Jetzt katapultiert die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) das angeschlagene Universitäts-Spital Zürich (USZ) erneut in die Schlagzeilen.
Im Zug des Maisono-Herzskandals haben diesen Frühling insgesamt drei von sieben Spitalräte des USZ den Hut genommen.
Davor hatten sich bereits der langjährige Präsident und alt-Stadtrat Martin Waser (SP), Vizepräsident und alt-Kantonsrat Urs Lauffer (FDP) und Annette Lenzlinger 2021 aus dem Staub gemacht.
Für die Amtsdauer 2027 bis 2031 sollen unter Präsident André Zemp drei neue Köpfe ins Aufsichtsgremium des mit Abstand grössten Krankenhauses im Kanton gewählt werden.
Das geht aus einem Regierungsratsbeschluss hervor. Eine Personalie hat es in sich: jene von Irmela Aspelt.
Es geht nicht um die Qualifikation. Sondern um einen eklatanten Interessenskonflikt in der Zürcher Spitallandschaft.
Die Leiterin der medizinischen Plattformen am Stadtspital Zürich (noch bis Ende 2027) ist seit 2021 Mitglied des VRs des Spitals Bülach, wie der Regierungsrat schreibt.
Aus Governance-Sicht ein No-Go. Wie das USZ steht das Regionalspital im Norden des Flughafens auf der Spitalliste.
Zwei Unternehmen in einem extrem anspruchsvollen Umfeld, die in direkter Konkurrenz zueinander stehen.
Nun ist es an der vorberatenden kantonsrätlichen Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit (KSSG), diese von Natalie Ricklis Gesundheitsdirektion offensichtlich tolerierte Vereinbarkeit zum Thema zu machen.
Ob die gleichzeitige Besetzung der beiden VR-Positionen auch von der politischen Aufsicht für in Ordnung befunden wird oder das Mandat in Bülach aufgegeben werden muss, wird sich zeigen.
Das Zürcher Parlament hat die Wahl aller Mitglieder zu genehmigen, wohl noch in dieser Legislatur und vor den Erneuerungswahlen im kommenden April.


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Das USZ ist das mit Abstand miserabelste geführte und beaufsichtigte Spital in der Schweiz. Die Skandale reissen nicht ab und die Konsequenzen bleiben aus. Interessenskonflikte, Governance-Miseren, Vertuschungen. Und die zuständige Regierungsrätin hat seit Jahren keinerlei Konsequenzen zu fürchten. Das ist der eigentliche Skandal.
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Rette! Unfähigkeit ohne Grenzen.
Mach bitte usem USZ es Tierspital evtl klappts besser.
Natalie, wotsch nöd lieber öpis mache wot wenigstens en Ahnig häsch? Hör uf bitte, merci im vorus!!
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Getreu dem Motto „don‘t rock the boat,hat Rickli während ihrer Zeit als Gesundheitsdirektorin wenig bis gar nichts nützliches vollbracht.
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Unternehmen, Verwaltungsrat, Konkurrenz? Sind wir nicht alle schon komplett verbogen?
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Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines Systems – u.a. auch als „Erfolgsmodell Schweiz“ bekannt. Das Schweizer Gesundheitswesen ist längst zum Selbstbedienungssystem geworden: 97 Milliarden Franken Gesundheitskosten im Jahr 2024, Spitäler als grösster Kostenblock – und 2026 steigen die Krankenkassenprämien erneut um 4,4 %. Zu viele Strukturen, zu viele Interessen, zu wenig Patientennutzen. Solange Politik, Spitäler, Versicherer und Wirtschaftsinteressen sich gegenseitig stabilisieren, wird vor allem eines effizient produziert: steigende Kosten.
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Die globalisierte Politik des Neoliberalismus wurde Mitte der 90′ von der damaligen Regierung der Schweiz in den WTO Handelsverträgen vereinbart. In denen steht das es kein Öffentliches Eigentum mehr geben darf.
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Das Paradoxon des auf das Gesundheitswesen angewandten neoliberalen Systems besteht darin, dass der Wettbewerb – der nach klassischer Wirtschaftstheorie eigentlich die Preise senken sollte – oft das Gegenteil bewirkt. Der Gesundheitssektor ist kein Markt wie jeder andere: Informationsasymmetrien (der Arzt verfügt über Wissen, der Patient nicht) und die Notwendigkeit einer medizinischen Behandlung führen zu einer unelastischen Nachfrage. Die Preise steigen, der private bürokratische Aufwand nimmt zu, und der Zugang zu qualitativ hochwertiger Versorgung droht zu zersplittern.
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Antwort an @JacksonHole: Nachtrag: Einige Elemente sind falsch: Tatsächlich haben die Patienten viel Wissen, vor allem chronische Patienten, die darauf streng geschult wurden, extrem unabhängig zu sein.
Und es sind Ärzte (aber nur wenige), die diese Patienten ausbilden – das Ziel ist die Beherrschung der Grunderkrankung und die sehr langfristige Kostenkontrolle.
Leider ist diese Mentalität in der Schweiz nicht in Mode weil es absolut kein Geld einbringt. Die Schweizer Medizin IST Geld.
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@ElianeAB
Die wenigen Ausnahmen haben nicht den Status eines Grundwerts in der Wirtschaftswissenschaft, und erst recht nicht in der Makroökonomie.
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4 Männer, 3 Frauen im Spitalrat.
Es stehen für so eine Position viel mehr Männer als Frauen zur Verfügung.
Quotenfrauen par excellence.
I
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Rickli hätte gescheiter weiter Anzeigen verkauft.
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Tja, SVP eben! Die Rechnung folgt demnächst 🙂
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Was soll das sein? Das Tablett der Essenslieferungen?
In einem Spital ist das KIS die zentrale Plattform. Keine Ahnung was eine solche da noch Leiten versucht zu müssen. Ist sie APV oder IT-Leiterin? Oder ist es einer dieser unzähligen Quotenjobs, welche nur durchversorgt werden müssen, aber der Patient zahlen soll?
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Ja, das hört sich nach einem der vielen Bullshit-Jobs an.
Bezahlt per Prämie.
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Rickli scheint sich im Filz der Zürcher Gesundheitswesen wie ein Fisch im Wasser zu bewegen. 🤔
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Wo soll da ein Interessenskonflikt bestehen? Schliesslich geht es ja nur um den Bezug von Sitzungsgeldern (im vorliegenden Fall 2x). Wenn es bei Problemen darum geht Verantwortung zu übernehmen, dann ist plötzlich der CEO oder ein Unterstellter zuständig. „Schoggi-Job“! Per saldo gilt es zu verwalten (Verwaltungsrat) und es geht nicht um die Aufsicht (Aufsichtsrat in Deutschland).
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Auf den Malediven.
Gruss vom Zickli.
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Rickli ist für ihre ständigen Wursteleien und keine Ahnung von der Materie bestens bekannt. Abtreten!
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Beachtlich, wenn man wenigstens etwas schafft.
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Wer ins Universitätsspital Zürich USZ zu einer Konsultation geht, der „reibt sich danach die Augen“ wegen der professoralen Beratung.
Die Zweitmeinung in einen gleichwertigen, ausserkantonalen Spital. Was für einen Unterschied zum USZ.
Hier beginnt die Kritik an der „beratungsresistenten“ kantonalen Gesundheitsdirektorin Regierungsrätin Natalie Rickli.
Ich wähle Regierungsrätin Natalie Rickli nicht mehr, wegen den von A. Gantner geschilderten Umständen, ihren Unfähigkeiten bei den Spitälern Männedorf, Uster, Wetzikon.
Ihrem Versagen beim Seespital Horgen, alles Kantonale Regionalspitäler.
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@Eine neue Gesundheitsdirektorin: Ich stimme Ihnen zu. Aber wir dürfen das inakzeptable Verhalten von Ricki während der Pandemie gegenüber den nicht geimpften und freigestellten Personen niemals vergessen.
Übrigens verdient es niemand in der Schweiz zu wissen, warum einige chronische (nicht geimpfte) Patienten nie infiziert wurden. Die Antworten gibt es.
Und Rickli et al. sollten sich schämen und ohne Entschädigung entlassen werden .
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Das scheint eine der SVP nahestehende Dame zu sein.
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Das ist lustig, aber diese zwielichtige Geschichte erinnert mich sofort an die Salate von Salathé (während der Pandemie).
Jetzt haben wir die Rickli-Salate (die meiner Meinung nach sofort lizenziert werden sollte wegen ihrer unverdaulicher Wirkung).
Wann werden die Schweizer Spital-Salate wieder gesund und normal sein ? Es wird dringend weil es in einigen CH-Universitäts-KH eine schmutzige, fast unheilbare & kaum impfbare Pandemie gibt.
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Der neoliberale Ansatz hat die staatlichen Eingriffe in das Wirtschaftssystem nicht verringert, sondern den mächtigen Akteuren in diesem System ermöglicht, die öffentlichen Institutionen zu kontrollieren; auf diese Weise konnten sie die Rolle des Staates nutzen, um das Endziel des Neoliberalismus zu erreichen: möglichst viele Menschen in eine Notlage – und damit in eine Position der Schwäche und Abhängigkeit gegenüber diesen mächtigen Kräften – zu bringen, was es ihnen wiederum erlaubt, ihre eigenen Interessen ohne jegliche Einschränkung durchzusetzen.
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Antwort an @JacksonHole: Schwäche und Abhängigkeit. Das ist es. Nur dass wir sehr wohl nicht in einen solchen Teufelskreis geraten dürfen. Und außerdem sind wir dazu nicht verpflichtet.
Aber gut, wenn sich die anderen überzeugen lassen, lassen wir sie los und werden sie nicht beklagen.
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Warum hat diese Frau soviel Macht???
Wer hat sie geschmiert, bis zum heutigen Stand? Bin fassigslos! Und sie will no BR werden!!!
Leck du mr , oh Helvetia!!!
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Das Paradoxon Rickli? Es erklärt sich einerseits aus der Verfolgung einer neoliberalen ideologischen Linie, die darauf abzielt, Staatsmonopole – auch im Gesundheitswesen – abzubauen, Steuern zu senken (eine irrationale Orthodoxie) und die Verwaltung öffentlicher Dienste zu privatisieren. Andererseits liegt es an der politischen Schwerpunktsetzung, die im Nationalpopulismus verwurzelt bleibt: Hier haben der Schutz der Grenzen und die nationale Identität Vorrang vor dem Dogma des absoluten Freihandels, der den Wettbewerb verschärft (Neoliberalismus).
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@JacksonHole: Schutz der Grenzen: Es gibt keinen Grenzschutz. Nirgends in der Schweiz. NB: gehe mehrmals pro Woche über die verschiedenen Grenzen. Und mit meinem neuen Zuhause ist es noch schlimmer als zuvor.
Beispiel: Es müssen tatsächlich Medikamente zu vernünftigen Preisen gebracht werden, da in der Schweiz die Moleküle für die normalen Familien wirklich viel zu teuer sind (auch mit der Versicherung im Hintergrund !) und mit obligatorischem Rezept.
Nicht im Ausland also alles klar …..
Das Schweizer Gesundheitssystem tötet die Bevölkerung (Prämien, Medikamente, Pflege usw.).
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@ElianeAB
Der Begriff „Grenzschutz“ verweist auf die politische Ideologie der SVP, die sich in diesem spezifischen Punkt – nämlich dem freien Personenverkehr – gegen den Freihandel stellt. Der Freihandel (als neoliberale Ideologie) beruht jedoch auf drei Säulen: dem freien Verkehr von Waren und Gütern, Personen sowie Kapital. Die übrigen wirtschaftspolitischen Empfehlungen des Neoliberalismus wurden 1989 von dem Ökonomen John Williamson formuliert (Washington Consensus). Wir sind ihnen gefolgt!
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Rickli im Gesundheitswesen macht genau so viel Schäden wie Frau Brander bei der Mobilität in der Stadt Zürich
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Rickli ist ein no-go, genauso wie die Aspelt, ich meine Spital Bülach steht in direkter Konkurrenz mit Circle vom USZ, Wahnsinn! Warum nimmt niemand diese Rickli aus dem Amt , sie richtet sowohl durch ihr Tun als auch Nichttun einen Riesenscheiss an .
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KI: „Der Zusammenhang zwischen Neoliberalismus und steigenden Gesundheitskosten steht im Mittelpunkt der aktuellen Debatten in der politischen Ökonomie und der öffentlichen Gesundheitspflege. Entgegen der weitverbreiteten Annahme, dass marktwirtschaftliche Reformen die Preise durch Wettbewerb senken würden, ging die Einführung neoliberaler Logiken im Gesundheitswesen oft mit einer Kostenexplosion für die Nutzer und die Staaten einher.“
⚠️Und das ist nichts Neues⚠️
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@JacksonHole: Das Ziel eines solchen Systems ist es, die Patienten fest zu halten und ihnen niemals eine noch so kleine Wahl zu lassen (außer zu bezahlen). Mit Angst als Booster.
Und das System wird den Grad der Angst auswählen, um dem Patienten noch besser „zu injizieren“.
Wie eine Form der Sklaverei organisiert, ohne dass die Patienten es merken und/oder kaum. Schade, dass sich die Mehrheit in die Falle locken lässt.
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@ElianeAB
Doch auch Sie tappen in die Falle, ohne die Gesamtheit dessen zu durchschauen, was die neoliberale Ideologie in sich vereint (siehe meine Reaktion zum Freihandel). Diese Ideologie hat sich – einhergehend mit der Finanzialisierung – in allen Bereichen der Realwirtschaft festgesetzt und dabei eine Logik des kurzfristigen Denkens etabliert, die jegliche mittel- bis langfristige wirtschaftliche Zukunftsperspektive vermissen lässt. Die „wirtschaftlichen Nebenwirkungen“ sind mittlerweile allgegenwärtig und treten offen zutage.
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Das Phänomen der Finanzialisierung des Gesundheitswesens ist keineswegs neu, sobald man es im Kontext einer Logik der Entmenschlichung und der Profitmaximierung betrachtet. Es überrascht daher nicht, dass sie auch die therapeutische Beziehung – die historisch auf Empathie, Zeit und Vertrauen beruhte – in eine Abfolge von Markttransaktionen und standardisierten Protokollen („Taylorisierung“ der Pflege) verwandelt hat, begleitet von einer skeptischen Haltung gegenüber Ethik und Berufsethos.