Die USA und Iran bekriegen sich, und der Ukrainekrieg hat uns beigebracht, dass Angriffe weder Uniform noch Absender tragen.
Die Schweiz derweil beschäftigt sich mit einem Kampfjet-Kauf, dessen eigentliches Drama nicht am Himmel stattfindet, sondern in Aktennotizen, Befehlen aus den USA und geheimen Abmachungen.
Vor der Kulisse einer entgrenzten Bedrohungslage wirken die Vorgänge rund um die milliardenschwere F-35-Beschaffung wie ein Fund aus einem Archiv.
Als hätte jemand vergessen, die Uhren weiterzustellen, während sich die Welt zweimal gedreht hat.

Und dennoch: Es war der grösste Rüstungskauf der jüngeren Schweizer Geschichte. Sechs Milliarden Franken für ein Kampfflugzeug, das die Luftwaffe über Jahre prägen sollte. Und kaum eine Beschaffung hat so viele Fragen offengelassen wie diese.
Beim Buch „Die F-35 Evaluation“, das im VBS niemand geschrieben haben will, muss unter dem Pseudonym „Bernhardt Iklé“ ein absoluter Insider am Werk sein.
Dieser „jemand“ schildert die Beschaffung des F-35A in zwanzig Gesprächen, vom Pentagon 1995 bis ins Bundeshaus 2025. Alles fiktiv, sagt der Autor, jedoch minutiös rekonstruiert auf Basis von eigenen Erlebnissen und Beobachtungen, Quellen und Indizien.
Eine Faktenüberprüfung bestätigt es: Zahlen, Daten, Gewichtungen – alles deckt sich mit überprüfbaren Quellen.
Eine vertiefte Analyse belegt noch mehr: Das Buch zeigt auf, was in keiner Medienmitteilung steht, und beschreibt zweifelhafte Vorgänge, die noch nicht amtlich sind.
Der Autor muss also einer sein, der sich im System Bundesverwaltung auskennt. Einer, der das Sitzungszimmer 105 im Sous-Sol der Kasernenstrasse 19 kannte, den Kaffeeautomaten daneben, die Parterre-Räume an der Papiermühlestrasse mit Blick auf den Pferdeparcours.
So schreibt kein Journalist. So schreibt jemand, der dort gesessen hat. Zum Beispiel dazu:
Januar 2023, vier Monate nach der Unterschrift: In Washington erhält die Armasuisse-Delegation eine grüne Mappe mit „nachgereichten Vertragsgegenständen“, die vorher nie auf dem Tisch lagen. Vier davon:
1 Jeder F-35 braucht ein tägliches Startpasswort aus Fort Worth; nach 30 Tagen ohne Verbindung wird er gesperrt.
2 Die Ersatzteile gehören nicht dem Käufer, sondern bleiben Eigentum der US-Regierung in einem globalen Pool.
3 Radar, Kommunikation, Selbstschutz: Jede Software-Fähigkeit muss jährlich per Lizenzzahlung freigeschaltet werden.
4 Die Stealth-Beschichtung darf nur von US-Personal geprüft werden, im Ausland.
Auf dem Nachtflug nach Zürich ziehen die Projektleiter Bilanz: Die Ersatzteile gehören einem nicht?
„Dann hätten wir ‚Autonomie im Support‘ anders bewertet.“ Lizenzen, Sicherheitsaufpasser, Ersatzteilpool: „Auch das haben wir bei den Betriebskosten vergessen.“
Im Klartext: Hätte man das vorher gewusst, wäre der F-35 nicht beschafft worden.
Drei Behauptungen, drei Belege. Nur beim F-35 wurden die Flugstunden reduziert: Laut GPK-N mussten alle vier Anbieter mit 6’480 Stunden rechnen, die Betriebskosten lagen „relativ nahe beieinander“.
Erst nach der zweiten Offerte ermittelte die Luftwaffe „deutlich weniger Flugstunden“ – für den F-35A allein.
Der Immobilienkredit war „um mehr als die Hälfte zu klein“: Die Finanzkontrolle stellte im Januar 2026 fest, das Kostendach von 120 Millionen stamme von 2018, vor dem Typenentscheid, heute sind es mindestens 250 Millionen.
Das Lenkwaffen-Paket AMRAAM wanderte aus dem Kaufpreis in die Betriebskosten: Eine US-Notifikation vom 30. September 2020 enthält 40 AIM-9X (Sidewinder, eine Kurzstrecken Luft-Luft-Lenkwaffe) und keine einzige AMRAAM.
Und im Juni 2026 sagte Verteidigungsminister Martin Pfister im Ständerat, man hätte sich auch ohne Fixpreis für dieses Flugzeug entschieden.
Bleibt der Rest des Buchinhalts. Ob den Schweizern im Simulator Nummer 5 in Fort Worth Texas bei der Evaluation eine Gefechtsumgebung vorgeführt wurde, die mit der Schweizer Realität nichts zu tun hatte und trotzdem zur Basis des Systementscheids wurde:
Das steht in keiner zugänglichen Akte. Ob der kosten- und leistungsmässig kompetitive Kanditat Saab Gripen-E hinausgeworfen wurde, weil US-Kandidaten die Evaluation gewinnen mussten:
Auch das kann derzeit niemand öffentlich prüfen. Wer dem Autor hier glaubt, tut es, weil ihm bis dahin nichts zu widerlegen war.
Keine schlechte Ausgangslage für ein Buch, das behauptet, hinter die Kulissen einer streng abgeschotteten Evaluation zu blicken.
Die F-35 Evaluation, Ein Blick hinter die Kulissen, Bernhardt Iklé, ISBN: 978-3-6963-8895-9
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Wenn nur die hälfte von dem hier geschriebenen wahr ist, dann ist die Beschaffung des F-35 noch desaströser
als der Untergang der Credit Suisse.
So viel inkontinenz auf einem Haufen ist nicht mal möglich wenn man in einen Altersheim ist.
Ein Skandal sondergleichen.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
…..inkontinenz…..!!! you made my day
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Ich glaube, ein ehemaliger SP-Nationalrat aus dem Jura hat auch ein Buch darüber geschrieben.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
«Jede Software-Fähigkeit muss jährlich per Lizenzzahlung freigeschaltet werden.»
Deshalb trägt er bei der Deutschen Luftwaffe schon den Spitznamen Thermomix der Lüfte.
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„…Ob der kosten- und leistungsmässig kompetitive Kanditat Saab Gripen-E hinausgeworfen wurde, weil US-Kandidaten die Evaluation gewinnen mussten:…“
Die Rafale wäre es gewesen, wenn ich mich nicht irre.
Und die F-35 darf nicht gekauft werden, weil sie eine fliegende Müllhalde ist.
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Sind diese Flugzeuge nicht zu gebrauchen.
Totale Fehlinvestition!
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Bei Temu gibt es den Flieger für die hälfte des Preises. Bei Alibaba kostet er nur ein Drittel.
Wer in der USA Kriegsgerät kauft, ist lebensmüde oder blöde. Die bauen doch etwas ein was ihnen im Notfall von Nützen sein könnte (oder kennen den Trick das Fliegerli unschädlich zu machen).
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Das hört sich ja an wie der Kauf eines Windows Computers: Lizenzen, für jede Kleinigkeit wird zusätzlich Geld verlangt. Fazit: Übung abbrechen und den Vertrag für nichtig erklären. Macht Trump ja ständig. Zweitens die Verantwortlichen fristlos feuerm,‘ohne Abgangsentschädigung. Drittens Rafale oder Gripen evaluieren.
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Das traurige ist, dass alles bekannt ist und das VBS den F-35 trotzdem kauft.
Im allerbesten Fall ist es eine versteckte Schutzgeldzahlung, wahrscheinlich ist das Geld aber einfach weg ohne irgendeine Verbesserung der Verteidigungsfähigkeit.
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Kein wunder hat sich amherd und der laubbläser süssli aus dem staub gemacht.
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Warum denn nicht??? Steuergelder fließen ja weiter in diese Zahltag-Täschli! Der Mist ist geführt und der Bürge (Steuerzahler) zahlt bis zum Lebensende dafür!
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Ein anderes Buch wurde scheinbar wegen Nennung von Körpereinsatz einer Finnin verboten. Wie lange wird es dieses Buch geben?
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Und was sagt Luftwaffe-Postergirl „Shoty“ zum ganzen Desaster? Nochmals mit Viola eine Runde drehen vor den Journis und Fotografis oder mit dem neuen VBS-Zauderer …
Leadership von diesem unsäglichen Formätli macht Parteien wie in Sachsen-Anhalt gross. Sicher Du.
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Natürlich…Israel, Südkorea, Belgien, Holland, Dänemark, Australien, Finnland…überall stümperhafte Amateure am Werk, die sich über den Tisch ziehen liessen. Ikle wird auffliegen, noch bevor der erste Flieger mit dem Schweizerkreuz aufsteigt.
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Wissen Sie, was die für Verträge haben? Eben.
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Wenn es nur der F-35 wäre…
Masseneinwanderung nicht erfüllt, Ausschaffungsinitiative nicht erfüllt, voreiliger Atomausstieg, Covid-Lügen bis die Balken brechen und ein unfähiges BAG, WHO-Debakel, CO₂- und Klimareligion, illegale Migration, Gender-Verrückte, abverheites Schulsystem, F-35-Debakel, Bundesräte, die die Neutralität brechen, Milliardengeschenke an ein korruptes Land und vieles andere mehr.
Mir stinkt’s!
Unfähige, Verhinderer und sich Bereichernde überall im Parlament und in der Bundesverwaltung.
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Geht’s noch?
Genau diese Löliregierenden wissen auch nicht, dass Staaten per verbrecherischem Schuldenschneeball-Finanzsystem finanziert sind. Die Wissen nicht das Währungen durch Kredit/Verschuldung entstehen und die Banker jährlich wiederkehrende Schuldzinsen kassieren.
Staaten werden von absolutem Abschaum regiert. Die machen letztlich alles zur Sau!
Eine Schande diese Regierenden!
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Es kommt an mein neues Buch bei Weitem nicht ran. Ich habe einen viel grösseren Skandal aufgedeckt. Überzeugen Sie sich selbst.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Die Bombe ist damit gelegt. Schlimmer als der Mirage-Skandal.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Auffällig ist, das Pfister nach Amtsantritt eine gründliche Untersuchung der F-35 Evaluation versprach, die nach auffällig kurzer Zeit beendet war und von der er schon vor Beginn gesagt hat dass sie den Kaufentscheid nicht rückgängig machen wird. Also eine reine Alibi-Untersuchung, von der er das Ergebnis schon wusste bevor überhaupt untersucht wurde. Es wäre seine Chance gewesen, den Fehler zu korrigieren, er hat sie vertan.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Das Komiker-Duo Amherd/Süssli hat ganze Arbeit geleistet.
GSA-Ident: 0056 — 1 of 7
Series GSA-0056 to GSA-0062 ENDS
GeoStrat Agency LLC, Washington, DC, on the F-35 book reviewed here.
Begin with the sentence the review itself prints: the author says it is all fictional. Twenty conversations, reconstructed. A pseudonym on the cover, an ISBN, a listing on a retail site. Those facts are given to the reader on the page, and together they answer the headline before the argument begins.
Consider what a genuine insider disclosure looks like in this country. Classified evaluation files. The text of a Letter of Offer and Acceptance. Internal minutes of a federal department. Publishing that material carries real consequences under Article 320 of the Criminal Code and under the Military Criminal Code, for the author and for whoever prints it.
Nothing of that kind has followed this book. No proceeding. No seizure. No injunction. No denial from the department. The correct reading of that silence is not that somebody was brave. It is that there is nothing classified in it.
GSA-Ident: 0057 — 2 of 7
Series GSA-0056 to GSA-0062 ENDS
REF GSA-0056
Now take the three claims the review calls proven, and look at where each one comes from.
The reduced flight hours: the GPK-N, the oversight committee of the National Council. A published parliamentary report.
The real estate ceiling of 120 million from 2018 against at least 250 million today: the Federal Audit Office, January 2026. A published federal audit.
The missile package: the United States notification of 30 September 2020. That is DSCA Transmittal 20-35, issued in Washington and posted the same day on dsca.mil. Forty aircraft, an estimated 6.58 billion dollars, forty AIM-9X Block II Plus, and no AMRAAM. It has been public for six years.
The Minister in the Council of States, June 2026: the official parliamentary record.
Four sources. Four public documents. Not one of them needs an insider. This is not a leak. It is a reading list.
GSA-Ident: 0058 — 3 of 7
Series GSA-0056 to GSA-0062 ENDS
REF GSA-0057
The green folder is where the book asks for belief rather than a citation, and it is the oldest story in the file.
A daily start code out of Texas and a lock after thirty days without a connection is the kill switch rumor, which has run on the internet for more than a decade. It is not unexamined. The Pentagon’s F-35 Joint Program Office answered it on 18 March 2025 in four words: there is no kill switch. Belgium’s Chief of Defence, General Frederik Vansina, answered it too: the F-35 is not a remote-controlled aircraft. Bern published its own denial and stated that the Swiss Air Force decides on and employs its weapon systems autonomously, independently and at any time.
As for the global spares pool: the Autonomic Logistics Global Support System, the Autonomic Logistics Information System and F-35 Performance Based Logistics are all named in that same public notification of 30 September 2020. It was in the document before anyone signed.