Die 35’000 UBS-Mitarbeiter in der Schweiz zittern. Als einzige in dieser Hitze.
Ihnen droht die Kündigung.
„Entweder noch vor den Sommerferien, oder dann gleich danach“, sagt ein Insider.
Es dürfte die bisher grösste Abbauwelle werden. Im März hatten bereits Hunderte den Blauen Brief erhalten, im September soll dann die dritte Entlassungs-Runde im laufenden Jahr über die Bühne gehen.
Der Zeitpunkt hängt mit der CS zusammen. Diese ist seit kurzem vollständig in der alten UBS aufgegangen.
Das ermöglicht den Chefs, Personal vor die Tür zu stellen und so Kosten zu senken. Massiv.
Die Investoren setzen darauf. Die Aktie der letzten Schweizer Grossbank kennt derzeit nur eine Richtung. Nach oben.
Schon über 41 Franken, ein Sturmlauf, wie ihn die UBS schon lange nicht mehr hingelegt hat.
Auftrieb verschafft die Aussicht, dass Bern die Kapital-Verschärfung abschwächt. Das Parlament ist am Zug, es soll die rund 20 Milliarden „Strafe“ für einen Swiss Finish aus der Küche der Finanzministerin abschwächen.

Der Gross-Abbau in Wellen sorgt beim Bankenpersonalverband für Fieberschübe. Deren Chefin hat kürzlich auf den Tisch gehauen:
Sozialplan für alle – forever.
Im Unterschied zu Angestellten wie jene von Bijoutier Beyer erhalten die betroffenen UBS-Banker mehrerer Monate Schonzeit. Während dieser können sie sich intern und extern um einen neuen Job bemühen.
Alles auf Arbeitszeit und natürlich bezahlt.
Finden sie nichts, tritt die Kündigung in Kraft. Nochmals dauert es mehrere Monate, bis sie dann tatsächlich auf der Strasse stehen.
Aus drei Monaten werden so schnell einmal zwölf. Das soll jetzt nach dem Gusto der Gewerkschaftsfrau nicht schon Ende dieses Jahres enden, sondern für immer so bleiben.
Für die Bank hiesse das zusätzliche Kosten. Ihr Management will aber dem Aktienkurs weiter Schub verleihen – mit weniger Ausgaben.
Die Königszahl lautet Cost-Income-Ratio. Diese war bei der UBS 2025 durch die Decke gegangen. 84,7 Prozent im Schlussquartal 20205.
Jenseits von allem. Im ersten Quartal konnte die Bank dann eine spürbare Verbesserung ausweisen: 72,5 Prozent.
Das soll so weitergehen. Ziel von CEO Sergio Ermotti und seinen Topshots ist ein Kosten-Ertragsverhältnis von 67 Prozent bis 2028.
Wie? Mit weiteren massiven Einschnitten beim Personal, what else? Die Financial Times und die SonntagsZeitung rechnen mit einem Personalbestand von deutlich unter 90’000.
Per 31. März waren es 101’594.


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Stopp diesem Wahnsinn!
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Es ist seit Jahren klar, was laufen wird. Es ist weder Wahnsinn noch Ueberraschung.
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Die UBS gibt es nicht mehr bevor sie ins Ausland geht 🤣👍.
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wer’s von den UBS Angestellten immer noch nicht geschnallt hat, ist selber schuld, dass er jetzt zittert…Kopf in den Sand stecken und hoffen, das ist die falsche Taktik
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Die Bonus-Gier hat schon die IT zerstört. Jetzt den Rest.
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Sehr schön gesagt.
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Kommt noch was nach diesen zwei Sätzen? Ich bin ja auch ein Hitzegeplagter aber wenns zu heiss wird kann man auch einfach mal frei machen 😉 liegt doch drin bei den sonst wirklich interessanten Stories hier.
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Wer konnte ist eh schon weg.
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Pöstler – Schweizer – Geld – Zahltag auf der Post mit Check einlösbar oder direkt Haustüre geklingelt und Cash ausbezahlt.
Gopfertelli , wieso de ganzi Seich, wenn früehner fast besser gsi isch. KK – Prämie mit Büechli – Sektion – Cash vorbei gebracht – Stempel im Büchlein und die Sache war erledigt.
Hüt: En fertige Misthuffe und kei Sau chunnt meh druss!
Schöns Tägli, ach Gott sind das Ziite gsi, nöd eifach aber viel besser als die hütigi.
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… für Kunden und Angestellte. Ein Change zeigt neue Möglichkeiten.
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Man kann über die ubs denken was man will, Aber der Sozialplan ist jeweils deutlich besser, als derjenige der normalen Mitarbeiter in der freien Wirtschaft.
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… und wer bezahlt den Sozialplan?
– die Dummen kleinen Kontoinhaber/innen
– der Staat – d.h. wir – die die UBS gerettet haben
Dies alles zu Lasten der Steuerzahler/innen.
Schämt Euch!
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In Meilen suchen sie noch einen Bade*meister.
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Mein Mitleid mit dieser Berufsgattung hält sich massiv in Grenzen. Die guten sind es schon lange weg und das was jetzt auf die Strasse kommt, braucht keine Angst zu haben. Wir haben genug Fachkräftemangel zB in der Pflege usw
Klar kommt das vor dem Sommer. Die Expats können so die Ferien mit der Rückwanderung in ihre Heimat verbinden.
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Aber du bleibst uns hoffentlich erhalten, oder😉
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Die Bankenwelt ist eben kein Mastbetrieb mehr, da kommt flächendeckend noch mehr Abbau
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Als Aktionär freue ich mich diesen Sommer natürlich über den Aktienkurs der UBS. Das Management scheint aber vor lauter KI und Abbau das Wesentliche vergessen zu haben und das sind zufriedene Mitarbeiter und Kunden. In diesem Bereich orte ich enormen Handlungsbedarf. Aus der Dollar Struki Affäre wurden keine Lehren und Konsequenzen gezogen. Kunden warten oft stundenlang in der Telefonleitung um am Schluss von gestressten Mitarbeitern abgefertigt zu werden. Viele loyale Mitarbeiter und Kunden haben die Nase voll.
Cost/Income Ratio ist nicht alles. Die Bank hat auch eine soziale Verantwortung!
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Was soll das? Wir wissen alle schon lange, dass die UBS zu viel Personal hat. Muss man es wirklich jede Woche thematisieren?
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sehr gut. ein cost-/income ratio von mehr als 50% ist ein joke. da gibt es bei der ubs aber noch sehr viel zu machen
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Die UBS hat bereits jetzt einen ausgezeichneten Sozialplan.
Einen „ewigen“ Sozialplan braucht es nicht, denn die UBS vertätscht es in einigen wenigen Jahren sowieso.
Und last but not least: Ja, die UBS muss weiterhin massiv abbauen. Bei einer Fusion von zwei so ähnlichen Banken können (ja müssen!) danach 40% der vereinigten Belegschaft abgebaut werden.
Ich empfehle den leidenden Bankern einen Besuch in der realen Wirtschaft.
Wenn ein KMU Pleite geht (und die CS war bekanntlich pleite), dann funktioniert das so: Meistens ist noch 1-2 Lohnzahlung ausstehend (vor allem beim Kader). Das zahlt meistens das RAV (es dauert aber noch ein bisschen).
Kündigungsfrist? Abfindung? Gibt es nicht. Ab Tag 1 gehts aufs RAV. Dort kriegt man dann 70-80%, gedeckelt. Richtig schlimm ist es, wenn man in einer arbeitgeberähnlichen Stellung ist (wird weit gefasst). Dann gibt es gar nichts, obwohl man einbezahlt hat.
Somit: Mit Gejammer macht ihr euch nur lächerlich.