foundation von Atioz (der neuen Stiftungsaufsicht verschiedener Kantone) beaufsichtigt.
Ein Sprecher teilt weiter mit: „Über die Jahresrechnungen und weitere aufsichtsbezogene Vorgänge geben wir keine Informationen ab.“
Somit liegt der Ball bei der Gesundheitsdirektion unter Regierungsrätin Natalie Rickli (SVP) und der kantonsrätlichen Kommission für Bildung und Gesundheit unter dem Präsidium von Raffaela Fehr (FDP) als Oberaufsicht.
Und der kantonalen Finanzkontrolle.
Und potentiell bei weiteren staatlichen Stellen, die sich für die finanziellen Aspekte des „Fall Maisano“ interessieren sollten. Im Sinne von „follow the money“.



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Hey, habe eine neue Stiftung gegründet. ‚Förderung von irgendwas‘ (Details folgen). Evtl. wird UBS-Chefin im Vorstand sein, also macht mal 40 Mios locker!!!
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schick mir Deine IBAN.
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Von 17 Mio Einnahmen 8 Mio für den Stiftungszweck (Projekte) und 1.2 Mio für die Verwaltung. Spricht nicht gerade für sich. Spenden würde ich dort jedenfalls nichts.
So ist das in der Schweiz üblich. Viele Stiftungen und „Hilfswerke“ dienen vor allem der Versorgung von „verdienten“ Politikern und Managern.
Da sie meistens aus dubiosen Quellen und öffentlichen Geldern (welche die besagten Politiker beschaffen – Stichwort: Korruptions-Karussell) gespiesen werden, stört das kaum jemand.
Aktuell lassen sich am dicksten abkassieren in der „Ukraine-Hilfe“. Darum fliesst da weiter so viel Geld.
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UBS stiftete sicher fürstlich. Das macht sie immer bei Dingen, welche man nicht tun sollte.
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40 Mio od. 40 Mrd? Ist ein gewaltiger Unterschied! Bitte vor dem Veröffentlichen nochmals gegenlesen lassen…
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Ein Skandal sondergleichen. Man darf nie vergessen, dass es sich hier um Menschenleben handelt.
Zustände in der Luxusschweiz wie in Schwaezafrika.
Den Whistleblower hat man mit Schimpf und Schade fortgejagt.
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Der Unispital erhält jährlich Subventionen vom Kanton in Millionenhöhe.
Sofort streichen!
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Sind es nun 40 Mrd wie im Titel erwähnt oder doch „nur“ 40 Mio wie im Text?
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Die Übersterblichkeit ist seit langem bekannt.
Wie ist das möglich, dass nicht eingegriffen wurde?
Was jetzt? 40 Mrd. oder doch eher 40 Mio.?
Generell dienen Stiftungen lediglich der Steuervermeidung mit einem kleinen Proforma „Ich mach Gutes“ Anteil.
Die Stiftung entwickelt das Produkt dank Spenden (Kein eigenes Geld notwendig). Keine Steuern. Wird das Produkt gut, löst man es vor dem Verkauf aus der Stiftung raus in eine „Bsp. US Holding“ und kassiert den Gewinn steuerfrei am Strand der Antillen. Die Stiftung macht weiterhin Gutes und zahlt anständige Sitzungsgelder. Geht auch bei der ETH so. Die Allgemeinheit finanziert die Entwicklung und ein paar Schlaue dann den Gewinn.
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Es sind 40 Milliarden Thai Baht. Dies entspricht etwa 40 Millionen Schweizer Franken.
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Gier auf Kosten von Menschenleben. Da sind die CS Mänätscher Schulbuben dagegen.
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Wenn ich die Namen lese, sind da einige Versager dabei.
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Da hats einige Namen dabei, die stehen nicht für Erfolg.
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Dass alles, aber wirklich alles, was Wellauer je anpackte, den Bach runter ging, scheint Zürich immer noch nicht kapiert zu haben.
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The ultimate Mackie fail. What a loser!
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Nunja, ob das mit Gummihals zu tun hat? Rohner, Bruggisser, Zünd etc. sind Schweizer, oder? keller Busse ihre Mutter ist Schweizerin, Wellauer studierte schon in der Schweiz
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Die Stiftung sollte einmal das CV von Wellauer anschauen dann überlegen ob der Mann der Richtige ist!
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Das haben Sie gemacht und ihn darum alls richtigen Mann befunden.
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Das USZ ist eine steuerzahlerfinanzierte, krakenartige und mafiöse Eiterbeule.
Dank an IP, dass die regelmässig aufgestochen wird.
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Die USZ Foundation scheint ein „Schlüssel“ zu sein, die Timelines sind frappierend: Zünd wird CEO 2016, anschliessend erfolgte die Gründung der USZ Stiftung 2016/2017, danach der Trade Sale vom Cardioband mit erster Milestone Zahlung von 340 Millionen USD gefolgt von der nächsten Milestone Zahlung von 50 Millionen USD, übrigens nicht zu vergessen Urs Lauffer, ehemaliger Vize Spitalrat, der sich so vehement für Maisano einsetzte, und „seine“ Maerki Baumann & Co AG.
Die Probleme (Kollusionsgefahr, Verdunkelungsgefahr) liegen in diesem himmeltraurigen Fall auf der Hand.
Gemäss der Untersuchung sind etwa 70 Menschen teilweise elendiglich verreckt.
Und gewisse Behörden pennen weiterhin und kümmern sich um die Jagd nach Strassenverkehr-Fällen und Kleindealern.
„Follow the Money“ ist in der Tat in ähnlichen Fällen die beste Strategie. Mich würde nicht wundern, wenn da noch so manche Leute im Umfeld des UZHs und der Zürcher Politik das Gichtehändchen gemacht haben.
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All diese Dumpfspacken hätten mal lieber Maiglöckchen sammeln sollen.
Wer mit Geld nicht umgehen kann, sollte sich überlegen ober nicht was sinnvolleres macht!
Ich auf meiner Brunseralm habe eine florierende Narzissen-Zucht zum Beispiel.
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Menschen, wie Thomas Wellauer, die soviele Mandate innehaben, können gar nicht alle sorgfältig und korrekt ausüben.
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Der Ballliegt bei Frau Regierungsrätin.. wie heisst sie nur? Taucht nur bei Regierungsratswahlen auf.
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Sie meinen wohl Frau Strickli.
Der Stiftungsrat sieht aus wie die Ahnengalerie von Versagern.
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Stiftungen und NGOs sind Krebszellen der Gesellschaft und dienen fast nur dem Lobbyismus. Es gibt da noch viel grössere amerikanische im Impfumfeld.
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verglichen mit den Geschehnissen hier ist der Fall „Crans-Montana“
nur eine Randnotiz (gemeint ist die Vertuschungstaktik der zuständigen Behörden).
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Leider ist im Moment die Staatsanwaltschaft überlastet, hat sie doch mit einem geretteten Fuchs, welcher scheinbar trotzdem gestorben ist (Pendant zum Wal Trimmy/Fridolin in D) und Rassismusfall Zanetti viel zu tun. Maisano wird verjähren ?
Well done Well Auer !
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Und sie sind damit zufrieden: jeder hat seinen eigenen Stück Kuchen abbekommen.
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einigen der Stiftungsräte müsste man mal Zahnstocher zwischen die Augen stecken, damit sie überhaupt ansatzweise etwas sehen…
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Dem Artikel ist zu entnehmen das die sechs Personen für ihr Ehrenamt je 200’000 Franken Spaziermünz Kassieren. Ein schöner Batzen also. Da würde manch andere alleine mit diesem Ehrenamt, gut Leben können. Und das ist ja nicht mal ihre einzige Einnahmequelle. Wir machen etwas falsch.