In den nächsten Wochen beugen sich die neu gewählten Mitglieder der Zürcher Exekutiven über das Budget 2027 und die Finanzplanung für die nächsten Jahre.
Meist Hunderte von Seiten voller Zahlen, Prognosen und Erläuterungen. Für Milizpolitiker den Überblick zu behalten, ist anspruchsvoll.
Neben den gesetzlichen Vorgaben von Kanton und Bund stehen üblicherweise das Investitionsprogramm und einzelne kommunale Politschwerpunkte im Mittelpunkt von Diskussionen.
Und der Steuerfuss.
Beim diesem stehen die Gemeinden in einem objektiv messbaren Wettbewerb untereinander, und er macht einen Teil der viel zitierten Standort-Attraktivität aus.
Dabei hat ein Budgetposten es zunehmend in sich: Der Ertrag aus Grundstück-Gewinnsteuern.
Die gesetzliche Grundlage dafür ist das Kantonale Steuergesetz. Die alleinige Hoheit liegt bei den Gemeinden.
Ein Versuch vom 2027 abtretenden und rundum beliebten Finanzdirektor Ernst Stocker (SVP), den Kanton künftig direkt mit 25 Prozent an der Immobilien-Bonanza zu beteiligen, scheiterte kläglich in der Vernehmlassung.
Grundsätzlich wird in diesem Bereich sehr konservativ budgetiert: Gleich oder etwas mehr als im Vorjahr, je nach dem, wie sich die tatsächlichen Steuererträge im laufenden Jahr entwickelt haben.
Dabei wäre ein Blick auf einen einzigen Bilanzposten viel relevanter: Die Höhe der eingezahlten Depots für getätigte Grundstücksgeschäfte, die steuerlich noch nicht abgerechnet und verfügt worden sind.
In den Passiven separat unter Laufende Finanzverbindlichkeiten aufgeführt, noch vor den kurzfristigen und langfristigen Verpflichtungen.
Der Betrag ist nämlich ein verlässliches Indiz, was steuermässig in der Pipeline ist und somit meistens innert 12 bis 18 Monaten auch als Steuerertrag verbucht werden kann.
Natürlich kommen einzelne Handänderungen nicht zustande, oder es gibt einen Streit und entsprechende Rechtsverfahren über Einschätzungen, Abzüge und dergleichen.
Und selbstverständlich gibt es immer wieder komplexe Situationen bei Grossprojekten, Erbgemeinschaften und sonstigen Spezialsituationen.
Unter dem Strich aber und über die Jahre kann ein Grossteil der eingezahlten Depots als Ertrag verbucht werden.
Werden die eingezahlten Depots auf der Bilanz des letzten Jahres und der Budgetwert für das laufende Jahr 2026 in ein Verhältnis gesetzt, resultieren nach einer Stichprobe teilweise dramatische Quotienten.
In Zumikon, mit dem tiefsten Steuerfuss von 71 Prozent im Kanton, stehen über 39 Millionen Depotzahlungen Ende 2025 einem Budgetposten von 13 Millionen gegenüber: Faktor 3.
In Herrliberg (Steuerfuss von 73 Prozent) sind es knapp 35 Millionen bei ebenfalls 13 Millionen im Budget: Faktor 2,7.
Exorbitant ist das Verhältnis in der Boom-Stadt Dübendorf (Steuerfuss von 92 Prozent), das mit den vielen Hochhäusern bereits als „Dübai“ bezeichnet wird:
Gut 72 Millionen versus 18 Millionen im Budget, Faktor 4.
Überdurchschnittlich ist die Situation auch in der Stadt Zürich (Steuerfuss von 119 Prozent) mit knapp 1,4 Milliarden Depotzahlungen Ende 2025 versus 540 Millionen im Budget 2026: Faktor 2,6.
Von einer Steuersenkung in der Limmatstadt für 2027 kann aber nur geträumt werden. 119 Prozent sind in Stein gemeisselt.
Der stetige Ausbau von staatlichen Leistungen, Gratisangeboten und Personal gekoppelt mit einem Investitionsprogramm im Milliardenbereich bedeuten vielmehr einen rasanten Schuldenaufbau.
Ganz anders in Dübendorf, Zumikon und Herrliberg, wo 1-Steuerprozent knapp 1 Million, rund 650’000 beziehungsweise rund 800’000 Franken ausmachen.
Für die beiden Gemeinden mit der ersten Bundesrätin beziehungsweise einem alt-Bundesrat bedeutet die auch sonst sehr komfortable Ausgangslage mit hohen Nettovermögen pro Einwohner die Möglichkeit, den Steuerfuss weiter spürbar zu senken.
Auf unter 70 Prozent. Politisch zwar brisant, doch alles andere wäre ein Bunkern von Steuergeldern auf Vorrat. Nun sind die Gemeinderäte, die Parteien und die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung gefordert.



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Dafür lässt in Zumikon nach wie vor der Dorfplatz zu wünschen übrig.
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Nie und nimmer möcht ich in Dübendorf wohnen, selbst wenn ich multiple k an Steuern einsparen würde.
Mich stört das Stadtbild einfach zu fest.
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Schwamendingen ist überall, scheinbar wohnen Sie im Ausland.
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Ein großes Stück schneiden sich jeweils die Beamten ab vom Steuerkuchen.
Lohnerhöhungen und neue Stellen. Der Beamtenapparat wächst seit über 20 Jahren wesentlich schneller als die Wirtschaft.
Die neugewählten Politiker merken das gar nicht, sind überfordert. Bitte auch da mal etwas genauer aneluege.
Die Beamten in Wädenswil haben sogar beschlossen wenn es etwas wärmer wird, am Nachmittag frei zu machen.
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Risiko aus dem Ausland – Englisches möchte gerne gequatsche – ohne Wirtschaftshintergrund – alles nur reine Spekulation.
Geldwäscherei – WHO – WEF – BIZ – FIFA …. ist das Wachstum der Schweiz! Rettet euer Geld mit Gold und Silber.
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Stadt Zürich steht unter ligrünetter Cüpli- Herrschaft mit wählerfreundlich bevorzugt sozialer Verteilungsdisziplin.
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@Soziale Umverteilung
Herrlich, alles eine Sache der Perspektive.
Das private Anwesen von Christoph und Silvia Blocher in Herrliberg (ZH) umfasst eine Gesamtfläche von rund 14’000 Quadratmetern (1,4 Hektaren). Recherchen (u. a. von Infosperber) zeigen, dass das Ehepaar damit etwa 100-mal mehr Land bewohnt und beansprucht als eine durchschnittliche Person im Kanton Zürich (ca. 138–264 m²) ….
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In meinem Staat gäbe es gar keine Einkommenssteuern. Nur eine Mehrwertsteuer, FlatTax ca. 20% und fertig. Das würde längst reichen für die Aufgaben eine Staates.
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Würde für die Cüpli-Gemeinschasft aber sehr teuer.
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Das Zürcher Stadtparlament will schon wieder mehr Lohn für sich selbst.
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Die Zürcher Goldküste am rechten Seeufer kämpft stark mit Verkehrsstau, hohen Kosten und viel Lärm. Kritiker finden die Region oft überbewertet, da enge Hauptstrassen wie die Bellerivestrasse stark verengt sind und der Blick auf den See oft direkt an Mauern oder lauten Strassen endet.
Pendler stehen auf den Hauptachsen in Richtung Stadt Zürich oft stundenlang im zähflüssigen Kolonnenverkehr. Die Preise für Grundstücke und Mieten sprengen alle Grenzen, obwohl die Lebensqualität durch den Verkehr sinkt.
Schweiz hat schöne Ort und Wohngegenden – aber Goldküste – Never – das war mal.
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Ich wohne an der Goldküste. Es ist wirklich nicht mehr lustig. Ich suche seit längerem eine Wohnung in einer andern Gegend.
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Es gibt natürlich auch hohe Kosten. Habe mal nachgeschaut. Das Personal bildet einen wesentlichen Posten im Budget. In der Jahresrechnung der Gemeinde Meilen beläuft sich der Bruttoaufwand für sämtliche öffentlichen Aufgaben und Dienstleistungen der Gemeinde auf rund 157,7 Millionen Franken.
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Man nennt es Dübai wegen den Nationalitäten die dort wohnen, nicht wegen den Hochhäusern.
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Diese Dörfer sind stink langweilig , wie fast alle Dörfer in der Schweiz .
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Wohne Dübi Downtown. Nicht profitieren Steuern weil Sozialhilfe. Immer rauche auf Balkon auch Winter.
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Hier zeigt sich, weshalb die Ablehung der 10 Millionen Initiative so wichtig war.
Gefühlt die halbe Schweiz lebt inzwischen von den Immobilien. Der Immobilienmarkt hat unzählige Millionäre gemacht, Gemeinden, Pensionskassen profitieren wesentlich vom Boom.
Dieser darf keinesfalls zu Ende gehen.
Das jedes Dorf und jeder Kanton einen unterschiedlichen Steuersatz hat ist grundsätzlich falsch.
Und ja es gibt keinen Steuerwettbewerb, denn alles muss mit Finanzausgleichen wieder quer gerechnet werden.
Arme Dörfer können nur noch ärmer werden und reiche können nur noch reicher werden.
Zudem ist nicht erwiesen, dass dieser „Steuerwettbewerb“ zu einer effizienteren Verwaltung führt.
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Die Zürcher «Goldküste» am rechten Seeufer verliert ihren Status als unangefochtener Immobilien-Spitzenreiter. Die linke Seeseite – früher scherzhaft «Pfnüselküste» genannt – hat aufgeholt und sie bei den Quadratmeterpreisen teilweise überholt, wobei Orte wie Kilchberg Spitzenwerte von bis zu 35’000 Franken erreichen.
Aufstieg der Gegenseite: Das linke Ufer (z. B. Kilchberg, Rüschlikon, Thalwil) ist bei internationalem Publikum und Expats extrem begehrt.
Image-Wandel: Die linke Seeseite gilt längst nicht mehr als schattig oder zweitklassig, sondern als dynamischer Luxus-Hotspot.
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Forch (Maur) wird m.E. der nächste Hotspot. Steuerfuss runter, Immobilienpreise rauf. Dazu Forchbahn, Zürich in Griffweite, Flughafen ebenfalls, und der Pfannenstiel direkt vor der Haustür. Viel Infrastruktur, wenig Nachteile.
Die Goldküste kennt jeder – Forch ist Top of Zürich, nur noch nicht entsprechend bepreist.