Briefe und ihre Marken leben immer noch. 1,5 Milliarden Briefe wurden letztes Jahr in der Schweiz verschickt.
Es gibt 100 Briefmarkenvereine, neue Briefmarken sind schnell ausverkauft.
Über 200’000 Produkte rund um die Philatelie sind aktuell bei Ricardo gelistet. Im April erst wurden bei einer Auktion 80 Prozent aller Angebote versteigert. Ein Traumwert.
Die Zahl der Sammler geht zwar zurück, aber es gibt weiterhin Tausende, die viel Geld für neue Briefmarken ausgeben und sie in Alben stecken.

Diese alten Männer will die Post melken. Im März wurde ihnen ein neues Abo vorgestellt: „Helvetia+“.
Es handelt sich um Abonnement für rein kommerzielle Briefmarken, die mit der Tradition von Schweizer Briefmarken nichts mehr gemein haben.
Diesen August kommt die zweite Briefmarke von „Helvetia+“: Shaun das Schaf.
Mit Helvetia haben die Postwertzeichen nichts gemein. Gestaltet in England, gedruckt in den Niederlanden, auf Englisch geschrieben: „Shaun the sheep“.
Was haben die Schafe mit unserem Land zu tun? Die Post schreibt: „Ab 1. Oktober 2026 kommt „Shaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld“ in die Schweizer Kinos.“ Ein nationales Ereignis.
Und ein finanzielles.

Geht man von einer Auflage von 50’000 Sonderbögen aus, verdient die Post alleine damit 200’000 Franken.
Hinzu kommen die beliebten Zehnerbögen (10, 12 und 25 Franken), die wahrscheinlich wieder eine halbe Million Franken einbringen.
Diese Briefmarken landen in den meisten Fällen postfrisch oder mit Ersttagsstempel in den Alben. Hinzu kommen Einzelmarken, Ersttagsbriefe und andere Produkte.
Die Lizenzgebühren betragen in der Regel zwischen 3 und 8 Prozent. Am Ende wird die Post einen sechs- bis siebenstelligen Gewinn erzielen.
Das Abo ist neu, nicht aber die Idee. Schon zweimal gab die Post Briefmarken für neue Kinofilme heraus: Garfield und Molly Monster.
Früher würdigte man Schweizer Generälen oder Käfer. Wer ältere Briefmarken sammelt, kennt die wichtigsten Bauten in der Schweiz.
Diese Würdigung ist heute beim Gelben Riesen nicht mehr gefragt.
Noch wirbt die Schweizer Post nicht für alle Movies. Im Juli zum Beispiel gab es den französischen Film „Chéri, ich komme! – Die Erfindung der Lust“. Leider ohne Briefmarke.
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Es hat solange es hat.
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Es ist diese weibliche Infantilisierung, die in der Werbung schon viele Jahre zu sehen ist. Nun auch bei der Post.
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Schaut die Post nicht für gutes Geld ist auch wieder nicht recht!
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Wieder ein Artikel von Beni. Und wieder einmal werden zahlreiche Kommentatoren auf ihm rumhacken! So gemein! Was viele nicht wissen: Nachdem Beni seine Karriere in den Sand gesetzt hat, versucht er wieder Fuss zu fassen. IP ist so quasi ein Arbeitsintegrationsprogramm für ihn. Wenn ihr ihn weiterhin so andisst, wird er bald zum IV-Fall und muss dann nach Pattaya auswandern!
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Weshalb nicht eine limitierte Sonderausgabe von mir ?!
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Wenn es genug Briefmarken Freaks gibt die so etwas kaufen und die Post damit Geld machen kann. Wieso nicht?
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Frenkle Sofa“journalist“…Herr René Zeyer Betreiber von http://www.zackbum.ch eine Seite hat dieser Ausdruck erfunden nur auf dem Dofs sitzen. Ich habe früher 40 Jahre in Asien (frenkle? Arbeiten… 😉 ) Fremdwort für ihn 😀
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Frenkle NOT for President of the USA und Briefmarken 😀😃
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Frenkle NOT for President of Post 🙂
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Medication time! Medication time!
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Typisch heutige Schweiz – lieber Sauglattismus als Seriosität. Zu sehen heute auch an der Streetparade.
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Sehen wir es einmal nüchtern: «Shaun the Sheep» bringt Vieles mit, was man guten Schweizer Tugenden zuschreibt. Gemeinschaftssinn, Intelligenz, Mut, Zuversicht. Und, nicht unwichtig, einen trockenen Humor. Ob man das von sämtlichen offiziell auf Briefmarken Gewürdigten sagen kann, ist mindestens fragwürdig. Allein deshalb hat «Shaun the Sheep» seine eigene Briefmarke verdient. Und Alle, die er zum Schmunzeln gebracht hat, gleich mit.
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Briefmarkensammeln = Boomer-Sport. Wird nur noch getoppt von Kaffirahmdeckeli-Sammeln. Wenn Käfer neben Schweizer General geht, dann geht auch Shaun neben Käfer neben General. Ich sehe da kein Problem. Ausserdem, wer braucht denn überhaupt noch Briefmarken mit Bildli drauf? Wenn schon Briefmarken, dann mit QR-Code. Wie auch immer… Shaun rockt!
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Mit den Simpsons drauf hätte die Post dem Umsatz mindestens verzehntfach gehabt.
Wer ist das Zielpublikum für das Schaf-Motiv? Ich würde niemandem eine Postharte oder einen Brief damit frankieren. Wenn Schaf, dann als Tierrasse, idealerweise spezifisch Schweizer-Rasse, google hat mir gerade 5 solche Rassen rausgespuckt – so könnte man die Leute zumindest noch weiterbilden. Sehr schade. Nächstes Mal sind Teletubbies drauf.
Die Post hat letztes Jahr 100 Mio. Franken Dividende an den Bund ausgezahlt, dieses Jahr sogar 150 Mio. wegen Sondererträgen aus der PostFinance. Das Geld kommt wieder allen zugute, hüstl…