Jahrelang war der Banker für die Credit Suisse im Einsatz. Dann kams zum Crash, die UBS übernahm.
Seither gehört der Mann zur UBS. Zumindest als Kunde: Sein altes CS-Personalkonto landete im Zuge der Migration beim letzten Finanztanker des Landes.
Dort zeigen sich die Machthaber unerbittlich mit dem einstigen Angestellten. Sie lassen ihn mit einem Wucherzins zur Ader und drohen mit gnadenlosen Geld-Eintreibern.
Der Grund ist ein Minus, das noch keine Matterhorn-Dimension angenommen hat: 1’629.34 Franken genau betrug der Soll-Saldo auf dem alten Personal-Konto per Mitte August.
Jetzt aber will die UBS mehr. „Aufgelaufene Zinsen und Gebühren“ in der Höhe von 37.98 sowie „Mahnspesen“ von 50 Franken drücken die Gesamtforderung auf 1’717.32 Franken hoch.
Die Schuld sei nicht gratis, machen die UBS-Zuständigen in ihrem Schreiben vom 14. August klar.
12 Prozent pro Jahr würde der Zins bei „Kontoüberschreitungen“ betragen.
Dem Ex-Mitarbeiter setzten die UBS-Chefs eine kurze Frist von 2 Wochen. Bis 28. August müsse dieser das Minus ausgleichen.
Tut er das nicht, würde man alles per sofort auflösen und sperren: das Konto, die Karten, „allfällige Tresorfächer“.
Weitere Mahnungen geben es keine. Last Call.
Sollte keine fristgerechte Überweisung erfolgen, „machen wir unsere Forderungen unter Beizug einer Inkassostelle geltend“, so die Bank.
Das führe an zu „weiteren Kosten“.
Eine Verrechnung mit anderen Vermögenswerten, die der Kunde bei der Bank hat, sei ebenfalls möglich, so die UBS.
Der Ex-CS-Mann hat ein Säule 3-Konto sowie ein weiteres Konto mit ein paar Zehntausend Franken drauf.
Die Bank behandle ihn „quasi als Kreditbetrüger, mit Inkasso und Pfändung meiner Assets auf den anderen Konten“, sagt der Betroffene.
„Was sind denn das für rabiate Methoden wegen Bagatell-Überzügen?“, fragt er sich. „So geht man doch nicht mit ehemaligen CS-Personalkonto-Inhabern um.“
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das gibts schon lange und millionenfach.
zb. vom stromlieferant, der krankenkasse usw.
auch für eine differenz von 2.- bekommt man
post mit androhung.
früher wurden solche beträge einfach abgebucht.
heute mit ki offensichtlich nicht möglich.
willkommen in der neuen welt.
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Wenn die UBS so weiter gschäftet, kann Inside Paradeplatz nicht mehr lange darüber berichten.
Das kann nicht gut kommen.
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Wieso gleicht der Banker seinen Soll-Saldo nicht einfach aus, scheint ja über genügend Mittel zu verfügen.
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Was wohl sie ganze Entlassen beruflich machen?
Man sollte sich nicht selbst belügen.
Das kommt schon gut. Wetten🤣?
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Sieht nach KI aus….. vernünftige, kompetente, freundliche Angestellte werden ersetzt durch teure Software, die nichts taugt.
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Kein Mitleid, der Bänker hat seine Finanzen offenbar nicht im Griff. Bereits beim 1. Schreiben hätte er aktiv werden müssen und der Minussaldo ausgleichen können.
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Das machen alle so.
Die Banken gingen und gehen immer genau bis an die Wuchergrenze: 10 % für Privatkredite, 12 % für Überziehungskredite. Das war schon immer so und wir immer so bleiben. in Ewigkeit, Amen.
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Geschieht dem Vers…. recht.
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Ein neues Boomerproblem
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Dies war doch schon immer so, dass man auch als Mitarbeitender Soll-Zinsen bezahlen musste. Wieso diese Aufregung. Der sogenannte Ex-CS-Manager, sollte doch genügend Mittel haben, um ganz unaufgeregt, denn Soll-Saldo auszugleichen.
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Was ist das für ein Banker, der Nachhilfe bei den Kreditkonditionen braucht?
Gut, wenn ein Zug auch einmal in die Gegenrichtung fährt.
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Das ist das Beste das passieren kann. Es duellieren sich Banker gegen Banker. Der Sollzinssatz von 12% p.a. wird übrigens auch bei Kleinstkunden mit Kleinstdebetsalden angewendet.