Die UBS steht möglicherweise vor der grössten Überraschung seit dem CS-Kauf. Sie soll mit Christian Sewing über den CEO-Job verhandeln.
Sewing ist aktuell Konzernlenker der Deutschen Bank. Er hat die Nummer 1 im Nachbarland saniert und zu neuen Ufern geführt.
Das Gerücht geht in Investorenkreisen um. Die beiden Banken wollten gestern zu Anfragen nichts sagen. Tauchstation.
Sewing hat sich den Ruf eines Top-Grossbankers erworben. Als CEO seit 2018 hat er die Deutsche Bank saniert und fit gemacht für die Zukunft.
Davor war der Frankfurter Riese der kranke Mann unter den europäischen Grossbanken.
Sewing beherrscht das Kern-Banking. Er ist gross geworden im deutschen Inland-Business, kennt das Privat- und Firmenkunden-Geschäft aus dem Effeff, war Kredit- und Riskchef.
Als Konzernleiter hat er in den letzten Jahren auch das grosse Investment-Banking sowie das Wealth Management der Deutschen Bank zu neuen Ufern geführt.
Frühe Schlagzeilen schrieb er mit dem radikalen Umbau des Inland-Bankings: Weg vom Filialnetz hin zu Digital-Banking. Zudem meisterte er den Libor-Skandal für die „Deutsche“. In diesen war auch die UBS geraten.
Die Erfolgsstory ist eindrücklich. Die UBS könnte in Sewing den Mann fürs nächste Jahrzehnt sehen.
Eine Verpflichtung würde ins Bild passen. Der UBS-Verwaltungsrat hat Sergio Ermotti gezwungen, auf unbestimmte Zeit auf dem Konzernleiter-Stuhl sitzen zu bleiben.
Ursprünglich war geplant, dass der Tessiner Ende dieses Jahres das Steuer in neue Hände legt. Und zwar in interne:
Favoriten waren die Co-Leiter des globalen Wealth Managements Iqbal Khan und Rob Karofsky. Letzterer war bis 2010 selbst bei der Deutschen Bank.
Zunehmend galt Beatriz Martin, die Operations-Bossin, als Kronprinzessin. Auch Assetmanagemet-Chef Aleksandar Ivanovic wurde als möglicher Ermotti-Nachfolger gehandelt.
Dass die Stabsübergabe nicht längst passiert ist, deutet auf Unzufriedenheit im Board mit dem internen Kandidatenfeld der Schweizer Grossbank hin.
Die Verwaltungsräte, darunter viele Hochkarätige wie der frisch gekürte Agustín Carstens, der lange die BIZ leitete, wollen offenbar ein anderes Kaliber als nächsten Kommandanten der 100’000-köpfigen Truppe.
Der Deutsche Bank-Chef wäre ein solches. Er spielt in der Liga von Andrea Orcel: Champions League des Bankings in Europa.
Orcel greift an. Mit seiner Unicredit steht er kurz vor der Übernahme der Commerzbank, der zweitgrössten Bank Deutschlands. Der Italiener war bis 2018 Investmentbank-Chef der UBS.
Weil er nicht CEO wurde, sprang er von Bord. Zusammen mit der Unicredit-Tochter HypoVereinsbank zimmert Orcel auf dem Alten Kontinent einen neuen Finanztanker.
Der UBS-VR muss kontern. Sewing soll offenbar die Antwort des obersten Boards des helvetischen Supermultis sein.
„Er wäre eine sehr gute ‚auswärtige‘ Lösung“, sagt ein Zürcher Banking-Insider. „Sewing scheint sich schon länger für eine Antwort Zeit zu nehmen.“
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Gerne die Bank auch gleich nach Deutschland verkaufen. Danke
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Jetzt kommen sicher wieder die Kommentare über die nicht vorhandene Zukunft der UBS angestellten.
Nicht lustig!
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Alles besser als die UBS-Trostpreise!
Also wenn das Gerücht herumgeht und beide Banken nix sagen, dann ist das so.
Logik schlägt Alle: Die UBS ist ein Sanierungsfall. Dass man dann einen Sanierungsprofi als CEO holt, die logische Konsequenz. Würde man denken.
Jetzt handelt es sich aber um eine Bank. Da geht es ohne Logik und man holt die MackGrinsi Bande die den verkauf vorbereitet.
Also nicht die UBS holt sich Sewing. Sonder Sewing holt sich die UBS.
So wird ein Schuh, äh Bank draus.
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Macht Sinn für die grösste (noch) Schweizer Bank, VR Präsi Irland, CEO Deutschland. Wir können dann beim Scherben auflesen immerhin sagen, wir wussten von nichts.
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Die Schweiz ist ein Land aus unterwürfigen CH Männer. Die CH Frauen, ab 35ig sehen alles aus wie Männer. Kurze Haare, schlechte laune und nörgeln den Mann impotent. Nur wenn am Sonntag der Rasen gemäht wird, hat der CH Mann den Mut was zu sagen. Ansonsten frisst er alles in sich hinein. Hopp Schwiz.
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Das ist klar, dass es KEIN UBS Insider sein wird… auch wenn SE dies seit geraumer Zeit gebetsmühlenartig hinaus posaunt! Wer sollte dies in Gottes Namen den auch sein? Das wäre topp, UBS, mit der Verpflichtung von CSewing!
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Aber erst die Staatsgarantie abschaffen, sonst zahlen wir den Preis.
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Christian Sewing wäre ein Glücksfall für die UBS. Ein Top-Banker,
dagegen verblassen die internen Anwärter.
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Verhandeln über CEO? Nö. Verhandeln über Übernahme der DBK durch die UBS. Verschieben des Hauptsitzes, Stärkung im Investment Banking und den CEO Nachfolger holt sich die UBS gleich mit
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Ein Deutscher Führer? Da war doch mal was?
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Genau, weil Ermotti diese Bank nicht mehr voran bringen kann. Haben wir ja seit Jahren beobachtet.
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Sewing wäre eine gute Wahl. Möglicherweise ist an den Gerüchten sogar etwas dran. Solche Überlegungen zeigen allerdings, das die von der UBS Führung gestreuten Gerüchte über Fusion mit einer US Bank oder Umzug nach NYC oder London heisse Luft sind, um den NR beim Eigenkapital gefügig zu machen.
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Warum Sewing holen, wenn sie auch Chuck Norris als CEO haben können?
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Lieber doch James T. Kirk.
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Another German? Das nervt.
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Die UBS kann ja auch gleich noch mit der Deutschen Bank fusionieren, und den Hauptsitz nach Frankfurt verlegen, dann bekommen sie den CEO der DB gleich auch noch mit dazu und vermeiden den Finma Finish der Kapitalanforderungen. Passt perfekt….
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Für Sewing würde sich der Job bei UBS auch finanziell lohnen. Nebst einem Toppsalär winken hier viel tiefere Steuern als in Germany. Ex UBS-VRP Axel Weber lässt grüssen.
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Das könnte schwierig werden für ihn im Bewerbungsprozess. Er ist deutlich über 50 (Ironie off).