Pierin Vincenz steht im August wieder vor den Gerichtsschranken. Zweite Runde im Jahrhundert-Prozess gegen den letzten Gut-Banker des Landes.
Der tiefer fiel als alle, die wie er einst am Steuer des Finanzplatzes gestanden waren – und dann abstürzten.
Heute holt den Bündner noch ein Verfahren ein. Die SonntagsZeitung macht eine Busse von einer Million gegen den einstigen Raiffeisen-Chef publik.
Der hat in seinem damaligen Wohnkanton Appenzell-Ausserrhoden 3,4 Millionen Einkommen nicht angegeben.
Der Fall zielt ins Zentrum des Prozesses, in welchem Vincenz in erster Runde zu 3 Jahren und 9 Monaten verdonnert wurde.
Vor 4 Jahren vor Bezirksgericht Zürich. In 3 Monaten gehts dann vor dem Zürcher Obergericht um die Wurst.
Es gilt Unschuldsvermutung.

Die Steuernaffäre im Wohnkanton hängt mit Investnet zusammen, dem Private Equity-Ding, das Vincenz zusammen mit seinem Partner Beat Stocker „gedreht“ haben soll.
Die beiden wurden reich, die Raiffeisen zahlte viel. Die Appenzeller Fahnder waren Vincenz laut SonntagsZeitung durch die Ermittlerakten der Zürcher Staatsanwaltschaft auf die Schliche gekommen.
Beim Studieren der Millionensummen fragten sie sich, warum diese Einkünfte in keiner Steuererklärung von Vincenz auftauchten. Der meinte, es habe sich um Darlehen gehandelt.
Womit er bei sämtlichen Instanzen auf Grund lief.
Peter Spuhler, der Eisenbahn-Heilige Helvetiens, hatte HSG- und Militärfreund Vincenz trotz dessen „Sünden“ lange die Stange gehalten.
Auch Spuhler lag mit dem Fiskus über Kreuz. Er musste gegen eine Million Steuern rund um seine Ferienvilla im Engadin nachzahlen.
Heute sind die beiden entzweit. Was sie verbindet: Sie wollten nichts von eigenen Fehlern wissen.
Bis vor Bundesgericht gingen sie, um ihre Sicht der Steuer-Dinge durchzubringen. Beide scheiterten damit. Hochkant.
Während der Banker Vinzenz am Boden liegt, spielt der Unternehmer Spuhler weiter in der höchsten Liga des Wirtschaftslandes.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Der „Sauberbanker“ hat nichts ausgelassen.
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Peter Spuhler der Napoleon aus dem Thurgau ist jetzt bei der Abstimmung
über die Begrenzung auch seiner eigenen Partei in den Rücken gefallen.
Der Typ denkt immer nur an sich….
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Und wegen diesem Typen hast du gegen die Erbschaftssteuer gestimmt, Ruedi…
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Meine Ergänzungsleistungen sind steuerfrei!
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Er hat im guten Willen gehandelt, ihm sind lediglich Fehler entstanden woraus die Behörde ihm Absichten unterstellen konnten.
Hätte er zuviel bezahlt, hätte es Stress mit seiner Frau gegeben.
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Umschuldungsvermutung?
Neues Wort im Schweizer Alpen-Dialekt?
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Diese Worthülse wichtiger und wichtiger, auch wenn der Befund klar ist.
„Es gilt Unschuldsvermutung“ ist heute Pflicht und Not für alles und jenes. Jeder Journalist weiss nur zu gut, dass diese Floskel unabdingbar ist, um Klagen den Riegel zu schieben.
Dieser inflationäre Gebrauch dürfte gar noch massiv zunehmen in der Klagewelt des 21.Jahrhunderts.
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Das der V noch mehr Dreck am Stecken hat, konnte man sich ja vorstellen. Steuerhinterziehungen in diesen Kreisen, ist ja fast normal. Und wenn dann eine Krise kommt, soll der Steuerzahler wieder herhalten? Aber immer eine große Klappe, diese Herrschaften.
Finde den Fehler!
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Herr Haessig macht jetzt auch ein Sonntags Quiz
Einer der Saetze in seinem Beitrag macht keinen Sinn.
Raten Sie welcher Satz.