Meine Investitionswarnung, dass mehr Geld für Psychotherapie in der Grundversicherung die miserable Therapieeffizienz im Psycho-Paradies Schweiz nicht verbessert, hat der Markt vollumfänglich bestätigt.
Die Psychoanalytiker und Psychotherapeuten griffen in ihren medialen Reaktionen nicht die Sachargumente auf, sondern den Kritiker an.
Ein Betroffener, der das Psycho-Paradies als Patient erlebte, schrieb in seinem Kommentar auf diesem Portal:
„Über 20 Jahre hinweg war ich zur Therapie gegangen und am Ende kranker als zu Anfang. Immer wieder neue Verdachtsdiagnosen, pathologisierte Persönlichkeitszüge, da ‚Defizite‘ und dort ‚Traumas‘.“
„Man wird richtiggehend zum Opfer voller Unvermögen konditioniert. Befreit hat mich dann, den Fokus weg von Problematischem auf Funktionales zu lenken.“
Jeder akademisch Unverbildete erkennt: Psychische Gesundheit ist immer eine persönliche Investition.
Denn wenn der Mensch, in den investiert wird, sich nicht selbst verändert oder durch untaugliche Therapien bei seinem Veränderungsversuch ausgebremst wird, ist das Ganze eine zertifizierte, goldgerahmte Geldverbrennung.
Allein vom Jahr 2021 zum Jahr 2024 mit einer „Kostensteigerung von 394 Millionen Franken in der psychologischen Psychotherapie“ (Obsan-Bericht 07/2025, S.19).
Stellen Sie sich vor, Sie managen Ihr Finanzportfolio. Sie analysieren, diversifizieren, bewerten Risiken.
Sie würden niemals blind in einen Hype investieren oder eine Position halten, die permanent Verluste einfährt. Sie agieren strategisch, denn es ist Ihr Kapital.
Jetzt wechseln wir das Asset: Ihr Leben. Hier ist die Volatilität vorprogrammiert. Märkte crashen, Deals platzen, Beziehungen enden, Krankheits-Diagnosen schneien herein wie ein unangekündigter Margin Call.
Das Leben ist kein ETF auf den Weltindex; es ist ein unregulierter Krypto-Markt – unberechenbar, oft irrational und voller schwarzer Schwäne.
Keine noch so ausgeklügelte Absicherungsstrategie schützt Sie davor, dass das Leben plötzlich die Regeln ändert. Sie können die Ereignisse nicht kontrollieren.
Aber – und das ist die entscheidende Wende – Sie können Ihre Reaktion darauf kontrollieren.
Ihre mentale Bilanz ist die einzige, über die Sie wirklich die Hoheit haben. Hier liegt das grösste ungenutzte Renditepotenzial Ihres Lebens.
Bevor Sie jetzt an körperzentrierte Achtsamkeitskurse mit Klangschalen oder psychodynamische Selbstfindungs-Angebote denken: Vergessen Sie es.
Wir sprechen nicht von Esoterik, sondern von mentalem Ingenieurswesen. Klar, logisch und radikal wirksam.
Das Betriebssystem dafür ist älter als das römische Reich, aber stabiler als jede Software: die stoische Philosophie.
Sie ist das geistige Fundament der kognitiven Psychotherapie, der effizientesten psychotherapeutischen Methode, die wir heute kennen.
Ein ehemaliger Sklave namens Epiktet formulierte vor rund 2000 Jahren den Satz, der heute das Herzstück jeder guten kognitiven Therapie ist:
„Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.“
Das klingt harmlos, ist aber Dynamit für Ihr gewohntes Denken. Denn es bedeutet: Der Stau ist nicht das Problem; Ihr Gedanke „Das ruiniert meinen ganzen Tag!“ ist es.
Der unerwartete Kursrutsch an der Börse ist nicht das Problem; Ihre innere Forderung „Der Markt darf das nicht tun!“ ist die Fehlinvestition.
Der kritische Blick Ihres Kollegen ist nicht das Problem; Ihre blitzschnelle Interpretation „Er hält mich für inkompetent!“ ist der toxische Kredit in Ihrem Kopf.
Die kognitive Therapie ist im Grunde eine knallharte Revision Ihrer mentalen Buchhaltung. Sie lehrt Sie, Ihre eigenen Gedanken zu prüfen wie die Bilanz eines Unternehmens, das Sie kaufen wollen.
Die zentralen Fragen lauten: Welcher Gedanke schiesst mir in einer Stresssituation automatisch durch den Kopf?
Ist dieser Gedanke wirklich zu 100 Prozent wahr und hilfreich? Oder ist es eine Übertreibung, eine unbewiesene Annahme, ein Denkfehler?
Wir alle haben sie, diese Denkfehler. Sie sind wie Ramschanleihen (Junk Bonds) in unserem mentalen Portfolio.
Sie versprechen trügerische Sicherheit, produzieren aber langfristig nur emotionale Verluste. Dazu gehören Klassiker wie
Das Katastrophisieren: Aus einer kleinen Marktschwankung wird der totale Systemkollaps. („Wenn dieses Projekt scheitert, bin ich ruiniert!“)
Das Alles-oder-Nichts-Denken: Es gibt nur perfekten Erfolg oder totale Niederlage. Ein Gewinn von 9 Prozent ist eine Enttäuschung, weil 10 Prozent das Ziel waren.
Das Gedankenlesen: Sie wissen genau, was Ihr Gegenüber denkt – und es ist natürlich negativ. („Er hat auf die Uhr geschaut, mein Vortrag langweilt ihn zu Tode.“)
Ein typisches Beispiel: Herr X, 57, erfolgreicher Unternehmer, wacht nachts auf, weil der Nasdaq um 1,5 Prozent nachgegeben hat. Sein automatischer Gedanke: „Das ist der Anfang vom Ende. Ich verliere die Kontrolle.“
Sein Gefühl: Panik. Sein Verhalten: Er greift zum iPhone, checkt Kurse bis zum Morgengrauen, verschafft sich so fünf Stunden Schlafdefizit und schreibt gereizte E-Mails.
Herr X reagiert nicht auf den Nasdaq. Er reagiert auf seine fehlerhafte Erwartung über den Nasdaq, überdies fehlerhaft mit katastrophierendem Denken.
Die Krise findet nicht an der Börse statt, sondern zwischen seinen Ohren.
Das Prinzip zu verstehen, ist einfach. Es entspricht dem GIGO-Prinzip der Informatik: Garbage in → garbage out.
Was du reingibst, bestimmt, was rauskommt. In der kognitiven Therapie: Gedanken → Emotionen. You feel the way you think.
Die wahre Herausforderung, der Grund, warum so viele Menschen lieber jahrelang über ihre Kindheit plaudern, anstatt gesund zu werden, ist die Anstrengung, die die Arbeit verlangt, sich zu verändern.
Diese Arbeit ist die Due Diligence für die eigene Psyche: das ungeschönte, tägliche Beobachten und Hinterfragen der eigenen Denkmuster.
Es ist wie das Analysieren der eigenen Trading-Fehler. Es erfordert brutale Ehrlichkeit und die Bereitschaft, sich einzugestehen: „Hier habe ich irrational gehandelt. Hier hat mich die Angst gesteuert, nicht die Logik.“
Diese Anstrengung des eigenen Denkens und Umlernens kann Ihnen kein Psychotherapeut der Welt abnehmen. Ein guter kognitiver Psychotherapeut ist wie ein erstklassiger Analyst:
Er zeigt Ihnen die Schwachstellen in Ihrer Strategie, gibt Ihnen die Werkzeuge zur Korrektur und deckt Ihre blinden Flecken auf.
Aber die Trades setzen, die Entscheidungen treffen, das Portfolio umschichten – das müssen Sie selbst tun.
Das ist der Grund, warum sich so viele Therapiesitzungen – bei Therapeuten wie bei Patienten – im gemütlichen Plaudern erschöpfen. Echte Veränderung ist anstrengend. Aber die Rendite ist unermesslich.
Wer bei dieser mentalen Inventur Hilfe sucht, sollte genau wissen, wo er anklopft. Wenn Sie glauben, bei einem Psychoanalytiker Hilfe zu finden, könnten Sie eine teure Enttäuschung erleben.
Die Psychoanalyse ist wie Archäologie: Man gräbt jahrelang fasziniert in der Vergangenheit, findet vielleicht ein paar interessante Scherben, aber baut damit kein stabiles Haus für die Zukunft.
Wenn Sie den Psychoanalytiker nach all dem fragen: „Aber was kann ich jetzt konkret tun?“, wird er Ihnen wahrscheinlich sagen: „Das müssen Sie schon selber rausfinden.“
Die kognitive Therapie ist dagegen mentales Ingenieurswesen. Sie analysiert die Statik Ihres aktuellen Denkgebäudes, identifiziert die rissigen Träger (Ihre Denkfehler) und gibt Ihnen den Bauplan an die Hand, um es erdbebensicher zu machen.
Präzise, zielorientiert und auf Ergebnisse ausgerichtet – mentale Souveränität.
Für die meisten emotionalen Belastungen, die nicht auf schwere Traumata oder komplexe psychiatrische Erkrankungen zurückgehen, ist eine langjährige Therapie wie der Einsatz eines Vorschlaghammers, um einen Nagel in die Wand zu schlagen.
„Am Ende kranker als zu Anfang.“
Tatsächlich reichen oft zehn Stunden bei einem fähigen kognitiven Psychotherapeuten. Kognitive Therapie ist kein jahrelanger Prozess. Es ist ein Intensiv-Seminar für den CEO Ihres Lebens: Sie selbst.
Es ist der günstigste Luxus der Welt: zu lernen, gesund zu denken.
Die immer wieder von Psychoanalytikern vorgebrachte Behauptung, die kognitive Therapie arbeite nur an Symptomen und nicht an den Ursachen, ist eine versuchte Irreführung, die durch jahrzehntelange Wiederholung nicht wahrer wird.
Ob die Denkfehler ihren Ursprung in der frühen Kindheit oder in späteren Ereignissen der Lebensgeschichte haben, wird zwar auch in der kognitiven Psychotherapie sehr wohl ermittelt.
Das ändert aber nichts daran, dass es der einzige Weg ist, Psychotherapie als Gesundheitsdienstleistung zu legitimieren, den Betroffenen wirksame Instrumente zur Überwindung dieser Denkfehler in die Hand zu geben.
Wer immer verstehen wollte, warum kognitive Therapie „hochsignifikant wirksamer als psychoanalytische Therapie und Gesprächspsychotherapie“ ist, wie der Psychotherapie-Forscher Klaus Grawe von der Universität Bern schon 1994 feststellte, versteht:
Es sind nicht jahrelange Beziehungen zu Therapeuten, die selbstschädigendes und krankmachendes Denken heilen, sondern die Denk-Werkzeuge, die die Kognitive Psychotherapie mit professioneller Bedienungsanleitung bereitstellt, die befähigen, das eigene Denken von Fehlern zu befreien und zu gesunden.
Sie müssen Ihren Lebensstil nicht ändern. Tragen Sie weiter Ihre Patek Philippe, fliegen Sie First Class.
Aber fangen Sie an, zu denken wie ein Stoiker. Wie jemand, der die einzige wirklich sichere Anlageklasse entdeckt hat: die Fähigkeit, auf das Leben mit Gelassenheit zu reagieren, weil er weiss, was er kontrollieren kann und was nicht.
In der Sprache Ihrer Bilanz: Die beste Performance liefert nicht Ihr Portfolio, sondern Ihr präfrontaler Cortex, wenn Sie ihn richtig nutzen.
Sie würden nie in ein Unternehmen investieren, das notorisch Verluste schreibt und von irrationalen Impulsen gesteuert wird. Warum also tolerieren Sie das in Ihrem eigenen Kopf?
Die Investition in kognitive Klarheit und mentale Souveränität kostet Sie weniger als ein Wochenende im Dolder Grand.
Aber sie bringt Ihnen etwas, das Ihnen kein Banker der Welt garantieren kann: innere Freiheit. Und die ist – mit Verlaub – die einzige Währung, die niemals an Wert verliert.
„Denken lernen wie ein antiker Stöhlker“ – ich wollte beim Überfliegen wegklicken, habe dann aber doch genauer hingeschaut 😜
aha, da sucht einer Kunden, auch eine Methode. Sicher ist, wer hier gewinnt: der Therapeut, und wer verliert: Der Patient
„Sicher ist, wer hier gewinnt: der Therapeut, und wer verliert: Der Patient“
Sicher ist, wer hier gewinnt: die Bank, und wer verliert: Der Kunde.
Mir fehlt da etwas im Artikel:
Die Feminisierung durch Psychologinnen und Psychiaterinnen. Diese denken (natürlich) wie Frauen, haben aber nicht die geringste Ahnung, wie Männer denken/funktionieren und wollen trotzdem ihre weibliche Denkweise als Lösung anbieten.
Um den Kreis zu schliessen:
ElleXX – genau das passiert da.
Jens, bist du das?
Ich kenne viele Manager, welche denken wie ein Stein. Ob dieser antik ist oder nicht spielt dabei keine grosse Rolle.
Er habe aeine Probleme ergründen wollen. Dies die Antwort eines gestandenen Psychologieprofessors auf die Frage eines Studenten, was ihn zu seiner Studienwahl geführt habe. Zu bemerken, dass er im Gegensatz zu der Mehrzahl seiner Berufsgenossen weder Bart noch Schnurrbart trug, womit er sich maskiert hätte.
Sehr geehrter Herr Luchmann
Es wahr wie bei Ihrem letzten Artikel eine Freude auch diesen zu Lesen!
Ihre Aussagen haben wie schon letztes mal Hand und Fuss!
Das ganze Leben ist nämlich
eine Reise! Und diese Reise
beginnt mit unserer Geburt
und endet mit unserem Tod!
Was wir aber auf dieser Reise alles Erleben,hängt
weitgehendst von unseren getroffenen oder nicht getroffenen Entscheidungen ab!
Ich habe Ihren Artikel mehr als einmal gelesen!
Warum?
Mit Lesen alleine ist es nähmlich nicht getan. Sondern man sollte gleichzeitig Mitdenken und sich damit Auseinandersetzen
und Analysieren!
Es wahr … ist falsch.
👉DauerStress, Existenzängste, die Verantwortungslast organisch gewachsen/plötzlich zu gross geworden mit Family, Haus & Job, , RAV, Formularflut, Kurzarbeit, neue & steigende Rechnungen. Das PsychoMatterhorn wird immer grösser. Ja, psychologische Hilfe brauchen bald sehr viele. „Nachdenkende Eigenverantwortung & welchen Werten man nachrennt“ ist jedoch eher EigenSache, Ego & EigenVerantwortung. Wie schön man sich in guten Zeiten & Träumen gebettet hat, wird man in schlechten Zeiten nicht/nie mehr spühren. Hohe Ansprüche, viele fordernde Egos, hohe Rechnungen & langfristige Hypotheken.1+1=
.
💡 Ein Gedanke von Epikur
„Nicht der Mensch ist reich, der viel besitzt, sondern der, der wenig braucht.“
Epikur wusste: Wer seine Bedürfnisse reduziert, gewinnt Freiheit. Und wer frei ist, ist ruhig. Und wer ruhig ist, ist glücklich – ganz ohne Börsenkurs.
Innere Ruhe entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Loslassen. Wer versucht, alles zu managen Gedanken, Gefühle, Zukunft wird nie zur Ruhe kommen. Wer hingegen akzeptiert, was ist, findet Frieden.
Es ist sehr einseitig, wie die Wirkung von Psychotherapien oder der Psychiatrie dargestellt wird. Ich kenne mehrere Menschen persönlich und gut, die mit stationären oder ambulanten Therapien enorme Fortschritte machen konnten.
Ausserdem ist der Artikel viel zu lang für diese Plattform, warum schreiben Sie nicht in einer Zeitschrift?
War auch mal in Therapie. Also endlose Gespräche und Tabletten. Reine Zeit- und Geldverschwendung. Weil ich es mir leisten kann, habe ich aufgehört zu arbeiten. Seither geht es mir besser als je zuvor.
Ich kann es mir finanziell nicht leisten, habe aber trotzdem aufgehört zu arbeiten und Sklave für die Menschheit zu sein.
Seither geht es mir besser als je zuvor.
a) Gute Therapeuten sind äusserst rar.
b) Der Klient muss/soll/darf auch lernen, zu sehen wo das Problem liegt.
Und er muss spüren, wie sich das anfühlt. Alles andere ist von kurzer Dauer.
Das ist die grösste Herausforderung.
c) Medikamente können helfen, Gewohnheiten zu ändern, da die Chemie verändert wird und somit eine Veränderung erst fühlbar machen.
Bilden Sie fähigen kognitiven Psychotherapeuten aus, denn offensichtlich haben wir zu wenige davon.
Wenn Sie, Herr Luchmann, zur Lösung des von Ihnen beschriebenen Problems beitragen wollen, sollten Sie nicht nur darüber schreiben sondern vor allem ganz viele fähigen kognitiven Psychotherapeuten ausbilden.
Herzlichen Dank für Ihre Gedanken. Wahrscheinlich zi kompliziert für 20min 😉
… ist die steigende Schweizer Femiziderate das Leistungsprodukt Schweizer PsychotherapeutInnen.
Leider kann ich Ihnen keine Therapie empfehlen, bei der man intelligenter wird. So bleiben Sie ein hoffnungsloser Fall.
Die Psychologie hat uns den Glauben an Gott ausgeredet um uns danach ein Leben lang unseren fehlenden Halt therapieren zu können.
Dankeschön für diesen lebhaften, treffenden Artikel – welch ein Juwel!
In die gleiche Richtung zielt das Buch „The Subtle Art of Not Giving A F*ck“ von Mark Manson ab, ich empfehle es sehr.
oder auch:
„the courage to be disliked“
Stoiker sein und sein Geld an der Börse machen schließen sich gegenseitig nicht aus. Im Gegenteil, es ergänzt sich bestens. Mentale Souveränität, kognitive Klarheit und Stoizität führen zwingend zu Reichtum, erfüllenden Partnerschaften und einem guten Leben. Das übrige Geschwurbel kann man getrost ignorieren.
Gute Anregungen – habe den Artikel mit Genuss gelesen.
Es ist richtig, dass unser Denken der zentrale Dreh- und Angelpunkt unseres seelischen Wohlbefindens ist. Am Anfang steht der Gedanke – kann er an einen Triggerpunkt andocken, entsteht daraus ein Gefühl oder ein Handlungsimpuls.
Die Frage, die mir die kognitive Therapie allerdings nicht beantworten kann: Wer garantiert mir, dass ich ein existenzbedrohendes Ereignis überstehe? Wer nimmt mir die Angst vor dem Tod?
@Rolf
Niemand kann Ihnen dies garantieren, zumindest nicht jene die ehrlich sind.
Die Angst vor dem Tod können nur Sie selbst ablegen.
Einfach ausgedrückt: Leben Sie in der Gegenwart und machen das Beste daraus.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
@Rolf
Das war eigentlich eine rhetorische Frage. Wenn man weiss, wohin die Reise geht, hat man in der Regel auch keine Angst davor.
Die Frage sollte lediglich die Grenzen des bio-psycho-sozialen (ich hoffe, die Reihenfolge stimmt) Modells der Psychologie aufzeigen – sie hat keine Lösung für die grundlegenden Ängste der Menschen.
Angst vor dem Tode ist unbegründet. Das haben schon Milliarden Menschen vor ihnen geschafft.
Psychologe wird man nur, wenn man selbst eine verkorkste Psyche hat.
Oder Linke mit dem Hilfswahn, die zahlreich in den Städten vertreten sind!
Unglaublich, wie hier hunderte von Millionen verbraten werden. Man denke nur schon an die Kriminellen in den Gefängnissen. Bald jeder Insasse- und sei er noch so schwer kriminell- wird mit Psychotherapie und anderen Therapien überschwemmt. Oft komplett unnötig. Der Täterschutz und der Resozialisierungswahn ist in der CH ausgeprägt. Ein Dank dafür gehört unsere Sozialisten und Kommunisten in der Politik.
Geschätzter Dietmar Luchmann
Ein grossartiger Artikel, danke dafür!
Gerade die antike Philosophie ist wahrlich eine „Trinkstätte“ für frisches und klares Denken.
Meine persönlicher Favorit aus dieser Epoche ist Epikur und wer sich dem Thema der Seelenruhe (Ataraxie) beschäftigt, der versteht, wie wertvoll sie ist.
Mit besten Grüssen verbleibend,
Richard Höhn
Nur vordergründig ein guter Artikel, im Endergebnis aber geht die Rechnung nicht auf. Deshalb ist der Artikel eine weitere Art der Menschheitsverführung. Wahre Freiheit ist nur darin zu finden, wenn wir uns unserem Schöpfer Gott zuwenden und die Beziehung zu ihm in Ordnung bringen.
Ich kann es mir finanziell nicht leisten, habe aber dennoch aufgehört zu arbeiten und Sklave für die gierige Menschheit zu sein.
Seither geht es mir besser als je zuvor.
Wenn ich das mal laienhaft aus meiner Sicht zusammenfassen darf: Es geht um innere Akzeptanz. Der Student, der endgültig durch die Prüfung geflogen ist, sollte also sagen „Was war es doch für ein Fehler, Atomphysiker werden zu wollen! Busfahrer ist meine wahre Bestimmung! Wie gut, dass die Prüfungskommision mich mit der Nase darauf gestossen hat.“ Der (vormals) reiche Erbe, der im Börsencrash sein Vermögen verloren hat, sagt sich: „Super! Jetzt muss ich mich gar nicht mehr um SMI, Dax, Dow Jones, etc. sorgen! Die Lieferzeiten von Ferrari und Rolex können mir ab sofort auch egal sein!“
@Rechner
Sie fordern von Dr. Luchmann, „ganz viele fähige kognitive Psychotherapeuten“ auszubilden und hier „nicht nur darüber schreiben“. Das ist ein Denkfehler.
Mit kognitiver Therapie in 10 Stunden zu heilen, ist harte Arbeit. Warum sollten Psychotherapeuten hart arbeiten, wenn sie entspannte 60 Monate Psychoanalyse von Ihren Prämien bezahlt erhalten?
Die Angstambulanz von Dr. Luchmann erklärt, dass nur 10 Prozent der Menschen inkl. Psychotherapeuten selber denken (https://angstambulanz.com), aber deshalb sind Psychotherapeuten doch nicht so blöd, ohne Zwang hart arbeiten zu wollen.
@Rechner
Sie fordern von Dr. Luchmann, „ganz viele fähige kognitive Psychotherapeuten“ auszubilden und hier „nicht nur darüber schreiben“.
Das ist ein Denkfehler!
Durch kognitive Therapie in 10 Stunden zu heilen, ist harte Arbeit. Warum sollten Psychotherapeuten hart arbeiten, wenn sie entspannte 60 Monate Psychoanalyse von Ihren Prämien bezahlt erhalten?
Also bevorzugen Psychotherapeuten Psychoanalyse statt kognitive Therapie.
Freuen Sie sich, dass er wenigsten hier schreibt.
Nach ihrem letzten Propagandaartikel von Bachem und ihnen lohnt es sich nicht einmal mehr ihren Beitrag zu lesen! Billigste Propaganda für die Leute, die sie leider stigmatisieren und gleichzeitig abzocken!