Am 10. November ging es dramatisch zu und her im zürcherischen Niederhasli. Ein Mieter kam nach Hause und fand plötzlich ausgetauschte Schlösser vor.
In der Wohnung: Ausweise, Dokumente, Medis. Seit zwei Jahren wohnt er in einer 3,5-Zimmerwohnung (100m2, 2’600 Franken Miete).
Er war drei Wochen im Verzug mit der Miete.
Der Vermieter hatte zuvor zwei Winter lang laut Quellen die Mängel an der Heizung nicht richtig beheben lassen.
Die Mieter froren bei Temperaturen zwischen 5 und 12 Grad.
Der Vermieter kennt da offenbar kein Pardon. Ihm beziehungsweise seiner Immobilien AG gehören rund 50 Wohnungen im Zürcher Unterland.
Der Ausgeschlossene wandte sich noch am selben Tag an seinen Anwalt, der gleich ein Schreiben an die Kantonspolizei schickte.
Vorwurf: Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Diebstahl, Nötigung und Sachentziehung.
Eine Truppe rückte aus. Der Vermieter öffnete die Wohnungstür, und der arme Tropf konnte seine nötigsten Sachen aus der Wohnung holen.
Die restlichen Gegenstände liegen jetzt in einem Lager des Vermieters.
Bevor die übergeben werden, will er über 5’000 Franken. In der Preisforderung enthalten sind das neue Schloss (350 Franken) und die Wohnungsräumung (1’500 Franken).
Derzeit wohnt der Mieter in einem Hotel und hofft auf die Justiz.
Dass der Vermieter anscheinend ohne Vorwarnung und ohne Rechtsgrundlage einen Mieter ausschliesst, ist kein Einzelfall. Eine andere Familie traf es letztes Jahr.
Auch sie wurde mit einem Schloss ausquartiert. Die junge Mutter wusste nicht, wie weiter. Zuflucht fand sie bei ihrer Mutter, die ihr zuerst einmal Kleider kaufen musste.
Im Winter zuvor ging im Haus des Vermieters die Heizung nicht an, wie ein anderer Mieter bestätigt. Der Besitzer war unerreichbar. Für die junge Familie besonders hart: Ihr Kind kam damals gerade auf die Welt.

Manche Mieter denken sie seien Eigentümer.
Und manche Eigentümer glauben, dass die Immobilie ihnen gehört, dabei gehört immer ein beachtlicher Teil der Bank.
In Niederhasli Flugschneisikon 100 Quadratische Meter für 2‘600 Fränkli.
Der Mieter ist offensichtlich ein MDI einer Bank.
So einen Fantasiepres würde sonst niemand bezahlen.
Dieser Vermieter ist eben ein Dealmaker. Er will den Deal abschliessen mit wo zahlt, und basta.
… die Profiteure der Masseneinwanderung und des Wirtschafts- und Polit-Filzes, dass schlussendlich jeder in unserem System unter die Räder kommen kann, dass Firmen und Hauseigentümern viel zu viele Rechte gegeben hat, während der normale Bürger nur noch treu-doof hinhalten kann um zur Ader gelassen zu werden.
Bei 2600 CHF Miete monatlich handelt es ich hier ganz klar um eine sehr gut verdienende Person, welche deutlich oberhalb des durchschnittlichen Einkommens verdient.
Tipp: Rechtsschutz gibt es zwar nicht in offenen Fällen, aber eine Mitgliedschaft bei Mieterverband lohnt sich.
Swiss Life Select ? Wäre nicht erstaunlich
Nein…. Ragip Alabaku …. Alabaku Immobilien & Alegria Immobilien in Niederglatt
Trump’s Methoden rufen halt auch Trittbrettfahrer auf den Plan…
Mieter und Vermieter werden selten Freunde, leider eine Tatsache.
Was am künstlichen Unterangebot liegt: Der Bereich jeder Kompromissfindung im Streitfall wird durch den Nachfrageüberhang bei bloss verbleibendem Ausweg über einen Rechtsmitteleinsatz auf Null verengt. Eine Katastrophe zuerst für die Mieter, aber eben auch eine gesellschaftliche Bruchlinie. Dass die Situation v.a. in Bern politisch gewünscht ist, ist offensichtlich. Denn erst existenzbedrohende Knappheiten führen zur Ablenkung ganzer Bevölkerungen von weiterreichenden Schauplätzen. Machiavelli 2026.