Das Zürcher Universitätsspital (USZ) ist der Hotspot der Stunde. Der Skandal um 70 Herz-Verstorbene, die noch leben könnten, schlägt immer höhere Wellen.
Jetzt meldet sich erstmals die oberste Chefin des USZ gross zu Wort: Monika Jänicke. In der SonntagsZeitung meint sie, dem Whistleblower gebühre „Respekt“.
Und: „Wir sind nach jahrelangen Defiziten wieder in der Gewinnzone. Und dafür danke ich allen Mitarbeitenden sehr.“

Im Januar öffnete Jänicke, die bei Novartis Schweizer Länderchefin – eine Art Hüttenwart – war, das Portemonnaie.
Jenes des Steuerzahlers: Das USZ hängt faktisch am Tropf des Kantons. Jänecke gab allen 500 Franken Sondergeld.
„Die einmalige Zulage von 500 Franken vom Januar 2026 ist ein Dankeschön an die Mitarbeitenden für ihren grossen Einsatz im Jahr 2025 und konnte aufgrund des positiven Geschäftsergebnisses im Jahr 2025 möglich gemacht werden“, bestätigt das Spital.
Der Zustupf soll die Stimmung heben. Soeben haben Jänicke und ihre Leute eine grosse Personal-Umfrage lanciert.
Der 500 Franken-Bonus sei „ein Bestandteilteil der allgemeinen Lohnrunde und steht in keinem Zusammenhang mit der Mitarbeitenden-Umfrage“, so das USZ.
Laut einer Quelle gibt es seit April weitere Sonderzahlungen. 2’000 Franken und mehr würden jene erhalten, deren Leistungen besonders belohnt werden sollen.
Das Spital hat diese Zahlungen nicht bestätigt. Eine Quelle beharrt aber darauf, dass es sie geben würde.
Die zeitliche Nähe zwischen den April-Ausschüttungen – wenn diese tatsächlich stattfinden – und der Mitarbeiter-Umfrage sticht ins Auge.
Jänecke stellt sich als CEO dar, die grossen Wert auf gute Stimmung im Haus legt. In der SonntagsZeitung sagt sie:
„Wenn man es schafft, eine Unternehmenskultur mit einem partizipativen Ansatz zu verankern, dann kann man sehr viel bewegen.“
Als die Pharma-Frau vor 3 Jahren das operative Steuer beim USZ übernahm, zeigte sie eine andere Einstellung – eine weniger partizipative.
Sie plante in den Wochen vor ihrem offiziellen Start am 1. Juni ein luxuriöses Büro für sich an bester Lage, direkt hinter dem Haupteingang des USZ an der Rämistrasse 100 in Zürich.
Dafür hätten Mitarbeiter des „International Office“ Platz machen müssen. Diese wurden von den zuständigen Leuten informiert, dass sie ihre Büros für die neue Chefin räumen müssten.
Das ganze International Office, wo das USZ seine besonders vermögende, globale „Kundschaft“ empfängt, sollte aus der bewusst gewählten Primelage in einen hinteren Bereich umziehen.
Die Patienten-Lounge wäre dem Vorhaben geopfert worden. „Es gab bereits konkrete Umzugspläne“, sagt eine Quelle.
Das Spital dementiert. „Diese Behauptung ist falsch“, schreibt die USZ-Medienstelle. „Die CEO – ebenso wie die gesamte Spitaldirektion – hat keinen fixen Arbeitsplatz, auch nicht an den anderen Standorten.“
„Das Büro der Spitaldirektion wurde nach Prüfung aller Möglichkeiten in ein Gemeinschaftsbüro mit drei Arbeitsplätzen und einem angrenzenden Sitzungszimmer umfunktioniert, das Mitarbeitenden der Spitaldirektion, Stabstellen etc. gleichermassen frei zur Verfügung steht.“
Die Quelle beharrt auf ihrer Darstellung. „Die Räume des International Office waren eindeutig für Frau Jänicke und ihr Kernteam bestimmt“, so der Insider.
„Das ergibt sich auch daraus, dass Frau Jänicke und ihre Sekretärin später Räume direkt hinter dem International Office bezogen haben.“
„Diese sind zwar nicht so gross und schön wie die Patientenlounge des International Office, aber dienen quasi als Ersatzlösung.“

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500 Franken als Dankeschön das ist die Art von grosszügiger Geste, die man macht, wenn man hofft, dass niemand merkt, dass man gleichzeitig versucht hat, sich ein Chefbüro in der VIP‑Lounge einzurichten.
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Jeden Tag bin ich froh, dass ich eine mögliche Intervention am USZ abgesagt habe.
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Der Satz „Wir sind wieder in der Gewinnzone“ klingt auch speziell, wenn das Spital faktisch am Tropf des Kantons hängt.
Gewinnzone, eher Wellnesszone für die Führungsetage.
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Ablasshandel mit unserem Geld! Was sind die Auswirkungen bei den Krankenkassenprämien ?
Ist Frau Rickli darüber orientiert, oder will sie darüber nichts wissen !
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An unserem Gesundheitssystem stossen sie sich gesund.
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Wenn das USZ wirklich wieder in der Gewinnzone ist, dann offenbar vor allem für jene, die sich schon mal vorsorglich ein Büro in der ersten Klasse reservieren.
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Pfui, die 500 CHF sind eine Art Bestechungsgeld. Das USZ mutiert zu einer öffentlichen Token Institution.
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500 Franken für die Angestellten, ein geplanter VIP‑Thronsaal für die CEO das ist nicht Unternehmenskultur, das ist Hofhaltung. Fehlt nur noch, dass sie sich zur Krönung selbst ein Denkmal in der Eingangshalle aufstellt.
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Gesund ist, was das Portemonnaie füllt. Partizipativ ist, was den Pöbel bei Laune hält.
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Diese 500 Franken sind nicht Dank, sondern Schweigegeld in Münzform. Und wer sich gleichzeitig ein Luxus‑Office reserviert, während 70 Patienten zu früh sterben mussten, sollte vielleicht weniger über „Kultur“ reden und mehr über Rücktritt.
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500 Franken Bonus das ist wie ein Placebo gegen Organversagen. Während das Personal mit Burnout jongliert, probt die Chefin offenbar schon mal den Einzug in die Präsidentensuite. Partizipativ heisst hier wohl: Die einen dürfen schuften, die andere schaufelt.
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Gut das IP das bringt, es zeigt was das für eine Schlangengrube am USZ ist. Schlimm!. Da bedankt sich die CEO Jänicke beim Whistleblower heute in der Sonntagszeitung – wobei das Interview auch „eigenartig“ und nicht wirklich glaubwürdig – und nun kommen andere, denen das scheinbar trotzdem nicht passt, und intrigieren gegen Jänicke. Ist das Zufall vom Zeitpunkt? Spannend wie das weitergeht.
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Schweigegeld fürs Wegsehen & nicht mit den Medien sprechen?
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Homöopathische Dosen fürs Fussvolk, die volle Dröhnung für die Chefin: so geht Management aus dem grossen Kanton. Bezahlt vom Prämien- und Steuerzahler.
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So kauft man sich gute Stimmung!
Die Umfrage ist gekauft (mit Steuergeldern).
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Selten sowas scheinheiliges gelesen wie dieses Interview in der Sonntags Zeitung.