Ist die Universität Zürich ein Buddy-Betrieb? Zwei Fälle lassen aufhorchen: jener eines Wissenschafts-Ehepaars aus Deutschland und jener von Rektor Michael Schaepman.
Die Eheleute erhielten 2006 am Institut für Politikwissenschaften eine Anstellung von der Universität Zürich, die mit fast 30’000 Studenten und fast 10’000 Angestellten riesig ist.
Katharina Michaelowa ist „Professorin für Politische Ökonomie und Entwicklungspolitik“. Darüber hinaus war sie bis vor wenigen Jahren im Spitzengremiums des Schweizerischen Nationalfonds.

Dieser vergibt die entscheidenden finanziellen Mittel für Forschungsprojekte. Michaelowa war dort zuständig für die internationale Zusammenarbeit.
Ihr Mann Axel Michaelowa ist gleich wie seine Frau seit zwei Jahrzehnten auf der Payroll der Uni Zürich. Und zwar im gleichen Institut, jenem für Politikwissenschaften.
Dort leitet er die Gruppe „Internationale Klimapolitik“, wie in seinem CV steht.
Beide sind zudem aktiv fürs „Center for Comparative and International Studies“ der Uni und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH).
„Mein Mann und ich, wir arbeiten schon immer zusammen, weil wir überlappende Forschungsinteressen haben“, sagt Katharina Michaelowa.
„Ich sehe in diesem Zusammenhang keine Interessenkonflikte.“

Axel Michaelowa seinerseit meint: „Ich bin seit 2006 mit einem Kleinstpensum von 10 Prozent an der Universität Zürich angestellt und finanziere meine Gehaltskosten über Drittmittel.“
„Meine Stelle ist bei der Institutsleitung des Instituts für Politikwissenschaft und nicht am Lehrstuhl für Politische Ökonomie und Entwicklungspolitik meiner Frau angehängt.“
„Meine Frau hat keine personalrechtliche Verantwortung und keine Weisungsbefugnis für mich.“
Und von der Uni-Medienstelle wird Folgendes ins Feld geführt:
„Inhaltlich arbeiten Katharina und Axel Michaelowa zusammen und haben auch gemeinsam publiziert. Ihre familiäre Verbindung haben sie von Anfang an stets transparent kommuniziert.“
Alles in bester Ordnung also.
Die Uni-Spitze macht es vor. Michael Schaepman ist der Rektor, in dieser Funktion gilt er als oberster Kopf einer der wichtigsten Bildungsstätten des Landes.

Der Geographie-Professor führt die Uni Zürich seit 2020.
Schaepmans Frau Gabriela arbeitet ebenfalls an der Zürcher Hochschule – seit über 20 Jahren. 2019 wurde sie „Associate Professor of Earth System Science“, seit 2025 ist sie „Full Professor“.
„Die Universität Zürich ist den Grundsätzen von Good Governance verpflichtet“, heisst es dazu von der Medienstelle der Uni.
„Entsprechend sind ihre Prozesse geregelt, insbesondere der Berufungsprozess.“

„Ein besonderes Augenmerk gilt in diesen Verfahren den Ausstandsbestimmungen. Es handelt sich um einen aufwändigen, mehrstufigen Prozess mit verschiedenen Gremien zur Qualitätssicherung.“
„Das diesbezügliche Berufungsverfahren begann im November 2017 und wurde Anfang März 2019 mit der Ernennung von Prof. Dr. Gabriela Schaepman-Strub durch den Universitätsrat abgeschlossen.“
Will heissen: Frau Schaepman war schon gut ein Jahr Teil der Professorenschaft, als ihr Ehemann Michael im August 2020 seinen Job als Rektor der Uni Zürich angetreten hatte.
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An der Uni gibt es nicht nur Filz, es gibt auch Filz&Bett!
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was ist jetzt die Frage oder das Problem?
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Du verstehst es wirklich nicht??
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Ich fühle mich verarscht als Schweizer, chunsch drus?
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Was für ein Zufall :).
Die Wahrscheinlichkeit liegt ja statistisch weit unter 0%.
Ein Schelm wer an Unregelmässigkeit denkt.
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Diese Uni wird bald geschlossen.
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In defense of Effektivität
Honigtöpfe haben schon immer ParasitInnen angezogen.
Und die erhalten sich über Vetternwirtschaft, auch Korruption genannt.
Wenn der Honigtopf sich zu leeren beginnt, verlassen die NutzniesserInnen schnell den Ort.
Im Prinzip sollten die Personen, die den Topf füllen, auch davon profitieren.
Das ist hier nicht der Fall.
Fazit: Budget per sofort blockieren und 90% Selbst-Finanzierung einfordern.
Dann ist der Spuk schnell vorbei.
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Die Hochschulen in der Schweiz werden mit jährlich 20 Milliarden subventioniert. (die Bauern auf denen man immer rumhackt bekommen 3 Milliarden).
Die Hälfte aller Studenten sind Ausländer. Etwa 14’000 Deutsche. Die kosten uns also ein paar Milliarden, da die Studienkosten sehr tief sind.
Auch bei den Professuren gibt es viele Deutsche.
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FALSCH
Die Landwirtschaft kostet die Schweiz rund 3,6 Milliarden Franken an direkten Bundessubventionen pro Jahr. Inklusive indirekter Kosten (Zölle, Preisstützungen und ausgelagerte Kantonsausgaben) gehen Studien von gesamtwirtschaftlichen Kosten von rund 20 Milliarden Franken jährlich aus.
Nach den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) belaufen sich die Gesamtkosten aller Schweizer Hochschulen (universitäre Hochschulen, Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen zusammen) auf insgesamt rund 13 bis 14 Milliarden Franken pro Jahr.
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10% von Uni, Rest über Drittmittel??!! Dieser Michaelowa macht wohl Witze, warum bekommt er wohl Drittmittel , wegen seines Aussehens? Wessen Ressourcen verwendet er wohl mit den Drittmitteln? Und ich rate mal diesen Schaepman noch genauer unter die Lupe zu nehmen!!!
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Mal wieder schnell etwas zusammenkonstruiert, um ein bisschen Uni Züri Empörung beim Kommentarenmob anzustacheln…
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Fähigkeitsausweis oder familiäre Verknüpfungen, was wohl prioritär war bei der Stellenvergabe und Professur?!?!??
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Überall nur noch Deutsche, vom Architekten bis zum Zoodirektor. Einziger Trost, sie fallen uns nicht zur Last und die Sprachbarriere ist kleiner. Nachteil, die Zürcher mit der grossen Klappe mussten diesen Platz den Deutschen überlassen..
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Grün rot Ideologen Import aus D – die sollen doch in das Paradies Düüütschland zurück statt die Schweiz in diesen Sunpf ziehen …. Lustig: sie wollen dort alle weg …. Warum nur???
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Schade Herr Haessig
Ihr Blog entspricht Ihren Ambitionen (Boulevard zu liefern) mittlerweile voellig eventuell unterschreitet er dessen Niveau sogar oft.
Ihre Leser sind, basierend auf den Kommentaren hoeflich ausgedrueckt ambitionslos.
Lohnt sich kaum mehr Sie zu lesen oder zu hoeren.
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Dein Kommentar und Einschätzung passt zu deinem Namen – eben „Hohl“.
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Wenn all diese deutschen akademischen Lehr- und Forschungspersonen wenigstens zu deutschen Gehältern arbeiten würden. Und Tsüritütsch lernen und ihre Vorlesungen in dieser einheimischen Sprache halten würden.
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Jaja, wenn alle Uni-Professoren „Gelehrte“ wären.
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Welch Skandal!
Hat die Saure-Gurken-Zeit jetzt schon angefangen?
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Kluge Leute heiraten kluge Leute. Das ist doch normal.
Also alles kein Problem.