Die SonntagsZeitung brachte gestern die Details, zuvor hatten die NZZ und auch dieses Medium den Big Bang angekündigt.
Heute schreitet Migros-Boss Mario Irminger zur Tat. Um 10 Uhr tritt er im Bahnhof Bern vor die Presse.
Es geht um One Migros. Damit zerlegt Irminger die alte „Dutti“-Struktur. Tausende Jobs könnten flöten gehen.
Irminger haut voll ins schwerfällige Migros-Imperium. Der oberste Chef sieht die Felle davonschwimmen.
Coop, ewiger Zweiter, ist am Primus vorbeigerast, die deutschen Discounter bieten Tiefpreise aus einer anderen Galaxie.
Die Migros verliert sich in Doppelspurigkeit, der Konzern ist Bürokratie pur. Irminger sieht die Chance für den Big Bang gekommen.
Jetzt oder nie. Weg mit den zehn Genossenschaften, eine einzige Migros. Ein halbes Dutzend regionale Verteiler fürs Supermarkt-Geschäft soll etwas vom Alten erhalten lassen.
Ansonsten: Adios Duttweiler, auf Nie-mehr-Wiedersehen Fürstentümer.
Kommt Irminger damit durch, ist er der Held. Der CEO ohne Macht – die wahren Befehlshaber sind die Chefs draussen in den Regionen – hätte den Einzelhändler vor dem Untergang gerettet.
Er kann ins Feld führen, dass seine vermeintlich schon radikale Sanierung mit dem Verkauf von Hotelplan, den Fachmärkten und einigem mehr – nichts genützt hat.
Es braucht die Revolution – die One Migros: Irmingers Schlachtruf. Der Riese torkelt, er verliert im Business Tag für Tag. Last Chance Irminger, so der Notruf aus der Zentrale.

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Dutti das Originsl von anno… würde sich im Grab umdrehen
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Die SVP hat schon wieder nicht recht.
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Sollte sich Mario Irminger nicht durchsetzen, gibt es die Migros
in 10 Jahren nicht mehr. Mit 10 Genossenschaften verliert man den
Krieg gegen Coop, Aldi und Lidl haushoch.
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Swissair und CS gibt es ja auch nicht mehr, Migros könnte folgen, Lindt und Nestle werden wahrscheinlich auch irgendwann zerlegt und verscherbelt. Hauptsache der Rubel läuft für einige
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Ihm bleibt ja nichts anderes übrig.
Die deutschen Discounter (Aldi, Lidl) verdrängen die Migros. Coop kann seine Preise in Kollaboration mit seinen Lieferanten drücken und hat eine deutlich höhere Verhandlungsmacht.
Die Migros ist klassisch „Stuck in the middle“ nach Porter. Kostenführerschaft ist lange passé und einen Mehrwert gegenüber anderen Detailhändlern bietet sie nicht mehr.
Migros braucht immer ein M länger.
Endlich mal eine Tat. Jetzt einfach mal ohne Kompromisse ran.
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Ein sehr vernünftiger Schritt.
Und er tangiert ja nur die Administratoren und nicht Personen, welche etwas nützliches arbeiten.
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Der König gegen die Führstentümmer das ist Revolution von oben nach unten.
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So gleich mal zu Lidl. Schnaps und Bier ist alle.
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Was bezweckt denn dieser unsinnige Kommentar? Hauptsache man schreibt einen Blödsinn!
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Das Hauptproblem der Migros ist, dass ihr Management nicht mehr weiss, was eine «Genossenschaft» eigentlich ist. Sie soll den Genossenschaftern dienen und nicht dem Management und dessen zahlreichen Freunden. Wie kann es sein, dass ein Unternehmen, das keinen Gewinn erzielen muss (und daher tiefere Preise anbieten kann), nicht einmal mit der Konkurrenz mithalten kann, die jedes Jahr Gewinne erwirtschaften muss? Das gesamte System muss überarbeitet werden. Die Migros ist unüberschaubar und intransparent geworden; die Macht muss wieder an die Genossenschafter zurückgegeben werden.
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Chapeau. Genau diese Frage müsste an der heutigen Pressekonferenz gestellt werden.
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Die Ernennung von Jörg Blunschi zum Präsidenten der Verwaltung der Migros Aare im Juni 2024 – nachdem er als langjähriger Geschäftsleiter der Migros Zürich die verlustreiche Expansion der deutschen Biokette Tegut verantwortet hatte, war ein Skandal. Diese „Wegbeförderung“ zeigt, wie die föderalistischen Genossenschaftsstrukturen der Migros funktionierten.
Zum Schutz seiner Familie trat Jörg Blunschi im März 2025 schliesslich bei der Migros doch noch zurück.
Ein Paradebeispiel, wie die desolaten M-Regionalstrukturen funktionierten.
Aufräumer Mario Irminger ist nicht zu beneiden.
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Es gibt und gab zu viele Jörg Blunschi‘s bei der Migros. Eine agile Migros als Genossenschaft müsste mit einer entsprechenden Organisation alle an die Wand spielen.
Es darf doch einfach nicht sein, dass eine Unternehmung analog Migros nicht absoluter Markleader in der Schweiz ist. Müssen ja als Genossenschaft keinen Gewinn erzielen; müssten daher eigentlich tiefere Preise bei guter Qualität anbieten können.
Jetzt kann diese stolze Migros kaum wirklich mit der Konkurrenz Schritt halten. Mir tut das Personal der Migros leid, weil diese für den Amateurismus hoch oben büssen.
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Dutti würde sich im Grab umdrehen, wenn er sähe, was aus seiner Migros geworden ist. Kein Spitzwegrich, kein Isländisch Moos, kein Sport X, kein Do IT & Garten, kein M-Electrinic, bald kein Migrosresti und bald kein Firnesstempel … Aber halt … Gab es das bei Dutti schon ?
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Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!
Eine Reduktion auf max. 3 Regionen tut schon länger Not. Die Lokal-Fürsten haben sich seit längerer Zeit überlebt – und der Wasserkopf ist schlicht gigantisch.
Coop und Migros waren arrogant als Aldi, Lidl, und Co kamen. Der Hochmut kommt jedoch vor dem Fall. Coop hat es begriffen und strukturelle wie markttechnische Anpassungen vorgenommen. Migros (ver)galoppiert weiter (DE lässt grüssen). Auch Denner wird sich nur schwerlich halten können.
Der CH Konsument ist kostensensitiver geworden und Aldi, Lidl, und Co haben sich angepasst.
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Die Handschrift von McKinsey die auch bei Swissair und CS dick im Geschäft waren. Mc Kinsey gibt es noch, Swissair und CS sind den Bach runter!
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Luki, ich weisse es fällt dir schwer, aber lies doch zuerst mal in Ruhe die Einladung durch, ehe du gleich in die Tasten haust. Da steht „Eintreffen ab 10.00 Uhr, Beginn um 10.45 Uhr“. Irimiger tritt also sicher nicht um 10 Uhr vor die Presse.
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Migros:
Teuer wie Coop, Qualität wie ALDI.
Gute Nacht, Migros !
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Die Lidl Tochter Kaufland würde den Laden sicher gerne übernehmen!
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Es ist tragisch dass die Schweizer nicht bemerken wie die Deutschen Aldi und Lidl bei den Lieferanten weltweit über Leichen gehen und ganze Branchen ruinieren.
Mit Swissness prahlen aber verbreitet damit Etiketten Schwindel betreiben.
Migros und Coop sind da einiges Ehrlicher…dafür halt etwas teurer.
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C’est la Suisse: auch bei den 20+ Kantonalbanken, im Spitalwesen, im Asyl-und Sozialsystemen funktioniert es aehnlich, darum sind die Kosten in der Schweiz so hoch!
Fusionen quer durch das gesamte politische, sozial und oekonomische System sind dringendst notwendig – das Volk kann und will nicht mehr bezahlen fuer die enormen Ineffizienzen im schoenen Schweizer System..!
DAS ist die nackte Realitaet, welche vielen nicht passen wird!
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Das kommt nicht gut, weil sie es nicht können.
Das hat man ja in den letzten paar Jahre zur Genüge gelesen, dass sie es betriebswirtschaftlich etwa so gut im Griff haben, wie der Fisch das Wandern, oder die Amsel das Tiefsee-Tauchen.
Besser wäre es, endlich die Löhne bei 130’000.–, p.a., brutto, 100 % Pensum, inkl. allen Abzocker-Möglichkeiten, zu deckeln. Evt. noch ein wenig tiefer, z.B. bei 100’000.–
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Es ist für Migros höchste Zeit für einen Neustart auf Augenhöhe mit den anderen Detailer
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Das Problem ist nicht das Genossenschaftsmodell, sondern dessen vergangener Erfolg, der die Genossenschaftsführungen immer träger machte. Diese Führungungen durch aktive und leistungsbereite Personen zu ersetzen wäre zielführender und kostengünstiger als die Migros zu zentralisieren.