In zwei Monaten jährt sich die Katastrophe von Crans-Montana. Der Schock sitzt noch immer tief.
Verbände und Politiker hatten nach dem Unvorstellbaren rasche Hilfe angekündigt. Doris Leuthard, die vielbeschäftigte Multi-Verwaltungsrätin, präsidierte dann die Opferstiftung „Beloved“.
Schnell und unbürokratisch wolle man den Brandopfern helfen, kündigte die alt-Bundesrätin bei der Beloved-Lancierung an.

Das Gegenteil ist der Fall. Noch immer sei ihnen nichts ausgezahlt worden, kritisieren Opferfamilien im Gespräch. Die Stiftung weigerte sich, konkrete Fragen zu beantworten.
Gelder fliessen unter anderem in öffentlich beachtete Kunstinstallationen. Wie viel die kosten, wird vom Geschäftsleiter der Stiftung, Christian Cardon de Lichtbuer, nicht beantwortet.
Opferfamilien verzweifeln ob der Trägheit und Bürokratie von Beloved. Eltern von verstorbenen Kindern kämpfen sich durch komplizierte Dokumente.
Eine Mutter meint resigniert: „Könnte ich den Schweizer Pass zurückgeben, hätte ich dies längst getan.“ So tief sitzt der Frust.
Bereits in den Anfängen haperte es. Gleich vier Stiftungsräte kamen und gingen. Doris Leuthard und Guy Parmelin, beide kinderlos, scheinen mit der emotionalen Schwere überfordert.
Familien stehen im Dialog mit den beiden, nichts passiert.

Es seien „bereits finanzielle Hilfen sowohl an Opfer mit psychologischen Traumata als auch an körperlich verletzte Opfer des Brandes ausgezahlt“, schreibt Cardon de Lichtbuer.
An die Eltern der toten Kinder? Nichts.
24 Millionen Franken schlummern in der Stiftung. Das war zumindest die Wasserstandsmeldung von Februar.
Gesammelt wird immer noch. Über wie viel Vermögen verfügt Beloved heute? Der Geschäftsleiter weigert sich, die Frage zu beantworten.
Ebenfalls unbeantwortet bleibt, ob Gelder für Opfer anderer Katastrophen im In- und Ausland verwendet wurden. Ein seltsamer Passus im Vergabereglement ermöglicht solche Zahlungen.
Man stehe für einen „transparenten Dialog mit den Medien“ ein, heisst es von der Stiftung.
„Sofern dieser in einem konstruktiven Klima stattfinden kann und die elementarsten Standesregeln respektiert“ würden. Einfache Fragen gehören anscheinend nicht dazu.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Es ist nun vor allem an den Spendern, Transparenz und Rechenschaft über die Verwendung ihrer Gelder zu fordern.
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Die Schweiz ist in vielen in
Angelegenheiten leider immer
noch im 19 Jahrhundert stehen
geblieben. Schöne ist 90% der
Bevölkerung merkt heute noch
nichts!!
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… die Dusch- Doris sieht aber Asbach-Uralt aus!
Alkohol im Spiel?
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Die Frau ist Jahrgang 1963. Was erwartest du denn?
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und dann diese Kette, wie aus dem Nachlass von Uriella.
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Lieber vom Leben gezeichnet, als von Rolf Knie gemalt.
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Doris kann gerne auch meine Wurst haben.
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Das ist wohl eher ein Würstchen. Im besten Fall eine Ćevapčići, wenn wir grosszügig sind.
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Die Frage ist immer wie eine Frage gestellt wird….Herr Frenkel oder nicht?
Zitat: „Eine Mutter meint resigniert: „Könnte ich den Schweizer Pass zurückgeben, hätte ich dies längst getan.“ So tief sitzt der Frust.“
Es geht bei einer gemeinnützigen Stiftung immer um den Zweck, eine Stiftungsaufsicht usw.
Solche Fakten interessieren hier auf IP aber niemanden. Es geht hier bei IP viel mehr nur um Polemik, Bashing und vorgetäuschten „Sensationsjournalismus“.
Anscheinend scheint es die Mehrheit der Leser hier aber nicht zu kümmern, da ja die bösen Mainstream Medien….usw usw usw.
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Sein Kind zu verlieren, ist das Tragischste, was einem im Leben passieren kann.
Angehörige von Brandopfern, die schwer gezeichnet sind und Hilfe benötigen, sind um finanzielle Unterstützung froh, da sie mit hohen finanziellen Belastungen konfrontiert sind.
Was konkret nützt es Eltern von bei der Katastrophe verstorbenen Kindern, wenn sie Geld erhalten? Macht das ihre unendliche Traurigkeit auch nur ein Jota besser?
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Wieso wollen Eltern Geld für ihre toten Kinder ? Wollen die noch ein Geschäft machen damit ?
Den Pass soll die Frau sofort abgeben, wenn ihr unser Land nicht passt.
Habe noch nie von einem Land gehört, wo Eltern Geld bekommen, weil ihr Kind dort gestorben ist.
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Zuerst bin ich Schweizer, nur um das zu erklären. Darf ich mal ehrlich sagen, was ich über Leute wie Sie denke? Sie sind ein gefülloses Miststück wie unsere Politiker und Wirtschaftsvertreter. Leute wie Sie, zumindest in der Art wie Sie sprechen und denken, sind verantwortlich für die verschiedene Debakel/Desaster in der Wirtschaft, z.B. Credit Suisse/UBS, Swissair, Migros, Raiffeisenbank usw: Niemand von diesen Finanzgenies wurde zur Rechenschaft gezogen und bis heute alle geniessen ihre Immunität sind auf freien Fuss. Mafia.
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Solche ‚Stiftungen‘ sind ein Fass ohne Boden wie ein schwarzes Loch und niemand weiss genau, was dort wirklich getätigt wird. Ist es eine Art geheime Bank, wo ganz Finanzströne heimlich und mit viel discrétion à la Suisse ankommen? Herumtreiben und Heimlichtuerei machen die Situation noch schlimmer, aber die Crème da la crème unserer Gesellschaft macht weiter als wäre nichts passiert, ganz im Gegenteil. Total Corruption.
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Beni kann ja auch witzig sein, wer hätte das gedacht. „Ein Herz für Würste“, gefällt mir.
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Das hat mich jetzt grad mal neugierig gemacht. Gemäss KI Recherche kann man das Schweizer Bürgerrecht sehr wohl abgeben, wenn man 1. Keinen Wohnsitz in der Schweiz hat, und 2. Ein anderes Bürgerrecht besitzt.