Das Kongresshaus Zürich ist eine Institution. Die Stadt leistet sich diese – mit Steuergeld.
Drinnen gibts Bühnen, Säle – und ein Restaurant. Alles betrieben von der Kongresshaus Zürich AG.
Deren Aktien sind ausserbörslich zu haben, über 90 Prozent gehören nach einer Finanzrettung vor 4 Jahren der Stadt.
Sprich dem Taxpayer von Rotgrün-Zürich.
Bei dieser Kongresshaus Zürich AG gibts Zoff. Der zuständige Manager hält seit Wochen die Trinkgelder für die Crew zurück.
Es geht um rund 15’000 Franken. Für die Betroffenen keine Peanuts.
Verteilt wird der Zustupf aus den Portemonnaies zufriedener Gäste sozialistisch: Jeder erhält gleich viel.
Das Kibbuz-System gilt erst seit Anfang Jahr. Dafür sackte jeder Kellner sein erzieltes Trinkgeld für sich ein.
Der Monatslohn von gut 4’000 Franken schoss für pfiffige Kellner auf gegen 8’000 hoch.
Die Küchencrew schälte derweil Rüebli für nichts. Der neue CEO verfügte deshalb den Systemwechsel.
Damit kam jeder aufs Gleiche – pro Kopf ein paar Hundert Franken im Monat.
Letzte Verteilung war im Juni. Juli und August blieb das Kongresshaus zu.
Ende August erfolgte keine Ausschüttung, Ende September ebenso wenig.
Heute ist der 30. Oktober. Die Leute warten immer noch auf ihren Anteil. Selbst Praktikanten mit einem „Hungerlohn“ verstehen die Welt nicht mehr.
„Wir sind dran“, sagt der Chef der Kongresshaus Zürich AG. Dessen Name erinnert ans Bilderbuch aus Adelszeiten: Michel Loris-Melikoff.
„Das Zurückbehalten des Trinkgelds war ein Fehler“, sagt er. „Das kann mal vorkommen.“
Er verstehe, dass die Crew wegen der fehlenden Überweisung verärgert sei. „Das Geld kommt in ein paar Tagen.“
Sein fürs Trinkgeld-Fiasko verantwortlicher Gastro-Leiter soll gegenüber einem Koch einen der Kellner verunglimpft haben, geht um.
„In der Hitze des Gefechts kann der Ton manchmal rauh sein“, stellt sich Kongresshaus-CEO Loris-Melikoff vor diesen. „Ich war nicht dabei, aber da war sicher nichts unter der Gürtellinie.“
Ein Kritiker berichtet von pausenlosen Arbeitszeiten bis Mitternacht, um am Folgetag bereits um 9 Uhr wieder auf der Matte zu stehen. Gesetzliche Ruhepflicht wären 12 Stunden.
„Wir haben ein Zeiterfassungsystem“, sagt dazu Boss Loris-Melikoff. „Dieses wird intern und extern kontrolliert. Von Verfehlungen ist mir nichts bekannt.“
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich habe immer grosszügig Trinkgeld gegeben, wie sich das gehört.
Dann sollen die Stutz jetzt gefälligst auch beim Personal ankommen! Alles andere wäre eine bodenlose Unverschämtheit.
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Das Prinzip Sozialismus, Hauptfokus: Verhindern, dass jemand mehr verdient als andere, Resultat: Armut für alle, Orangen für die Funktionäre.
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Das Kongresshaus ist nur noch ein „Schatten“ der früheren Jahre.
Die gastronomische Qualität lässt zu wünschen übrig und die Sanierung der Baute war eine „Verschlechterung“.
Der Aktien-Kurs bewegte sich früher um CHF 2’500 bis CHF 2’700.
Heute liegen nur noch CHF 70 drin, das sagt alles.
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Die „oben“ brauchen die „unteren“ nicht. Vor allem wenn das Geld sowieso vom Steuerzahler kommt.
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Die Verantwortlichen habens wohl nicht kapiert.
Sowohl Dankgeld wie Trinkgeld beinhalten das Wörtli „Geld“.
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„Das Zurückbehalten des Trinkgelds war ein Fehler“, sagt er. „Das kann mal vorkommen“, sagt der ehemalige Banker und Street-Parade Organisator.
„Das kann mal vorkommen“, das darf nicht vorkommen. Zeigt wie wenig Respekt der Mann für sein schlecht entlöhntes Personal aufbringt! Ihm kann es egal sein ob seine Mitarbeiterinnen darben müssen. Er hat einen guten Lohn und ist nicht vom Trinkgeld abhängig!
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Tja, VR Frau Gsell kann den hals nicht vollkriegen
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Selber Schuld in einem Sozi Betrieb arbeitet man nicht für Geld man arbeitet für die Überzeugung. Trinkgeld ist sowieso kapitalistisch
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Darum versuche ich immer mit Bargeld zu bezahlen und gebe Trinkgeld dazu. Wenn sie auf Karte bestehen, tippe no tip und gebe dem Kellner das Trinkgeld doch bar in die Hand. Und gehe nie mehr dort.
Das Trinkgeld geht am Kellner der mich serviert hat. Fertig keine Diskussion.
Jeder arbeitet dort freiwillig.
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Nur beim Trink-Geld verteilen erhalten alle gleich viel.
Bei den Löhnen gilt sicher nicht „Gleiches Pensum – Gleicher Lohn“, denn das unfähige Kader will ja mehr verdienen, als diejenigen, die arbeiten.
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„es kann auch mal vorkommen“ dass plötzlich jemandem eine Hand ausrutscht und eine direkte Gerade auf die Fresse bekommt“ kann auch mal vorkommen“ würde ich meinen…………………; auch hier fragt man sich ob streng genommen das juristisch ok ist (Besitz/Eigentum) oder wie auch immer……………..menschlich eine Riesensauerei, und wenn der Verantwortliche das vor sich selbst und den anderen toleriert, was ist denn sonst noch im Argen?????
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wieder so mänägerli wo auf schlau machen.
zeit, dass die gastronomen ihre leuten
richtig bezahlen.
die preise sind ja auch schön rauf.
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Bei einem Besuch des Restaurants im Kongresshaus vor einiger Zeit, hatte ich nur eine Frage: Was ist der Koch wohl von Beruf?
Den Beizern ist nicht zu helfen. Sozialismus hat noch nie funktioniert, ständig über das Personal jammern. Das Trinkgeld muss der Person gehören, die es eingeholt hat. Die Küche muss man besser bezahlen, aber nicht durch Einführung des Sozialismus alle demotivieren. Aber typisch Stadt Zürich: Motto Leistung ist strafbar, auf jeden Fall nicht zu belohnen.