Die Berner Kantonalbank musste einst vom Steuerzahler gerettet werden – mit einer Milliarden-Infusion.
Neuerdings gibt ein frisches Loch zu reden. Dieses ist weniger tief, doch für die Verantwortlichen ist es ebensowenig ein Ruhmesblatt.
Im Fokus steht die Aity, ausgesprochen für „IT“. Es handelt sich um die Tech-Tochter der Berner Staatsbank (BEKB).
Diese Aity steht schief. Nach Projekten, die komplett aus dem Ruder gelaufen sind, musste das Unternehmen respektive ihr Mutterhaus zweistellige Millionen-Abschreiber vornehmen.
Jetzt folgt die Zeche. Sie trifft das Personal. 22 Jobs verschwinden, es kommt zu Entlassungen.

„Die BEKB richtet ihre IT-Tochter aity AG auf die nächste Entwicklungsphase aus“, sagt ein BEKB-Sprecher.
„Im Zuge dieser Weiterentwicklung kommt es zu organisatorischen Anpassungen, die auch einen Stellenabbau von 22 Mitarbeitenden betreffen.“
„Die betroffenen Mitarbeitenden werden im März persönlich informiert und mit einem umfassenden Sozialplan begleitet.“
Der harte Schnitt ist offenbar dringend nötig. „Ziel der Massnahmen ist es, die langfristige Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der aity AG nachhaltig zu sichern.“
Der Druck auf die UBS People steigt und steigt. Hätten sie rechtzeitig etwas gesucht…
„Nach Projekten, die komplett aus dem Ruder gelaufen sind, musste die Aity respektive ihr Mutterhaus zweistellige Millionen-Abschreiber vornehmen.“
… wurden die Verantwortlichen finanziell belangt ?
So lange die Schuldigen nicht betrieben werden ändert sich nichts.
Es gibt auch bei Staatsbanken ein ‚unternehmerischen Risiko‘.
Wo investiert wird, können auch Fehler gemacht werden: bei UBS wie bei der BKB. Wichtigist, dass gehandelt wird.
@wd. Die BEK ist keine Staatsbank. Sie ist eine Privatbank mit Staatsgarantie ausgerüstet.
Bei „Berner“ war bereits klar das nix Gutes kommt.
In Indien werden wie verrückt Aityler gesucht. Vielleicht Zeit seinen Horizont mal zu öffnen.
Alternativ suchen wir noch Logistiker. Falls Sie auch das Win11 Update machen können, wäre das ein plus.
Die IT ist das Herz jeder Bank. Da zu kürzen ist ein erhebliches Zeichen von Schwäche.
Hoffentlich muss der Steuerzahler in Bern da nicht die Geldbörse für öffnen.
Die BEKB ist eine private Aktiengesellschaft ohne Staatsgarantie.
Spannend ist trotz allem die Kursentwickung der BEKN.
Berner Kantonalbank. Bekannt für Millionenlöcher (teils vom Steuerzahler ausgeglichen) und Arroganz.